Guido M. Breuer Alte Narben

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Inhaltsangabe zu „Alte Narben“ von Guido M. Breuer

Es herrscht Aufruhr in der beschaulichen Eifeler Seniorenresidenz Burgblick, und Opa Bertold steckt seine Nase wieder einmal in Dinge, die ihn eigentlich nichts angehen: Schließlich wurde einer seiner Mitbewohner im Nideggener Kurpark brutal ermordet.
Warum wurde der hochbetagte Mann wie ein Hund erschlagen und anschließend verstümmelt? Hat möglicherweise der geheimnisvolle Alte, der einen Tag vor dem Mord in die Seniorenresidenz eingezogen ist, etwas mit dem Mord zu tun? Und warum interessiert sich eine amerikanische Ermittlerin ebenso sehr für den Fall wie die deutsche Kriminalpolizei und die betagten Hobbyermittler?
Sein dritter Fall stellt Opa Bertold vor große Rätsel – und führt ihn in das dunkelste Kapitel der Geschichte seiner Heimat. Der in Ehren ergraute Ermittler und seine Freunde werden mit bösen Mächten konfrontiert, die das Grauen der Vergangenheit fortführen wollen. Alte Narben brechen auf …

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  • Rezension zu "Alte Narben" von Guido M. Breuer

    Alte Narben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. May 2011 um 08:44

    Klappentext: Es herrscht Aufruhr in der beschaulichen Eifeler Seniorenresidenz Burgblick, und Opa Bertold steckt seine Nase wieder einmal in Dinge, die ihn eigentlich nichts angehen: Schließlich wurde einer seiner Mitbewohner im Nideggener Kurpark brutal ermordet. Warum wurde der hochbetagte Mann wie ein Hund erschlagen und anschließend verstümmelt? Hat möglicherweise der geheimnisvolle Alte, der einen Tag vor dem Mord in die Seniorenresidenz eingezogen ist, etwas mit dem Mord zu tun? Und warum interessiert sich eine amerikanische Ermittlerin ebenso sehr für den Fall wie die deutsche Kriminalpolizei und die betagten Hobbyermittler? Sein dritter Fall stellt Opa Bertold vor große Rätsel und führt ihn in das dunkelste Kapitel der Geschichte seiner Heimat. Alte Narben brechen auf… Meine Meinung: Achtung, da es sich hier um den dritten Band mit Opa Bertold handelt, ist die Gefahr des Spoilerns gegeben. „Alte Narben“ ist der dritte Band mit dem rüstigen Rentner Lorenz Bertold, der liebevoll Opa Bertold genannt wird. Er ist Hobbyermittler und überall beliebt, verfügt er doch über eine große Klappe und eine ausgesprochene Spürnase. Gemeinsam mit seinen Mitbewohnern im Seniorenheim ermittelt er auch hier in diesem Band auf eigene Faust. Doch geht es um ein heikles und gefährliches Thema. Nazis und linke, treffen aufeinander, es geschehen Morde und auch Opa Bertold gerät in Gefahr. Der scheinbar friedliche Ort Nideggen wird zum Pulverfass. Die Figuren sind hier klar und liebevoll dargestellt. Protagonist und gleichzeitig meine Lieblingsfigur ist hier „Opa Bertold“. Er ist eigensinnig und hat stets eine große Klappe, murmelt sich so manchen Spruch in seinen Bart und doch kann er gleichzeitig unfassbar charmant sein. Er spricht oft in der dritten Person als „Kommissar Wollbrand“. Dann gibt’s es noch seine Mitbewohner Bärbel und Gustav, beides ebenfalls rüstige Rentner, die mit Opa Bertold befreundet sind und so manchen Streich gemeinsam planen. Wer jetzt glaubt, dass dieses Rentnertrio nur über Wehwehchen klagt, der irrt sich gewaltig. Das Einzige, was diese Rentner plagen könnte, ist Langeweile! Es ist schon recht amüsant zu lesen, was dieses Trio so alles anstellt und auch ab und an Hilfe vom Pfleger bekommt. Der Schreibstil ist klar und detailliert, was einen leichten Lesefluss ermöglicht. Ich glaube man spürt hier deutlich den Bezug, den der Autor zu der Eifel besitzt, denn nicht nur die Landschaft ist wunderbar beschrieben, man findet hier auch so einige Sehenswürdigkeiten. Er spricht ein ernstes Thema an, den Hass zwischen Juden und Nazis, und schreibt dieses so klar, dass man förmlich die Emotionen fühlen kann. Man ist mittendrin in diesem Krimi, der nicht vor Blut spritzt aber dennoch spannend und unterhaltsam ist. Der Leser kann quasi mit ermitteln und genau das macht für mich einen guten Kriminalroman aus. Ich denke es wäre nicht verkehrt die ersten zwei Bände mit Opa Bertold zu lesen, auch wenn es hier im dritten Band immer wieder mal Rückblicke gibt. Ich selbst werde es in jedem Fall nachholen, um einfach zu erfahren, was es mit Opa Bertold genauer auf sich hat. Mit 266 Seiten, die dicht bedruckt sind, hatte dieser Krimi für mich eine angenehme Länge. Das Cover ist in einem malerischen Stil gehalten und passt zu dieser Geschichte sehr gut. Fazit: Guido M. Breuer hat mit seinem dritten Band der Opa Bertold-Reihe einen gemütlichen und unterhaltsamen Kriminalroman geschrieben. Dieser Krimi ist nicht nur spannend und interessant, nein er hat auch eine ganz besondere Atmosphäre. Bei diesem Krimi bekomme ich Lust auf ein Seniorenwohnheim und weitere Bände von dem Autor.

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  • Rezension zu "Alte Narben" von Guido M. Breuer

    Alte Narben

    michael_lehmann-pape

    27. April 2011 um 14:49

    Die Vergangenheit ruht nicht Auch im wörtlichen Sinne trägt Jakob Israel Kratz eine Menge alter Narben. Auf der Haut. Aber auch in der Seele. Bei Nacht schlafen? Das kann er nicht. Schon lange nicht mehr. Und die Gründe für all dies liegen weit in der Vergangenheit des 89jährigen neuen Mitbewohners im Seniorenstift am Rande von Nideggen in der Eifel. Gründe, die im Verlauf der Geschichte zu Tage treten werden ebenso, wie die Tatsache, dass seine Anwesenheit nicht unbedingt zufällig gerade zu diesem Zeitpunkt am Ort ist. Da steckt mehr dahinter. Zunächst aber fällt Lorenz Berthold, knorriger, rüstiger Senior mit dem Hang zu kriminalen Ermittlungen, Großvater einer Aachener Kommissarin und seinen kongenialen Freunden, der Künstlerin Bärbel Müllermeister und dem, selbst von sich selbst nicht leicht durchschaubaren, Mitbewohner Gustav Bremer anderes auf. Vor allem eine gewisse Kühle des Jakob Kratz, die in kalte Feindseligkeit umschlägt, als er beim Frühstück auf den gehschwachen Floto trifft. Der gleiche Floto, der wenig später im benachbarten Wald aufgefunden wird. Totgeschlagen mit einem Knüppel, zwei Buchstaben roh mit einem Messer in die Stirn geritzt. Keine Frage, dass sich Lorenz Berthold mit seinen Freunden aufmacht, Licht in das Dunkle des Mordes zu bringen. Unterstützt werden die drei vom nassforschen Pfleger Benny, der hinter seiner legeren und vorlauten Art durchaus Mut und ein hilfreiches Herz besitzt. Bald schon wirbeln die rüstigen Senioren die Ermittlungen der Polizei intensiv durcheinander, finden Zusammenhänge und Spuren, die verborgen lagen und stoßen auf weit mehr an Hintergrund des Mordes als nur eine alte Feindschaft zweier alter Männer. Auch wird dieser eine Mord nicht der einzige bleiben und es drohen durchaus Dinge der Vergangenheit in der Gegenwart wieder aufzuleben, denn Floto stand mit seiner sehr speziellen, inneren Haltung nicht alleine. In der eher ruhigen und beschaulichen Eifel siedelt Guido M. Neuer nun schon seinen vierten Fall rund um die rüstige Rentner-Gang an. Einiges an Lokalkolorit lässt sich finden im Buch, wenn sich dies auch eher auf landschaftliche Beschreibungen bezieht. In Punkto Vergangenheit legt Breuer allerdings intensiv offen, wie trügerisch doch die vermeintliche Enge und Nähe der sozialen Gemeinschaft in den kleinen Orten der Eifel im Raume stand und wie wenig wirklich tragfähig sie war und stellt eine tragfähige Verbindung dieser Haltung zu Flüssig geschrieben und mit Liebe zu den Charakteren gestaltet bleibt der Kriminalroman doch in weiten Teilen vorhersehbar, verrät einiges schon im ersten Viertel und kann so nur minder überraschen mit der letztendlichen Aufklärung des. Ebenfalls als nicht sonderlich überzeugend, allerdings nur nebenbei von belang, erscheint teilweise die Skizzierung der Beziehung des Lorenz Berthold zu seinem Sohn. Trotz der Erläuterungen über ein im Raume stehendes Familiendrama lässt Breuer hier den Senior wie einen trotzigen Pubertierenden wirken mit leise gemurmelten Widerworten und einer ständigen Abwendung vom Sohn. Dies wirkt gerade deswegen nicht überzeugend, weil der Autor an anderer Stelle seiner Figur des Berthold durchaus Einsicht über diese Beziehung mit auf den Weg gibt. Dies aber stört den Fluss der Geschichte nicht sonderlich und fällt nur nebenbei unangenehm ins Auge. Ansonsten bietet das Buch eine sprachlich angenehme, inhaltlich nicht sonderlich fordernde Unterhaltung, die ins ich schlüssig, leider aber zu vorhersehbar konzipiert ist.

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