Guido M. Breuer , Patrick P. Panahandeh Trattoria Finale

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Inhaltsangabe zu „Trattoria Finale“ von Guido M. Breuer

Ettore Violenza und Jacques Assaraf lieben nicht nur einander - sie lieben auch ihren Job. Nicht nur deswegen zählt das betagte mörderische Paar zu den besten Auftragskillern Europas. Doch auch die schillerndste Laufbahn muss einmal zu Ende gehen - immerhin sind die beiden mittlerweile schon über 90. Sie blicken auf ein ereignisreiches Berufsleben zurück und wollen sich nun zur Ruhe setzen, um sich endlich ihren Traum zu erfüllen: die eigene Trattoria. Schon immer haben sie ihre Liebe zu ausgefallenen kulinarischen Ideen mit dem mörderischen Beruf verbunden. Und so laden sie Freund und Feind zu einer großen Feier in ihre Bad Godesberger Villa ein. Nicht nur dieses Fest hat es in sich, sondern auch die vielen mörderischen Erinnerungen, die Jacques und Ettore zum Besten geben. Ein schräger Krimispaß, gespickt mit Leichen und Rezepten. Zum Nachkochen empfohlen, zur Nachahmung eher nicht ...

Mörderische Unterhaltung mit gutem Geschmack und rabenschwarzem Humor

— JuliaB
JuliaB

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  • Zwei alte Auftragskiller schmeissen eine Party

    Trattoria Finale
    JuliaB

    JuliaB

    07. May 2014 um 10:23

    Ettore Violenza und Jaques Assaraf sind nicht nur ein Liebespaar, sondern auch beruflich ein sehr erfolgreiches Duo: sie gehören zu den besten Auftragskiller Europas. Ihr Hobby, kulinarische Köstlichkeiten aus verschiedensten Ländern, wissen sie sehr geschickt mit ihren mörderischen Ausflügen zu verbinden. Nun sind die beiden allerdings über neunzig und wollen ihre letzten Jahre in Frieden genießen. Um den Beginn ihres offiziellen Ruhestandes zu feiern, versammeln sie alte Freunde und langjährige Feinde zu einem großen Fest in ihre Villa. Neben reichlich Speis und Trank und ein paar Leichen sorgen nette Erzählungen aus der Vergangenheit des eigenartigen Paars für die Unterhaltung der Gäste. Doch diese sind nicht nur zum Feiern gekommen... Laut Untertitel ist „Trattoria Finale“ ein Kriminalroman, aber das trifft den Charakter des Buches nur halb. Die Rahmenhandlung spitzt sich zwar auf eine finale Entscheidung hin zu, aber eigentlich stehen die Berichte der beiden alten Killer über ihre Erlebnisse und die sehr spezielle, aber immer schmackhafte Art der Leichenbeseitigung im Zentrum. Auch wenn diese Geschichten teilweise ziemlich absurd und manchmal auch etwas langatmig sind, sorgen sie für stetige Abwechslung, zudem sorgt die liebevolle Figurenzeichnung dafür, dass der Leser immer stärker mit den beiden Schurken mitfiebert. Passend zur jeweiligen Episode und dem dazugehörigen Gang finden sich im Buch auch sechzehn Rezepte zum Nachkochen, allerdings ohne menschliche Zutaten und teilweise sogar vegan. Und nicht zuletzt sorgt der rabenschwarze Humor für die nötige Würze, die „Trattoria Finale“ zu einer leichten, sehr unterhaltsamen Lektüre macht.

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  • Leckerchen...

    Trattoria Finale
    Betty-Strange

    Betty-Strange

    16. October 2013 um 11:24

    ...für Geist und Körper: „Trattoria Finale“ von Guido M. Breuer & Patrick P. Panahandeh. Ein Kriminalroman um Killer, Köche und Kanibalen. Erschienen im KBV Verlag. Die Protagonisten Ettore Violenza und Jacques Assaraf, beide über 90 Jahre alt, blicken auf eine lange, sehr lange Karriere als Auftragskiller zurück. Sie wollen im beschaulichen Bonn eine Trattoria eröffnen. Zu diesem Zwecke laden sie Freunde und Feinde ein, um ihnen von ihren vielseitigen Begebenheiten des Berufslebens zu erzählen und gemeinsam mit ihnen darüber zu sinnieren. Dabei geht es nicht nur um banale Morde, sondern auch um die schmackhafte Beseitigung der Leichen, Ehre, Zusammenhalt und auch um Liebe. Ja, richtig. Es geht auch um Liebe und zwar zwischen Violenza und Assaraf, die sich eher zufällig über den Weg gelaufen sind und seitdem das Leben gemeinsam bestreiten. Mit unglaublicher Hingabe muss der Autor die einzelne Figur entwickelt haben. Jede für sich ist ein kleines Kunstwerk. Interessant ist auch, wie multikulturell die Figuren und die Story sind. Immer wieder stößt man auf verschiedene Sprachen und Kulturen, die elegant in den Text integriert wurden. Nicht nur die Figuren, sondern die ganze Geschichte ist bis ins kleinste Detail stimmig. Es macht einen riesengroßen Spaß sie zu lesen. Besonders gut gefallen hat mir, wie liebevoll Violenza und Assaraf miteinander umgehen. Dabei sind es immer wieder nur Kleinigkeiten, wie eine Geste, Kosewörter etc.. Ganz unaufdringlich und unbemerkt stehlen sich die beiden Auftragskiller nicht nur in die Herzen des Lesers, auch in den Herzen ihrer Besucher machen sie sich breit. Sympathisch und gewitzt erzählen sie von ihrem Leben. Zu jedem Erlebnis bekommen die Gäste den passenden Gang serviert. Auf den Leser hingegen, wartet ein Rezept, das von dem grandiosen Koch Patrick P. Panahandeh mit Sorgfalt und Raffinesse erstellt und aufgelistet wurde. Gott sei Dank verzichtet er bei den Zutaten auf Mensch. Es gibt dafür eine tolle Auswahl verschiedener Fleischgerichte und leckere Spezialitäten für Vegetarier und Veganer. Was dieses Buch besonders auszeichnet und in meinen Augen vom gewöhnlichen Krimi unterscheidet, ist der Schreibstil/ die Denkweise von Guido M. Breuer. Er wagt es tatsächlich Humor einzubauen. Keinen plumpen Humor, sondern dezent und gezielt eingesetzte Heiterkeit. Ja, heutzutage darf mach sich ruhig beim Krimi amüsieren. Besonders erwähnt werden sollte auch, dass der Autor sich durch seinen Schreibstil deutlich vom Mainstream abhebt. Er scheint ein besonderes Faible für die Sprache zu haben. Man merkt es an der Art, wie er Worte einsetzt und mit ihnen spielt. Auf sehr angenehme Art und Weise wird der Leser herausgefordert und mitgerissen. Ein Buch, das zum literarischen und kulinarischen Genuss anregt.

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