Guido Kniesel Kein Wille geschehe

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Inhaltsangabe zu „Kein Wille geschehe“ von Guido Kniesel

In Berlin werden innerhalb weniger Tage zwei Tote mit durchschnittener Kehle aufgefunden, ein pensionierter Richter und ein Staatsanwalt. Beiden Opfern wurde mit Blut der Schriftzug 'Amor Fati' auf die Stirn geschmiert – ein durch Friedrich Nietzsche geprägter Ausdruck mit der Bedeutung 'Liebe zum Schicksal'. Die Beamten der Berliner Sonderkommission 'Justitia' stoßen bei ihren routinemäßigen Ermittlungen auf den forensischen Psychiater Dr. Hendrik Jansen, der sich vorerst zur Verfügung halten soll und deshalb seine Frau Diana mit dem gemeinsamen Sohn Noah in den geplanten Sommerurlaub auf Rügen vorschickt. Auch Hendriks sinnsuchende Tochter Julia aus erster Ehe und ihr Freund Marc, ein Dauerkiffer und ehemaliger Hacker, auf den Hendrik nicht sonderlich gut zu sprechen ist, werden in den Sog der Ereignisse hineingezogen. Als Hendrik schließlich begreift, dass seine Familie nie auf Rügen angekommen sondern entführt worden ist, wird ihm allmählich klar, dass es sich bei dem Entführer nicht nur um den gesuchten Doppelmörder handelt, sondern offenbar auch um einen dem Fatalismus verfallenen Wahnsinnigen, für den ein Menschleben nicht mehr bedeutet als ein loses Blatt im Wind. (Quelle:'Buch/21.11.2014')

Ein mega spannender Psychothriller der Extraklasse, der den hilflosen Leser in die Abgründe der menschlichen Seele schickt. Einfach WOW!

— wordworld

Spannender und gut ausgearbeiteter Thriller

— Landbiene

Packender Psychothriller der Einblicke in die menschliche Seele gewährt, aber auch kleine Schwächen hat

— Seehase1977
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  • "Amor Fati" - über Schuld, Schicksal und Willensfreiheit

    Kein Wille geschehe

    wordworld

    24. September 2017 um 14:58

    Allgemeines: Titel: Kein Wille gescheheAutor: Guido KnieselVerlag: Neuauflage: Edition M (4. Juli 2017) Altauflage:  21. November 2014Genre: PsychothrillerISBN-10: 1542046971ISBN-13: 978-1542046978ASIN: B0727ZBPZHSeitenzahl: 318 SeitenPreis: 4,99€ (Kindle-Edition)9,99€ (Taschenbuch)  Inhalt: Es ist ein Spiel mit dem Schicksal. Und ein Spiel mit der Angst. »Amor Fati« steht blutverschmiert auf der Stirn von zwei Leichen. Aber was soll das bedeuten? Für den forensischen Psychiater Hendrik Jansen ist das Verbrechen ein Rätsel. Als plötzlich seine Frau und sein Sohn verschwinden, beginnt er zu ahnen, dass er selbst Teil des Rätsels ist. Eine atemlose Jagd nach einem hasserfüllten Psychopathen beginnt. Jeder Schritt führt Jansen näher zu seinem Feind. Ist es die Rettung seiner Familie oder das Verderben aller? Letztlich hat er keine Wahl. Er wird dem perfiden Plan des Wahnsinnigen folgen. Zumindest, solange sein Herz schlägt … Bewertung: DISCLAIMER: Zuerst ein großes Dankeschön an den Autor Guido Kniesel, der mir neben seinem Debütroman "Der Proband" auch diesen Roman (signiert!!!) zur Verfügung gestellt hat, dann eine riesige Entschuldigung, dass ich so lange gebraucht habe, um mich diesem Buch anzunehmen!!! Nachdem Guido Kniesel mich schon mit seinem fesselnden Debütroman begeistert hat, schaffte der gebürtige Baden-Württemberger (ha, aus dem Südwesten kommen eben doch die besten Leute ;-)) es auch mit diesem packenden Thriller, mir jede Menge spannender Gänsehautmomente zu bescheren, indem er den Leser in die Abgründe der menschlichen Seele schickt und ihn mit einem authentischen, aus einem philosophischen Grundsatz heraus mordenden Psychopathen konfrontiert, den man teilweise durchaus nachvollziehen kann. Ich habe dieses Buch gestern an einem Nachmittag durchgesuchtet und kann einfach nur mein Lob aussprechen. „Dann hörte Emma, wie der fremde Mensch neben ihr auf einmal tief Luft holte. Laut und ungeheuer kraftvoll. So wie jemand, der gleich etwas ganz fürchterlich Anstrengendes zu erledigen hatte. Eine unheimliche Angst stieg in ihr hoch. Und im selben Augenblick, als sie beschloss, nun doch die Augen für einen kurzen Blick zu öffnen, erlosch auf einen Schlag ihr Bewusstsein.“ Doch zuerst noch ein paar Anmerkungen zum Cover, welches ich überaus gelungen finde. Ich habe noch die alte Auflage (Bild rechts) bekommen, deren Titelbild aber bis auf wenige Details dem der neu überarbeiteten, lektorierten und gestalteten Neuauflage (Bild links) gleicht, die im Juli diesen Jahres herausgekommen ist. Im Mittelpunkt des grau-weiß marmorierten Bildes steht eine dunkle Silhouette, deren Gliedmaße an Bindfäden hängen, die außerhalb des Bildes zusammenlaufen und die Person zu einer Marionette einer nicht gezeigten Instanz machen. Darüber schweben der rote Titel und der Autorenname in Schwarz in geriffelten Großbuchstaben. Das passt natürlich perfekt zu der Mentalität des Täters, der alle Menschen als willenlose Bioautomaten sehen, die nach der Pfeife des Schicksals tanzen, ohne darauf irgendeinen Einfluss nehmen zu können. Dieses Bild setzt also sowohl die Thematik als auch die düstere Grundatmosphäre des Buches sehr gut um und macht Lust, direkt zur Geschichte zu greifen. Die einzelnen Abschnitte des Buches sind mit kurzen Zitaten zum Thema Willensfreiheit abgetrennt, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Von verschiedenen Philosophen über das Strafgesetzbuch wird hier alles Mögliche zitiert, sodass sich ein guter Gesamtüberblick zu dem Thema ergibt. Erster Satz: "Auf die Idee mit dem Zimmermannshammer kam Nadine Schuster rein zufällig." Recht rätselhaft und scheinbar ohne inhaltlichen Belang beginnt die Geschichte mit einem Prolog, der einen Mord an einer Familie durch eine manische Frau im Eifersuchtswahn zeigt. Wie wir später erfahren, ist diese Tat schon sieben Jahre her, hatte aber immense Folgen für den Lauf der Dinge. Im Nachhinein betrachtet ist es also wirklich genial, dass dieser erste Abschnitt "Ursache" heißt, wo doch der Täter unserer Geschichte, den wir schon sehr früh kennenlernen, nach einem wichtigen Grundsatz lebt: "Keine Wirkung ohne Ursache". Ganz nach seinem Motto beginnt er Menschen zu ermorden, auf deren Stirn er "Amor Fati" schmiert und damit seine Liebe zum Schicksal bekundet, ohne an seine eigene persönliche Schuld dabei zu glauben. Doch als der forensische Psychiater Hendrik und seine Familie entführt werden, müssen die Betroffenen bemerken, dass sich hinter den Tötungen mehr verbirgt als nur Wahnsinn - mit einem perfiden Plan will der Mörder endlich Rache üben... So beginnen wir in die Geschichte einzutauchen, die abwechselnd aus der Sicht des labilen Täters, des forensischen Psychiaters Hendrik Jansen, seiner erwachsenen Tochter und ihrem Hacker-Freund, seiner gefangenen Familie, der hilflosen Polizei und einer gequälten, entrückten Frau erzählt wird. Wie all die vielen Handlungsstränge zusammenhängen, die wir präsentiert bekommen, wird dann in einem krassen Showdown aufgelöst. "Er war nicht abergläubisch. Absolut nicht. Er war Naturwissenschaftler. Durch und durch. Trotzdem erwischte er sich bei dem absurden Gedanken, dass er eine Vorahnung haben könnte, dass er tatsächlich spüren könnte, dass irgendwo am fernen Horizont ein schreckliches Unwetter aufzog und seine Welt in Dunkelheit tauchen würde." Der Stil des Buches ist sehr schnörkellos und direkt. In klaren und prägnanten Sätzen werden Dinge direkt beim Namen genannt und nicht lange um den heißen Brei herum geredet. Gefühle und Gedanken erhalten ihren Platz genau wie einige faktische Erläuterungen. Dabei behält der Autor immer die richtige Mischung aus Information und Spannung bei, sodass die vielen philosophischen Beschreibungen plausibel und verständlich den Verlauf des Plots unterstützen, aber die Handlung keineswegs ausbremsen. Daneben werden auch einige psychologischen Diagnosen erstellt, wir bekommen unter anderem auch ein gekürztes Gutachten zu lesen und werden ein wenig in die IT-Welt des Hackens eingeführt. All diese Dinge werden lehrreich und ausführlich dargelegt, ohne dass sie den Lesefluss mindern könnten. So schafft es der Autor leicht, eine düstere und beklemmende Atmosphäre aufzubauen, welche uns wie ein Sog immer tiefer in die Geschichte hineinzieht. Wirklich sehr gut! "Wenn ich das schon höre: "Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden"! So eine gequirlte Scheiße. Nichts anderes als Einbildung im präfrontalen Kortex. Verstehst du, Doktor, wenn du das einmal erkannt hast, dann bleibt dir nicht mehr viel. Dann bleibt dir nur noch eine Option...AMOR FATI, dann bleibt dir nur noch, dein von nichts und niemandem gesteuertes, sinnfreies, abgefucktes Schicksal zu akzeptieren." "Kein Wille geschehe" - der Titel wird hier Programm. Sind wir alle nur Marionetten in einem vorbestimmten Spiel? Ist freier Wille nur eine Illusion, die uns unser Gehirn vorgaukelt? Diese philosophischen Fragen sind hier ein wichtiger Grundstein - auch wenn sie nicht beantwortet werden, erscheint die Sicht des Täters Richard Aichners durchaus plausibel. Als Opfer einer ungebrochenen Kausalkette sieht er sich und kommt zu dem Schluss, dass es keine Schuld geben kann, wenn man keinen freien Willen hat und es somit egal ist, ob er jemanden tötet oder nicht. Bald wird klar, dass er sich mit dieser Denkweise nur vor den Schmerzen seiner Vergangenheit schützen will. Und obwohl er ein psychisch gestörter und absolut brutal agierender Mensch ist, kann man den Grund für seine Taten mit einer gewissen Distanz durchaus nachvollziehen. Der Täter hat in der Vergangenheit Schreckliches erleben und verarbeiten müssen, ein Ereignis, dass ihn zu einem kaputten Mann mit kranker Seele hat werden lassen. So stellt man sich die Frage, inwiefern jeder Täter gleichzeitig Opfer seines eigenen emotionalen Unterbewusstseins ist. "Der Mensch ist nichts anderes als ein Tier mit besonders ausgebildetem präfrontalen Kortex, der ihm ein Bewusstsein ermöglicht. Und das, lieber Doktor, ist der einzige, poplige Unterschied zwischen uns und den Tieren. Das ist alles. mehr nicht. Und deshalb glauben wir, etwas Besonderes zu sein. Wir sind genauso wie alle anderen Lebewesen nur Spielbälle der Natur. Warum sollte wir uns dann für irgendetwas die Schuld geben?" Doch ist er wirklich ein kranker Psychopath, der Opfer seines eigenen Wahnsinns geworden ist? Nein, so einfach macht er es uns nicht. Und das ist es, was das Buch gerade so spannend und packend macht: man kennt zwar den Mörder von Anfang an, versteht seine Denkweise, weiß über seine Taten und Teile seines Plans bescheid, und doch schafft er es immer wieder, uns zu täuschen. Selbst der forensische Gutachter Hendrik Jansen, der verzweifelt versucht, sich einen Reim aus der Psyche Richard Aichners zu machen, versteht ihn bis zum Ende auch nur bedingt. Denn was wie willkürlicher Wahnsinn wirkte, ist alles nur Teil eines unfassbar perfiden, genau ausgeklügelten Plan, mit dem Aichner Rache nehmen will, während ihn das Schicksal von jeglicher Schuld freispricht. Und so werden alle Opfer eines Opfers, das selbst zum Täter wird... "Diana heulte hemmungslos. Sie konnte nicht anders, sonst wäre sie an ihren Tränen erstickt. Sie betete zu Gott. Und dann kam ihr ein Gedanke. Ein Gedanke, der ihr wieder etwas Hoffnung einhauchte. Sie stand auf und schrie. Sie schrie so laut sie nur konnte. Wie von Sinnen. Immer wieder dasselbe Wort: HILFE!!!" Auch Dr. Hendrik Jansen, der forensische Psychiater, der hier neben dem Täter eindeutig im Mittelpunkt steht, hat mir als Charakter gut gefallen. Er ist sympathisch und authentisch, ebenso wie die vielen Nebenprotagonisten. So auch seine Tochter Julia, die zusammen mit ihrem leicht zwielichtig erscheinenden Freund Marc alles versucht, um ihren Vater wiederzufinden - auch wenn sie dabei mit der Polizei aneinander geraten. Denn der Leiter der Soko "Justitia" ist ein profilierungssüchtige Mann namens Becker, der sich gerne in Sackgassen verläuft und bei der Aufklärung des Falles keine große Hilfe ist. Auch Diana, Hendriks zweite Frau und ihr gemeinsamer Sohn Noah, die von Aichner entführt werden, sind herzergreifend charakterisiert. Diana spielt die Rolle der verzweifelten, liebenden Mutter, die alles tun würde um ihr dreijähriges Kind aus den Händen des Irren zu befreien, auch morden... Dann ist da noch Nadine Schuster, die Frau, die Opfer ihres eigenen Gehirns wird, als ein Tumor Wesensveränderungen an ihr vornimmt, was sie zuerst zu einer Ursache und sieben Jahre später zu einem Mittel werden lässt. Was für eine Rolle Hendrik und seine Familie in Aichners Plan zu spielen haben, wird erst sehr spät klar und eröffnet somit, wie unfassbar gut konstruiert dieses Buch wirklich ist. Kniesel gönnt dem Leser keine Verschnaufpause und sich selbst keine Durchhänger, er hält das Tempo hoch, indem er beispielsweise mit sehr vielen kurzen Kapiteln arbeitet. An manchen Stellen ist es sowohl psychisch als auch physisch sehr brutal, sodass ich hier klar eine Altersgrenze ab 16 Jahren setzten würde. "Sein Herz pochte immer noch wild in der Brust. Denn die Dämonen tobten jetzt wieder in ihren dunklen kerkern und zerrten an ihren Ketten.So wie sie es jeden Tag taten.Und jede Nacht.Seit über sieben Jahren..." Das Ende ist dann wie gesagt noch mal sehr spannend und endet auch nicht wirklich so, wie ich es gedacht hätte. Zwar würde ich schon von einem Happy End sprechen, doch es bleiben Punkte, die die Gesamtstimmen noch ein wenig trüben. Gestört hat mich ein bisschen, dass nie herauskommt, was nun wirklich mit Sonja, Hendriks erster frau passiert ist, nachdem einige Dinge angedeutet wurden. Aber das nur am Rande. Fazit: Ein mega spannender Psychothriller der Extraklasse, der den hilflosen Leser in die Abgründe der menschlichen Seele schickt und ihn mit einem authentischen, aus einem philosophischen Grundsatz heraus mordenden Psychopathen konfrontiert, bis man selbst zu einem willenlosen Opfer wird und nicht mehr mit Lesen aufhören kann. Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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  • Kein Wille geschehe

    Kein Wille geschehe

    Landbiene

    31. August 2017 um 11:47

    Eigene Inhaltsangabe: In Berlin gibt es 2 tote innerhalb von 2 Tagen. Die Gemeinsamkeit: Beiden Opfern wurde die Kehle aufgeschlitzt, mit Blut Amor Fati auf die Stirn geschrieben und sie waren Juristen. Der forensische Psychiater Hendrik Jansen wird bei den Ermittlungen ebenfalls befragt und bevor er es merkt befindet er sich schon mitten im Plan des Täters. Denn seine Frau und sein Sohn Noah sind nicht am Urlaubsort angekommen...   Schreibstil: Der Schreibstil von Guido Kniesel ließ sich angenehm und flüssig lesen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge und zu Anfang war ich noch etwas verwirrt wie die Protagonisten mit einander verbunden sind. Dies änderte sich aber Recht schnell. Der Spannungsbogen blieb bis auf ein paar kleine Ausnahmen oben, sodass ich das Buch gerne zur Hand genommen habe, aber auch mal wieder weglegen.   Allgemeine Meinung: Ich bin positiv überrascht von "Kein Wille" Geschehe, wenn man bedenkt das es im Selbstverlag erschienen ist. Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet und nicht farblos. Hier und da wurden Details gekonnt eingespielt. Ich fand Hendrik Jansen und seine Familie sehr sympathisch und konnte gut mitfiebern. Auch die Zusammenkunft der einzelnen Puzzleteile war gut umgesetzt und schlüssig. Selbst die Beweggründe des Täters wurden zu 100% aufgedeckt, so dass man ihn "verstehen" konnte und keine offenen Fragen blieben. Nur das Ende fand ich ein wenig zu dramatisch und überflüssig.   5 von 5 Sternen

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  • Amor Fati - packender Thriller und ein Spiel mit dem Schicksal und der Angst

    Kein Wille geschehe

    Seehase1977

    23. July 2017 um 12:22

    In Berlin werden innerhalb weniger Tage die Leichen eines pensionierten Richters und eines Staatsanwaltes gefunden. Auf ihrer Stirn stehen die Worte „Amor Fati“ geschrieben. Die Polizei zieht den forensischen Psychiater Dr. Hendrik Jansen hinzu, der eigentlich mit seiner Familie in den wohlverdienten Urlaub möchte. Er schickt seine Frau Diana mit ihrem gemeinsamen Sohn Noah schon voraus nach Rügen, wo die beiden nie ankommen. Jansen muss feststellen, dass er selbst zur Zielscheibe eines Psychopathen geworden ist, dessen Hass weit in die Vergangenheit reicht…Meine Meinung:„Kein Wille geschehe“ von Guido Kniesel ist ein in Berlin spielender Psychothriller und für mich die erste Begegnung mit dem mir bis dahin unbekannten Autor.Kniesel hat einen packenden Plot konstruiert und mich mit einem lebendigen und spannenden Schreibstil überzeugt. Es beginnt mit einem Prolog, mit dem man zuerst nicht wirklich viel anzufangen weiß, es folgen die Leichen eines pensionierten Richters und eines Staatsanwaltes, die Stirn beschmiert mit den Worten „Amor Fati (Liebe zum Schicksal). Schließlich das Verschwinden der Frau und des Sohnes eines forensischen Psychiaters. Diese Szenen reihen sich zuerst scheinbar zusammenhanglos aneinander, der Autor versteht es aber, die losen Fäden am Ende zu einem gelungenen Strang zusammen laufen zu lassen. Die einzelnen Kapitel enden meist mit einem sogenannten Cliffhanger, welche für zusätzliche Dramatik und Gespanntheit sorgen. Guido Kniesel enthüllt sehr schnell die Identität des Mörders, was ich nicht als negativ empfand, im Gegenteil, es war faszinierend und erschreckend, Einblick in die Gedankenwelt des Täters zu erhalten und auch dessen Beweggründe zu kennen.Ab und an lässt die Spannung etwas nach, vor allem dann, wenn die fast schon philosophischen Ausführungen über die Psyche des Mörders zu sehr in die Tiefe gehen, ganz besonders aber bei den detaillierten und speziellen fachlichen Erläuterungen aus dem IT-Bereich, hier habe ich schlichtweg einige Textpassagen überlesen, ich wollte einfach nur wissen, wie die Story weitergeht.Die Ausarbeitung des Täter-Charakters ist dem Autor meiner Meinung nach hier gut gelungen. Obwohl er ein psychisch gestörter und absolut brutal agierender Mensch ist, kann man den Grund für seine Taten mit einer gewissen Distanz durchaus nachvollziehen. Der Täter hat in der Vergangenheit Schreckliches erleben und verarbeiten müssen, ein Ereignis, dass ihn zu einem kaputten Mann mit kranker Seele hat werden lassen. Auch Dr. Hendrik Jansen, der forensische Psychiater, hat mir als Charakter gut gefallen, alles an ihm wirkt echt und authentisch, ebenso habe ich das bei den vielen Nebenprotagonisten empfunden.Lediglich die Polizei hat meines Erachtens in diesem Thriller so gar nicht stattgefunden. Die wenigen Szenen, die die Ermittlungen beschreiben, sind überlagert von einem äußerst unsympathisch dargestellten Kommissar und seinem unprofessionellen Auftreten.Das Ende mit seinem kleinen Showdown, vor allem aber das Schicksal des forensischen Psychiaters, hat mich geschockt und überrascht.Mein Fazit:„Kein Wille geschehe“ von Guido Kniesel ist ein gut konstruierter und spannend geschriebener Psychothriller mit kleinen Schwächen. Vor allem der Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele, die der Autor dem Leser hier gewährt, hat mir gut gefallen. Cliffhanger sorgen für die erforderliche gespannte Erwartung, ein atmosphärischer und bildhafter Schreibstil für die nötige Dramatik. Bis auf die wenigen Kleinigkeiten, die mir nicht so gefallen haben, ist dieser Thriller von Guido Kniesel absolut lesenswert und unterhaltsam.

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  • Buchverlosung zu "Kein Wille geschehe" von Guido Kniesel

    Kein Wille geschehe

    Guido_Kniesel

    Liebe Thriller-Fans,nachdem im Sommer meine beiden Thriller »Der Proband« und »Kein Wille geschehe« in einer Neuauflage im Self-Publishing auf Amazon erschienen sind, verlose ich hier auf Lovelybooks je 25 Exemplare der inzwischen nicht mehr erhältlichen Originalausgaben aus dem KBV- bzw. Bookspot-Verlag (je Titel gibt es eine separate Buchverlosung, siehe Der Proband).Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, schreibt mir bitte in der Rubrik »Bewerbungen« welche Art von Cover euch bei einem Thriller am meisten anspricht. Da ich momentan an der Cover-Konzeption für meinen dritten Thriller arbeite, inspiriert mich vielleicht der eine oder andere Kommentar zu einer Idee. Das neue Buch mit dem Titel »Dafür wirst du büßen« wird übrigens Anfang Dezember erscheinen und es wird dazu auch wieder eine von mir begleitete Leserunde hier auf Lovelybooks geben.Auf Wunsch versende ich die Bücher an die GewinnerInnen dann auch gerne mit einer Widmung bzw. Signatur und würde mich natürlich freuen, wenn ihr nach dem Lesen eine Rezension auf Lovelybooks und Amazon veröffentlicht.Viel Glück!Euer Guido KnieselInfos zum Buch:Wer ist der Wahnsinnige, der innerhalb weniger Tage einem pensionierten Richter und einem Staatsanwalt die Kehlen durchschneidet und ihnen mit ihrem Blut »Amor Fati« − Liebe zum Schicksal − auf die Stirnen schmiert? Dem forensischen Psychiater Hendrik Jansen, der beide Opfer kannte, wird nach und nach klar, dass dies nur das grausame Vorspiel eines dem Fatalismus verfallenen Mörders war, der es im Grunde auf ihn abgesehen hat. Als Hendriks Frau mit dem gemeinsamen Sohn spurlos verschwindet, beginnt für ihn ein verzweifelter Kampf gegen einen Gegner, der von einem perfiden Plan getrieben wird ...

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    • 212
  • Spannung bis zum Schluss

    Kein Wille geschehe

    ManuelaBe

    08. July 2017 um 22:46

    Mit Kein Wille geschehe hat der Autor Guido Kniesel einen spannenden Psychothriller geschrieben der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Der forensische Psychiater Henrik Jansen muss erkennen das seine Familie in die Fänge eines Psychopathen geraten ist. Wieso sich dieser Täter für Henrik und seine Familie interessiert wird nach und nach enthüllt und auch der Leser erfährt erst spät wie alles zusammenhängt. Den Schreibstil fand ich flüssig und die Spannungsbögen wurden gut gesetzt, so das ich als Leser das Buch nur ungern beiseite gelegt habe. Die einzelnen Puzzleteile fügten sich gut ineinander und das Ende fand ich überraschend. Die einzelnen Charaktere werden gut beschrieben und selbst für den Psychopathen kann man ein wenig Verständnis aufbringen, wenn man zuletzt versteht was passiert ist.

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  • kein wille geschehe

    Kein Wille geschehe

    Thrillerkiste

    22. May 2017 um 14:15

    Kein Wille geschehe hatte ich schon eine ganze Weile auf meinem Kindle und war somit eine SuB Leiche. Zum Glück nun nicht mehr.. Das Buch war unglaublich spannend. Ich fand, dass das Buch unglaublich gut recharchiert ist und ist zu keinem Zeitpunkt langweilig. Es beginnt eher hamlos und steigert sich bis kurz vor Ende und selbst das Ende hat eine tolle Wendung. Kein Wille geschehe hat den Namen Psychothriller wirklich verdient, denn teilweise waren die Situationen zu verstrickt, dass ich nachdenken musste was jetzt gerade passiert. Trotzdem hat sich das Buch sehr flüssig lesen lassen und ich kann nur wiederholen, dass ich das Buch super spannend fand. Es sind weden Logiklücken noch eine unschlüssige Rahmenhandlung. Kein Wille geschehe bekommt von mir klare 5 von 5 Punkten.

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  • Dem drücke ich meinen Stempel auf - tolles Buch!

    Kein Wille geschehe

    Jewego

    05. April 2017 um 00:13

    Für meinen Geschmack war das Buch von den ersten Seiten bis zu der letzten lesenswert und spannend. Der Schreibstil hat daraus besonders hervorgestochen und das Lesevergnügen erheblich gesteigert. Ganz besonders gefallen hat mir die Art des Autoren Personen zu beschreiben. Statt einer bloßen Aufzählung, die man leider nur allzu oft in Romanen vorfinden muss, verflechtet Kniesel äußerliche Details geschickt mit dem Geschehen um die betreffende Personen herum und findet immer eine passende Umschreibung.Besonders diese Kleinigkeit ist mir bei Lesen mehrfach positiv aufgefallen.Am Anfang der Geschichte fühlte ich mich zwar etwas überrumpelt mit all den verschiedenen Personen und Handlungssträngen, aber der Autor hätte es gar nicht besser machen können. Mit der Zeit fügte sich alles zusammen und das Puzzle vervollständigte sich.Entgegen der schlechten Bewertung eines Lesers vom 12.01.17, die ich doch etwas irritiert zur Kenntnis genommen habe, muss ich sagen dass mir die Personen überhaupt nicht Eindimensional vorgekommen und, sollte der Hintergrund der Geschichte nicht zu 100 % konkret sein, so würde ich dem die künstlerische Freiheit zusprechen. Der Autor hat sich, nach eigener Angabe, persönlich mit einem psychologischen Gutachter Unterhalten und auf dieses Buch vorbereitet. Davon abgesehen ist eine ungenaue Darstellung dieser ganzen Materie meiner Meinung nach nicht relevant für die Geschichte. Ebenso empfand ich das Computer Knowhow nicht unrealistisch, über das immerhin auch nur eine Person verfügte.Am Ende des Buches vermochte ich kaum zu glauben, dass es sich bei diesem Werk um ein Buch aus dem Selbstverlag handelte. Lediglich einige Fehler, die aber durchaus auch in Büchern von Verlagsautoren vorkommen, haben mich gelegentlich daran erinnert, so zum Beispiel:S.149 "Kopschmerzen" oder S.214 "Noahs sah verständnislos nach oben". Vielleicht hilft es dem Autor, sollte er seine Rezensionen lesen. Zwar habe ich auf den ersten 100 Seiten auch noch ein oder zwei Fehler entdeckt, diese aber nicht festgehalten, da ich davon ausging, dass es danach keine mehr geben würde und sich eine Erwähnung nicht lohnen würde.Alles in allem gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung! :-)

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  • Dieser Krimi hat mich nicht mehr losgelassen - unglaublich fesselnd

    Kein Wille geschehe

    jutscha

    27. February 2017 um 22:07

    Ein Wahnsinniger tötet kurz nacheinander zwei Männer und schreibt ihnen mit ihrem eigenen Blut „Amor Fati“ auf die Stirn. Der forensische Psychiater Hendrik Jansen kannte beide Opfer. Er hatte selbst schon mehrfach in verschiedenen Prozessen mit ihnen zu tun. Und plötzlich steht er selbst im Fokus des Mörders. Ihm wird klar, dass die beiden Morde nur ein grausames Vorspiel waren. Als seine Frau und sein kleiner Sohn verschwinden, kämpft er verzweifelt gegen einen Gegner, der einem grausamen Plan folgt. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite extrem gefesselt und ich kann es jedem Thriller-Fan nur ans Herz legen. Der Schreibstil ist absolut fantastisch und Guido Kniesel hat meiner Meinung nach hier einen Thriller allererster Güte geschrieben. Die Spannung bleibt von der ersten Seite bis zum Schluss erhalten und ich als Leser hatte stets das Bedürfnis, sofort das nächste Kapitel zu lesen um zu wissen, wie es weitergeht. Der Autor hat nach meiner Einschätzung auch genügend Hintergrundinformationen psychologischer Art recherchiert. Die Geschichte klingt glaubwürdig und ist absolut schlüssig. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und wirken authentisch. Das Ende kam in dieser Form absolut unerwartet, und das liebe ich an guten Büchern. Ich gebe dem Roman 5 von 5 Sternen und eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung. Spannung ist garantiert.

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  • Ein Psychothriller mit Spannung bis zur letzten Seite

    Kein Wille geschehe

    emma3210

    31. January 2017 um 15:11

    Der Psychothriller "Kein Wille geschehe" von Guido Kniesel, ist im Bookspot Verlag erschienen und umfasst 303 Seiten. Das Cover beschreibt schon ganz gut den Inhalt. Nämlich wie es ist, wenn man denkt, dass man die Zügel seines Verhaltens und Handelns nicht mehr selbst in der Hand hat, oder wenn dem tatsächlich so ist. Sind wir letzendlich alle nur Marionetten...? Dieser Thriller ist von den ersten Seiten an mit Spannung geladen, die sich bis zum Ende hin hält. Zwischenzeitig kann man immer ein wenig aufatmen, bis dann doch die ganze Geschichte wieder schnell eine neue Wendung nimmt. Eigentlich ist es kaum möglich das Buch aus der Hand zu legen. So gefesselt ist man von der Story. Auch die verschiedenen Blickwinkel, aus der die Geschichte erzählt wird, sind sehr gut gemacht. Es ist nicht verwirrend, sondern sehr förderlich für den Spannungsaufbau. Die Protagonisten sind auch sympatisch und authentisch dargestellt. Allerdings habe ich mir da ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht um mich noch mehr in die Personen hineinversetzen zu können. Vor allem bei Hendrik. Das Ermittlerduo ist meiner Meinung nach auch nicht ganz ausgearbeitet. Entweder man handelt sie generell nur oberflächlich ab und gibt der Familie von Hendrik mehr Raum, oder man geht noch genauer auf das Verhältnis zwischen Becker und Leupold ein. Was von meiner Seite aus leider noch zu bemängeln ist, sind die vielen IT-Fachbegriffe. Vielleicht soll es zum Verständnis beitragen und so formuliert sein, dass es auch realistisch beschrieben ist. Allerdings meiner Meinung nach für den Otto-Normalverbraucher ein bisschen zu viel des Guten. Alles in Allem sind die Kritikpunkte aber jammern auf hohem Niveau, deswegen hat dieser Thriller zurecht 4 Sterne verdient und ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    07. January 2017 um 18:11
  • Nichts ist vorhersehbar!

    Kein Wille geschehe

    PettiP

    18. December 2016 um 15:23

    Dieser Thriller ist das zweite Buch von Guido Kniesel und befasst sich mit den Abgründen der menschlichen Psyche. Wozu ist ein Mensch fähig. Nadine Schuster ermordet die Familie ihres vermeintlichen Geliebten Richard Aichner. Sieben Jahre später werden der Richter und der Staatsanwalt, die den damaligen Fall verhandelt haben, auf bestialische Weise ermordet. Der Psychologe Hendrik Jansen, der damals dafür gesorgt hatte das Nadine Schuster für unzurechnungsfähig erklärt wurde, ist plötzlich samt Frau und Kind verschwunden. Schon bald wird dem Leser klar, dass Richard Aichner der Täter ist. Aber will er sich nur rächen oder ist er wahnsinnig geworden? Auch wenn schon der Täter für den Leser sehr schnell feststeht, hat dieses Buch mir sehr gut gefallen. Guido Kniesel beschreibt sehr spannend, wie Richard Aichner handelt und die Opfer darauf reagieren. Detailliert wurden fachliche Ausführungen über Psychologie und Internet eingebracht. So konnte ich als Leser genau nachvollziehen was gerade geschieht. Nur das Handeln der Polizei kam etwas kurz und wirkte unnütz. Hätte der Autor entweder nur am Rande erwähnen oder mehr ausführen sollen. Trotzdem hat mich der Schreibstil des Autors jede Zeit gefesselt, so dass es mir mal wieder schwer fiel das Buch aus der Hand zu legen. Dieses Buch verdient den Namen „Thriller“ zurecht. Ein von vorne bis hinten gelungenes Werk, das ich gerne weiterempfehle.

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  • Blutige Spur eines Psychopathen

    Kein Wille geschehe

    black_horse

    15. December 2016 um 23:24

    Sind wir alle nur Marionetten in einem vorbestimmten Spiel? Ist freier Wille nur eine Illusion?Das Cover passt sehr gut zu diesem Thema.Rund um dieses Thema hat der Autor einen spannenden Thriller gewoben. Ein toter Richter, ein toter Staatsanwalt. Der forensische Psychater Hendrik Jansen gerät in einen Alptraum. Alle werden Opfer eines Opfers, das selbst zum Täter wird. Mit unfassbar perfiden, genau ausgeklügelten Plänen nimmt er Rache unter dem Schutz der Vorbestimmung.Am Anfang hat es ein bisschen gedauert, bis die ersten Puzzleteile an ihren Platz rutschten, doch  bald war ich gebannt von der Atmosphäre. Als Mutter waren für mich v.a. die beschriebenen Qualen von Frau und Kind grausam zu lesen. Es steht schon sehr zeitig fest, wer der Täter ist und der Autor bindet dessen Perspektive stark mit ein. Die berufliche Vergangenheit von Guido Kniesel schlägt sich im Roman auch deutlich nieder. Teilweise waren mir die computertechnischen Details schon zu ausführlich beschrieben.Die einzelnen Abschnitte des Buches sind mit kurzen Zitaten zum Thema Willensfreiheit abgetrennt, das hat mir auch sehr gut gefallen.Insgesamt ein guter psychologischer Thriller, der sich flüssig liest, mich gefesselt und an einigen Stellen auch schockiert hat.Ich bin gespannt auf weitere Bücher aus der Feder von Guido Kniesel.

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  • Was würdest Du tun, wenn deine Familie getötet wurde?

    Kein Wille geschehe

    CatrionaMacLean

    15. December 2016 um 13:35

    Was haben ein ermordeter ehemaliger Staatsanwalt, ein getöteter pensionierter Richter und ein lebender forensischer Gutachter gemein?Auf den ersten Blick nichts. Zumindest sieht die Soko das so und tappt bei ihren Ermittlungen im Dunklen.Warum wurde die Familie des Gutachters entführt und warum schrieb der Mörder mit Blut "Amor Fati" auf die Stirn seiner Opfer?Erst nach und nach kommt durch die Tochter des Gutachters aus erster Ehe und ihren Lebensgefährten, ein ehemaliger Hacker, Licht in das perfide Dunkle, dass ein durchgedrehter Familienvater nach der Ermordung seiner eigenen Familie langsam gesponnen hat.Ich bin begeistert!Guido Kniesel hat hier einen Triller geschaffen, der auf den ersten Blick nicht oberflächlich zu erkennen ist. Allein der Tiefgang in die Psyche eines Wahnsinnigen, die Steigerung der Spannung, die Detailverliebtheit machen dieses Buch zu etwas anderem.Besonders ist in diesem Zusammenhang ein falscher Begriff, obwohl es passend wäre. Ich kann es nicht einmal richtig beschreiben. Es war spannend, packend und brutal zugleich. Auf der einen Seite wollte ich das Buch an manchen Stellen weglegen, auf der anderen konnte ich es nicht. Man wird förmlich in die Geschichte eingesogen und mitgerissen.Mein Fazit: Unbedingt lesenswert! Denn dieser Thriller lässt einen nicht los.

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  • Unheimlich spannender Thriller

    Kein Wille geschehe

    Cell37810

    12. December 2016 um 14:38

    Mich hat das Buch total gefesselt. Obwohl schon ziemlich früh klar ist, wer der Täter ist, hat es nicht an Überraschungsmomenten und Spannung gefehlt. Sehr brutal wurden die Vorgehensweisen geschildert und das Zusammentreffen von Hendrik und dem Psychopathen bringt die Geschichte auf ein ganz anderes Level. Hier wird deutlich, dass hinter dem Vorgehen des Täters mehr steckt als nur Mordlust. Die ganze Geschichte, die das Buch beinhaltet wirkt für mich wahnsinnig gut konstruiert und geizt nicht an unerwarteten Wendungen und neuen überraschenden Momenten. Die Familienkonstruktion und Beziehungen rund um Hendrik Jansen gefallen mir auch sehr gut. Er scheint ein toller Vater zu sein und wirkt mit allen implizit und explizit beschriebenen Charakterzügen wahnsinnig sympathisch auf den Leser.Auch das mehr oder weniger offene Ende hat mich hier nicht gestört. Normalerweise kann ich es nicht leiden, nicht zu erfahren wie es mit den Hauptcharakteren ausgeht. Aber hier fand ich das sehr passend, denn ein eindeutiges "Happy-End" hätte an dieser Stelle tatsächlich nicht gepasst. Für alle, die auf Thriller mit Sucht-Potential stehen und sich gerne mit psychologischen Tatmotiven auseinandersetzen, ist dieses Buch perfekt!Auch wenn es nichts mit Rätselraten um den Täter zu tun hat, so hat es doch viel mehr zu bieten als Langeweile und das Offenbare. Ein wahnsinnig gelungener Thriller. 

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  • Topthriller

    Kein Wille geschehe

    fredhel

    06. December 2016 um 20:24

    "Kein Wille geschehe" von Guido Kniesel verdient den Namen Psychothriller, denn man taucht tief in die Psyche des Täters ein und auch an schockierenden Thrills herrscht von der ersten Seite an kein Mangel. Man sollte ziemlich viel verkraften können, wenn man dieses Buch in die Hand nimmt, denn der Täter mordet blutig und grausam. Nachdem ein Richter und ein Staatsanwalt ihm schon zum Opfer fielen, hat er nun den forensischen Psychiater Hendrik Jansen im Visier. Er bringt erst dessen Frau und den kleinen Sohn in seine Gewalt, dann Jansen selbst. Zwischen dem Täter und dem Psychiater entwickelt sich ein wahres Psychoduell, das für mich noch spannender hätte sein können, wenn es einen Hauch weniger philosophisch gehalten wäre. Auch die Vorgehensweise des "Hackers" war mir eine Spur zu detailliert und damit zu trocken. Von diesen kleinen Schwächen mal abgesehen hat Guido Kniesel einen knallharten und hochintelligenten Thriller verfasst, den ich mit großer Spannung verschlungen habe.

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