Guido M. Breuer

 3.9 Sterne bei 53 Bewertungen
Autor von Das Lazarus-Syndrom, Final Game - Blutige Abrechnung und weiteren Büchern.
Autorenbild von Guido M. Breuer (©Fotostudio Lichtblick, Bonn - Christian Liepe)

Lebenslauf von Guido M. Breuer

Guido M. Breuer hat früh die Leidenschaft fürs Lesen und Schreiben entdeckt, jedoch dann zunächst unter einem Berg von Ausbildung zum Bankkaufmann, Diplom-Kaufmann und IT-Consultant begraben. Ab 2008 erschien dann zunächst eine Reihe humoristischer Kriminalromane, später eher düstere Thriller. Daneben etliche Kurzgeschichten in diversen Anthologien. Mitglied im SYNDIKAT. 

Alle Bücher von Guido M. Breuer

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Buchformat:
Cover des Buches Das Lazarus-Syndrom9783732527939

Das Lazarus-Syndrom

 (20)
Erschienen am 09.12.2016
Cover des Buches Final Game - Blutige AbrechnungB077XJM5ZC

Final Game - Blutige Abrechnung

 (9)
Erschienen am 01.11.2018
Cover des Buches Altes Eisen9783940077790

Altes Eisen

 (6)
Erschienen am 01.03.2010
Cover des Buches Alte Narben9783942446075

Alte Narben

 (4)
Erschienen am 01.03.2011
Cover des Buches All die alten Kameraden9783940077516

All die alten Kameraden

 (4)
Erschienen am 27.04.2009
Cover des Buches Der Schmetterlingsmörder9783958243064

Der Schmetterlingsmörder

 (3)
Erschienen am 03.11.2015
Cover des Buches Mord zum Dessert9783961480494

Mord zum Dessert

 (2)
Erschienen am 29.08.2017
Cover des Buches Nach alter Mörder Sitte9783942446457

Nach alter Mörder Sitte

 (2)
Erschienen am 01.05.2012

Neue Rezensionen zu Guido M. Breuer

Neu

Rezension zu "Final Game - Blutige Abrechnung" von Guido M. Breuer

Fleischeslust
Buchlandung_in_Muenchenvor einem Jahr

Vincent kommt schwer verletzt und mit PTBS zurück aus Afghanistan. Aufgrund seines Zustandes bekommt er keinen Job und in seiner Lieblingssportart - American Football - kann er auch nicht Profi werden. Da ist es ein Glücksfall, dass Nadeschda ihn zu ihrem Team für Personenschutz holt. Aber Vincent ist nicht nur zum Personenschutz eines Fleischriesen da, der Todesdrohungen bekommt, sondern auch zur Erfüllung von Nadeschdas Vorlieben.


Die Morde sind grausam dargestellt, die Personen lebensecht und die Sprache des Autors macht einfach Spaß. Ab und an ein Wortwitz oder ein kurioser Dialogteil. Die Kapitel sind kurz, die Sprache knackig, ich bin quasi durch das Buch geflogen.

Die Kombination aus Schweinefleisch aus Massenproduktion und der menschlichen Fleischeslust, sowie aus Kontrolle und Kontrollverlust ist sehr gelungen und hat mit dazu geführt, dem Buch fünf Sterne zu geben.

Der Schluss kam etwas unerwartet, aber er hat mir gut gefallen. Ein paar Dinge bleiben offen, aber nur soweit, dass sich der Leser den Rest selbst ausmalen kann. Sehr gut gelungen.

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Rezension zu "Final Game - Blutige Abrechnung" von Guido M. Breuer

Spannend und Abwechslungsreich
Nele33vor einem Jahr

Das Buch Final Game - blutige Abrechnung von Guido M. Breuer besticht durch ein Thriller würdiges Cover.
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde, unter der Frage mehr Thriller oder Krimi, lesen.

Der Schreibstil des Autors ist kurz und prägnant, was den Lesefluss sehr unterstützt. Es gelingt dem Autor excellent mit Worten zu spielen und damit eine Spannung aufzbauen, die auch noch mit Humor gewürzt ist. Für mich anfangs ungewohnt waren die extrem kurzen Kapitel, die mir aber im Verlauf sehr gefallen haben und mich quasi durch das Buch fliegen ließen.

Vincent ein stark traumatisierter Soldat ist aus seinem Leben geschmissen worden-aufgrund der Traumatisierung aus dem Afghanistan Krieges, kein Job, keine Aussicht mehr Football Profi zu werden.Nicht nur körperlich, auch psychsich ist Vincent sehr angeschlagen als er auf Nadeschda trifft, die ihm einen Job als Personenschützer anbietet.

Arthur Weiß, der ermittelnde Kommissar hat alle Hände voll zu tun, als auch noch eine junge Prostituierte auftaucht. Weiß ist ein väterlicher Freund von Vince und versucht ihn zu unterstützen.

Das Ende kam ziemlich abrupt, war aber absolut stimmig.

Die Frage Krimi oder Thriller lässt sich für mich nicht eindeutig beantworten, da wirklich Elemente von beiden vorhanden, teilweise überwiegt der Krimi und dann wieder der Thriller Charakter.

Für mich war dies ein spannendes Buch welchem ich sehr gerne 5 Sterne gebe, schon alleine für die tolle Sprache die verwendet wurde.





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Rezension zu "Das Lazarus-Syndrom" von Guido M. Breuer

Verschenktes Potential.
Wuschelvor einem Jahr

Beschreibung:

Nachdem Dr. Johannes Krafft, genannt "Joe the Butcher", seine Familie verliert ist er ein gebrochener Mann. Er säuft bis zum umfallen und schafft es kau mehr am Leben teil zu nehmen. Er legt sein Amt im Lehrstuhl nieder. Seine neue Arbeit beschränkt sich darauf als ambulanter Operateur für die Organspende-Organisation DSO tätig zu sein. Doch als die Zahl der plötzlichen Spender auffallend steigt, sein ehemaliger Freund eines unerklärlichen Todes stirbt und er ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerät, fängt er an Fragen zu stellen. Schnell merkt er, dass er kaum mehr jemandem trauen kann und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Meinung:

Jo, wo fange ich an?! An sich war die Geschichte gut. Die Idee dahinter war einfach genial. Die Umsetzung hätte dann doch besser sein können. Die meiste Zeit ist der Leser nämlich damit beschäftigt, dass er Herrn Dr. Krafft dabei begleitet, wie er versucht Alkohol aufzutreiben, sein Leben noch weiter Richtung Abgrund zu verfrachten oder sich die Hände ausgiebig mit kaltem Wasser zu waschen. Er hätte vermutlich sympatisch sein können und irgendwie ist er das ja auch, denn er scheint gutes im Sinn zu haben. Doch er scheint so unwirklich. Verschließt sich allem. Auch dem Ermittler, der ihm doch einfach nur Fragen stellen will, tritt er komplett aggressiv entgegen. Keine Seltenheit, aber irgendwie wirkten etlich Szenen einfach nur falsch und gestellt.

Die vermutlich authentischste Person in der Geschichte ist seine Freundin Uli und die kleine Yvonne. Es ist übrigens verdammt seltsam, wenn man seinen eigenen Namen immer wieder in einem Buch liest. Vor allem wenn diese Person dann auch noch ein Kind ist. Nur so am Rande. Als auf jeden Fall dann mal Schwung in die Story kommt und Joe beginnt etwas zu tun, hat man bereits die erste Hälfte des Buchs gelesen. Von da an überschlagen sich die Ereignisse. Zudem entwickelt sich zusätzlich eine gewisse Vertrautheit zwischen dem Polizist, dessen Namen ich wieder einmal vergessen habe, und Joe, binnen eines Wimpernschlags. Ich verweise auf den letzten Satz des letzten Absatzes. 

Ihr seht, das Buch hat mich sichtlich begeistert. Nicht!
Die Grundidee gefiel mir, wie schon erwähnt, verdammt gut, aber wurde leider nur mangelhaft umgesetzt. Als der Autor anfing Joe auf die Spur der Organ-Mafia zu schicken, freute ich  mich schon richtig darauf, was der Arzt mit den Informationen anfangen könne und wie er bei den "Ermittlungen" vorgeht. Doch erst musste er mal eine Falsche Whiskey killen, sich mit der Katze unterhalten - was er übrigens auch sehr gerne tat - und seinen Rausch ausschlafen. Danach stritt er sich mit verschiedenen Personen, über teilweise ganz andere Themen, und es ging wieder zurück zur Falsche. All das wäre vermutlich gar nicht das Problem gewesen, denn es zeigt lediglich auf, dass Joe auch nur ein Mensch ist. Doch aufgrund seiner Fähigkeiten, die er eigentlich haben sollte, erwartete ich einfach mehr. Beispielsweise ein sachliches Gespräch über die Fakten. Das kam, glaube ich, vielleicht einmal vor und dabei ging es lediglich um die Statistik über den Anstiegs der Organspenden in der letzten Zeit. Bei knapp 300 Seiten Buch in meinen Augen kein nennenswerter Schnitt.

Ich möchte das Buch jetzt auch gar nicht in der Luft zerrissenen, denn es hatte durchaus einen gewissen Unterhaltungsfaktor, war angenehm zu lesen und nicht langweilig. Diese Abfolge von neurotischen Handlungen, wie dem Hände waschen, lies mich dann sogar gelegentlich schmunzeln. Dennoch finde ich es einfach verdammt schade, dass man aus einem Buch, das so viel Potential gehabt hätte, einfach so wenig raus holt. Von dem Ende fange ich erst gar nicht an. Davon abgesehen, dass sich plötzlich alles förmlich überschlägt, fand ich es einfach extrem plump.

Fazit:

Ein Buch mit ganz viel verschenktem Potential.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Final Game - Blutige Abrechnungundefined
Für mich als Autor ist "Final Game" ein Thriller mit einigen Elementen des Kriminalromans. Was unterscheidet für dich als Leser den Thriller vom Krimi? Die interessantesten Beiträge erhalten ein Freiexemplar im Rahmen der Verlosung zu dieser Leserunde.

Ich freue mich auf spannende Diskussionen. LG Guido M.
184 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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in 65 Bibliotheken

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