Das Atelier in Paris

von Guillaume Musso 
3,9 Sterne bei50 Bewertungen
Das Atelier in Paris
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (36):
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Ein typischer Musso-Thriller mit kleinen Schwächen

Kritisch (4):
PetraGumzs avatar

Kann man, muss man aber nicht. Die Idee ist sehr gut, wurde nur leider für meien Geschmack zu schwach umgesetzt.

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Inhaltsangabe zu "Das Atelier in Paris"

Ein abgelegenes kleines Atelier am Ende einer Allee, mitten in Paris: Hier hat sich die Londoner Polizistin Madeline eingemietet, um eine Weile abzuschalten. Doch plötzlich sieht sie sich Gaspard gegenüber, einem mürrischen amerikanischen Schriftsteller. Offenbar gab es einen Irrtum, denn auch er hat das Atelier gemietet, um in Ruhe schreiben zu können. Der Ärger legt sich, als die beiden erkennen, an welch besonderen Ort sie geraten sind. Das Atelier gehörte einst einem gefeierten Maler, von dem aber nur noch drei Gemälde existieren sollen – alle drei verschollen und unermesslich wertvoll. Als sie sich gemeinsam auf die Suche nach den Bildern begeben, wird ihnen schnell klar, dass den Maler ein grausames Geheimnis umgibt …
Für Madeline und Gaspard beginnt eine spannende Jagd, die sie von Paris nach New York führt und sie nicht nur mit ungeahnten menschlichen Abgründen, sondern auch mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866124462
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Pendo Verlag
Erscheinungsdatum:01.06.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.06.2018 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    claude20s avatar
    claude20vor 12 Tagen
    Vorsicht Suchtgefahr

    Paris, Weihnachten 2016: Die ehemalige Londoner Polistin Madeline hat, um zur Ruhe zu kommen, ein kleines Atelier gemietet. Durch einen Irrtum ist dies aber auch an Gaspard, einem pessimistischen amerikanischen Schriftsteller, vermietet worden. Beide wollen das Atelier allein bewohnen, aber aus den anfänglichen Ärger entwickelt sich eine spannende Reise auf der Fährte des Vorbesitzers des Atelier. Der Maler Sean Lorenz soll noch kurz vor seinem Tod drei Gemälde gemalt haben, die aber verschollenen sind. Madeline und Gaspard machen sich auf die Suche und finden mehr als sie zu glauben wagten ....

    Dieser Thriller aus der Feder des französichen Autor Guillaume Musso ist überaus spannend und rasant geschrieben. Der Autor beherrscht es den Leser immer wieder bei der Neugierde zu packen. So ist es einem als Leser fast unmöglich das Buch nach einen Kapitel aus der Hand zu legen, will man doch wissen, wie es weitergeht, wohin die Reise schlussendlich führen wird. 

    Gerade wegen meiner unendlichen Neugierde hat mich der Autor geradezu durch das Buch getrieben. Madeline und Gaspard zu folgen war eine rasante Fahrt, eine unglaubliche Reise mit dessen Ende ich Anfangs nicht gerechnet habe. 

    Aber es gab auf dieser Reise auch einige Aspekte, die mich aufgrund persönlicher Erfahrung, etwas traurig, ja sogar ziemlich aufgewühlt haben und erstaunt zurück gelassen haben. Madelines innerer Konflikt und auch ihr sehnlichster Wunsch war für mich klar nachvollziehbar, die Umsetzung und ihr Verhalten waren für mich dann aber nicht ganz nachvollziehbar und eigentlich gesundheitsbedingt unverantwortlich. Mehr will ich nicht verraten, um hier nicht zu spoilern.

    Wer jetzt neugierig geworden ist, dem kann ich nur empfehlen beim nächsten Besuch des Buchdealer eures Vertrauens einen Blick in das Buch "Das Atelier in Paris" zu werfen. 

    Mit 8 von 10 Punkten kann ich das Buch als einen spannenden Thriller gerne weiterempfehlen, denn eine Reise mit Madeline und Gaspard lohnt sich auf alle Fälle. Aber Vorsicht es könnte sein, dass ihr das Buch einem Rutsch durchlesen werdet.

    Kommentare: 3
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    AnnieHalls avatar
    AnnieHallvor 2 Monaten
    Spannende Geschichte um ein tragisches Künstlerleben

    Das Atelier in Paris ist ein Roman von Guillaume Musso und 2018 im Piper Verlag erschienen.

    Um eine Weile abzuschalten, mietet die Londoner Polizistin Madeline ein kleines Atelier mitten in Paris. Dort trifft sie auf den amerikanischen Schriftsteller Gaspard, der das Atelier ebenfalls gemietet hat, um in Ruhe schreiben zu können. Der anfängliche Ärger uber die versehentliche Doppelbelegung ist schnell vergessen, als beide dem Zauber des Ortes erliegen. Das Atelier gehörte einst einem gefeierten Maler, von dem aber nur noch drei Gemälde existieren sollen, diese gelten als verschollen und unermesslich wertvoll. Madeline und Gaspar begeben sich auf die Suche nach den Bildern und stoßen auf ein dunkles Geheimnis...

    Das Atelier in Paris ist ein spannender Roman mit einem Hauch Romantik, die Geschichte um verschwundene Gemälde und ein tragisches Künstlerleben ist fesselnd und die Figuren glaubwürdig und facettenreich. Mitunter schwelgt Musso zu sehr im Pariser Leben oder verliert sich in Details der Kunsttheorie, worunter die Spannung leidet.

    Alles in allem ist Das Atelier ein packender Roman mit überraschenden Wendungen und ein gut durchdachtes Vexierspiel mit nicht ganz überzeugendem Ende, das sicherlich Geschmackssache ist.

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    Lesesterns avatar
    Lesesternvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Unterhaltungsliteratur mit Überraschungseffekt
    Krimi und Familiendrama im Künstlermilieu

    Ein neuer Musso und eine gute Mischung aus Krimi und Familiendrama, angesiedelt im Künstlermilieu sorgt für spannende Unterhaltung bis zur letzten Seite. Zwei sehr unterschiedliche Protagonisten: der Theater-Schriftsteller Gaspard und die ehemalige Polizeibeamtin Madeline werden unfreiwillig gemeinsame Bewohner eines besonderen Mietobjekts in Paris. Dabei handelt sich um das ehemalige Haus und Atelier des Malers Sean Lorentz, dessen Biographie ein tragisches Schicksal beinhaltet. Sie begeben sich auf die Spur eines schon lange zurückliegenden Mordfalls und kommen dabei auch ihrer eigenen Lebensgeschichte näher. Ein Roman, den man gerne in die Hand nimmt und der einem dann nicht mehr loslässt. Spannung bis zur letzten Seite und wie immer bei Musso-Romanen mit großem Überraschungseffekt.

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    NeriFeevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich hatte mir sehr viel erhofft, weil ich Musso´s Romane liebe. Dieser konnte mich aber nicht vollends überzeugen.
    Spannender Beginn, gute Charaktere, lahmes Ende.

    Der neue Roman Das Atelier in Paris vom französischen Autoren Guillaume Musso erschien im Frühjahr 2018 im Pendo-Verlag, welcher zum Hause Piper gehört. Musso hat mit seinem neuesten Buch einen echten Thriller geschaffen. Handelnde Personen sind die ehemalige Polizistin Madeline und der Schriftsteller Gaspard, die, aufgrund eines Buchungsfehlers, zur selben Zeit im Atelier eines verstorbenen Künstlers wohnen. Der Ort entpuppt sich als äußerst faszinierend und birgt dunkle Geheimnisse.

    Madeline möchte nach einer schweren Lebenskrise wieder zu sich zu finden. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort entdeckt sie im Internet ein kleines Atelier am Ende einer Allee inmitten der französischen Hauptstadt. Sie ist sofort Feuer und Flamme, auch weil sie Verbindungen nach Paris besitzt. Ohne lange zu überlegen und obwohl das Atelier ihr Budget überschreitet, mietet sie es. Dort angekommen muss sie feststellen, dass es einen Irrtum bei der Buchung gab, denn der amerikanische Schriftsteller Gaspard hat das Atelier ebenfalls für sich entdeckt und möchte in aller Ruhe dort schreiben.

    Der Ort hat für beide sofort etwas Magisches und so dauert es nicht lange, bis nach und nach die Geheimnisse um das Leben des Künstlers Sean Lorenz und seiner Muse und späteren Ehefrau Pénélopé aufgedeckt werden. Das, was sich Madeline und Gaspard offenbart, sind nicht nur die beeindruckenden Bilder des Verstorbenen, sondern vor allem auch seine dunkle Vergangenheit und ein grausames Schicksal. Beide begeben sich auf die Suche nach Erklärungen und stoßen auf tiefe Abgründe und werden vor allem mit eigenen Dämonen konfrontiert.

    Gleich zu Beginn der Geschichte lässt sich der typische Musso erkennen. Der gewohnt fesselnde Schreibstil, vom Leben gebeutelte Charaktere und Frankreich als zentraler Ort des Geschehens. Auch in Das Atelier in Paris versteht es Musso, verschiedene Genres effektvoll miteinander zu kombinieren. Das frühere Leben der Charaktere ist auch hier wichtiges Element der Erzählung. Ich mag die Art und Weise, wie es Musso gelingt, seine Protagonisten sehr lebendig und menschlich darzustellen. Er verzichtet auf Heile-Welt-Attitüden und zeigt das Leben seiner Figuren in all seinen Facetten.

    Ohne Frage bieten Handlung, Charaktere und Ort des Geschehens jede Menge Potenzial. Guillaume Musso verliert sich meines Erachtens aber zu sehr in Beschreibungen künstlichen Equipments und geht dabei viel zu sehr ins Detail, sodass die Geschichte ab Mitte des Buches immer mehr an Reiz verliert. Die fürchterlichen Geschehnisse und die von Madeline und Gaspard ans Tageslicht beförderten Geheimnisse treten in den Hintergrund und der aufgebaute Spannungsbogen driftet in Langweile ab. Ich lese seine Bücher immer mit großer Freude, auch weil es Musso gelingt, Personen, Handlung und Nebenschauplätze miteinander zu vereinen und bis zum Schluss zu fesseln. Hier hatte ich mir einfach mehr erhofft.

    Sehr untypisch für Musso ist auch, dass die Liebe sehr kurz kommt, was ich ihm in Anbetracht der wirklich guten Idee zu Das Atelier in Paris aber durchaus hätte verzeihen können. Am Ende ist es eine durchschnittliche Geschichte, die zwar anfangs fesselt und mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einer interessanten Idee überzeugt, in der Umsetzung jedoch zu viele Schwächen aufweist.


    Ich danke dem Pendo-Verlag.

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    BuchWinters avatar
    BuchWintervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach brillant und spannend bis zur letzten Seite!
    BRILLANT. FESSELND. EIN MUSSO WIE ER IM BUCHE STEHT.

    Der Theaterautor Gaspard und die ehemalige Polizistin Madeline begeben sich eher unfreiwillig auf die Spuren eines Malers. Doch was sie finden, wirft viel mehr Fragen als Antworten auf…

    Nachdem ich „Das Mädchen aus Brooklyn“ an einem Tag verschlungen habe, war die Vorfreude auf „Das Atelier in Paris“ groß. Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Ich bin begeistert!

    Ein weltberühmter Maler, der vor zwei Jahren verstorben ist, hinterlässt ein Atelier, in dem sich Gaspard und Madeline zufällig begegnen. Die beiden begeben sich aus Neugierde auf die Spur des Malers Sean Lorenz und stoßen auf ein lang gehütetes Geheimnis. Doch dieses wirft neue Fragen zu einem Mordfall auf, der in unmittelbarer Verbindung zu Lorenz steht.

    Gaspard ist angefixt von seiner aufgestellten Hypothese und nimmt die Ermittlungen auf eigene Faust wieder auf. Madeline hilft ihm dabei, obwohl sie nicht an die Geschichte glaubt. Die kauzigen Charaktere passen trotz der Streitereien für mich perfekt zusammen. Da sie getrennt ermitteln, fügen sich die Puzzleteile nur langsam zusammen. Doch für den Leser entsteht ein Mosaik, welches trotzdem weiterhin transparent bleibt. Immer wieder haben sie das Gedühl, dass die Lösung greifbar ist. Aber alles, was die Hauptprotagonisten finden, sind weitere Hinweise, die stets in eine Sackgasse führen.

    Als sie dann endlich einen brauchbaren Anhaltspunkt haben, ist es fast zu spät…

    Für mich persönlich ein gelungenes Buch mit viel Spannung und gelungenen Wendungen. Musso schafft es eine Atmosphäre aufzubauen, in der sich der Leser als Teil des Buches fühlt. Einige Seiten beinhalten brutale Elemente, die nicht ganz einfach zu verdauen sind. Das Ende hat mich dann ein bisschen mitgenommen und schockiert zurückgelassen. Mit der Wortgewalt Mussos wird der Leser zum Nachdenken angeregt.

    FAZIT.
    Auf in den Buchladen und kaufen! Für mich eine absolute Leseempfehlung! Da das Ende mir persönlich ein bisschen an Logik eingebüßt hat, ziehe ich ein Lesezeichen ab.

    Bewertung: 4 von 5 Lesezeichen.

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 3 Monaten
    Auf den Spuren eines Künstlers

    Während sich die Polizistin Madeline Greene nach Paris begibt, um sich von einer persönlichen Krise zu erholen, besucht der erfolg-reiche amerikanischer Schriftsteller Gaspard Coutance lediglich die Stadt, um dem Drängen nach einem neuen Theaterstück aus seiner Feder nachzukommen. Zufällig haben die beiden die gleiche Unterkunft gebucht, das hinterlassene Haus des erst kürzlich verstorbenen Künstlers Sean Lorenz. Nach ersten Irritationen befällt beide der "Geist" des gefeierten Malers und sie begeben sich, ohne es wirklich zu wollen, auf die Spuren des Mannes. Als sie von dem Gerücht der letzten drei Werke des Künstlers erfahren, versuchen sie jeweils auf ihrem Weg die verschwundenen Gemälde zu finden, ohne zu ahnen, dass sich ihr eigenes Leben stark verändern wird...

    Ich habe bereits "Nachts im Central Park" vom Autor Guillaume Musso gelesen und bin mit großen Erwartungen in das Buch gestartet. Um es vorweg zu nehmen, ich wurde nicht enttäuscht. Wieder einmal konnte mich der Autor mit einer aus meiner Sicht geschickt aufgebauten Geschichte in den Bann ziehen. Was mir an den Büchern von Guillaume Musso gefällt, ist sein sehr bildreicher und lebendiger Schreibstil, der mich einfach weiterlesen lässt. Auch dieses mal hat er mit den beiden Hauptprotagonisten zwei sehr unterschiedliche, aber auf ihre Art interessante Charaktere geschaffen. Beide haben mit ihrem eigenen Leben zu kämpfen und sind so bereit, sich auf die neue Aufgabe, die sie sich selbst auferlegen, voll und ganz zu widmen. Es entwickelt aus diesem Konstrukt ein vorher nicht zu erahnender Thrilleransatz, der die Spannung in dem Buch immer weiter steigen lässt. Es geht nachher nicht mehr nur noch um die Hinterlassenschaften eines plötzlich verstorbenen Künstlers, sondern um das eigene und andere Leben. Das überraschende Finale konnte mich überzeugen und schließt die Geschichte gelungen ab.

    "Das Atelier in Paris" war für mich ein überraschendes Buch, dessen Verlauf ich so nicht vorhergesehen habe. Es konnte mich begeistern, so dass ich es mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte und gerne weiterempfehle.

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    Horstmanns avatar
    Horstmannvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Leider nicht mein Fall
    Um ein Haar mittendrin abgebrochen

    Langsam, langatmig, musste teilweise nach vorne blättern. Hatte von den Vorgängern von Musso gehört und war neugierig. Leider nicht mein Fall. Fand die Figuren auch unausgegoren.

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    HEIDIZs avatar
    HEIDIZvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Toller lebendiger Krimi im Kunstmilieu
    Die letzten Gemäle des Sean Lorenz

    Madeline und Gaspard sind sozusagen die Hauptcharaktere der Geschichte, dennoch ist auch immer Sean Lorenz gegenwärtig, ein Maler, in dessen Atelier die beiden untergebracht sind, unfreiwillig gemeinsam, weil ein Fehler vorlag. Ihre beiden Wege kreuzen sich - sie mögen sich nicht, dennoch gehen sie gemeinsam auf Spurensuche nach den letzten Monaten in Lorenz Leben, nach seinem Sohn und dabei lernt der Leser auch seine große Liebe Penelopé kennen. Sie suchen die letzten geheimen Gemälde des Malers, die Geheimnisse aufwerfen und die aber auch ein Geheimnis zu lüften scheinen. Mehr möchte ich nicht verraten, um nicht zu viel der Spannung vorwegzunehmen.

    Der Autor schreibt extrem spannend und vom Stil passend für einen solchen Roman, einen Krimi. Man fühlt sich nach Paris versetzt und kann mit den Figuren ermitteln, ihre Gefühle und Beweggründe nachvollziehen. Die Art und Weise des Geschriebenen ist lebendig und authensich glaubwürdig, als wäre alles genauso passiert. Man nimmt dem Autor sein Geschriebenes ab. Neben der gesamten kriminalistischen Geschichte des Suchens nach Sohn und Gemälden usw. lernt man auch die Charaktere mit ihren Geschichten kennen, die zum einen auflockern und zum anderen einfach passend sind zur eigentlichen Handlung, die die Charaktere lebendig werden lassen und menschlich.

    Sehr gut gemacht, absolut gelungene Publikation.

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    Judikovor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Leider enttäuscht
    Leider enttäuscht

    Dieses Buch macht süchtig, sagt Marie Claire,…

    …aber ich bleibe ratlos zurück.

    Als großer Musso-Fan habe ich mich wieder sehr auf das neue Buch gefreut.

    Er gehört für mich zu den Autoren, die stets einen guten Spannungsbogen haben. Mit seinem Können Genres zu vermischen, vor allem Krimielemente mit der Liebe und Übernatürlichem zu vereinen, trifft er genau meinen Nerv. Die Geschichten spielen meistens in Paris und Manhattan, sowie auch in diesem Buch.

    Bis auf das Setting habe ich all das, was ich gewohnt bin, aber leider vermisst.

    Hier treffen wir übrigens auf eine alte Bekannte, aus seinem Buch „Nachricht von dir“, von 2012.

    Die Polizistin Madeline möchte, nach einer schweren Krise, einfach nur noch abschalten und mietet sich deswegen in ein altes Atelier, in Paris ein.
    Durch einen Buchungsfehler landet dort aber auch der mürrische Schriftsteller Gaspard.
    Beide sind nicht bereit das Feld dem anderen zu überlassen. Doch als sie bemerken, wo sich beide befinden und welch Geheimnisse dieses Atelier verbirgt, versuchen sie gemeinsam hinter das Rätsel zu kommen.
    Doch worauf sie sich da eingelassen haben, ahnen sie noch nicht.

    Ich gebe zu, die Geschichte klingt genau nachdem, was ich an Musso so liebe, nämlich nach Krimi, Liebe, Übernatürlichem und jede Menge Spannung.
    Doch der Schein trügt.

    Für mich ist dies sein schlechtestes Buch. Oft hatte ich den Eindruck in einer Kunstlesung zu sitzen. Zu den Protagonisten hatte ich nie einen richtigen Zugang und stellenweise habe ich mich, durch die viel zu viel ins Detail gehenden Erklärungen, gelangweilt. Dabei erwischte ich mich selbst, wie ich anfing quer zu lesen. Das ist mir bisher bei noch keinem Musso passiert. Wobei ich aber auch sagen muss, dass ich seine Bücher von früher sowieso mehr mochte. Gerade deswegen hatte ich auf sein neues Buch gehofft. Vielleicht liegt es aber daran, dass gerade in seinen letzten Geschichten die Liebe ein bisschen zu kurz kam.

    Das Reinkommen in die Geschichte lag, genau wie das Ende, noch im mittelmäßigen Bereich, doch dazwischen konnte mich Herr Musso leider nicht überzeugen. Schade -, aber so ehrlich muss ich sein!

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    E
    el-Fredovor 3 Monaten
    "...Wir sind hier schliesslich nicht im Da Vinci Code"

    Bisher kannte ich noch nichts von Guillaume Musso, deshalb war mir auch nicht bewusst, dass die weibliche Ermittler-Protagonistin offenbar eine alte Bekannte aus einem früheren Roman ist - für die Handlung von Bedeutung ist das aber nicht und auch die relativ simpel gestrikte Persönlichkeit der Figur weckt nun nicht die grosse Sehnsucht, allfällig Verpasstes nachzulesen.
    Hier bekommt die Ex-Cold-Case-Ermittlerin Madeline mit dem Theaterautor Gaspard einen grisgrämigen Misanthropen als Co-Ermittler zur Seite, der irgendwie ab der Mitte der Handlung den grösseren Spürsinn und Ehrgeiz zur Lösung des Falls entwickelt.
    Besonders plausibel erscheint das nicht gerade.
    Auch will nicht so recht einleuchten, warum die beiden plötzlich der Ermittlungsdrang packt, nur weil sie zufällig im Haus des verstorbenen Malers Sean Laurenz einquartiert sind, während offenbar weder die Polizei, noch die Ex-Frau oder der langjährige Galerist daran grosses Interesse zeigten.
    Von dem eher schlecht motivierten Plot abgesehen, liefert der Roman aber durchaus solide Unterhaltung und den Pagetuner-Sog, der einen bis zur Auflösung bei der Stange hält.
    Als man den verschollenen letzten drei Werkes des Malers hinterherjagd und sich Gaspard zu Spekulationen hinreissen lässt, ob wohl irgendwelche Codes oder geheime Zeichen in einem Bild versteckt sind, meint Madeline: "Vergessen Sie's! Wir sind hier schliesslich nicht im Da Vinci Code!" Kurz darauf entdecken sie aber wirklich einen Code in dem Bild. Ist das nun gewollte Ironie oder unfreiwillige Komik? Das Vorbild Dan Brown merkt man jedenfalls dem Roman an verschiedener Stelle an, auch was den Aufbau betrifft. Beispiele:
    - Handlung erstreckt sich über nur wenige Tage
    - Rumgehetze auf dem Globus (Paris, Madrid, New York)
    - Einführen von neuen Figuren je nach Bedarf, wobei diese immer auch gleich behiflich sind, den Handlungsfaden weiterzuspinnen.
    etc.
    Alles in allem ein handwerklich ordentlich gemachter Pageturner aber halt auch kein Glanzlicht des Genres.




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