Guido Knopp Bis dass der Tod uns scheidet

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Inhaltsangabe zu „Bis dass der Tod uns scheidet“ von Guido Knopp

Die Clintons, die Grimaldis, die Goebbels', die Windsors, Soraya und der Schah - Ehepaare im Rampenlicht, der Inbegriff von ungetrübtem Glück. Was sich hinter den Kulissen abspielte, kam oft erst zum Vorschein, wenn längst ein tiefer Riss durch die Ehen ging. Guido Knopp hat mit Wegbegleitern der "Traumpaare" gesprochen. Ihre Beobachtungen werden ergänzt durch Bekenntnisse, die die Paare selbst über ihre Beziehung machten. Glückliche und tragische Momente in der Welt der Schönen, Reichen und Mächtigen.

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  • Rezension zu "Bis dass der Tod uns scheidet" von Guido Knopp

    Bis dass der Tod uns scheidet
    shao

    shao

    06. March 2011 um 23:43

    Berühmte Paare – berühmte Geschichten. Jeder kennt ihre Schicksale – kennt jeder ihre Schicksale? Bill und Hillary Clinton und der Skandal um Monica Lewinsky. Prinz Charles und Lady Di, Camilla und die Scheidung. Fürst Rainier und Grace Kelly, ihr tragischer Tod. Der Schah und Soraya, eine große Liebe und doch die Trennung. Die Goebbels – ein Leben und der Tod für die Sache. * Guido Knopp stellt hier die Lebens- und Liebesgeschichten bekannter Paare vor – vom Kennenlernen bis zum Ende der Geschichte, der Ehe, des Lebens. Es ist äußerst interessant, hinter die Kulissen zu sehen. Der Autor zitiert diverse Quellen, fügt sie zu einem Bild zusammen, das teilweise ganz anders ist, als man es aus Medien oder Schulbüchern kennt. Insbesondere ein Blick ohne die beeinflussenden Emotionen, die gerade die Geschichten von Lady Di und Charles und der Clintons geprägt haben, öffnet ganz neue Sichtweisen. * Erschreckend, was Menschen auf sich nehmen, um ihrer Rolle gerecht zu werden. Beeindruckend, was sie auf sich nehmen, wenn sie ihr eigenes Glück hinter ein anderes Ziel stellen. Traurig, zu sehen, was aus solcher Aufgabe werden kann. Beeindruckend, ganze Leben auf wenigen Seiten zusammengefasst zu sehen. Unglücklich fand ich die Herangehensweise an die Geschichte der Familie Goebbels. Ganz bestimmt keine Sympathieträger, um es vorsichtig auszudrücken. Dennoch versucht der Autor nicht einmal, eine professionelle Distanz zu wahren – im Gegenteil man liest seine Verachtung aus so vielen Formulierungen heraus, dass man sich unweigerlich fragt, warum dieses Ehepaar dann in das Buch aufgenommen wurde, wenn doch eine so deutliche Abneigung besteht . Nicht, dass diese Haltung nicht absolut verständlich wäre – ein Sachbuch allerdings würde meiner Meinung nach mehr sprachliche Neutralität vertragen können. * Insgesamt aber ein sehr interessantes Buch, das für den durchschnittlich informierten Leser sicherlich einiges Neues bereit hält und einen Blick hinter sonst sorgfältig versteckte Kulissen erlaubt.

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  • Rezension zu "Bis dass der Tod uns scheidet" von Guido Knopp

    Bis dass der Tod uns scheidet
    metalmel

    metalmel

    15. November 2007 um 22:22

    Allein die Vorstellung – grauenvoll! Menschen, die es auf Gedeih und Verderb mit einem anderen Menschen aushalten, auch wenn sie sich gar nicht mehr mögen, geschweige denn lieben. Wie kann man so etwas nur ertragen? Allein die Vorstellung versetzt mich in absolute Horrorszenarien! Aber es gibt sie immer wieder, Menschen, die ihr eigenes Wohl hinten anstellen für irgendeine Sache. Das würde mir im Traum nicht einfallen. Da würde ich eingehen wie eine Primel. Und doch, Guido Knopp hat Paare gefunden, die ihr Leben so lebten, die mit eiserner Disziplin eine Fassade wahren konnten und in der Öffentlichkeit lange als Traumpaar galten. Niemand sollte je hinter die Kulissen sehen, aber auch das gelang immer wieder. Die Öffentlichkeit gierte geradezu nach solchen Informationen, die an der Fassade kratzten, damit sie sah, dass auch diese scheinbar so perfekten Paare nur Menschen waren. Das Buch beginnt mit Bill und Hillary Clinton, wobei dies das einzige Paar ist, dass aus dem Rahmen fällt, denn sie leben ja beide noch. Bei den anderen ist mindestens einer schon verstorben. Tja, Billary also. Nicht umsonst gab man den beiden diesen Namen. Sie schienen tatsächlich verschmolzen zu sein. Sie lebten (und leben) beide für die Politik. Das hat oberste Priorität in ihrem Leben, neben Tochter Chelsea. Dafür demonstrieren sie Einigkeit, komme was da wolle. Und es kam Monica Lewinsky. Sie hätte Bill Clinton beinahe sein Amt gekostet, aber Hillary stand wie ein Fels hinter ihm und beteuerte immer wieder, dass sie nie und nimmer davon gewusst habe. Natürlich wusste sie davon. Ihr Mann wurde ständig des Ehebruchs bezichtigt, und hier war die Beweisanlage eindeutig: Telefonate, Geschenke usw. „Aber sie konnte es nicht zugeben. Wenn sie es zugegeben hätte, hätte sie ihn nicht mehr verteidigen können. Wenn sie gesagt hätte: ‚Ja, er hat es getan, aber behaltet ihn trotzdem im Amt’, hätte das bedeutet: mir bedeutet die Macht mehr als meine Ehe.“, sagt ihr Berater Dick Morris. Und so kämpfte sie. Sie zog alle Register. Und am Ende gewannen beide. Danach folgt für mich das Paar der Paare: Charles und Diana. Ich weiß noch genau, wie ich als kleines Mädchen vor dem Fernseher saß und ihre Hochzeit gesehen habe – ein Märchen schien wahr zu werden. Ich wollte so sein wie sie. Sie war so unheimlich schön in ihrem Kleid und sie heiratete einen echten – Alptraum. Nur, sie selber war nicht viel besser. Ein Scheidungskind, das davon träumte, selbst zu heiraten und sich niemals scheiden zu lassen. Und, so dachte sie, wer käme da besser in Frage als der Prinz von Wales. Sie wusste genau was sie wollte und sie wollte unbedingt Prinzessin von Wales werden. Aber da gab es immer noch Camilla. Sie verschwand nie aus Charles Leben, sie blieb stets seine Geliebte. Diana verzweifelte. Sie ritzte sich die Haut auf und bekam Bulimie. Nach außen jedoch war sie immer die Strahlende. Ihr flogen die Herzen der Massen zu. Das merkte sie sehr schnell und sie lernte noch schneller, die Medien für ihre Zwecke zu nutzen. Wer erinnert sich nicht an die Bilder der einsamen Di vor dem Taj Mahal oder an das rührende Interview von 1995? Alles Schachzüge einer verletzten Frau. In dem ganzen Schmierentheater kommt Charles immer schlechter weg als sie, denn sie hatte immer die Medien und die Herzen der Menschen auf ihrer Seite. Aber ich bin mir da nicht mehr so sicher, wer hier wen mehr gedemütigt hat... Grace Kelly hingegen hat bis zu ihrem Tod zu Rainier gestanden. Obwohl man inzwischen weiß, dass sie nicht oft glücklich war in Monaco. Er war cholerisch, aufbrausend und er verbat ihr allerhand. Sie konnte keinen unbeobachteten Schritt gehen. Sie durfte nicht mehr schauspielern, obwohl sie es so sehr vermisste. Und im Falle einer Scheidung wären die Kinder in Monaco geblieben. Also fügte sie sich. Sie blieb lange eine Fremde im Zwergstaat, die nicht so richtig akzeptiert wurde. Heute sind sich die Biographen fast sicher, dass sie Rainier nur geheiratet hat, um es ihren Eltern recht zu machen. Schicksale – bin ich froh, dass ich nur darüber lesen kann.

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