Guillaume Gallienne

 2.3 Sterne bei 3 Bewertungen

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Maman und ich

Maman und ich

 (3)
Erschienen am 02.06.2014

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Rezension zu "Maman und ich" von Guillaume Gallienne

Umgehauen hat es mich nicht...
Buecherfee82vor 4 Jahren

Inhalt: Guillaume hat es nicht leicht. Nachdem seine Mutter zwei Söhne bekommen hat, hat sie sich nichts sehnlicher gewünscht als ein Mädchen. Guillaume liebt seine hübsche und intelligente Mutter über alles und so versucht er ihr das Mädchen zu sein, dass sie nicht bekommen hat.  Er liebt Sisi und mag keinen Jungensport. Im Jungeninternat wurde er nur geärgert und auch seine Brüder nutzen ihn als Fußabtreter. Jeder weiß was gut für ihn ist, nur er selbst weiß noch nicht genau wer oder was er ist.
Meine Meinung: Dieses dünne Büchlein hat es geschafft mich neugierig zu machen.  In dem Buch erzählt der Autor seine Lebensgeschichte. Dabei veralbert er sich selbst ganz gut.  Er stellt sich als den jungen Burschen hin, der kein richtiger Junge ist und der für seine Mutti lieber ein Mädchen wäre. In der Familie halten ihn alle für homosexuell und er selbst weiß nicht was er ist. Er lebt und leidet und am Ende findet er sich selbst. Das Büchlein hat so einige witzige Stellen. Es tropft vor Sarkasmus, denn der Protagonist ist ein "unsicheres, ängstliches Blödchen".  Es gab einige Stellen, die ich im Endeffekt überfliegen konnte, weil sie in allen möglichen Sprachen geschrieben waren. Es wurden Unterhaltungen in fremden Sprachen geführt. Teilweise wurde dann noch dazu geschrieben was es auf Deutsch heißt.  Guillaume kann einem schon leid tun. Von den Brüdern wird er verprügelt, vom Vater nicht anerkannt und für die Mutter ist er nichts Halbes und nichts Ganzes. Die Geschichte ist sehr bildlich beschrieben und ich hatte immer wieder das Gefühl ich bin im Theater und sehe mir Sketche an.  Wirklich sympathisch ist mir in dieser kurzen Zeit niemand gewesen, dafür ging alles zu schnell und es passierte zuviel. Auch wenn mich das Buch nicht komplett begeistern konnte, so diente es doch zur kurzweiligen Erheiterung.
Fazit: Ein Buch wie Sketche. Ein Autor mit einer Menge Humor und ein Protagonist, der wie ein naives Dummchen wirkt.

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K

Rezension zu "Maman und ich" von Guillaume Gallienne

"Der Junge, der ein Mädchen sein sollte." (Zitat vom Buchrücken)
kvelvor 4 Jahren

Die autobiographische Erzählung kann man folgendermaßen zusammenfassen (Auszug aus dem Buchrücken und der Umschlaginnenseite):
Guillaume ist ein wirklich netter Junge. Trotzdem hätte seine ausgesprochen willensstarke Mutter nach zwei Söhnen viel lieber ein Mädchen bekommen.
Mein Vater will unbedingt, dass ich Jungskram mache. Einmal hat er mich gefragt, welchen Sport ich machen will, aber da war meine Mutter dabei, also habe ich augenblicklich gesagt: "Wenn du schon fragst: Klavierspielen!"


Der Erzählstil der autobiographischen Erzählung soll wahrscheinlich witzig, ironisch und eine Liebeserklärung an seine Mutter im Speziellen und an alle Frauen im Allgemeinen sein.
Vielleicht käme diese Absicht in einem Film oder einer Lesung besser herüber.


Aber ehrlich gesagt, habe ich keinen wirklichen Zugang zu dem Buch gefunden: oftmals hatte ich den Eindruck, dass dies zusammenhangloses "Zeugs" wäre, wie schwer nachvollziehbare Gedankensprünge, zum Teil ohne weiterführende Erklärungen.


Das schmale Büchlein mit seinen ca. 90 Seiten ist jedoch schnell durchgelesen.


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