Schlafen müssen ist einfach doof - kennen Sie das auch?
Der kleine Duncan in diesem Bilderbuch aus Kanada jedenfalls mag einiges rund ums Schlafengehen, Schlafen selber mag er nicht und findet 1000 Gründe, es hinauszuzögern.
Allerdings kennt Duncan`s Mama seine Tricks und hat selbst welche auf Lager - als der Junge also diesmal aus dem Bad kommt und überlegt, was er noch zur Verzögerung anbringen könnte, muss er passen: Mama hat an wirklich alles gedacht: langärmliger+kurzärmliger Schlafanzug,Nachtlicht(er), Socken, Bücher (dünne+dicke), ein Glas (und ein Krug z.Nachfüllen) mit Wasser, dünne + dicke Zudecke, Kuscheltier(17!), zusätzl.Kopfkissen, Papiertaschentücher, Wegweiser zum Bad und eine Taschenlampe, sogar 2 Sorten Müsliriegel.
Dann rät sie ihm zum Schäfchen zählen und schließt die Zimmertür....
Also zählt Duncan Schafe, die sich in seinem Zimmer dränglen bis, ja bis Schaf Nummero 68 ein Problem hat: es braucht Wasser, dann muss es mal, dann würde es lieber später springen, z.B. nach Nr.72 oder so und am liebsten spränge es gar nicht...
Duncan sieht sich unfreiwillig in die Rolle seiner Mama gedrängt, aber sowohl ihm als auch dem Schaf Nr.68 drohen nun wirklich die Augen zuzufallen, also schickt er es, ohne Springen, zu seinen schlafenden Genossen und als Nr.69 endlich dran wäre, schläft auch Duncan...
Wer hätte gedacht, das Schafe-zählen soo anstrengend ist?
Guillaume Perreault`s witzige Illustrationen mit feinem Umrissen in Bunt-und Wachsmalstifttechnik, in sanften Farbtönen digital coloriert, bringt uns klassischen Kinderalltag pointiert und leicht überspitzt näher und seine stöckerbeinigen Hüpfschafe sind der Hit - viel Spaß beim (Vor-)Lesen und Betrachten dieser liebevoll-lustigen Geschichte!
P.S.Man merkt: die Autorin ist Grundschullehrerin....;-)
Guillaume Perreault
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Neue Bücher
Alle Bücher von Guillaume Perreault
Der Weltraumpostbote
Der Weltraumpostbote
Der Weltraumpostbote
Der Weltraumpostbote - Panik im Postamt
Schlaf, Schaf!
Neue Rezensionen zu Guillaume Perreault
Bob ist Postbote mit Leib und Seele! Mit seinem Raumschiff bringt er den Leuten ihre Briefe und Pakete in sämtliche Winkel des Weltalls. In diesem brandneuen Band beginnt das Abenteuer gleich im Postamt und unser Weltraumpostbote, ein Einzelgänger, ist auf Teamwork angewiesen! Zusammen mit Marcella, seiner neuen Kollegin in Ausbildung, muss Bob einen einzigen Brief zustellen. Der Tag beginnt bereits mit einer Katastrophe: Die Kaffeemaschine ist kaputt! Und 23, der Reparaturroboter, ist nirgendwo aufzufinden. Merkwürdig – immer mehr Geräte sind kaputt! Hat sich etwa eine Ratz im Postamt eingenistet?
Marcella kommt zuerst drauf! Das Glibberzeug, das sie mit ihrem Raumschiff am Vortag mitgebracht hat, das 23 abputzen sollte, ist eine Spezies – eine, die Hunger auf Elektronik hat. Bob und der Azubi helfen, sie einzufangen. Gar nicht so einfach, weil das Glibber sich in Menschen verwandeln kann. Und wenn sie sich nicht beeilen, zerstört der Glibber das ganze Postamt.
Wieder eine spannend, lustige Geschichte, die mit viel Liebe zum Detail entworfen ist. Die schrägen Charaktere aus dieser Serie, machen immer wieder Spaß! Der Zeichenstrich von Guillaume Perreault ist klar, die einzelnen Panels sind aufgeräumt. Die turbulente Story ist mit viel Fantasie kreiert und mit einer Menge Humor. Die Dialoge sind kurz und ansprechend, sodass auch Kinder, die nicht gern lesen, Gefallen am Buch bekommen. Die Graphic Novel ist farblich sehr bunt gestaltet, eine optischer Leckerbiss. Der Rotopol Verlag gibt eine Altersempfehlung ab 7 Jahren. Das passt für mich, Empfehlung!
Guillaume Perreault ist gelernter Grafiker und illustriert hauptsächlich Bücher für Kinder und Jugendliche. Als Comicautor hat er sich mit den humorvollen Abenteuern von Bob dem Weltraumpostboten einen Namen gemacht und erhielt für seine Comicserie mehrere Auszeichnungen, darunter den Leser*innenpreis Pépites des Petits, der auf Frankreichs größter Kinder- und Jugendbuchmesse Salon du livre et de la presse jeunesse Seine-Saint-Denis in Montreuil vergeben wird. Seine Arbeit, die stilistisch ganz in der Tradition der Ligne Claire steht, wird oft als nachdenklich beschrieben und steckt voller Charaktere mit starken Persönlichkeiten.Guillaume Perreault lebt in Trois-Rivières, Kanada, und arbeitet als Illustrator für Kunden im Kultur- und Werbebereich. Zur Zeit schreibt und zeichnet er an dem dritten Band des “Weltraumpostboten”.
Inhalt:
Bob liebt seine Arbeit über alles. Mit Leib und Seele ist er Postbote. Doch Bob und seine Kolleg:innen bringen nicht einfach Briefe und Pakete von Tür zu Tür, sondern liefern sie mit Raumschiffen von Planet zu Planet. Und das sogar in die hintersten Winkel des Weltalls.
Doch dieses Mal herrscht Alarmstufe Rot im Planeten-Postamt:
Die Elektronik spielt verrückt, die Mitarbeiter:innen sind plötzlich an Bord des fliegenden Postamts gefangen und zu allem Unglück ist ein Kollege plötzlich spurlos verschwunden ... und kurz darauf in doppelter Ausführung zurück?!?
Was geht hier nur vor sich?
Weltraumpostbote Bob und seine Kollegin Marcella versuchen Ordnung in das Chaos und Licht in das Dunkel zu bringen.
Altersempfehlung:
etwa ab 7 Jahre
Mein Eindruck:
Dies ist bereits Bobs viertes Abenteuer. Vorkenntnisse benötigt man jedoch nicht.
Neben herrlich schrägen und charmanten Charakteren punkten seine Weltraumabenteuer mit phantasievollen und abwechslungsreichen Kulissen sowie mit kurzen, humorvollen Dialogen und die ausdrucksstarken, farbenfrohen Zeichnungen, die teilweise Wimmelbildern gleichen.
In einigen Panels verstecken sich Easter Eggs: X-Wing-Starfighter und der Kopf von C3PO, aber auch Snoopy ;-)
Aufgrund der geringen Textmenge und kurzen Dialoge ist das Abenteuer bereits für geübte Erstleser geeignet. Die Handlung ist stringent, beschränkt sich dieses Mal vollständig auf das Planeten-Postamt und punktet erneut mit vielen lustigen Situationen.
Man könnte annehmen, die Kulisse wäre dadurch eingeschränkt, die Panels nur Wiederholungen. Im Gegenteil: von diversen Räumen über Stromausfälle bis hin zur Notbeleuchtung ist die Kulisse überraschend vielseitig. Dies gilt auch für die Crew: vom kleinen Männlein und winziger Maus bis zum muskelbepackten Riesen in der Küche.
Während des turbulenten und nervenaufreibenden Abenteuers wachsen Verzweiflung und Mut gleichermaßen. Marcella macht sich die größten Vorwürfe - auch an ihrer Körpersprache deutlich zu erkennen - und Bob hat Mühe, die Ruhe zu bewahren ... unvorhergesehene Ereignisse und Abenteuer sind nach wie vor nicht seins.
Ein galaktisches Lesevergnügen für Jung und Alt!
Fazit:
Bob und seine Kollegin Marcella stolpern abermals in ein herrlich schräges und lustiges Weltraumabenteuer, wenn auch dieses Mal räumlich begrenzt auf das Planeten-Postamt.
Die kurzen Dialoge und die ausdrucksstarken, farbenfrohen Zeichnungen ergänzen sich perfekt.
Aufgrund der geringen Textmenge ist die Comic-Reihe auch für Anfänger und Weniglesende sehr zu empfehlen!
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Rezensiertes Buch: "Der Weltraumpostbote - Panik im Postamt" aus dem Jahr 2025
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