Muskelkater kann man nicht streicheln

von Guido Eckert 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Muskelkater kann man nicht streicheln
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Sicher gibt es eine Zielgruppe für das Buch, ich fühlte mich leider oft nicht angesprochen. Ganz unterhaltsam, doch ich hatte mehr erwartet.

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Inhaltsangabe zu "Muskelkater kann man nicht streicheln"

»Entschuldigen Sie, aber mir steht ein Schweinehund im Weg«

Gesundheit, Fitness und die Optimierung unseres Körpers haben längst kultische Ausmaße angenommen, für manche ist Sport gar an die Stelle von Religion getreten. Guido Eckert geht diesem Fitnesswahn auf den Grund, landauf, landab besucht er Fitnessstudios, die Edelclubs wie die Muckibuden. Dabei liefert er nicht nur eine schonungslose Bestandsaufnahme mit zahlreichen Hintergrunddetails, sondern wirft auch einen Blick auf die unterschiedlichsten Typen von Sporttreibenden. Ein unterhaltsamer, humorvoller Selbstversuch mit Augenzwinkern, der obendrein dazu animiert, an den eigenen guten Vorsätzen dranzubleiben.

Guido Eckert ist kein Leistungssportler. Aber er hält seit 25 Jahren den inneren Schweinehund auf Abstand. In dieser langen Zeit hat er einige Trends kommen und gehen sehen, die kleinen familiären Buden wie die großen glitzernden Tempel kennengelernt. Und nach wie vor ist das Fitnessstudio für ihn einer der faszinierendsten Orte überhaupt, begegnen sich hier doch mehrere Generationen, unterschiedliche soziale Schichten und die verschiedensten Typen: vom Sportmuffel über die Beauty-Queen bis hin zum Fitness-Guru, vom Neuling über den Zyniker bis hin zum Besessenen. Guido Eckert schildert diesen Mikrokosmos auf unterhaltsame, selbstironische Weise – und ganz nebenbei bestärkt er einensimplen Vorsatz: Dranbleiben, mehr braucht es nicht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783710900495
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Benevento
Erscheinungsdatum:11.10.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Sicher gibt es eine Zielgruppe für das Buch, ich fühlte mich leider oft nicht angesprochen. Ganz unterhaltsam, doch ich hatte mehr erwartet.
    Konnte meinen Schweinehund nicht durchgehend fesseln

    »Eines der Ziele dieses Buches besteht vielleicht darin, immer wieder einen simplen Vorsatz zu bestärken: dranzubleiben. Das ist das Einzige, was zählt. Entscheidender als das »große Ziel«, das Motivationstrainer mit pathetischen Gesten herbeihecheln wollen, entscheidender als gewaltige Pläne oder leuchtende Vorbilder. Große Erwartungen führen nämlich letztlich nur dazu, bereits nach einem Monat wieder mit dem Training aufzuhören.«

     

    Große Erwartungen schaden also, bremsen einen aus. Genau wie der bekannte Schweinehund, über den an anderer Stelle im Buch berichtet wird und den vermutlich jeder nur zu gut kennt. Der Autor selbst trainiert seit 25 Jahren regelmäßig in Fitnessstudios und schafft es erfolgreich, den Schweinehund auf Abstand zu halten.

    In diesem Buch will er erzählen, wie ihm das gelingt und zudem über die Studios selber berichten, die für ihn absolut faszinierende Orte sind. Was für Menschen gehen dorthin? Was treibt sie an? Und wie trainieren sie? Wenn sie denn trainieren, denn nicht selten stellt sich der Schweinehund in den Weg und nagelt den eigentlich Trainingswilligen auf dem heimischen Sofa fest.

     

    Guido Eckert ist für sein Buch quer durch Deutschland gereist und hat verschiedenste Studios besucht. Kleine und große, solche in der Provinz und solche in Metropolen. Dort hat er beobachtet, Fragen gestellt und viele Gespräche geführt.

     

    Der Einstieg ins Buch gefiel mir sehr gut. Da ging es um grundsätzliche Dinge, da wurde auch der Schweinehund vorgestellt – und das auf äußerst vergnügliche Weise ;-) Wer geht in Studios und warum? Wie wird dort trainiert, wie oft und wie intensiv? Wie passt es zusammen, dass so viele Deutsche übergewichtig sind und sich im Alltag kaum bewegen und gleichzeitig so viele Menschen wie noch nie in Fitnessstudios angemeldet sind? Das alles war informativ und unterhaltsam.

    Die vielen Gespräche, die der Autor anschließend präsentierte, fesselten mich irgendwann nicht mehr so sehr, sie waren in meinen Augen voller Wiederholungen, drehten sich immer wieder um dieselben Punkte. Aufbau von Muskelmasse, Abbau von Fett, Ernährung, Diäten, Essstörungen, Anabolika… Ganz ehrlich, da hätte ich lieber nur ein paar zusammengefasste Infos gelesen als diese ganzen Gespräche.

     

    Ich habe mich dann auch gefragt, wie dieses Buch irgendjemandem beim Dranbleiben helfen will. Dieses für mein Empfinden viel zu viele Reden über Anabolika & Co. könnte einen Leser erstens vermuten lassen, dass sich die beschriebenen Zustände und Personen in den meisten Studios finden (in meinem aber zum Beispiel nicht!) und zum anderen interessiert mich persönlich das nur am Rande. Ich hätte gern mehr über Durchhaltestrategien gelesen, mit denen man einer Unlustphase begegnen kann. Dazu gab es zwar auch was, aber mehr Platz nahmen die Gespräche mit skurrilen Bodybuildern ein oder die Beschreibung essgestörter junger Menschen. Offenbar liegt der Schwerpunkt des Buchs doch auf dem Unterhaltungswert und ich bezweifle auch nicht, dass das vielen Lesern gut gefallen wird. Meinen Schweinehund konnte das Ganze aber leider nicht durchgehend fesseln.

     

    Mit gemischten Gefühlen habe ich zudem von der enormen Häufigkeit gelesen, mit denen beinahe alle im Buch vorkommenden Personen trainieren. Auch der Autor erklärt deutlich, dass schon mindestens zweimal in der Woche trainiert werden müsste, Zitat: »Einmal ist keinmal«. Ohne Frage sollte man häufiger als einmal in der Woche trainieren, aber vielleicht schafft man das zum Beispiel aus zeitlichen Gründen einfach nicht. Weil man vielleicht neben einem Vollzeitjob noch Kinder zu versorgen hat, nach den eigenen Eltern schaut, ein Haus baut oder abends noch ein zusätzliches Fernstudium absolviert. Ich denke, Bewegung ist so wichtig, dass jedes bisschen zählen sollte und ein Spruch wie »Einmal ist keinmal« nur dazu führen kann, dass man den einen Sportabend pro Woche, den man realisieren könnte, auch noch fallen lässt, weil er eh nichts bringt. Ich trainiere dreimal pro Woche, hatte aber auch Zeiten, in denen ich es lediglich einmal geschafft habe. Wenn ich das dann hätte sein lassen, wäre ich heute bestimmt nicht mehr dabei.

     

    Fazit: Sicher gibt es eine Zielgruppe für das Buch, ich fühlte mich leider oft nicht angesprochen. Ganz unterhaltsam, doch ich hatte mehr erwartet.

    Kommentare: 4
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Vuchas avatar

    Hallo ihr Lieben,


    Auch an diesem Wochenende steht ein weiterer Lesemarathon an und nachdem wir das letzte Wochenende genutzt haben, um ausgiebig Urlaub zu machen, ist es nun an der Zeit, dem inneren Schweinehund den Kampf anzusagen und sich wieder ein bisschen sportlich zu betätigen.


    🏋🏻‍♀️ Deshalb führt uns dieser Lesemarathon ins Fitnessstudio. 🏋🏻‍♀️


    Auch dieses Mal stehen euch verschiedene Optionen zur Auswahl, zwischen denen ihr euch entscheiden sollt. Zu jeder Trainingseinheit gehören verschiedene Übungen, die ihr in der vorgegebenen Reihenfolge absolvieren müsst. Erst wenn eine Übung geschafft ist, dürft ihr euch der nächsten Übung widmen.


    Die verschiedenen Übungen findet ihr in den entsprechenden Threads. Entscheidet euch für ein Training und gebt alles!


    Zu jedem Training gehören folgende drei Etappen:

    • die Trainingsvorbereitungen 👟

    • die eigentliche Trainingseinheit 🏋🏻‍♀️

    • die abschließende Dusche 🚿

    Erst danach gilt eine Trainingseinheit als abgeschlossen.


    Den ganz sportlichen Leseratten unter uns ist es natürlich ausdrücklich erlaubt, mehrere Trainingseinheiten einzuplanen. Dazu müsst ihr euch jedoch nicht jedes Mal erneut ordentlich vorbereiten, aber geduscht wird immer!


    Legt bitte im entsprechenden Thread einen Sammelbeitrag an, in dem ihr erfüllte Aufgaben postet. Dieser Sammelbeitrag kann gerne auch die Aufgaben der Vorbereitungen und des Duschens beinhalten. Ihr müsst dafür keinen separaten Sammelbeitrag anlegen, dürft dies aber natürlich gerne tun.


    Eure Seiten könnt ihr wie immer im verlinkten Formular im Fitnesstracker eintragen.

    In der Umkleidekabine könnt ihr miteinander plaudern.  


    Das Fitnesscenter öffnet seine Türen an diesem Freitag (24. August) ab 12.00 Uhr! Ihr habt bis Sonntag 24 Uhr Zeit eure Seiten und Aufgaben einzutragen.


    Gerne dürft ihr auch im gesamten Fitnesscenter (also in allen anderen Threads) umsehen und dort auf die Beiträge der anderen Sportskanonen antworten. Austausch ist ausdrücklich gewünscht.

    💪🏻 Viel Spaß beim Training wünschen euch 
    eure Fitnesscoachs Henny und Vucha. 💪🏻
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