Guido M. Breuer Altes Eisen

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Inhaltsangabe zu „Altes Eisen“ von Guido M. Breuer

Im Kölner Dom wird ein Pater ermordet aufgefunden. Hat der Domschatzarchivar Kunsträuber am Grabmal des Erzbischofs Konrad von Hochstaden überrascht? Die Kölner Kriminalkommissarin Rita Bertold wird mit dem Fall betraut. Wenig später wird ein weiterer Mord in der Burg Nideggen in der Nordeifel verübt, der auf den ersten Blick nichts mit der Kölner Bluttat zu tun zu haben scheint. Lorenz Bertold, Großvater der Kommisssarin und Hobbykriminalist spürt gemeinsam mit seinen Freunden aus der Seniorenresidenz Burgblick dem Geheimnis um den Toten von der Burg hinterher. Er sucht Antworten und findet sie in der mittelalterlichen Geschichte, deren dunkle Geheimnisse bis in die Gegenwart wirken. Welches Vermächtnis hat der Erzbischof Konrad von Hochstaden hinterlassen? Was kann fast achthundert Jahre nach dessen Ableben so wichtig sein, dass mehrere Menschen dafür ihr Leben lassen müssen? Und was hat der in der Eifel lebende Chef der Russenmafia, bekannt als der "Pate vom Rursee", mit all dem zu tun? Gefährliche Fragen, die Opa Bertold und seine Freunde nicht nur zwischen die Fronten eines Bandenkrieges, sondern auch mitten hinein in die spannende Historie ihrer Heimat führen.

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  • Unterhaltsamer Schreibstil, aber die Handlung finde ich ziemlich realitätsfern

    Altes Eisen
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    01. November 2016 um 22:04

    Altes Eisen geht für mich sehr an der Realität vorbei. Okay, die Geschichte ist in großen Teilen sehr witzig geschrieben, das ist meiner Ansicht nach aber so ziemlich das einzig Positive an diesem Buch.Derweil plusterte Kastriot sich vor den Gefangenen auf. »Sagt, wer ihr seid und was ihr tut, und erweist dem Paten den Respekt, ansonsten kommt Kastriot Visar Kreshnik wie ein Adler über euch und reißt euch die Eingeweide heraus! Ich bin der Skipetar!«Den Typen kann ich nur als bildungsresistenten Intelligenzverweigerer bezeichnen. Sicherlich sind die »Angestellten« von Paten nicht alle kleine Einsteins, doch so blöd kann ich mir einfach kein Bandenmitglied in einer derartigen Position vorstellen.»War aber so. Damals fochten die Heerführer noch an vorderster Front mit, anstatt nur einmal etwas in ein rotes Telefon zu husten. Und ein Erzbischof wie Konrad war damals kein Geistlicher, sondern Adliger, Machtpolitiker, Geschäftsmann und Anführer seiner Armee. So als wenn Josef Ackermann gleichzeitig Bankenchef, Bundeskanzler, General und auch noch gläubiger Christ wäre.«Ich bin dafür, diese Regelung wieder einzuführen. Das sollten die Staatsmänner, Regierungschefs, Verteidigungsminister, etc. heute ruhig auch tun. Ich denke, dann würden sich so manche drei Mal überlegen, ob sie einen Krieg anzetteln.Auch dass ein Rentner den Fall eher löst als seine Enkelin, die Kommissarin Rita, ist für mich ziemlich an den Haaren herbei gezogen.Den Schreibstil fand ich unterhaltsam und die meisten, teils etwas skurrilen (speziell Benny und die drei Senioren) Protagonisten sind gut skizziert und ausgesprochen sympathisch.

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  • Rezension zu "Altes Eisen" von Guido M. Breuer

    Altes Eisen
    Readandbeyourself

    Readandbeyourself

    21. November 2011 um 21:47

    Vor dem Kölner Dom wird ein Mönch aufgespießt vorgefunden. Die Kriminalpolizei vermutet, dass der ermordete Domschatzarchivar Kunsträuber am Grabmal des Erzbischofs Konrad von Hochstaden überrascht hat - doch unerklärlicher Weise scheint nichts zu fehlen. Komissarin Rita Bertold hat keinen richtigen Verdacht, und wendet sich an ihren Vater, Lorenz Bertold, Kommissar a.D.. Denn dieser hat einen weiteren Mordfall aufgefunden, in der Burg Nideggen in der Nordeifel. Scheinbar zusammenhangslos und doch rätselhaft können Rita und Opa Bertold sich keinen Reim aus den Morden machen. Also ein neuer Fall für die Seniorencrow um Opa Bertold! Obwohl Rita ihrem Vter nahe legt, sich nicht zu sehr einzumischen, kann der ehemalige Polizist natürlich nicht das Denken seinlassen - und befindet sich mit seinen Freunden plötzlich mitten in einem Bandenkrieg! "Altes Eisen" ist der zweite Band von Krimi-Autor Guido M. Breuer. Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe, war es sehr leicht, die Figuren kennen zu lernen (erst nach fortgeschrittenem Lesen habe ich festgestellt, dass es einen Vorgängerband gab :) ). Entsprechend gut war mein Eindruck - Breuer führt den Leser eingehend sowohl in die Kriminalarbeit als auch in das Seniorenleben. Ständig musste ich an meine Omi denken, die selbst bis zu ihrem Tod im Heim gelebt hat. Dass dort auch noch Senioren mit Grips leben, habe ich selbst erlebt - und Breuer hat sich seiner Aussage nach auch vor Ort informiert! (Da tut sich mir die Frage auf, ob es für Opa Bertold eine Vorlage gibt - ich glaube, ich schreibe dem Autor mal ^^). Etwas verwirrend, aber nicht negativ, waren die drei Handlungsstränge, die selbstredend etwas miteinander zu tun haben. Zuerst lernen wir Rita kennen, dann ihren Mann Paul, dann ihren Vater. Alle drei ziehen ihr eigenes Ding durch und müssen sich erst wieder finden, damit sie den Fall lösen können. Gelungene Inszinierung! Da ich sonst nicht so viele Krimis oder gar Thriller lese, war ich überrascht über den lockeren, nicht annähernd nervenkitzelnden Ton des Buches, der von der ersten Seite angeschlagen wird. Trotz des ungewöhnlichen Mordes (ein aufgespießter Mönch) wird die Schreibweise nicht düster und bedrohlich. Mein Interesse wurde also vor allem durch die entspannte Atmosphäre aufrecht gehalten. Selbstredend kam natürlich am Ende Spannung auf, nicht zuletzt durch eine tolle Autojagd. Die Figuren waren für mich sehr authentisch. Wie schon erwähnt war natürlich Opa Bertold mein Liebling, und ich kann kaum erwarten mehr über ihn zu lesen! Fazit: Ihr kennt mich, ich bin kein großer Krimifan. Breuer hat mich aber so humorvoll mit auf die Spurensuche genommen, dass ich unbedingt noch mehr von ihm lesen möchte - und auch anderen, sonst keine Krimis Lesenden, dieses Buch nur wärmstens empfehlen kann! Pluspunkte hat der Autor natürlich selbst bei mir sammeln können, als er sich so freundlich mit mir auf der Buchmesse unterhalten hat! Volle Punktzahl!

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  • Rezension zu "Altes Eisen" von Guido M. Breuer

    Altes Eisen
    sab-mz

    sab-mz

    03. May 2010 um 15:01

    ein Eifelkrimi,er beginnt mit einer Leiche im Kölner Dom,dann noch eine auf der Nideggener Burg
    Rita,eine Kriminalomisasin löst den Fall mit Hilfe ihres Opas und seiner "Rentnergang"
    das Buch ist schwächer als das Erstlingswerk des Autors,aber gut zum Entspannen