Guido M. Breuer Das Lazarus-Syndrom

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Inhaltsangabe zu „Das Lazarus-Syndrom“ von Guido M. Breuer

Ein packender, atmosphärischer Thriller um die skandalösen Machenschaften der Organmafia! Dr. Johannes Krafft, genannt "Joe the Butcher", ist ein gebrochener Mann. Seit er seine Familie bei einem Unfall verlor, verdingt sich der brillante Chirurg als ambulanter Operateur für eine Organspende-Organisation. Ist es Zufall, dass in letzter Zeit immer mehr geeignete Spender sterben? Als ein alter Bekannter ermordet wird, beginnt Joe Fragen zu stellen. Bald gerät er nicht nur selbst ins Visier er Ermittlungen, sondern auch ins Fadenkreuz der Gegenseite, die einen Skandal um jeden Preis vermeiden will. Doch im Kampf gegen die übermächtig scheinende Organspende-Mafia steht mehr auf dem Spiel als nur sein eigenes Leben. Wem kann Joe noch trauen?

Im Gesamten ist die Idee der Story gut, die Umsetzung schwächelt ein wenig.

— mydanni

Ein Thriller, der mich vielleicht nicht absolut überzeugt hat, aber mir dennoch spannende Lesestunden schenkte.

— buecherherzrausch

Mittelmässiger Krimi

— YH110BY

Gute Unterhaltung mit einigen Schwächen

— jasbr

Wer bei einem Krimi auch die realistische Darstellung schätzt, sollte dieses Buch nicht lesen.

— Lesewunder

Spannender Thriller um ein heikles Thema

— Suska

Zu empfehlen!

— nellsche

Ganz schön rasant geschrieben

— brauneye29

spannende Unterhaltung pur

— Rebecca1120

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  • ~*~ Organmafia ~*~

    Das Lazarus-Syndrom

    mydanni

    25. January 2017 um 10:37

    Bewertung Das Buch habe ich über die Lesejury gewonnen. Leider konnte ich nicht an der Leserunde teilnehmen, da ich ziemlich viel zu tun hatte, aber die Rezi will ich nicht vorenthalten. Das Thema Organmafia kommt immer wieder auf den Tisch und für mich ist es jedes Mal wieder von Bedeutung, denn scheinbar wird sich nie was ändern. Wer Geld hat, hat guten Einfluss, der kauft eben einfach mal ein Organ, damit es wieder geht, wer arm ist wartet und wenn man Pech hat, vergeblich.Da ich das Thema interessant finde, hatte ich mich auch beworben. Wir lernen Joe kennen, der wirklich viel Mist hinter sich hat. Sein bester Freund ist die Flasche und wenn er nichts trinkt, dann zittert er was das Zeug hält. Das er Abhängig ist sieht er nicht ganz so, der Alkohol beruhigt nur ungemein. Er ist mit einem Team unterwegs, die bei Verstorbenen die Organe entnehmen, wenn diese Spender sind, doch plötzlich tauchen Unregelmäßigkeiten auf. Das Team wurde bereits informiert, obwohl der Patient noch gar nicht für Tod erklärt wurde. Was aber noch auffälliger ist, die Entnahme von Spenderorganen ist in der letzten Zeit gestiegen und zwar beachtlich. Joe wird misstrauisch bis er eine geheimnisvolle Mail bekommt, die seinen Verdacht bestätigt.Er will raus finden, was los ist, warum es plötzlich so viele Spender gibt, doch die dümmste die Idee die er haben kann: sich mit der Mafia anzulegen.... Schnell geht es um Leben und Tod...Ich tu mich etwas schwer das Buch zu bewerten. Es ist nicht schlecht und ich habe es auch nicht gerne aus der Hand gelegt, aber es weist ein paar Schwächen auf. Manchmal hat man das Gefühl als Leser das man sich nur mit dem alkoholabhängigen Joe beschäftigt, wie schlimm es ist ohne Schluck zu sein. Dann kam es mir stellenweise so vor, dass die Geschichte nicht vorwärts kommt, bis sie dann tatsächlich in Schwung kommt und dann alles recht fix geht.Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich das Buch ungern gelesen habe, aber der Pfiff fehlte doch etwas. Im Gesamten ist die Idee der Story gut, die Umsetzung schwächelt ein wenig.Die Charaktere jedoch finde ich recht gut dargestellt. Joe der ewige Säufer. Man kann sich den sehr gut bildlich vorstellen, wenn er sich morgens im Spiegel ansieht, gezeichnet von dem vielen Alkohol. Ein Schatten seiner selbst.Fazit Das Buch würde von mir 3,5 Sterne bekommen, es gibt bessere Bücher, aber auch schlechtere. Aber meiner Meinung nach hätte man echt was raus holen können. Da es bei uns aber keine halben Sterne gibt, wird das ganze zu 4 Sternen aufgerundet. Das Buch habe ich aber dennoch sehr gerne gelesen.Liebe Grüße Danni 

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  • Gute Unterhaltung

    Das Lazarus-Syndrom

    Blacksally

    23. January 2017 um 12:22

    Das Buch hat sich sehr spannend und interessant angehört, weswegen ich es sehr gerne lesen wollte.Mir gefällt das Cover unglaublich gut, mit dem Skalpell, das aussieht als würde es im Buch strecken und allein die düstere Stimmung, die es ausstrahlt ist unglaublich.Ich muss ehrlich zugeben, das mir der Protagonist am Anfang wirklich unsympathisch war. Er ist ein Säufer und hat neben dem Job nichts wichtigeres zu tun als eine Flasche Whiskey nach der anderen zu leeren. Manchmal trinkt er sogar eine ganze Flasche am Tag.Allein so jemanden würde ich das entnehmen von wichtigen Organen gar nicht zutrauen. Das er überhaupt noch seinen Job hat, hat mich doch dann sehr gewundert.Doch im laufe der Geschichte kann man es schon ein bisschen nachvollziehen warum er so geworden ist. Denn man erfährt was ihm in der Vergangenheit passiert ist und so etwas ist wirklich nur schwer zu verkraften. Der Lesefluss im Buch war sehr flüssig, die Kapitel waren zwar teilweiße sehr kurz, aber das fand ich bei diesem Buch überhaupt nicht schlimm, da man aus keinem Lesefluss gerissen wurde und nicht plötzlich ganz wo anders war im nächsten Kapitel. Kurz dachte ich am Ende des Buches das es wohl ein Zweiteiler wird, da die Auflösung des ganzen doch auf den letzten 3 Prozent liegt und ich dachte danach kommen vielleicht noch Buchvorschläge ect. Aber nein, das Buch wird bis zum letzten Prozent aufgebraucht und ich fand das Ende nicht schlecht, zwar hätte ich mir persönlich ein bisschen was anderes gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben ;)Der Autor:Guido M. Breuer, geboren 1967 in Düren, machte zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann, bevor er Wirtschaftswissenschaften studierte. Anschließend war er viele Jahre als Unternehmensberater tätig. Seit 2009 schreibt er Kriminalromane und Thriller. Er lebt und arbeitet in Bonn.Mein Fazti:Das Buch hat mir gute Unterhaltung geliefert und ich werd es so schnell nicht vergessen.

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  • Viel Luft nach oben

    Das Lazarus-Syndrom

    Rebel_Heart

    18. January 2017 um 22:05

    Dr. Johannes Kraft ist Chirug und in Transplantationsmedizin tätig, er entnimmt toten Organspendern ihre Organe.Seit dem Unfalltod seiner Frau, bei dem auch ihr ungeborenes Baby sein Leben verlor, greift er regelmässig zur Flasche. Warum aber sterben in letzter Zeit vermehrt Spender? Geeignete Spender? Als ihn ein frührerer Kommilitone um Hilfe bittet, findet er diesen nur noch tot auf. Wer ist dafür verantwortlich? Und was hat er damit zu tun? Nicht nur die Polizei verdächtigt ihn und schon bald steht für Joe mehr auf dem Spiel, als nur das Leben?   Uff.... ich muss euch ehrlich gestehen, dass ich diese Rezension nun schon ein paar Tage vor mich herschiebe. In meinem Kopf herrscht ein heilloses Chaos und ich bin mir noch nicth sicher, wie ich das richtig ordnen soll. [ Nicht nur in Bezug auf dieses Buch, aber darum geht es hier ja nicht ]  Der Charakter Johannes Kraft hat mir von Anfang an wirklich gefallen. Er ist ein typischer Charakter, der alles kann und alles weiß, sondern ist mir vor allem durch seine Schwächen aufgefallen. Er hat Schickssalschläge erlebt, die man keinem Menschen sonst wünscht. Diese Schicksalschläge haben ihn förmlich in den Alkohol getrieben und doch versucht er irgendwie, noch immer seiner Arbeit nachzugehen. Seine oftmals mürrische und übellaunige Art konnte mich - komischerweise - manchmal sogar wirklich zum Schmunzeln bringen. Der Hintergrund des Buches ist in der heutigen Zeit sehr verbreitet, denke ich, auch wenn man recht selten davon mitbekommt. Oder nicht mitbekommen will.  Organhandel als Thema zu wählen, war ein schweres Unterfangen. Ich habe lange überlegt, wie ich über das Buch denken soll. Im Laufe der Handlung hatte ich das Gefühl, dass es hauptsächlich um Joe und seine Alkoholsucht geht. Sie stand im Vordergrund der Rest plätscherte nur so ... nebenher? Anfangs und auch zum Ende hin, nahm das Buch wirklich an Spannung auf, dass lässt sich nicht leugnen, aber irgendwie ist der sprichwörtliche Funke bei mir nicht richtig übergesprungen.  Was mri wirklich gefehlt hat, war der medizinische Hintergrund der ganzen Organtransplantation und des Organhandels. Der kam mir oft wirklich zu kurz. Obwohl das Ende zwar auch spannung aufwies, war es mir irgendwie... ich weiss gar nicht richtig, wie ich es erklären soll. Es war keine Überraschung?  Aufgrund des Umfeldes und den vorherigen Begegnungen und Handlungen des Hauptprotagonisten, war dieser Handlungsumschwung für mich einfach vorhersehbar. Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu verwirrt daher geredet?Jedensfalls hat mich das Buch zwar unterhalten, aber es hat meiner Meinung nach eine Menge Luft nach oben gehabt. Und gerade im medizinischen Bereich hätte ich mir ein wenig mehr Informationsflut gewünscht.

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  • Ein übel launiger Hauptprotagonist

    Das Lazarus-Syndrom

    Shanlira

    15. January 2017 um 19:47

    Das Lazarus-Syndrom von Guido M. Breuer ist ein Thriller, welcher sich mit dem äußerst spannenden Thema der Organmafia auseinandersetzt. Dieses Buch hat von Anfang an meine Neugier geweckt, da ich ein starkes Interesse an medizinischen Themen habe. Ebenso habe ich bisher noch kein Buch von Guido M. Breuer gelesen und war daher sehr gespannt, ob es mich in seinen Bann ziehen kann.Geschichte:Dr. Johannes Krafft, genannt "Joe the Butcher", war ein anerkannter Chirurg in der Transplantationsmedizin und hatte einen Lehrstuhl an der Uni Köln. Nach einem schweren Unfall verliert er seine Frau und sein ungeborenes Kind. Aufgrund dieses schweren Schicksalsschlages verfällt er dem Alkohol und verliert fast seinen gesamten Lebenswillen. Inzwischen arbeitet er nur noch als ambulanter Operateur in einer Organspende-Organisation und hält sich so weit es geht von allen Menschen fern.Als sein damaliger Kommilitone Robert Weber, ihn um Hilfe bittet und kurz darauf mit einem bisher unbekannten Mittel umgebracht wird, bemerkt er, dass es immer mehr passende Organspender gibt. Joe beginnt Fragen zu stellen und gerät dadurch nicht nur selbst ins Visier der Ermittlungen, sondern auch ins Visier der Organmafia. Doch wer ist noch alles in die Sache involviert und wie groß sind die Gefahren? Kann er den Preis seiner Neugier zahlen und alles alleine bewältigen?Meine Meinung:Der Titel "Das Lazarus-Syndrom", passt sehr gut. Da man das Wort "Lazarus" öfter im Buch in den unterschiedlichsten Variationen wiederfindet. Das Cover spiegelt die Geschichte wieder, dass Skalpell passt zu dem medizinischen Aspekt und der schwarze Hintergrund könnte die düstere Organmafia darstellen.Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, alles wurde sehr einfach geschrieben und viele Sachen wurden versucht zu erklären und einzubringen.Guido M. Breuer hat sich ein heikles Thema ausgesucht, über das man erstmal natürlich den Mut aufbringen muss darüber zu schreiben. Aber leider hat mich das Buch nicht ganz überzeugt. Der Spannungsbogen hielt sich in Grenzen, die Mittäter waren nicht überraschend und der Hauptprotagonist bekam erst relativ am Ende ein paar Sympatie Punkte von mir. Ich persönlich möchte die Protagonisten ins Herz schließen und mich mit ihnen identifizieren können. Klar kann ich verstehen, wenn man die große Liebe seines Lebens verliert, dass man nicht mehr ganz die selbe Person ist wie zuvor. Aber ich empfand die Alkoholsucht von Joe zu sehr in den Vordergrund gerückt, sodass der Rest der Geschichte an Relevanz verloren hat.Die Story trotzdem interessant, aber für mich eher eine Geschichte für nebenbei. Wer sich aber für das Thema Organmafia interessiert und sich von einem übel launigen Hauptprotagonisten nicht abschrecken lässt, wird die Geschichte trotzdem mögen.

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  • Spannende Lesestunden

    Das Lazarus-Syndrom

    buecherherzrausch

    15. January 2017 um 14:45

    Das Buch Das Lazarus-Syndrom wurde mir innerhalb einer Leserunde bei Lesejury vom Autor Guido M. Breuer als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Inhalt Joe ist ein gebrochener Mann. Seit er seine Frau und sein ungeborenes Kind durch einen Autounfall verloren hat, ist er Alkoholiker und verdient sich sein Geld als ambulanter Operateur für eine Organspende-Organisation. Nachdem immer mehr geeignete Spender sterben, beginnt Joe Fragen zu stellen und begibt sich damit in eine große Gefahr. Meinung Das Thema Organmafia hat mich sofort angesprochen, allerdings ist es auch ein sehr dankbares Thema für einen spannenden Thriller. Der Protagonist Joe passt perfekt in diese Geschichte - ein vom Leben gezeichneter, alkoholkranker Mann, der kaum dazu fähig ist zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, oder gar zu vertiefen. Ein Mann auf der Suche nach der eigenen Identität, den man nicht auf Anhieb sympathisch finden kann. Die einzelne Abschnitte waren sicherlich spannend, aber dennoch sehr ähnlich den Büchern, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen - was nicht unbedingt immer kritisch betrachtet werden muss, aber sicherlich dazu führt, dass man beim Lesen irgendwie das Gefühl hat, die komplette Geschichte bereits zu kennen.Das Alkoholproblem von Joe rückt teilweise sehr stark in den Vordergrund und manchmal fehlte mir der rote Faden innerhalb der einzelnen Kapitel. Die einzelnen Figuren sind sehr gut herausgearbeitet und die Handlungsorte und Geschehnisse sehr bildhaft dargestellt.  Die Geschichte beginnt sehr spannend, verliert sich in der Mitte etwas und legt dann aber zum Schluss noch einmal richtig an Spannung zu. Fazit Ein Thriller, der mich vielleicht nicht absolut überzeugt hat, aber mir dennoch spannende Lesestunden schenkte.

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  • Spannender Krimi

    Das Lazarus-Syndrom

    katzi87

    13. January 2017 um 13:54

    Inhalt: Joe ist exzellenter Chirurg auf dem Gebiet der Organexplantation.Durch einen Autounfall wo seine Frau und sein ungeborenes Kind gestorben sind ist er dem Alkohol verfallen. Durch den hohen Alkoholkonsum entgleitet ihm sein Leben immer mehr. Eines Tages wird ein ehemaliger Freund ermordet und Joe ist in der Nähe, der Verdacht fällt sehr schnell auf ihm. Es beginnt ein Katz und Mausspiel zwischen der Polizei, Joe und den wahren Täter.   Meinung: Das Buch war sehr spannend und sehr gut geschrieben. Das Thema Organhandel ist ein heikles Thema wo ich mich frage wie viel missbrauch tatsächlich getrieben wird. Im Buch wird sehr gut beschrieben wie das ganze abläuft. Wenn man genug Geld hat kann man sich sehr schnell Organe besorgen und der Hirntod wird herbeigeführt. Ich finde es einfach nur Wahnsinn, dass es so etwas geben kann, muss aber gestehen, dass ich dies sehr gern glaube. Die reichen Leute können sich halt doch so einiges kaufen. Joe kommt der Organmafia auf die Schliche und muss sich bald um sein eigenes Leben fürchten. Man fragt sich immer wer ist Feind und wer ist Freund. Viele profitieren vom Organhandel und sind natürlich nicht sehr erfreut, dass hier jemand Dinge hinterfragt und in Dingen herum stochert.     Mir gefiel der Schreibstil sehr und ich konnte das Buch nach ein paar Kapitel gar nicht mehr zur Seite legen. Joe wurde sehr gut beschrieben und ich fand den griesgrämigen, meist betrunken Arzt der einen sarkastischen Humor hat sehr sympathisch. Ich kann mir vorstellen wie es ist die Schuld am Tod seines Partners bei sich selbst zu suchen. Durch die gute Beschreibung der Figur konnte man sich sehr gut in die Person hineinfinden und war schnell im Geschehen.   Da immer wieder etwas geschehen ist, wurde das Buch auch nicht langweilig. Ich habe mich bei keinem Kapitel gelangweilt und war etwas traurig, dass die Geschichte rund um Joe nun ein Ende hat.   Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, dass ich nur weiterempfehlen kann. Es ist ein spannendes Thema wo man sich durchaus vorstellen kann, dass die ein oder andere Wahrheit dahintersteckt.

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  • So was gibt es doch nur im Film, dachte ich.

    Das Lazarus-Syndrom

    vicky_1990

    12. January 2017 um 12:02

    Das Buchcover wirkt durch die wenigen Farben Schwarz, Grau, Weiß und Rot düster und finster. Ich finde das sehr passend zum Buchinhalt.Bereits durch den Klappentext erfährt man dass es sich um einen packenden, atmosphärischen Thriller um die skandalösen Machenschaften der Organmafia handelt. Das Thema Organspende und -mafia wird im Buch gut dargestellt und regt vielleicht sogar den ein oder anderen dazu an sich genauer mit dem Thema 'Organspende' auseinander zu setzten. Bei mir war es zumindest so.Allgemein ist zu sagen dass mir die Struktur des Romans sehr gut gefallen hat. Das Buch ist in 65 Kapitel aufgeteilt, manche recht kurz andere ein bisschen umfangreicher wodurch man beim Lesen schnell und einfach vorankommt. Die Kapitelbezeichnungen haben mir auch gut gefallen und bereits immer zu Anfang eines neuen Kapitels meine Fantasie angekurbelt und mich spekulieren lassen was hier passieren könnte. Der Schreibstil gefiel mir von Anfang an gut, die Geschichte liest sich flüssig und die Spannung ist gut dosiert mit einigen unerwarteten aber auch einigen erwarteten Geschehnissen. Die Söldner-Kapitel fand ich sehr interessant, sie gaben einen guten Einblick in die Psyche dieser Berufsgruppe. Den Kommissar fand ich unterhaltsam und hat sich gut in die Geschichte eingefügt. Joe finde ich auch gut und glaubwürdig dargestellt, man bekommt gute Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt und ist so im Stande sein Handeln einigermaßen nach zu vollziehen. Aus Uli, Joes Freundin, wurde ich hingegen bis zum Schluss leider nicht schlau, sie erscheint mir etwas komisch. Ihr Handeln war für mich leider oft nicht nachvollziehbar und ich fand sie zu sprunghaft - man konnte bis zum Schluss keinen eindeutigen Charakter feststellen. Für Uli, da sie mir zu undurchdacht erscheint, gibt es daher einen Stern Abzug.Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn ein paar Dinge offen bleiben aber das ist in dem Fall okay.Fazit:Ein teilweise sehr düsterer und beunruhigender Thriller - vor allem mit den Gedanken an die Organmafia im Hinterkopf! Bekommt von mir eine Leseempfehlung an alle die an Thrillern interessiert sind.

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  • Mir fehlt die Spannung

    Das Lazarus-Syndrom

    Forti

    09. January 2017 um 11:02

    Guido M. Breuer greift in "Das Lazarus-Syndrom" interessante Themen auf. Organspende und mafiöse Verstrickungen in dem Zusammenhang sind ein wichtiges und zugleich spannendes Thema. Der harte Alltag von Ärzten ebenso. Alles ist auch für den medizinischen Laien verständlich beschrieben. Die Alkoholabhängigkeit Joes wird schonungslos dargestellt - leider mit zu vielen Wiederholungen.Mir fehlte beim Lazarus-Syndrom aber die Spannung. Bald ist klar, in welche Richtung es geht - die Frage, wer ist gut und wer ist böse bestimmt neben medizinischer Theorie und der Person Joe die Handlung. Das sind gute Ansätze für einen Roman, aber spannend wird das nicht und für einen Thriller reicht mir das leider nicht. 

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  • Mittelmässiger Krimi über die Organmafia

    Das Lazarus-Syndrom

    YH110BY

    06. January 2017 um 11:40

    Dr. Johannes Krafft, genannt Joe, ist als Arzt bei der Transplantation von Organen tätig. Seit seine Frau und sein ungeborenes Kind bei einem Unfall gestorben sind, erstickt er seine Schuldgefühle im Alkohol. In den letzten Wochen wird er immer öfter zu Organentnahmen gerufen. Außerdem bekommt er einen Anruf von einem ehemaligen Studienkollegen, Robert Weber, der ihn um Hilfe bittet. Robert ist seit einiger Zeit mit der Herstellung von künstlichen Organen beschäftigt. Als Joe sich mit Robert treffen will, findet er ihn ermordet auf der Toilette vor. Diese ganzen Zufälle findet Joe etwas seltsam und er vermutet, dass an der ganzen Geschichte etwas faul ist und beginnt Fragen zu stellen...Der Thriller hat ganz gut angefangen und war für mich im ersten Drittel sehr spannend und fesselnd zu lesen. Doch dann hat er meiner Meinung nach nachgelassen. Immer wieder wurde der Alkoholismus von Joe ausführlichst beschrieben und hat mich mit der Zeit nur noch genervt. Auch das Ende des Thrillers war für mich etwas zu viel Action und zu wenig Auflösung der verworrenen Fäden.

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  • Gute Unterhaltung mit einigen Schwächen

    Das Lazarus-Syndrom

    jasbr

    03. January 2017 um 19:06

    Organspenden geraten immer wieder in die Schlagzeilen, weil bei der Vergabe gepfuscht wird, was das Zeug hält. Guido M. Breuer greift damit ein heikles, aber auch aktuelles Thema auf, aber von der anderen Seite.Im Mittelpunkt steht Dr. Krafft, ein alkoholabhängiger Arzt, der Organe bei hirntoten Patienten entnimmt. Obwohl er meistens berauscht ist, stellt er Unregelmäßigkeiten fest, was die Todeszeitpunkte der Spender betrifft und beginnt gefährliche Nachforschungen anzustellen...An sich hat mir das Buch gut gefallen. Zum einen war der thematische Hintergrund wirklich interessant, zum anderen war der Thriller zwar brutal, aber auch nicht zu blutig. Zumindest waren die Morde an sich eher harmlos :)Leider konnte mich die Hauptfigur Dr. Krafft nicht wirklich überzeugen. Auch wenn er an sich ein guter Mensch ist, der das Richtige tun will, ist er mir einfach zu gebrochen. Alkohol ist immer präsent, ohne geht es nicht. Natürlich ist das das schwere Los, wenn man abhängig ist, hier hätte ich es mir aber ein bisschen weniger drastisch gewünscht. So hat die Sucht doch teilweise vom eigentlichen Thema abgelenkt.Gut gefallen hat mir der Schreibstil. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, die einzelnen Kapitel nicht zu lang und da es nicht unendlich viele Personen gibt, kommt man auch schnell mit den Namen klar. Hier hatte ich keine Probleme. Auch die Verwicklungen kann man als Leser nicht schnell aufdecken, sondern es bleibt viel Raum zum Miträtseln und eigene Verdächtigungen. Das braucht meiner Meinung nach ein guter Thriller.Die Handlung an sich hat Stärken und Schwächen. Einerseits wird der Leser gut mitgenommen, man kann sich alles gut vorstellen und es wirkt logisch. Andererseits gibt es aber auch sehr viele Zufälle, gerade am Ende häufen sie sich dann doch. Das macht die Geschichte etwas unglaubwürdig und konstruiert. Schade!Insgesamt ist "Das Lazarus-Syndrom" für mich ein solider Thriller mit Luft nach oben, der aber trotzdem gut unterhält. Deswegen gibt es von mir 3 Sterne.

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  • Kampf gegen die Organmafia

    Das Lazarus-Syndrom

    Lesewunder

    02. January 2017 um 18:32

    Johannes Kraft, genannt Joe the Butcher, war einst ein aufstrebender Stern am Medizinerhimmel.Seit seine Frau und sein ungeborenes Kind bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind, hängt er nur noch an der Flasche, weil er sich die Schuld am Unfall gibt.Seine Geld verdient er damit, dass er für eine Organtransplantationsfirma  Organspendern Organe entnimmt. Eigentlich hat er mit seinem Leben abgeschlossen und sein Ziel ist es, sich so schnell wie möglich zu Tode zu saufen. Bei der Organentnahme bei einem Kind fallen ihm Unregelmäßigkeiten auf. Der Verdacht keimt auf, dass der Gehirntod potentieller Spender künstlich herbeigeführt wird.Dies rüttelt Johannes, genannt Joe, aus seiner Lethargie auf. Er will nun herausfinden, wer hinter den Machenschaften steckt. Gleichzeitig wird ein ehemaliger Studienkollege von ihm umgebracht .Der ermittelnde Kommissar Hagen Schoch ist fest davon überzeugt, dass Joe der Täter ist.Bei dem Versuch, sowohl den Mord an seinem Studienkollegen auf zu klären als auch der Organmafia das Handwerk zu legen wendet er sich an verschiedene Personen aus seinem Bekanntenkreis: seine guten Freunde Marc und Isabel Decker, für deren achtjährigen Tochter Yvonne, er Pate ist; Susanne Friedrich, eine ehemalige Doktorandin und seinem ehemaligen Doktorvater Van Cahn. Als auf seine EX-Freundin ein Anschlag verübt wird, der offensichtlich ihm gegolten hat, kann er niemanden mehr trauen. Schließlich werden auch Marc und Isabel ermordet. Der Kommissar verdächtigt weiterhin Joe. Joe flieht mit Yvonne, der vor kurzem ein Spenderherz transplantiert wurde zu seiner ehemaligen Freundin Uli, Die lässt sofort alles liegen und stehen und flieht gemeinsam mit den beiden aus der Stadt. Der Kommissar, dessen kleiner Sohn dringend eine Spenderniere braucht, wir per SMS aufgefordert, Joe so schnell wie möglich kalt zu stellen. Als Belohnung wird ihm eine Spenderniere für seinen Sohn zugesagt Zusätzlich ist auch der Killer auf Joes Spur.Joe beschließt die Hintermänner der Organmafia auf eigene Faust zu stellen. Es kommt an einem Kölner See zu einem Treffen. Der vermeintliche Hintermann wird erschossen, Joe hat auf der Flucht vor dem Killer einen Unfall. Ist das das Ende ?Grundsätzlich ist der Stoff um den es in dem Krimi geht , nämlich Organhandel, spannend und aktuell.Als Hauptperson einen versoffenen Chirurgen zu wählen ist originell. Und die ersten Kapitel lesen sich spannend. Natürlich gibt es die schriftsellerische Freiheit, aber der Autor hat hier den Bogen überspannt. Die Ungereimtheiten und die in keinster Weise mit der Realität in Einklang zu bringenden Geschehnisse häufen sich gegen Ende zu sehr. Das ist doppelt ärgerlich, da das Thema an sich brisant ist und sich der Schreibstil gut lesen lässt.

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  • Wie ein unglaubwürdiges Ende ein bis dahin spannendes Buch abstürzen lässt

    Das Lazarus-Syndrom

    StefanieFreigericht

    02. January 2017 um 18:00

    Der früher brillante Chirurg Dr. Johannes Krafft – genannt Joe the Butcher - hört beruflich gerne den Walkürenritt, am liebsten ohne Gesang – das ist noch der kultivierteste Teil seines Verhaltens. Den Rest von Kultur versucht er, systematisch im Alkohol zu ertränken, hat jeden beruflichen Ehrgeiz eingetauscht gegen den ruhigeren Job in einem Organentnahmeteam und erwartet auch von den Menschen um ihn herum nicht, dass sie sich lange mit ihm abgeben werden. Joe ist nicht einfach nur Alkoholiker – er stürzte ab nach einem schlimmen Erlebnis. Als ihn ein früherer Kommilitone um Hilfe bittet, findet er diesen nur noch tot auf – und sich selbst plötzlich als Verdächtigen. Dazu fallen ihm in seinem Arbeitsumfeld Ungereimtheiten bei der Organentnahme auf – und der Strudel der Ereignisse dreht sich schneller und schneller. Bald wird klar, dass er mit seinen Vermutungen in ein Wespennest krimineller Machenschaften gestochen hat, bei dem die Verantwortlichen vor nichts zurückschrecken. Lange gefiel mir dieser sehr spannend geschriebene Roman gerade mit seinem oft recht zynischen Humor – so meint der ermittelnde Polizist zum betrunkenen Joe: „Ich darf im Dienst keinen Alkohol zu mir nehmen. Auch nicht über die Atemluft.“ S. 98 Der Autor führte mich bezüglich der Verdächtigen mehrfach perfekt aufs Glatteis, ich flog geradezu durch die Seiten. Meine Wertung kommt trotzdem nur auf 3 von 5 Sternen, weil ich es einfach absolut satt habe, wenn man mir ein bis dahin toll geschriebenes Buch (davor „Stiefkind“, „Kollisionen“) durch ein abstruses Ende komplett zu verleiden mag. Mal ernsthaft – ein Killer, der sich einfach so plötzlich umentscheidet? Der noch dazu auf sehr praktische Weise dem Ende der Handlung fernbleibt (der Autor benötigt den Killer - Mist – jetzt muss ein Dreh ‘rein, der Killer wird anders benötigt - nicht mehr benötigt = weg)? Dazu haben zufällig der ermittelnde Polizist und ein Arzt in der gleichen Handlung das gleiche Sorgenthema in der Familie? Der Arzt kann der Erpressung nicht widerstehen, der Polizist hingegen kann das einfach so – obwohl das eigene Kind der Faustpfand ist? Und was mit Joes Mutter passiert, bewegt ihren Sohn so wenig? Vertan fand ich auch den Umgang mit dem Organspendethema – der Autor hat ja seine Vorbehalte gegen Organentnahmen in der Diskussionsrunde deutlich werden lassen. Ja, der Hirntod ist eine Definition; der „Hirntote“ befindet sich aber in einem nicht umkehrbaren Zustand, wird von Maschinen „am Leben“ gehalten, um eben seine Organe am Leben zu halten – bei einem Toten sind auch die Organe tot. Sie können dem Toten allerdings auch nicht mehr nützen, hingegen für andere das (Weiter-)Leben erst ermöglichen. Ja auch: Wer als Angehöriger eines hirntoten Patienten plötzlich entscheiden soll, ob Organe gespendet werden, ohne sich je damit auseinander gesetzt zu haben, wird Probleme haben. Natürlich ist es „schöner“, wenn man das überhaupt so sagen mag, jemandem beim Übergang vom Leben zum Tod Zeit zu lassen, vielleicht die Hand zu halten. Oft wird das gehen –bei Kranken, Alten (oft ist dann aber niemand da). Organspende ist so nicht möglich (auch nicht bei den Kranken, Alten – wie immer noch die meisten von uns sterben). Im Falle eines Falles möchte aber fast jeder dann doch Organ-Empfänger sein. "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" – wir können diesen Wunsch artikulieren, wollen aber nicht über das eigene Sterben nachdenken, reden – das hilft nicht. Auch nicht unseren Angehörigen im Falle eines Falles. Und Missbrauch ist letztlich nur möglich, wenn – weil! - zu wenige Spender zur Verfügung stehen. Organhandel mit Menschen aus den ärmsten Ländern der Welt ist nur eine Folge. Hier aufzuklären statt weiter Angst zu verbreiten hätte mir besser gefallen (auch bei den Missbrauchsfällen zur Organentnahme in Deutschland wurde niemand wegen seiner Organe zu früh für tot erklärt oder ermordet – man hatte die Priorisierung eigener Patienten in der Empfängerliste stattdessen nach oben verschoben und damit das Leben der dadurch als weniger dringend eingestuften Wartenden riskiert; das Falsche getan mit den besten Absichten für den eigenen Patienten – hier wurde das „Priorisierungssystem“ dahingehend geändert, keinen vielleicht zu „involvierten“ Arzt mit entscheiden zu lassen). Empfehlung für das Buch danach: Wenn schon ein Krimi zu dem Thema, dann lieber Nele Neuhaus: "Die Lebenden und die Toten" Zufälligerweise hatte ich genau dieses Buch fast direkt danach in der Hand - und nicht nur "hält" das Buch die ganze Handlung über durch; auch finde ich die Beschreibungen zum Thema Organspende weitaus ausgewogener. Auch hier wird die Überforderung der Angehörigen nicht ausgespart, es werden die Prozesse von Hirntod-Erklärung und Organentnahme wesentlich genauer sachlich erklärt - aber auch die andere Seite kommt nicht zu kurz. https://www.lovelybooks.de/autor/Nele-Neuhaus/Die-Lebenden-und-die-Toten-1110868240-w/rezension/1410168999/

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  • Krimi über Organhandel

    Das Lazarus-Syndrom

    Alex1309

    02. January 2017 um 17:15

    Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht auf das Buch und über weite Strecken konnte es meine Erwartungen erfüllen. Der Autor hat das Thema sehr gut beschrieben und auch einige Szenen sehr bildhaft dargestellt. Ich konnte mir die handelnden Personen und die Handlungsorte sehr gut vorstellen. Die Spannung baut sich nach und nach auf und hält bis zum Schluss an. Manche Stellen fand ich etwas fad, aber insgesamt habe ich mich mit diesem Buch gut unterhalten gefühlt.

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  • Spannender Thriller um ein heikles Thema

    Das Lazarus-Syndrom

    Suska

    02. January 2017 um 12:01

    Der Chirurg Joe ist seit dem Unfalltod seiner Frau Birgit ein gebrochener Mann. Gefangen in seiner Alkoholsucht und ohne Perspektive verschwendet er seine Fähigkeiten in einem Organentnahmeteam. Früher war er es, der die Transplantationen durchgeführt hat, heute ist er dazu nicht mehr in der Lage. Nur seine Katze und seine Freundin Uli halten im (noch) die Treue. Doch Joe fallen immer mehr Ungereimtheiten auf. Die Zahl der Organspender ist sprunghaft angestiegen. Als auch noch sein alter Kommilitone ermordet wird, beginnt Joe nachzuforschen. Und gerät in die skrupellosen Machenschaften einer Organmaffia, die sein eigenes Leben gefährden. Ich durfte das Buch bereits vor Veröffentlichung im Rahmen einer Leserunde lesen. Das Buch ist in kurze Kapitel eingeteilt, die ein schnelles Lesen ermöglichen. Hier wechseln die Perspektiven ab und an, die die Spannung erhöhen. Joes Charakter ist sehr gut ausgearbeitet, auch wenn ihn das nicht viel sympathischer macht. Auf seiner Suche nach Antworten gerät er immer weiter in Gefahr, was ihn anfangs allerdings überhaupt nicht stört. Er geht eher grob vor bei seiner Suche nach Antworten. Der Leser bekommt den einen oder anderen Hinweis auf die Personen, die hier mit drinhängen, tappt aber meist im Dunkeln. Bis zum Schluss habe ich verschiedene Personen verdächtigt, oft allerdings die falschen. Das zentrale Thema Organspende und Organhandel ist sehr heikel. Denn dass viel mehr Menschen auf ein Spenderorgan warten als es Spender gibt, ist kein Geheimnis. Umso brenzliger ist nun das Thema Organhandel bzw. Organmaffia, denn es spielt mit den Ängsten der Menschen, früher als nötig hirntot erklärt zu werden, um an die wertvollen Organe zu kommen. Ein lesenswerter Thriller.

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  • Das Lazarus-Syndrom - lesenswert!

    Das Lazarus-Syndrom

    nellsche

    02. January 2017 um 11:37

    Der brillante Chirurg Dr. Johannes Krafft hat nach dem Unfalltod seiner Familie Zuflucht im Alkohol gefunden. Er arbeitet seitdem nur noch als Operateur für eine Organspende-Organisation. Doch ihm fällt auf, dass die Anzahl passender Organspender in letzter Zeit drastisch gestiegen ist. Kann das Zufall sein? Als dann noch ein alter Bekannter ermordet wird, beginnt Joe, Fragen zu stellen. Das gefällt der Gegenseite gar nicht, so dass Joe ins Fadenkreuz der Organspende-Mafia gerät. Dabei bringt er nicht nur sich selbst in Lebensgefahr.Ich bin sofort sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, so dass die Seiten regelrecht dahin flogen. Das wurde unterstützt durch die sehr kurzen Kapitel, wodurch ich immer dachte “eins geht noch schnell”. Der Spannungsbogen wurde gut aufgebaut und gehalten und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und wer wie in der Sache mit drin steckt. Mit einigen Vermutungen lag ich richtig, auf anderes dagegen bin ich nicht gekommen. Das gefiel mir gut. Der Hauptprotagonist Joe Krafft war mir sympathisch, auch wenn er aufgrund seiner Alkoholsucht ständig am Trinken war. Ich empfand ihn als menschlich und er tat mir auch etwas leid, denn sein Schicksal war bestimmt nicht leicht zu verkraften. Auch die weiteren Personen wurden gut gezeichnet, so dass ich mir ein gutes Bild von ihnen machen konnte. Das Thema des Plots fand ich spannend und interessant. Organspende ist ja an sich schon ein Thema, was häufig verdrängt wird oder wo man sich unsicher ist, ob eine Entscheidung Auswirkungen auf die lebenserhaltenden Maßnahmen einer Behandlung hat. Ich fand den Thriller lesenswert und vergebe vier Sterne. 

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