Das Atelier in Paris

von Guillaume Musso 
4,0 Sterne bei42 Bewertungen
Das Atelier in Paris
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Positiv (30):
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Spannende Unterhaltungsliteratur mit Überraschungseffekt

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Leider nicht mein Fall

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Inhaltsangabe zu "Das Atelier in Paris"

Ein abgelegenes kleines Atelier am Ende einer Allee, mitten in Paris: Hier hat sich die Londoner Polizistin Madeline eingemietet, um eine Weile abzuschalten. Doch plötzlich sieht sie sich Gaspard gegenüber, einem mürrischen amerikanischen Schriftsteller. Offenbar gab es einen Irrtum, denn auch er hat das Atelier gemietet, um in Ruhe schreiben zu können. Der Ärger legt sich, als die beiden erkennen, an welch besonderen Ort sie geraten sind. Das Atelier gehörte einst einem gefeierten Maler, von dem aber nur noch drei Gemälde existieren sollen – alle drei verschollen und unermesslich wertvoll. Als sie sich gemeinsam auf die Suche nach den Bildern begeben, wird ihnen schnell klar, dass den Maler ein grausames Geheimnis umgibt …
Für Madeline und Gaspard beginnt eine spannende Jagd, die sie von Paris nach New York führt und sie nicht nur mit ungeahnten menschlichen Abgründen, sondern auch mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866124462
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Pendo Verlag
Erscheinungsdatum:01.06.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.06.2018 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

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    Lesesternvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Spannende Unterhaltungsliteratur mit Überraschungseffekt
    Krimi und Familiendrama im Künstlermilieu

    Ein neuer Musso und eine gute Mischung aus Krimi und Familiendrama, angesiedelt im Künstlermilieu sorgt für spannende Unterhaltung bis zur letzten Seite. Zwei sehr unterschiedliche Protagonisten: der Theater-Schriftsteller Gaspard und die ehemalige Polizeibeamtin Madeline werden unfreiwillig gemeinsame Bewohner eines besonderen Mietobjekts in Paris. Dabei handelt sich um das ehemalige Haus und Atelier des Malers Sean Lorentz, dessen Biographie ein tragisches Schicksal beinhaltet. Sie begeben sich auf die Spur eines schon lange zurückliegenden Mordfalls und kommen dabei auch ihrer eigenen Lebensgeschichte näher. Ein Roman, den man gerne in die Hand nimmt und der einem dann nicht mehr loslässt. Spannung bis zur letzten Seite und wie immer bei Musso-Romanen mit großem Überraschungseffekt.

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    NeriFeevor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich hatte mir sehr viel erhofft, weil ich Musso´s Romane liebe. Dieser konnte mich aber nicht vollends überzeugen.
    Spannender Beginn, gute Charaktere, lahmes Ende.

    Der neue Roman Das Atelier in Paris vom französischen Autoren Guillaume Musso erschien im Frühjahr 2018 im Pendo-Verlag, welcher zum Hause Piper gehört. Musso hat mit seinem neuesten Buch einen echten Thriller geschaffen. Handelnde Personen sind die ehemalige Polizistin Madeline und der Schriftsteller Gaspard, die, aufgrund eines Buchungsfehlers, zur selben Zeit im Atelier eines verstorbenen Künstlers wohnen. Der Ort entpuppt sich als äußerst faszinierend und birgt dunkle Geheimnisse.

    Madeline möchte nach einer schweren Lebenskrise wieder zu sich zu finden. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort entdeckt sie im Internet ein kleines Atelier am Ende einer Allee inmitten der französischen Hauptstadt. Sie ist sofort Feuer und Flamme, auch weil sie Verbindungen nach Paris besitzt. Ohne lange zu überlegen und obwohl das Atelier ihr Budget überschreitet, mietet sie es. Dort angekommen muss sie feststellen, dass es einen Irrtum bei der Buchung gab, denn der amerikanische Schriftsteller Gaspard hat das Atelier ebenfalls für sich entdeckt und möchte in aller Ruhe dort schreiben.

    Der Ort hat für beide sofort etwas Magisches und so dauert es nicht lange, bis nach und nach die Geheimnisse um das Leben des Künstlers Sean Lorenz und seiner Muse und späteren Ehefrau Pénélopé aufgedeckt werden. Das, was sich Madeline und Gaspard offenbart, sind nicht nur die beeindruckenden Bilder des Verstorbenen, sondern vor allem auch seine dunkle Vergangenheit und ein grausames Schicksal. Beide begeben sich auf die Suche nach Erklärungen und stoßen auf tiefe Abgründe und werden vor allem mit eigenen Dämonen konfrontiert.

    Gleich zu Beginn der Geschichte lässt sich der typische Musso erkennen. Der gewohnt fesselnde Schreibstil, vom Leben gebeutelte Charaktere und Frankreich als zentraler Ort des Geschehens. Auch in Das Atelier in Paris versteht es Musso, verschiedene Genres effektvoll miteinander zu kombinieren. Das frühere Leben der Charaktere ist auch hier wichtiges Element der Erzählung. Ich mag die Art und Weise, wie es Musso gelingt, seine Protagonisten sehr lebendig und menschlich darzustellen. Er verzichtet auf Heile-Welt-Attitüden und zeigt das Leben seiner Figuren in all seinen Facetten.

    Ohne Frage bieten Handlung, Charaktere und Ort des Geschehens jede Menge Potenzial. Guillaume Musso verliert sich meines Erachtens aber zu sehr in Beschreibungen künstlichen Equipments und geht dabei viel zu sehr ins Detail, sodass die Geschichte ab Mitte des Buches immer mehr an Reiz verliert. Die fürchterlichen Geschehnisse und die von Madeline und Gaspard ans Tageslicht beförderten Geheimnisse treten in den Hintergrund und der aufgebaute Spannungsbogen driftet in Langweile ab. Ich lese seine Bücher immer mit großer Freude, auch weil es Musso gelingt, Personen, Handlung und Nebenschauplätze miteinander zu vereinen und bis zum Schluss zu fesseln. Hier hatte ich mir einfach mehr erhofft.

    Sehr untypisch für Musso ist auch, dass die Liebe sehr kurz kommt, was ich ihm in Anbetracht der wirklich guten Idee zu Das Atelier in Paris aber durchaus hätte verzeihen können. Am Ende ist es eine durchschnittliche Geschichte, die zwar anfangs fesselt und mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einer interessanten Idee überzeugt, in der Umsetzung jedoch zu viele Schwächen aufweist.


    Ich danke dem Pendo-Verlag.

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    B
    BuchWintervor einem Monat
    Kurzmeinung: Einfach brillant und spannend bis zur letzten Seite!
    BRILLANT. FESSELND. EIN MUSSO WIE ER IM BUCHE STEHT.

    Der Theaterautor Gaspard und die ehemalige Polizistin Madeline begeben sich eher unfreiwillig auf die Spuren eines Malers. Doch was sie finden, wirft viel mehr Fragen als Antworten auf…

    Nachdem ich „Das Mädchen aus Brooklyn“ an einem Tag verschlungen habe, war die Vorfreude auf „Das Atelier in Paris“ groß. Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Ich bin begeistert!

    Ein weltberühmter Maler, der vor zwei Jahren verstorben ist, hinterlässt ein Atelier, in dem sich Gaspard und Madeline zufällig begegnen. Die beiden begeben sich aus Neugierde auf die Spur des Malers Sean Lorenz und stoßen auf ein lang gehütetes Geheimnis. Doch dieses wirft neue Fragen zu einem Mordfall auf, der in unmittelbarer Verbindung zu Lorenz steht.

    Gaspard ist angefixt von seiner aufgestellten Hypothese und nimmt die Ermittlungen auf eigene Faust wieder auf. Madeline hilft ihm dabei, obwohl sie nicht an die Geschichte glaubt. Die kauzigen Charaktere passen trotz der Streitereien für mich perfekt zusammen. Da sie getrennt ermitteln, fügen sich die Puzzleteile nur langsam zusammen. Doch für den Leser entsteht ein Mosaik, welches trotzdem weiterhin transparent bleibt. Immer wieder haben sie das Gedühl, dass die Lösung greifbar ist. Aber alles, was die Hauptprotagonisten finden, sind weitere Hinweise, die stets in eine Sackgasse führen.

    Als sie dann endlich einen brauchbaren Anhaltspunkt haben, ist es fast zu spät…

    Für mich persönlich ein gelungenes Buch mit viel Spannung und gelungenen Wendungen. Musso schafft es eine Atmosphäre aufzubauen, in der sich der Leser als Teil des Buches fühlt. Einige Seiten beinhalten brutale Elemente, die nicht ganz einfach zu verdauen sind. Das Ende hat mich dann ein bisschen mitgenommen und schockiert zurückgelassen. Mit der Wortgewalt Mussos wird der Leser zum Nachdenken angeregt.

    FAZIT.
    Auf in den Buchladen und kaufen! Für mich eine absolute Leseempfehlung! Da das Ende mir persönlich ein bisschen an Logik eingebüßt hat, ziehe ich ein Lesezeichen ab.

    Bewertung: 4 von 5 Lesezeichen.

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor einem Monat
    Auf den Spuren eines Künstlers

    Während sich die Polizistin Madeline Greene nach Paris begibt, um sich von einer persönlichen Krise zu erholen, besucht der erfolg-reiche amerikanischer Schriftsteller Gaspard Coutance lediglich die Stadt, um dem Drängen nach einem neuen Theaterstück aus seiner Feder nachzukommen. Zufällig haben die beiden die gleiche Unterkunft gebucht, das hinterlassene Haus des erst kürzlich verstorbenen Künstlers Sean Lorenz. Nach ersten Irritationen befällt beide der "Geist" des gefeierten Malers und sie begeben sich, ohne es wirklich zu wollen, auf die Spuren des Mannes. Als sie von dem Gerücht der letzten drei Werke des Künstlers erfahren, versuchen sie jeweils auf ihrem Weg die verschwundenen Gemälde zu finden, ohne zu ahnen, dass sich ihr eigenes Leben stark verändern wird...

    Ich habe bereits "Nachts im Central Park" vom Autor Guillaume Musso gelesen und bin mit großen Erwartungen in das Buch gestartet. Um es vorweg zu nehmen, ich wurde nicht enttäuscht. Wieder einmal konnte mich der Autor mit einer aus meiner Sicht geschickt aufgebauten Geschichte in den Bann ziehen. Was mir an den Büchern von Guillaume Musso gefällt, ist sein sehr bildreicher und lebendiger Schreibstil, der mich einfach weiterlesen lässt. Auch dieses mal hat er mit den beiden Hauptprotagonisten zwei sehr unterschiedliche, aber auf ihre Art interessante Charaktere geschaffen. Beide haben mit ihrem eigenen Leben zu kämpfen und sind so bereit, sich auf die neue Aufgabe, die sie sich selbst auferlegen, voll und ganz zu widmen. Es entwickelt aus diesem Konstrukt ein vorher nicht zu erahnender Thrilleransatz, der die Spannung in dem Buch immer weiter steigen lässt. Es geht nachher nicht mehr nur noch um die Hinterlassenschaften eines plötzlich verstorbenen Künstlers, sondern um das eigene und andere Leben. Das überraschende Finale konnte mich überzeugen und schließt die Geschichte gelungen ab.

    "Das Atelier in Paris" war für mich ein überraschendes Buch, dessen Verlauf ich so nicht vorhergesehen habe. Es konnte mich begeistern, so dass ich es mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte und gerne weiterempfehle.

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    Horstmannvor einem Monat
    Kurzmeinung: Leider nicht mein Fall
    Um ein Haar mittendrin abgebrochen

    Langsam, langatmig, musste teilweise nach vorne blättern. Hatte von den Vorgängern von Musso gehört und war neugierig. Leider nicht mein Fall. Fand die Figuren auch unausgegoren.

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    HEIDIZs avatar
    HEIDIZvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Toller lebendiger Krimi im Kunstmilieu
    Die letzten Gemäle des Sean Lorenz

    Madeline und Gaspard sind sozusagen die Hauptcharaktere der Geschichte, dennoch ist auch immer Sean Lorenz gegenwärtig, ein Maler, in dessen Atelier die beiden untergebracht sind, unfreiwillig gemeinsam, weil ein Fehler vorlag. Ihre beiden Wege kreuzen sich - sie mögen sich nicht, dennoch gehen sie gemeinsam auf Spurensuche nach den letzten Monaten in Lorenz Leben, nach seinem Sohn und dabei lernt der Leser auch seine große Liebe Penelopé kennen. Sie suchen die letzten geheimen Gemälde des Malers, die Geheimnisse aufwerfen und die aber auch ein Geheimnis zu lüften scheinen. Mehr möchte ich nicht verraten, um nicht zu viel der Spannung vorwegzunehmen.

    Der Autor schreibt extrem spannend und vom Stil passend für einen solchen Roman, einen Krimi. Man fühlt sich nach Paris versetzt und kann mit den Figuren ermitteln, ihre Gefühle und Beweggründe nachvollziehen. Die Art und Weise des Geschriebenen ist lebendig und authensich glaubwürdig, als wäre alles genauso passiert. Man nimmt dem Autor sein Geschriebenes ab. Neben der gesamten kriminalistischen Geschichte des Suchens nach Sohn und Gemälden usw. lernt man auch die Charaktere mit ihren Geschichten kennen, die zum einen auflockern und zum anderen einfach passend sind zur eigentlichen Handlung, die die Charaktere lebendig werden lassen und menschlich.

    Sehr gut gemacht, absolut gelungene Publikation.

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    Judikovor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leider enttäuscht
    Leider enttäuscht

    Dieses Buch macht süchtig, sagt Marie Claire,…

    …aber ich bleibe ratlos zurück.

    Als großer Musso-Fan habe ich mich wieder sehr auf das neue Buch gefreut.

    Er gehört für mich zu den Autoren, die stets einen guten Spannungsbogen haben. Mit seinem Können Genres zu vermischen, vor allem Krimielemente mit der Liebe und Übernatürlichem zu vereinen, trifft er genau meinen Nerv. Die Geschichten spielen meistens in Paris und Manhattan, sowie auch in diesem Buch.

    Bis auf das Setting habe ich all das, was ich gewohnt bin, aber leider vermisst.

    Hier treffen wir übrigens auf eine alte Bekannte, aus seinem Buch „Nachricht von dir“, von 2012.

    Die Polizistin Madeline möchte, nach einer schweren Krise, einfach nur noch abschalten und mietet sich deswegen in ein altes Atelier, in Paris ein.
    Durch einen Buchungsfehler landet dort aber auch der mürrische Schriftsteller Gaspard.
    Beide sind nicht bereit das Feld dem anderen zu überlassen. Doch als sie bemerken, wo sich beide befinden und welch Geheimnisse dieses Atelier verbirgt, versuchen sie gemeinsam hinter das Rätsel zu kommen.
    Doch worauf sie sich da eingelassen haben, ahnen sie noch nicht.

    Ich gebe zu, die Geschichte klingt genau nachdem, was ich an Musso so liebe, nämlich nach Krimi, Liebe, Übernatürlichem und jede Menge Spannung.
    Doch der Schein trügt.

    Für mich ist dies sein schlechtestes Buch. Oft hatte ich den Eindruck in einer Kunstlesung zu sitzen. Zu den Protagonisten hatte ich nie einen richtigen Zugang und stellenweise habe ich mich, durch die viel zu viel ins Detail gehenden Erklärungen, gelangweilt. Dabei erwischte ich mich selbst, wie ich anfing quer zu lesen. Das ist mir bisher bei noch keinem Musso passiert. Wobei ich aber auch sagen muss, dass ich seine Bücher von früher sowieso mehr mochte. Gerade deswegen hatte ich auf sein neues Buch gehofft. Vielleicht liegt es aber daran, dass gerade in seinen letzten Geschichten die Liebe ein bisschen zu kurz kam.

    Das Reinkommen in die Geschichte lag, genau wie das Ende, noch im mittelmäßigen Bereich, doch dazwischen konnte mich Herr Musso leider nicht überzeugen. Schade -, aber so ehrlich muss ich sein!

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    el-Fredovor 2 Monaten
    "...Wir sind hier schliesslich nicht im Da Vinci Code"

    Bisher kannte ich noch nichts von Guillaume Musso, deshalb war mir auch nicht bewusst, dass die weibliche Ermittler-Protagonistin offenbar eine alte Bekannte aus einem früheren Roman ist - für die Handlung von Bedeutung ist das aber nicht und auch die relativ simpel gestrikte Persönlichkeit der Figur weckt nun nicht die grosse Sehnsucht, allfällig Verpasstes nachzulesen.
    Hier bekommt die Ex-Cold-Case-Ermittlerin Madeline mit dem Theaterautor Gaspard einen grisgrämigen Misanthropen als Co-Ermittler zur Seite, der irgendwie ab der Mitte der Handlung den grösseren Spürsinn und Ehrgeiz zur Lösung des Falls entwickelt.
    Besonders plausibel erscheint das nicht gerade.
    Auch will nicht so recht einleuchten, warum die beiden plötzlich der Ermittlungsdrang packt, nur weil sie zufällig im Haus des verstorbenen Malers Sean Laurenz einquartiert sind, während offenbar weder die Polizei, noch die Ex-Frau oder der langjährige Galerist daran grosses Interesse zeigten.
    Von dem eher schlecht motivierten Plot abgesehen, liefert der Roman aber durchaus solide Unterhaltung und den Pagetuner-Sog, der einen bis zur Auflösung bei der Stange hält.
    Als man den verschollenen letzten drei Werkes des Malers hinterherjagd und sich Gaspard zu Spekulationen hinreissen lässt, ob wohl irgendwelche Codes oder geheime Zeichen in einem Bild versteckt sind, meint Madeline: "Vergessen Sie's! Wir sind hier schliesslich nicht im Da Vinci Code!" Kurz darauf entdecken sie aber wirklich einen Code in dem Bild. Ist das nun gewollte Ironie oder unfreiwillige Komik? Das Vorbild Dan Brown merkt man jedenfalls dem Roman an verschiedener Stelle an, auch was den Aufbau betrifft. Beispiele:
    - Handlung erstreckt sich über nur wenige Tage
    - Rumgehetze auf dem Globus (Paris, Madrid, New York)
    - Einführen von neuen Figuren je nach Bedarf, wobei diese immer auch gleich behiflich sind, den Handlungsfaden weiterzuspinnen.
    etc.
    Alles in allem ein handwerklich ordentlich gemachter Pageturner aber halt auch kein Glanzlicht des Genres.




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    eulenmatzs avatar
    eulenmatzvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nach Das Mädchen in Brooklyn und diesem Buch hat Musso einen neuen Fan!
    Hat mich wieder begeistert!

    INHALT:

    Ein abgelegenes kleines Atelier am Ende einer Allee, mitten in Paris: Hier hat sich die Londoner Polizistin Madeline eingemietet, um eine Weile abzuschalten. Doch plötzlich sieht sie sich Gaspard gegenüber, einem mürrischen amerikanischen Schriftsteller. Offenbar gab es einen Irrtum, denn auch er hat das Atelier gemietet, um in Ruhe schreiben zu können. Der Ärger legt sich, als die beiden erkennen, an welch besonderen Ort sie geraten sind. Das Atelier gehörte einst einem gefeierten Maler, von dem aber nur noch drei Gemälde existieren sollen – alle drei verschollen und unermesslich wertvoll. Als sie sich gemeinsam auf die Suche nach den Bildern begeben, wird ihnen schnell klar, dass den Maler ein grausames Geheimnis umgibt … Für Madeline und Gaspard beginnt eine spannende Jagd, die sie von Paris nach New York führt und sie nicht nur mit ungeahnten menschlichen Abgründen, sondern auch mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert.

    MEINUNG:

    Seit mir Das Mädchen aus Brooklyn so gut gefallen hatte, habe ich Das Atelier in Paris mit Spannung erwartet und mich riesig drauf gefreut. Ich kann euch sagen, dass ich nicht enttäuscht worden bin. 😊

    Durch einen dummen Zufall landen sowohl Madeline als auch Gaspard im Atelier eines verstorbenen Künstlers. Ihre anfänglichen Reibereien legen die beiden relativ schnell bei, den die Faszination um den verstorbenen Maler Sean Lorenz ist zu groß und schnell „arbeiten“ beide zusammen. Auch als Leser konnte ich mich dieser Faszination nicht entziehen. Man ist sofort mitten im Geschehen und das gefiel mir sehr gut.

    Im Gegensatz zu Das Mädchen aus Brooklyn braucht die Geschichte hier aber ein wenig mehr Zeit, um die für Musso typische Sogwirkung zu entfalten. Ich liebe auch den Schreib- und Erzählstil von ihm. Er verpackt die ganze Story, die an sich nicht so etwas Neues ist in ein Bett voller Kultur und sehr gut recherchiertem Hintergrundwissen sowie vielen sehr passenden Zitaten. Man hat nie das Gefühl nur banale Unterhaltungsliteratur zu lesen, sondern man fühlt nach dem Beenden des Buches gebildeter als vorher.

    Mit Madeline und Gaspard hat er wieder zwei Charaktere geschaffen, die jeder für sich ein ziemlich großes Päckchen zu tragen haben. Beide stehen irgendwie in der Mitte des Lebens, sind erfolgreich und trotzdem nicht glücklich mit ihrem Leben. Auf der Suche nach Lorenzs Bilder werden sie immer wieder damit konfrontiert, natürlich ausgelöst durch den anderen. Zwangsläufig lernen sie sicher besser kennen und stellen am anderen so viel in Frage. Zwischen den beiden gibt es eine Menge Konflikte. Mir erschien es auch mehr wie eine Zweckbeziehung, die sich langsam zu einer Freundschaft entwickelte. Umso überraschter war ich vom Schluss, der mir aber insgesamt gut gefiel, weil er mutig war und für mich die Geschichte rund gemacht.

    FAZIT:

    Es war mir wieder eine große Freude einen Roman von Musso zu lesen. Im Vergleich zu Das Mädchen aus Brooklyn fand ich ihn minimal schwächer, aber ansonsten bekommt man hier Unterhaltungs- und Spannungsliteratur auf höchstem Niveau geboten.

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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    wbetty77s avatar
    wbetty77vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe den Eindruck, als ob der Autor von sich selbst abschreibt, ohne einen neuen Impuls zu setzen
    ein durchschnittlicher Roman

    Kurz vor Weihnachten in Paris. Madeline hat sich mitten in der Stadt, dennoch ruhig gelegen eine großzügige Wohnung gemietet. Sie möchte während ihres Parisaufenthaltes abschalten und ihre Gedanken ordnen. Gaspard, Autor von Theaterstücken, zieht sich alljährlich für einige Woche nach Paris, um ein neues Stück zu Papier zu bringen. Er hasst die Stadt, daher hat ihm seine Agentin eine Wohnung fernab vom Trubel gemietet.
    Durch einen Systemfehler wurde das ehemalige Atelier eines bekannten Malers doppelt gebucht; von Madeline und Gaspard. Beide spüren die besondere Atmosphäre, die in der Wohnung herrscht. Es wirkt, als käme der Maler jeden Moment zur Tür herein. Keiner ist bereit die Wohnung zu räumen. Ihre eigenen Prioritäten rücken in den Hintergrund, als sie von der tragischen Geschichte des Malers, der vor fast genau einem Jahr starb, erfahren. Davon tief berührt, wird den beiden bewusst, dass es immer noch eine unvollendete Geschichte ist. In den letzten Wochen seines Lebens sollen drei neue Werke entstanden sein, die verschollen sind. Madeline und Gaspard begeben sich auf die Suche nach den Gemälden und kommen dabei einem entsetzlichen Verbrechen auf die Spur.


    Einige Tage vor Weihnachten. In Paris regnet es und es wird gestreikt. Gaspard, Theaterautor hasst die Stadt, die Menschen und vor allem die neumodische Elektronik. Jedes Jahr zieht er sich einige Wochen zurück, um sein neues Stück zu schreiben. Da er das Getümmel auf den Straßen hasst, ist Paris dafür der perfekte Ort. Denn er verlässt so gut wie nie die Wohnung und kann konzentriert schreiben. Diesmal hat seine Agentin ihm eine großzügig geschnittene Wohnung gebucht, ein ehemaliges Atelier. Als er dort nach einer anstrengenden Reise ankommt, ist er noch mürrischer als sonst und trifft zu seinem großen Verdruss auf Madeline. Auch sie hat die Wohnung gemietet. Madeline, eine ehemalige Polizistin aus Manchester, ist nach Paris gekommen, um abzuschalten. Keiner der beiden ist bereit die Wohnung freiwillig wieder zu verlassen.

    Madeline fährt persönlich zu dem Vermieter, um sich zu beschweren. Es ist ein Galerist, welcher den Nachlass des Künstlers verwaltet, dem die Wohnung einst als Atelier diente.

    Sean Lorenz war ein bekannter Maler. Er starb ein Jahr zuvor an einem Herzinfakt. Der Galerist erzählt Madeline, dass es angeblich noch drei Gemälde geben soll, allerdings wisse niemand, wo Lorenz diese untergebracht hat.
    Zeitgleich kommt Gaspard mit der Nachbarin ins Gespräch, die ihm ebenfalls von Sean Lorenz erzählt.
    Sowohl Madeline als auch Gaspard sind davon überzeugt, dass es diese Gemälde geben muss. Plötzlich rücken ihre eigenen Belange in den Hintergrund und sie beginnen mit der Recherche nach den verschwundenen Bildern.
    Ihre Suche offenbart ihnen eine tragische Geschichte und je mehr sie erfahren, desto näher kommen sie der Wahrheit eines schrecklichen Verbrechens.

    Guillaume Mussos neuer Roman hält keine Überraschungen bereit. Mit Madeline stößt man auf eine alte Bekannte aus dem Roman „Nachricht von Dir“. Die aktuelle Geschichte ist zwar einigermaßen spannend und die Wendungen gut durchdacht, aber die unbestreitbare Ähnlichkeit zu seinen anderen Romanen, lässt bei mir Langeweile aufkommen. Auch die Charaktere sind diesmal schwer zugänglich und auch an einigen Stellen kaum nachzuvollziehen.
    Die endlosen Wegbeschreibungen von Straßenzügen in Paris oder New York, wecken in mir mittlerweile den Eindruck von Lückenfüllern. Diese Details nehmen einfach zu viel Raum ein.
    An den Haaren herbeigezogen ist das Ende. Viel kitschiger und unrealistischer geht’s nicht. Ich habe alle Mussos Romane gelesen, allerdings denke ich, er sollte sich für den nächsten Roman Zeit nehmen, um einen neuen Impuls zu setzen und nicht nur auf altbewährtes zurückzugreifen.

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