Guido Krain Die Schwarze Victoria

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Inhaltsangabe zu „Die Schwarze Victoria“ von Guido Krain

In der Welt Feylon herrscht noch immer das, was bei uns als das „viktorianische Zeitalter“ bekannt geworden ist. Viele Länder sind bisher unentdeckt und Mitglieder von Expeditionen kehren mit unglaublichen Geschichten in ihre Heimat zurück. Doch auch für durchschnittliche Reisende macht die abenteuerliche Technik der Epoche jede Fahrt zu einem aufregenden Erlebnis. In dieser Umgebung weckt ein geheimnisvoller Hilferuf die Neugier eines elitären Clubs angesehener Persönlichkeiten. Mit Tee und Plätzchen im Gepäck startet die illustre Gesellschaft eine Rettungsmission, die weit dramatischer verläuft als erwartet. Die Reise wird in mehrfacher Hinsicht zum Beginn einer Odyssee jenseits der Grenzen der bekannten Welt.

Ein wildes Steampunk Abenteuer mit viel Romanze und starken Frauen

— Sakuko
Sakuko

Am Anfang ein wenig holprig, aber dann wurde es richtig gut =)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine Spannende Reise in einem außergewöhnlichen Luftschiff! Ein Roman voller Spannung, Romantik und Humor. Steampunk vom Feinsten.

— Windsong
Windsong

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  • Die Gesellschaft kindlicher Neugier

    Die Schwarze Victoria
    MikkaG

    MikkaG

    12. June 2016 um 12:15

    In meinen Augen hat "Die Schwarze Victoria" vieles zu bieten: ein spannendes Abenteuer in einer alternativen Version unserer Realität, ungewöhnliche Liebesgeschichten, lebendige Charaktere und einen trockenen Humor. Wenn ich es einem Genre zuordnen müsste, würde ich mich für Steampunk entscheiden - allerdings eine sehr originelle Variante davon, mit vielen außergewöhnlichen Ideen.Da der Autor dem Leser direkt zu Beginn des Buches übersichtlich erklärt, wie Feylon, die Welt des Buches, aufgebaut ist, werde ich hier nicht ins Detail gehen, nur soviel:Die Helden der Geschichten kommen aus dem Kionischen Reich, das große Ähnlichkeiten mit unserem Viktorianischen Zeitalter hat, was die Gesellschaftsstruktur, die Rolle der Frau und die Freizeitbeschäftigungen betrifft, aber auch die Einstellung zur Kolonialisierung. Der größte Feind ist das alte Imperium Asgor, in dem Sitten und Gebräuche herrschen, die fremdartig und archaisch anmuten, besonders was die Behandlung von Frauen und Sklaven als Besitz angeht.Meist ist es bei Steampunk ja so, dass der Unterschied zur realen Viktorianischen Zeit darin besteht, dass schon einige moderne Erfindungen vorweggenommen wurden, basierend auf Dampfkraft. Hier ist es aber so, dass die Naturgesetze leicht anders funktionieren als in unserer Realität und Dampfkraft dadurch tatsächlich nur schwer und eingeschränkt einsetzbar ist! Also - Steampunk ohne Steam? Dennoch gibt es erstaunlichen Fortschritt und großartige Erfindungen. In dieser Welt gibt es auch keine Elektrizität, dafür aber eine Energie namens "Ta", die aus einem Element namens "Nyrium" gewonnen wird.Mir hat gut gefallen, dass der Autor einem Genre mit viel Potential seine eigene Handschrift aufdrückt! Die Geschichte hat mich direkt mit diesen ersten Zeilen schon gepackt:"Wo bin ich denn hier gelandet? Sie waren so unvorsichtig, die Seiten eines Buches aufzuschlagen. Und wie das mit dem Aufschlagen von Büchern so ist, zuweilen wartet gleich hinter dem Deckel eine andere Welt auf ihre Entdeckung. Auch das Buch, das sie gerade in den Händen halten, zählt zu dieser Kategorie." Und auch der Rest des Buches hat mich überzeugt und alles andere als enttäuscht. Die Geschichte hat für mich Stimmung und Ambiente einer klassischen Abenteuergeschichte, wie zum Beispiel den Romanen von Jules Verne. Es gibt rasante Szenen voller Action, es gibt auch durchaus den ein oder anderen Toten, aber dennoch bewegen sich unsere Helden, allesamt Mitglieder der "Society of Childlike Curiousity" ("Gesellschaft kindlicher Neugier"), stets mit untadeligem Stil und gepflegten Manieren durch ihr Abenteuer - mit Ausnahme vielleicht von William Bedford, der als reicher Erbe dergleichen nicht unbedingt nötig hat.Die Charaktere haben alle eine sehr prägnante, unverwechselbare Persönlichkeit, so dass ich sie sehr schnell problemlos auseinander halten konnte. Ob das jetzt Sir Arthur ist, der auf erstaunlichem, beinahe märchenhaftem Wege zu seinem Luftschiff, der "Schwarzen Victoria" kam, seine Vertraute und Butlerin Io (ein echter Skandal, eine Frau als Butler!), oder die sowohl schöne als auch hochintelligente Lady Catherine von Ashbury, deren scharfe Zunge eine gnadenlose Waffe ist... Ich würde sie alle gerne in einer Fortsetzung der Geschichte wiedersehen. Zitat (Lady Catherine von Ashbury): "Es gibt Menschen, die eine Kunst namens Lesen beherrschen", erklärte sie mit ätzender Freundlichkeit. "Und andere Menschen bedrucken Papier mit Texten, in denen sie die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfassen. Man nennt so etwas Zeitung." Es gibt Liebesgeschichten in diesem Buch, aber es sind nicht unbedingt die, die man erwarten würde! Mir gefiel das gut, denn so waren sie nicht vorhersehbar. So ganz allergisch sollte man gegen ein bisschen Kitsch nicht sein, aber ich fand die Romanzen wunderschön geschrieben - homophob sollte man allerdings ebenfalls nicht sein.Der Schreibstil hat einen ganz wunderbaren "Klang", mit viel Liebe zum ausgeschmückten Detail und ausdrucksstarken Bildern. Er trifft genau den richtigen Tonfall für diese Mischung aus Viktorianischem Zeitalter, Science Fiction und Abenteuer. Auch der Humor traf genau meinen Geschmack - meist staubtrocken und eben irgendwie so, wie man sich das bei viktorianischen Gentleman-Abenteurern vorstellt.Fazit:Die edlen Herren und Damen der "Society of Childlike Curiousity" ziehen mit ihrem Luftschiff, der "Schwarzen Victoria" auf eine Rettungsmission - im vollen Bewusstsein, dass es sich dabei um eine Falle handeln könnte. Und natürlich ist das der Auftakt zu einem echten Abenteuer voller Gefahren, erstaunlicher Entdeckungen und heimtückischer Feinde.Das Buch lässt sich dem Genre Steampunk zuordnen, aber ich denke, dass es auch Fans von Fantasy- und Abentuergeschichten ansprechen kann! Mir hat es rundum gut gefallen: es ist einfallsreich, originell und spannend, die Charaktere sind glaubhaft und komplex, und der Schreibstil hat einen wunderbaren Fluss und großartige Bilder und Metaphern.

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  • Ein wildes Steampunkabenteuer mit viel Romanze

    Die Schwarze Victoria
    Sakuko

    Sakuko

    25. February 2016 um 11:18

    In einer alternativen, viktorianisch angehauchten Welt mit dem geheimnissvollem Stoff Ta als Energiequelle macht sich Sir Arthur und eine bunte Gruppe von Freunden, die Society of Childlike Curiosity, auf dem Weg um einem Schreiben von Sir Arthurs Onkel nachzugehen, der seine Hilfe in einem fernen und weitestgehend unerkundeten Kontinent erbittet. Obwohl sie eine Falle vermutten machen sie sich mit dem namensgebenden Luftschiff die schwarze Victoria auf den Weg um der Nachricht nachzugehen. Auf dem Weg dorthin gerät die Gruppe auch in Scharmützel mit einem Land das bis vor kurzem ihr Kriegsgegner war, und auch von der kompletten Philosophie der Gruppe aus dem sehr zivilisierten, british anmutenden Land sehr fremd ist, da dort ein Kastensystem und Sklaverei herscht. Die Geschichte erzählt sowohl von der Expedition der Gruppe auf den fremden Kontinent als auch von Sir Arthurs Entdeckung und Bau der geheimnissvollen schwarzen Victoria, mit ihren wunderbaren Antrieben und Instrumenten, die allesamt dem aktuellen Stand der Wissenschaft weit vorraus sind. Alles in allem ist die schwarze Victoria ein tolles Steampunk Abenteuer. Der Plot ist nicht immer tiefgreifend und es gibt ein paar Deus Ex Machina Stellen, aber die unterschiedlichen Charaktere und deren Interaktion machen für mich den Charm des Buches aus. Romanze kommt hierbei übrigens auch nicht zu kurs. Dazu kommen spannende Kämpfe, Intriegen und Verrat sowie interessante, inovative Technologien.

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  • Hat mir ganz gut gefallen

    Die Schwarze Victoria
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2015 um 18:22

    Wo bin ich denn hier gelandet? »Vielleicht sollten wir der Kleinen sagen, was wir mit ihr machen, wenn sie einem von uns etwas tut«, sagte William. Arthur schloss die Augen und rieb sich die Nase. »Was?«, fragte William ärgerlich. »Ich glaube nicht, dass unsere Fantasie ausreicht, um eine Drohung zu erfinden, die die Dame einschüchtern würde.« Society of Childlike Curiosity – kurz SCC genannt ist ein Club illustrer Personen um den adeligen Sir Arthur und seine Freunde. Bei einem ihrer geselligen Beisammenseins präsentiert Sir Arthur seinen Freunden ein Schreiben das sofort das Interesse aller weckt. Eine in Not geratene Expedition ersucht dringend die Hilfe Sir Arthurs. Es handelt sich dabei um keinen geringeren als Arthurs Onkel. Natürlich steht für Arthur sofort fest das er ihm zur Hilfe eilen muss. Vorher soll Sir Arthur mit seinem Luftschiff, der schwarzen Victoria, jedoch einen Wissenschaftler abholen und mitbringen. Die Gesellschaft des SCC ist sich einig, das wird ein tolles Abenteuer denn der Wissenschaftler ist in einem Land zuhause das für den Club als feindlich eingestuft ist. Der Frieden ist mehr als brüchig. Dennoch machen sie sich auf den Weg. Gefallen haben mir die unterschiedlichen Charaktere sehr gut, Io, die Dienerin die eine besondere Vorliebe hat, die undurchsichtige adelige Catherine und auch der männliche Part mit Arthur, William und Co. Sie alle haben ihre Eigenheiten und machen Spaß zu lesen. Was ich ebenfalls klasse fand waren die Passagen mit Arthur als er noch ein Junge war, das brachte nach und nach Licht ins Dunkel und ich erfuhr mehr von der Vorgeschichte. Die Beschreibungen von der schwarzen Vicoria selbst und auch den Orten gefielen mir sehr gut, ich konnte mir das Luftschiff wirklich gut vorstellen. Auch die Actionszenen kamen nicht zu kurz und passten gut zur Handlung. Anfangs hatte ich aber ein paar kleinere Probleme in den Erzählstil reinzufinden. Gerade zu Beginn waren da ein paar Bandwurmsätze die mir das Lesen erschwerten und die dem Roman einen Punkt Abzug einbringen. Hat man sich aber erstmal durchgebissen, wird auch der Stil besser und man liest das Buch zügiger. Ab und zu traf ich beim Lesen auch auf einige Längen, aber alles in allem war es nicht so wild. Gut war auch die Verbindung von Arthurs Kindheit und dem Jetzt. Mehr mag ich nicht verraten, das dürft ihr selbst nachlesen. Steampunk mag nicht jeder, aber hier hatte ich vielmehr das Gefühl einen Jules Verne Roman mit Steampunk Elementen zu lesen und das machte mir sogar sehr viel Spaß. Die schwarze Victoria hat mir gefallen und die Handlung war angemessen spannend. Die schwarze Victoria bekommt verdiente 4 von 5 Sternen

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