Guillaume Duprat

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Neue Bücher

Seit wann ist die Erde rund?

 (3)
Neu erschienen am 10.10.2018 als Buch bei Knesebeck.

Wie laut war eigentlich der Urknall?

 (1)
Neu erschienen am 10.10.2018 als Hardcover bei Knesebeck.

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Seit wann ist die Erde rund?

Seit wann ist die Erde rund?

 (3)
Erschienen am 10.10.2018
Wie laut war eigentlich der Urknall?

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 (1)
Erschienen am 10.10.2018
Was sieht eigentlich der Regenwurm?

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 (1)
Erschienen am 20.02.2014

Neue Rezensionen zu Guillaume Duprat

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Rezension zu "Seit wann ist die Erde rund?" von Guillaume Duprat

Ein sehr empfehlenswertes Buch
WinfriedStanzickvor einem Monat


 

Das vorliegende Sachbuch, an dem der Autor nach eigenen Angaben über acht Jahre lang gearbeitet hat, ist nicht nur für Kinder ab 9 Jahren, wie vom Verlag empfohlen, geeignet, sondern auch für alle Erwachsenen, die sich für die Entstehung von Weltbildern quer durch die Zeit interessieren, und den Zusammenhang dieser Weltbilder mit der jeweiligen Kultur, die sie geprägt haben. So ist etwa das Weltbild der Bibel, das über eine lange, lange Zeit dominierend war, von dem babylonischen Schöpfungsmythos geprägt, den die jüdischen Theologen nach der Vertreibung ins babylonische Exil dort kennen gelernt und für die Erklärung ihrer eigenen Geschichte adaptiert und verändert hatten. Jeder Theologe lernt das in seinem alttestamentlichem Studium; von den in diesem Buch beschriebenen und erklärten vielen anderen Vorstellungen von der Welt und ihrer Entstehung aus den verschiedenen anderen Kulturen der Welt habe ich jedenfalls bei diesem Studium nichts erfahren. Ein Buch wie das vorliegende hätte mir helfen können, quasi komparatistisch die eigene Tradition einzuordnen.

Das Buch des Franzosen Guillaume Duprat nimmt seine Leser auf eine spannende und sehr lehrreiche Zeitreise mit, bei der sie erfahren, welche Vorstellungen die vielen Völker dieser Erde und ihre Kulturen von der Form und vom Aussehen unserer Erde hatten und zum Teil heute noch haben. Mit vielen Klapptafeln und schönen Illustrationen ist das Buch ausgestattet, und eine Datumsleiste von der Frühzeit bis heute gibt eine wichtige Orientierungshilfe bei der historischen Einordnung.

Ein sehr empfehlenswertes Buch, das nicht umsonst nach seinem ersten Erscheinen 2009 den Kinder- und Jugendbuchpreis LUCHS der ZEIT erhalten hat.

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Wie laut war eigentlich der Urknall?" von Guillaume Duprat

Ein anspruchsvolles bilderbuchartiges Sachbuch mit vielen Informationen rund um das Universum
Buchraettinvor 2 Monaten

Wie stellt man sich das Universum vor? Ein Urknall, damit ist es entstanden- die Frage des Titels des Buches finde ich sehr gelungen- war das laut? Das muss ein riesiger Knall gewesen sein, wenn das Universum wirklich so unendlich ist oder?
Ich finde, allein das Cover weckt hier die Neugier und das erste Durchblättern des Buches steigert die Vorfreude auf das Buch und auch auf Thema, das die Leser hier entdecken können.
Astronomie, Weltraum, Urknall, das Buch weckt die wissenschaftliche Neugier von Kindern und auch erwachsene Leser oder auch einfach ältere Kinder können begeistert in das Buch eintauchen.
Vorn im Buch bietet das Inhaltsverzeichnis einen ersten Überblick über das Buch und seine Themen. „Die Universen von einst“- dieser Abschnitt gibt eine Art historische Zeitreise wieder in Bezug auf die Erforschung des Universums durch den Menschen. Daran an schließt sich der Abschnitt „Das Universum von heute“ – welche Beobachtungen nehmen Wissenschaftler heutzutage war und zum Schluss darf ein wenig spekuliert werden- was könnte sein? Wie wird es weitergehen mit dem Universum? Kann es enden? Gibt es Multiversen?
Im Anhang des Buches findet sich nun noch ein Glossar mit Universums Begriffen.
Der Beginn des Buches nimmt den Leser mit auf eine Reise- wie stellt man sich das Universum vor? Was ist das überhaupt – das Universum? Ist es irgendwo zu Ende?
Nun folgen die Abschnitte. Mir gefällt das bei Kinderbüchern immer besonders, wenn es wie hier auch Klappen gibt- man kann sie öffnen, sie wecken Neugier auf das Buch, das Thema und einfach auf Wissen.
Zu Beginn erhält man die Möglichkeit sich die verschiedenen Modellideen der alten Griechen anzuschauen. Man klappt einfach einmal den Hut beiseite und schaut, welche Ideen sie hatten in Bezug auf den Aufbau des Universums. Das macht übrigens nicht nur Kindern Spaß, ein Sachbuch auf so eine Art und Weise zu entdecken.
Ich denke, das Buch hier, ist zwar wie ein Bilderbuch für die Kleinen aufgebaut, aber es ist kein Bilderbuch für kleine Kinder. Es ist eher ein tolles gelungenen Sachbuch mit Funktionen aus dem Bilderbuchbereich, das aber durchaus auch anspruchsvolle Texte und Informationen enthält und damit auch ältere Kinder so ab ca. 10 Jahren gut unterhält und informiert und vor allem auch Neugier an der Wissenschaft und vor allem der Astronomie weckt.
Es werden wirklich Fachbegriffe benutzt, wie Teilchengalaxien erklärt, natürlich einfach und anhand von vielen Zeichnungen, aber auch Formeln tauchen mal auf und auch Ausblicke auf mögliche Multiversen.
Also durchaus auch ein gelungenes Sachbilderbuch für interessierte erwachsene Leser.
Ein anspruchsvolles bilderbuchartiges Sachbuch mit vielen Informationen rund um das Universum. Mit vielen Zeichnungen, Klappen und damit einer gelungenen Gestaltung. Eher für ältere Kinder und durchaus auch für erwachsene Sachbuch und Bildersachbuchliebhaber. Weckt die Neugier an der Wissenschaft und vor allem an der Astronomie
Absolute Leseempfehlung.

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sommerleses avatar

Rezension zu "Seit wann ist die Erde rund?" von Guillaume Duprat

Eine ganz besondere Zeitreise über die Gestalt der Erde
sommerlesevor 2 Monaten

Guillaume Duprat brachte bereits 2008 sein Kindersachbuch "Seit wann ist die Erde rund? Wie sich die Völker unseren Planeten vorstellten" heraus. Der Knesebeck Verlag legt dieses reich bebilderte Buch 2018 in 3. Auflage auf.

Heutzutage kennen schon unsere Kinder die Form der Erde. Dieses Wissen war vor Menschengedenken aber noch lange nicht selbstverständlich. Eskimos stellten sich die Erde als eine Insel aus Eis vor, für Christoph Columbus war die Welt wie eine Birne geformt und zahlreiche Kulturen hatten ihre eigenen Vorstellungen über die Gestalt unseres Planeten.

Guillaume Duprat vereint in diesem kunstvoll gestalteten Kinderbuch die verschiedenen Vorstellungen der Menschheit von unserem Planeten. Anhand von erklärenden und gut verständlichen Texten und zahlreichen ausdrucksvollen Bildern und Klapptafeln bekommt man einen umfassenden Eindruck und befindet sich auf einer einzigartigen Zeitreise von der Frühzeit bis heute.


Die Erde liegt uns Menschen am Herzen, wir fragen uns nach dem Aufbau, dem Inhalt und der äußeren Form unseres Heimatplaneten. Wenn ihr Kind sich für die Erde interessiert, wird auch die Frage nach ihrer Form und Gestalt aufkommen. Diese Frage beschäftigte die Menschen seit Menschengedenken und Jahrtausenden, jede Epoche oder Kultur hatte früher ihre eigenen Ansichten.

Mal war die Erde in der Vorstellung dreieckig wie bei den Indern und Indianern, rechteckig, quadratisch oder auch mal eine Scheibe. Herakles, Odysseus und Jason lebten im 8. Jhr. v. Chr. und waren von der Scheibe überzeugt. Doch es gibt auch Menschen, die sich in einer Wasserwelt, Gebirgswelt oder in einer Luftwelt wähnten.

Lange vor Christi Geburt glaubten die Perser, dass im Mittelpunkt der Erde ein Berg stünde. Die Wikinger gingen lange später im 11. Jahrhundert davon aus, dass ein Weltenbaum den Mittelpunkt der Erde bildet.

Die jeweiligen Weltbilder geben Aufschluss über die Denkweisen und werden in einen Zusammenhang mit der jeweiligen Kultur gebracht. So gilt für die Moslems Mekka als Mittelpunkt der Welt und für die Christen Jerusalem. Mit dieser Vorstellung hat jede Religion ihre eigene Sichtweise entwickelt.

Durch die unterschiedlichen Anschauungen lernen wir im Buch auch die verschiedenen Kulturen zu entdecken. Die Klapptafeln ermöglichen einen Blick ins Erdinnere, dass die Vorstellungen damals noch mehr änstigte als heutzutage.

Erwähnt werden auch Philosophen, Gelehrte und Astrologen, die mit ihren Forschungen die Wissenschaft immer weiter trieben.
Wir lernen Gelehrte aller Zeitalter kennen und erfahren und sehen ihre Ansichten, so wie von Isidoro von Sevilla (6. Jhr.), Ibn Haukal (Syrien 10. Jhr.) oder dem Benediktinermönch Ranulf Higden (England 14. Jhr.).

Dieses Buch ist aufwändig und kunstvoll gestaltet und man kann es spielerisch erleben wie die Ansichten über die Form der Erde sich im Laufe der Menschheit geändert haben.
Als Altersklasse empfehle ich dieses Buch Kindern ab 8 Jahren.


Für Eltern und Kinder eine erstaunliche und wissenswerte Entdeckungsreise über die Form unseres Planeten. Dabei wird auch Interesse für alte Kulturen, Entdecker, Gelehrte und Seefahrer geweckt. Dieses kunstvoll bebilderte Buch sorgt für einige Überraschungen durch die vielen Klappseiten. Es eignet sich als Geschenk ganz wunderbar.

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