Guido M. Breuer Die Maiskolbenmörder

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Inhaltsangabe zu „Die Maiskolbenmörder“ von Guido M. Breuer

EIFERSUCHT. ERPRESSUNG. MORD. Wer bei Lügen, Sex und Gewalt an einen düsteren Großstadt-Krimi denkt, kennt das Dorfleben in der Eifel nicht. Hinter den malerischen Fachwerkfassaden geht es heiß her. Es kommt zu Irrungen und Wirrungen, in die neben harmlosen Spannern und frustrierten Ehefrauen auch Pfarrer, Polizisten, ehrbare Vorsitzende örtlicher Traditionsvereine und zwielichtige Privatdetektive verwickelt sind. Da bleibt es nicht aus, dass der eine oder andere Konflikt tödlich endet. Was mit den sexuellen Eskapaden der jungen Bauersfrau Jenny und den Beobachtungen des voyeuristisch veranlagten, aber völlig harmlosen Hubert beginnt, weitet sich bald zu einem mörderischen Szenario aus. Ein vermeintlich friedliches Landleben, in dem sich tiefe Abgründe auftun. Ein rasanter Krimi mit schwarzem Humor über Deutschlands wilden Westen, wie er wirklich ist: katholisch, frivol, mordlüstern, romantisch. Guido M. Breuer, in der Eifel geboren und aufgewachsen, schreibt sich im Bonner Exil die kriminelle Heimat von der Seele. Das Ergebnis ist frech, komödiantisch und verrückt. Und mordlüstern natürlich. Eifel eben.

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    Die Maiskolbenmörder
    loewe

    loewe

    23. February 2014 um 14:58

    Verlagsinfo, Klappentext “EIFERSUCHT. ERPRESSUNG. MORD. Wer bei Lügen, Sex und Gewalt an einen düsteren Großstadt-Krimi denkt, kennt das Dorfleben in der Eifel nicht. Hinter den malerischen Fachwerkfassaden geht es heiß her. Es kommt zu Irrungen und Wirrungen, in die neben harmlosen Spannern und frustrierten Ehefrauen auchPfarrer, Polizisten, ehrbare Vorsitzende örtlicher Traditionsvereine und zwielichtige Privatdetektive verwickelt sind. Da bleibt es nicht aus, dass der eine oder andere Konflikt tödlich endet. Was mit den sexuellen Eskapaden der jungen Bauersfrau Jenny und den Beobachtungen des voyeuristisch veranlagten, aber völlig harmlosen Hubert beginnt, weitet sich bald zu einem mörderischen Szenario aus. Ein vermeintlich friedliches Landleben, in dem sich tiefe Abgründe auftun. Ein rasanter Krimi mit schwarzem Humor über Deutschlands wilden Westen, wie er wirklich ist: katholisch, frivol, mordlüstern, romantisch.” ISBN: 978-3-7844-3341-7 Langen Müller Mein Gelesenes Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, waren wir am 22.11.2013 zu einer Krimilesung mit Guido M. Breuer. Dort hat er damals schon einige Zeilen aus diesem Buch vorgetragen. Mich hat schon damals die Wandlungsfähigkeit des Autoren schwer begeistert. Ich kenne und liebe die Opa Berthold Serie (zu dieser Serie haben wir viele Rezensionen auf unserer Seite) aber auch seine Kurzgeschichten mag ich sehr. Mit dem Maiskolbenmörder hat Guido M. Breuer in meinen Augen erneut eine weitere Tür geöffnet. Auch diesmal gelingt es ihm seinen Stil erneut komplett zu verändern… An dieser Stelle mal schnell den link zum Krimidinner  http://www.leseleidenschaft.de/krimi-dinner-mit-guido-m-breuer/ So nun aber mal zum Maiskolbenmörder. Das in der Eifel gerne und viel gemordet wird, das ist bereits seit einiger Zeit bekannt. Hier aber gelingt es dem Autoren gekonnt einen Bogen zu spannen. Hier geht es über die schöne Nachbarin zu diversen Verhältnissen. Klar das in solch einem Sündenpfuhl nicht alles glatt laufen kann und schon findet der fast gänzlich unbescholtene Hubert die erste Leiche…Das es sich eigentlich gar nicht um eine Leiche handelt stellt sich aber erst später heraus. Wie es in solch einem beschaulichen Dörfchen nun mal eben sein kann haben viele etwas gesehen, einige etwas gewusst und keiner sagt etwas  . Es wird munter gemordet und die herbeigerufenen Polizei hat nicht nur mit sprachlichen Verständigungsproblemen zu kämpfen. Für mein Gefühl ist es dem Autoren wunderbar gelungen Land und Leute einzufangen. Seine Figuren strotzen nur so von menschlichen Auffälligkeiten  und doch beginnt man sich Stück für Stück ins Dorfleben einzufinden. Was mich an diesem Buch besonders begeistert hat, ist die Art und Weise wie der Autor  hier seine Sätze formuliert. Die ersten Seiten habe ich schon zum einlesen gebraucht, aber dann macht einem dieser Schreibstil einfach nur noch Spaß. Ich möchte hier gerne mal einen Satz zitieren. Seite 102 Anfang Kapitel 23: “Es lässt sich, falls man eine von Handlungsabläufen und den darin verwickelten oder manchmal auch agierenden Charakteren getragenen Geschichte zum Besten geben will, nie ganz vermeinten, das Interesse des Lesers nach Beschreibungen äußerlicher Personenmerkmale zu befriedigen.” Mit diesem und ähnlichen Sätzen bezieht uns Guido M. Breuer als Leser immer direkt mit ins Geschichte ein. Der Aufbau der Geschichte ist von Anfang bis zum Ende hin in meinen Augen stimmig und gelungen. Ich vergebe 4,5 Sterne

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