Guido Vobig Ich liebe meinen Tumor

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Inhaltsangabe zu „Ich liebe meinen Tumor“ von Guido Vobig

Wenn Gesundheit die langsamste Form des Todes ist, die dem Leben als Ganzes möglich ist und der Tod obendrein wahrscheinlicher als Leben ist, bedeutet das Hinausschieben des natürlichen Todestages, mittels der Möglichkeiten unseres technologischen Fortschritts, nicht zwangsläufig auf einem gesunden Weg unterwegs zu sein. Denn wohin man auf diesem Weg auch schaut, überall kämpfen wir in einer Form, die jeglicher Gesundung zuwider läuft. Zu sehen im Kampf gegen Viren und Bakterien, gegen vermeintlich egoistische Gene, gegen die Zeit, gegen den Krebs. Aber auch gegen fremde Ideologien und den Terror. Doch wofür kämpfen wir Menschen tatsächlich, solange technologische Vereinfachungen Kämpfe bedingen, die befangen und diejenigen, die vereinfachen, immer schneller zu Gefangenen der eigenen Methoden machen? Krebs ist das Unvermögen des Körpervermögens sich in Einklang mit dem Leben, als Ganzes, bringen zu können. Dieser Einklang kann nie durch derartige Kämpfe, die in zerstörten Kontexten wüten, bewirkt werden, sondern nur über die Bewusstwerdung dessen, was den Einklang behindert. So äußert sich die Behinderung in vielerlei Gestalt. Vor allem in der Annahme, in einen Kampf verstrickt zu sein, der mit allen Mitteln gewonnen werden muss, der Bewahrung verfestigter Grenzen wegen. Koste es, was es will. Auch wenn es das schwindende Vermögen einer ganzen Spezies ist? Und diese Spezies wir Menschen sind? Von dieser systemischen Schwindsucht, dessen deutlichstes Symptom der Krebs ist, erzählt dieser ''Roman'' auf höchst ungewohnte Art ... www.ichliebemeinentumor.de

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