Der Fluch der Kartenlegerin

von Guido Dieckmann 
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Der Fluch der Kartenlegerin
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„Der Fluch der Kartenlegerin“ ist Band zwei der Vulpius-Reihe von Guido Dieckmann – die Reihe der historischen Weimar-Krimis hat einen Nachf

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Inhaltsangabe zu "Der Fluch der Kartenlegerin"

Ein mörderisches Komplott -

Weimar im Winter 1798. Christian Vulpius hat es geschafft: Sein Roman Rinaldo Rinaldini ist endlich gedruckt worden. Da wird er in einen mysteriösen Kriminalfall verwickelt. In den Räumen der altehrwürdigen Bibliothek findet die Hebamme Josefina Bleichwein den Tod – es scheint, als habe sie Selbstmord begangen. Doch Vulpius kommen bald Zweifel, insbesondere, als er erfährt, dass die französische Kartenlegerin Madame Europe, die momentan Weimar besucht, eine ganze Reihe rätselhafter Todesfälle vorhergesagt hat. Tatsächlich wird wenig später der Bruder der Hebamme tot aufgefunden – und Vulpius ist sicher, dass ein skrupelloser Mörder durch Weimars Gassen zieht.

Das klassische Weimar als Kulisse für einen spannenden Mordfall.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633350
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:411 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:15.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    HEIDIZs avatar
    HEIDIZvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: „Der Fluch der Kartenlegerin“ ist Band zwei der Vulpius-Reihe von Guido Dieckmann – die Reihe der historischen Weimar-Krimis hat einen Nachf
    Weimar im 18. Jahrhundert - ein Kriminalfall

    Das Geheimnis des Poeten hat mich vor längerer Zeit gefesselt, nun hatte ich vom Folgeband erfahren. „Der Fluch der Kartenlegerin“ ist Band zwei der Vulpius-Reihe von Guido Dieckmann – die Reihe der historischen Weimar-Krimis hat einen Nachfolger.

     

    Wir befinden uns im Weimar des Jahres 1798 – es herrscht Winter und Christian Vulpius hat seinen Roman Rinaldo Rinaldini endlich drucken lassen. Plötzlich wird er in einen Kriminalfall involviert, der recht mysteriös ist. Josefina Bleichwein ist Hebamme, man findet sie ermordet in der Bibliothek. Es scheint erst einmal Selbstmord gewesen zu sein. Vulpius glaubt nicht daran. Dann ist da noch Madame Europe, die Kartenlegerin aus Frankreich, die in Weimar weilt. Sie hatte rätselhafte Todesfälle vorausgesagt. Dann passiert es auch noch, dass ….

     

    Nein, mehr verrate ich nicht, lest selbst, die Geschichte ist spannend und man findet sich im Weimar des ausgehenden 18. Jahrhunderts wider. Der Autor schreibt wieder sehr bildhaft und lebendig.

     

    Leseprobe:
    ==========

    Josefina holte tief Luft. Plötzlich war ihr, als bröckelten Angst, Wut und Verzweiflung von ihr ab wie der Putz von einem alten Mauerwerk. Darunter kam wieder die allzeit beherrschte Frau zum Vorschein, die sich um nichts als ihre Arbeit kümmerte. …

     

    Es herrscht die Blütezeit der Aufklärung. Dennoch ist das Mystische an der Tagesordnung und prägt noch immer diese Zeit. Die Freimaurer z. B. erlebten ihre besten Zeiten – sogar Goethe gehörte zu ihnen.

    Der Roman des Christian Vulpius ist real, ihn gab es wirklich, wie vieles, von dem der Autor schreibt. Vulpius war seinerseits neben der schriftstellerischen Tätigkeit als Revisor, anschließend als Bibliothekar und später als herzoglicher Rat in der heutigen Anna-Amalia-Bibliothek beschäftigt.

    Ich fand das Lesen des Buches sehr spannend und kurzweilig, es hat mir Freude bereitet, die Kriminalgeschichte mit historischem Hintergrund zu lesen. Man fühlt sich in das Weimar des ausgehenden 18. Jahrhunderts versetzt. Schreibstil und Art des Geschriebenen passen perfekt zusammen und zur Geschichte. Die Charaktere sind innerhalb der Handlung und ihrer Entwicklung sehr detailliert und bildhaft dargestellt und auch die Szenen innerhalb der Handlung lesen sich flüssig und lebendig.

    Da das Buch für rundherum positiv ist und ich keine negativen Anmerkungen machen kann empfehle ich es zum Lesen für Krimifans, Historikfans und Weimarfans.

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    Lancelottavor 3 Monaten
    Trikerins avatar
    Trikerinvor 10 Monaten

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