Guido Eckert Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft

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Inhaltsangabe zu „Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft“ von Guido Eckert

DER ERSTE RATGEBER DER ZEIGT, DASS WEISHEIT ERLERNBAR IST Eine weit verbreitete Ansicht über die Weisheit geht davon aus, dass Weisheit etwas sei, das sich zwar mühsam, aber ganz automatisch mit zunehmendem Alter einstelle. Diese Ansicht ist in zweierlei Hinsicht falsch. Zum einen ist nicht jeder Greis zwangsläufig weise. Zum anderen lässt sich Weisheit durchaus kultivieren und auch schon in jüngeren Jahren praktizieren. Und um diese Praxis geht es in dem neuen Buch von Guido Eckert. Es lehrt Weisheit. Es zeigt konkret, welche Blockaden im Denken gelöst werden müssen, um weise zu werden. In zehn Schritten. Für jeden Bildungsgrad, ohne Vorkenntnisse. In 10 Schritten lernt man beispielsweise ganz konkret, • wie man tatsächlich in der Gegenwart leben kann • wie man endlich mit seinem Unverstehen besser umgeht • wie man sich wirklich aussöhnt mit seinen Verletzungen • wie man richtig hingebungsvoll ist und das eigene Ich vergisst • wie man endgültig loslässt und mit sich selbst in Frieden lebt • wie man unglaubliche Potentiale in sich erweckt Kurz: Eine praktische Anleitung, wie man dem durchtriebenen Verstand seine Grenzen aufzeigt, wenn er es mal wieder übertreibt. Jedes Kapitel pustet das Hirn frei und dient dem Weg zur Weisheit. – Geht das? Und ob!

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  • Darum geht der Weise einher und tut nichts und lehrt ohne Worte. (Lao Tse)

    Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft
    R_Manthey

    R_Manthey

    28. June 2015 um 16:55

    Der Autor zitiert diesen Satz aus dem dünnen und scheinbar paradoxen Buch Tao Te King, das er für wortreich hält. Doch sein Buch ist viel wortreicher und will uns lehren, wie wir weise werden können. Geht das überhaupt? Ich bezweifle das, denn Weisheit ist unter Menschen offenbar dünn gesät. Doch der Verstand ist in der Tat ein durchtriebener Schuft. Er macht uns glauben, dass man Weisheit aus Büchern lernen könne, so wie Rechnen oder Kuchen backen. Guido Eckert - so lesen wir im Vorwort - hat sich vorgenommen den Bodensatz aus den vielen hundert Büchern der Weisheit zusammenzufassen und hier aufzuschreiben. Doch so wie wir nach dem Ansehen akrobatischer Kunststücke diese noch lange nicht nachmachen können, so werden wir nach dem Lesen seines Buches nicht zu Weisen. Das klappt ja noch nicht einmal bei Leuten, die täglich in der Bibel oder anderen Unterweisungen lesen, die Eckerts Grundlage für dieses Buch bildeten. Handeln ist angesagt, schreibt er deshalb selbst. Und das ist zweifellos der schwierigere Teil auf dem langen Weg zur Weisheit. Immerhin erfahren wir, was weise Menschen auszeichnet. Man kann sie zum Beispiel nicht mehr beleidigen. Sie wollen auch nicht ständig Recht haben oder andere von ihrer Meinung überzeugen. Das Buch ist ganz einfach und geschickt aufgebaut. Schon auf dem Buchdeckel lesen wir, dass wir in zehn Schritten bald durch jede Krise kommen. Und diese zehn Schritte bilden deshalb die Grundstruktur des Buches. Im ersten Schritt lernen wir, was Weisheit überhaupt ist, im zweiten, wie wir mit Ärger so umgehen, dass daraus nicht wirklich ein Problem wird. In diesem Abschnitt kommen auch unsere Süchte zur Sprache. Fast jeder Mensch ist nach irgendetwas süchtig, manchmal ohne es zu merken. So kommen beispielsweise viele von uns nicht mit Ruhe klar. Sie werden nervös oder gar aggressiv, weisen also typische Entzugserscheinungen auf. Ständig denken zu müssen, ist auch sehr verbreitet, ebenso die Sucht nach Anerkennung oder Gebrauchtwerden. Die meisten Weisheitslehren sagen uns, dass wir unseren Schwächen nicht ausweichen können und dass es schädlich ist, sie zu unterdrücken. Wenn man sie besiegen möchte, muss man sich ihnen stellen. Auch davon berichtet das zweite Kapitel. Im dritten Kapitel geht es um Demut und Selbsterkenntnis. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit dem Leben in der Gegenwart. Das wird im fünften Kapitel fortgesetzt, in dem der Autor auch das Verhältnis von Weisheit und Religion diskutiert. Danach befasst sich Eckert im sechsten Kapitel mit Akzeptanz dessen, was ist und was war und mit Dankbarkeit. Scheitern sei eine Voraussetzung für Weisheit, erklärt uns Eckert im nächsten Kapitel. Einfach einmal die Klappe zu halten, zu schweigen und das permanente Bewerten und Beurteilen zu lassen, sei ein wirklicher Schritt zu Weisheit. Das ist der Inhalt von Kapitel acht. Das Buch schließt mit einem Kapitel über Meditation und Anmerkungen über den Umgang mit Fehlern, insbesondere den eigenen. Leider ist die Erkenntnis noch nicht die Lösung eines Problems. Doch der Schuft von Verstand redet uns das gerade immer wieder trickreich ein. Guido Eckert hat uns also ein kluges Buch geschrieben, das ich nun aus meiner Sicht bewerten soll, obwohl dies nicht sehr weise ist, wie wir gerade gelernt haben. Weisheit kann man nicht lehren, wohl aber das Konzept von Weisheit. Und genau das leistet dieses Buch. Manchmal kam es mir zu intellektuell daher, etwas zu kompliziert und gelegentlich zu weitschweifig. Obwohl es praktische Übungen bereitstellt, trägt dieses Buch mehr einen philosophischen Charakter. Denken verändert Denken, ist oft das Motto des Autors, auch bei den praktischen Übungen. Nur findet man durch Denken nicht zu sich selbst. Dabei ist Denken eher hinderlich, denn das Leben ist kein Konzept. Konzepte gibt es nur im Kopf. Und Denken wühlt immer entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Doch das Leben ist jetzt, wie Eckert selbst schreibt. Fazit. Ein intelligent geschriebenes Buch, aber ein Buch über das Konzept der Weisheit. Man wird nicht durch das Lesen von Büchern weise, auch wenn uns das vielleicht der Verstand einreden möchte, sicher aber klüger.

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  • Rezension zu "Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft" von Guido Eckert

    Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft
    Solifera

    Solifera

    26. October 2010 um 21:06

    In 10 Schritten zur Weisheit „Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft“, ein komischer Titel. Es handelt sich hierbei um ein Zitat von Dostojewski. Er möchte damit klar legen, dass je einfacher man an eine Sache heran geht, die Lösung umso schneller und einfacher erfolgt, als mit Hilfe des weisen Verstandes. Ein bekanntes Sprichwort sagt ja nicht umsonst: „Warum kompliziert, wenns auch einfach geht“. Zudem gibt es weit verbreitete falsche Vorurteile über die Weisheit: Weise Menschen müssen steinalt sein, Weisheit muss man sich erarbeiten, etc. Alles falsch! Jeder einzelne von uns kann weise sein, wenn er sich nur darauf einlässt. Denn Weisheit ist durchaus erlernbar, und zwar dann wenn wir es schaffen, unser Gehirn „freizupusten“ und Blockaden zu lösen. Das Buch ist dabei in 10 Schritte gegliedert, die sich keineswegs wie ein hochtrabender psychologischer Ratgeber lesen, sondern einfach in klarer, verständlicher Sprache. Schritt für Schritt zur Weisheit, das ist die Intention des Autors. Die Schritte sind dabei amüsanterweise alle (bis auf den zehnten) nach Körperteilen benannt: Die Nase, die Faust, das Knie, das Auge, das Ohr, der Mund, der Rücken, die Zunge, der Po und die Träne. Vielleicht wird man durch die Lektüre des Buches nicht weiser, nicht klüger, aber vielleicht kann man glücklicher werden, weil man endlich die einfachen simplen Dinge des Lebens besser zu schätzen weiß. Eine schöne Lektüre, die Denkanstöße geben kann und vor allem durch zahlreiche anschauliche Beispiele und Zitate richtig Spaß macht.

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