Guillaume Prévost

 4 Sterne bei 298 Bewertungen

Lebenslauf von Guillaume Prévost

Guillaume Prévost wurde 1964 auf Madagaskar geboren. Er lehrt Geschichte an der Université du Havre bei Paris und ist Mitarbeiter beim Fernsehsender „Histoire“. Neben mehreren Fachbüchern hat er drei historische Krimis für Erwachsene geschrieben. „Das Buch der Zeit“ ist seine erste Geschichte für Kinder.

Alle Bücher von Guillaume Prévost

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Das Buch der Zeit - Die steinerne Pforte

Das Buch der Zeit - Die steinerne Pforte

 (125)
Erschienen am 01.01.2012
Die sieben Münzen

Die sieben Münzen

 (81)
Erschienen am 01.05.2012
Das Buch der Zeit (3). Der magische Reif

Das Buch der Zeit (3). Der magische Reif

 (67)
Erschienen am 21.03.2016
Das Buch der Zeit (2). Die sieben Münzen

Das Buch der Zeit (2). Die sieben Münzen

 (8)
Erschienen am 21.03.2016
Das Buch der Zeit (1). Die steinerne Pforte

Das Buch der Zeit (1). Die steinerne Pforte

 (6)
Erschienen am 21.03.2016
Das Buch der Zeit (1). Die steinerne Pforte

Das Buch der Zeit (1). Die steinerne Pforte

 (4)
Erschienen am 01.09.2015
Die sieben Münzen

Die sieben Münzen

 (3)
Erschienen am 01.01.2008

Neue Rezensionen zu Guillaume Prévost

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Rezension zu "Das Buch der Zeit (3). Der magische Reif" von Guillaume Prévost

Sams letzte Zeitreisen
annluvor einem Jahr

*Nun also die schlechte Nachricht. Dir ist es wahrscheinlich nicht klar, aber jeder von uns hat etwas in seinem Besitz, das der andere unglaublich gerne hätte.*


Das Buch der Zeit 3


Samuel ist zurück in seiner Zeit – doch damit ist noch nicht alles gut. Sein Vater hat die Zeitreise nicht unbeschadet überstanden, erwartet nun von ihm, seine Mutter zu retten. Aber auch der geheimnisvolle Tätowierte schmiedet Pläne: Er entführt Alicia, um Samuel zu einem Austausch zu zwingen. So findet sich Sam wieder einmal in einem Gewirr aus Zeitreisen, Abenteuern und Gefahren wieder.



Das Buch schließt an die Ereignisse des letzten Bandes an. Obwohl es Samuel gelungen ist, seinen Vater zu sich zu holen, sind noch genug Geheimnisse und Handlungsstränge offen, um die Geschichte spannend zu machen. Immer wieder laufen Informationen auf bereits bekannte Charaktere und ihr Mitwirken im Geschehen der Zeit hinaus. So sind es der Alchemist Klugg und der ägyptische Priester Setni, die den Lauf der Zeit und Samuels Handeln mit beeinflussen.


Wieder war mir besonders Samuel sehr sympathisch, da er sich reifer zeigte, als man das von einem Jungen erwarten könnte. Nicht nur ließ er sich auf alle Abenteuer ein, er erlernte neue Fähigkeiten, in dem er aus kleinen Hinweisen und seinem bisherigen Wissen die richtigen Schlüsse zog. Nett fand ich auch seinen jeweiligen Umgang mit den Personen, die er bei seinen Zeitreisen kennenlernte und die Tatsache, dass er sich für seine Freunde und Familie in Gefahr begibt, ohne groß darüber nachzudenken.


Auch die Zeitreisen waren dieses Mal sehr spannend, brachten neue Orte mit sich, die ich besonders interessant und ausführlicher beschrieben empfand als bisher. Zusammen mit den Geheimnissen, die so langsam gelüftet werden – und auch der Tatsache, dass sich ein von mir lange gehegter Verdacht bestätigte – empfand ich die Geschichte als gelungenen Abschluss der Trilogie.


Die Gefahren die sich zuspitzten und die Reaktionen Samuels darauf führten zwar darauf hinaus, dass der Gegenspieler sich als der ultimative „Böse“ entpuppte und Sam immer mehr Heldentaten bewältigte. Ich empfand dies aber nicht als klischeehaft – im Gegenteil passte es zum Stil der Geschichte.


Immer wieder werden in diesem Abschlussband vergangene Ereignisse in Erinnerung gerufen, sodass ich die Geschichte um Samuel und das Buch der Zeit noch einmal zur Gänze Revue passieren lassen konnte. Das Ende war dann zwar etwas anders, als erwartet – nichts desto trotz hat es mir gefallen.


Fazit: Ein sehr gelungener Abschlussband einer Kinderbuchtrilogie, die ich nur empfehlen kann.

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Rezension zu "Das Buch der Zeit (2). Die sieben Münzen" von Guillaume Prévost

Sam reist weiter durch die Zeit, um seinen Vater zu retten
annluvor einem Jahr

*Derjenige, der die sieben Münzen vereint, wird Meister der Sonne sein. Wenn er die sechs Strahlen zum Leuchten bringt, wird sein Herz zum Schlüssel der Zeit.*


Das Buch der Zeit 2


Noch immer sitzt Samuels Vater in Vlad Tepeŝs Burg fest. Sam und seine Kusine Lili haben eine Idee, wie es ihnen gelingen kann, in die richtige Zeit zu reisen. Dafür brauchen sie sieben gelochte Münzen um den Sonnenstein nicht nur zu aktivieren, sondern auch ihre Zeitreisen zu beeinflussen. Sam macht sich gleich auf den Weg um neue Münzen zu finden. Nach einer erfolgreichen Mission kommt es aber zur Katastrophe – Lili reist unwillentlich mit in der Zeit und es ist gar nicht so sicher, ob die Beiden jemals wieder nach Hause gelangen.



Dieses Mal hielten sich die Ereignisse in unserer Zeit in Grenzen. Nach einem kurzen Intro macht sich Sam (und dann auch Lili) gleich auf den Weg und landet an den spektakulärsten Stellen der Geschichte. So verschlägt es ihn ins alte Griechenland, die Beiden reisen in die Urzeit, zu den Römern und ins mafiabeherrschte Chicago.


Wieder einmal war ich davon überrascht, wie locker sich die Geschichte liest. Die Abenteuer der Zeitreisen waren einerseits interessant auf Grund der Ziele, nie aber mit historischem Wissen überladen. Im Gegenteil waren es immer die Charaktere auf die er trifft, die mehr im Mittelpunkt standen, als die Schauplätze.


Hinzu kam hier nicht nur, dass nun auch Lili mit in der Zeit reist, sondern auch Hinweise, die sich durch die Zeit ziehen und auf eine Partei schließen lassen, die nichts Gutes für Samuel im Sinn hat. Dadurch bekam die Geschichte in einigen Teilen einen Hauch von Detektivflair verpasst, der mir gut gefallen hat.


Daneben ist es der Charakter von Sam, wegen dem mir die Reihe so zusagt. Er ist weder zu teenielike, noch zu kindlich. So über-dramatisiert er auch die Abenteuer nicht, sodass sie bei mir als gute Unterhaltung ankamen und nie als aufgebauschte Gefahrenmomente, über die ich nur den Kopf schütteln kann - wie es mir bei anderen Kinderromanen oft geht.


Das Ende war anders als erwartet. Es trafen Ereignisse ein, von denen ich eigentlich gedacht hätte, dass sie erst im dritten Teil angesprochen werden. So kam es nicht nur zu einem offenen und damit sehr spannenden Ende, sondern auch zu neuen Rätseln und einer neuen Bestimmung, mit der sich Sam auseinandersetzen muss.


Fazit: Der zweite Band konnte mit dem ersten mithalten, war spannend, abenteuerlich und eine gute Unterhaltung.

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Rezension zu "Die steinerne Pforte" von Guillaume Prévost

Reisender durch die Zeit
annluvor einem Jahr

Noch vor einer Woche hätte Sam seiner Großmutter sicher eine ähnliche Antwort gegeben: dass sie im Nachhinein und zu ihrem Vorteil Ereignisse interpretierte, die in Wahrheit purer Zufall waren. Aber siehe da, innerhalb einer Woche hatte sich seine Sicht der Dinge erheblich erweitert. Die Zeit gesicherter Erkenntnisse war zu Ende!


Das Buch der Zeit Band 1


Seit zehn Tagen ist Samuels Vater nun verschwunden. Als Sam sich näher in dessen Buchhandlung umsieht, findet er einen geheimen Raum im Keller. Darin befindet sich ein geheimnisvolles Buch und ein Stein, der wie ein antiker Kaugummiautomat aussieht. Als er diesen genauer untersucht, geschieht das Unglaubliche: Sam gelangt in die Vergangenheit. Nun muss er einen Weg zurückfinden.



Die Geschichte ist sehr kurzweilig und liest sich schnell dahin. Wahrscheinlich auch, da Sam von Beginn an sehr sympathisch ist. Zudem wird die Geschichte sehr schnell schon abenteuerlich. Die Zeitreisen lassen nicht lange auf sich warten und bringen Sam in die unterschiedlichsten Länder zu den unterschiedlichsten Zeiten. Zum Glück kommen damit nicht nur Gefahren auf ihn zu, sondern auch neue Freunde – und die Fähigkeit die jeweiligen Sprachen zu verstehen.


Sam konnte ich lange dem Alter nach nicht so recht einschätzen. In der Geschichte kommen einige kurze Episoden in der Schule vor, Sam hat so manch typisch jugendliches Hobby und auch die Einstellung zu seiner Familie und die ersten Eindrücke, die er von der Vergangenheit hat, klangen nach einem jüngeren Helden. Dann wieder war er in so mancher Situation reifer, als ich mir das erwartet hatte. So hat mich sein Alter von vierzehn Jahren – das man erst spät erfährt – doch überrascht.


Der Band ist der Auftakt einer Trilogie, legt den Grundstein für die kommenden Ereignisse, lässt Sam erste Erfahrungen in Bezug auf die Zeitreisen machen, bringt seine jüngere Cousine Lili als Komplizin mit ins Spiel, spricht die Gefahr, in der sich sein Vater befindet schon deutlich an, geizt aber auch nicht mit versteckteren Andeutungen, die mich bereits Vermutungen anstellen lassen. Dem Buch ist es eindeutig gelungen, die Spannung aufrecht zu erhalten und mich neugierig auf den nächsten Teil zu machen.

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