Guillaume de LaCroix Wie Tom Cruise mein Leben stahl

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Inhaltsangabe zu „Wie Tom Cruise mein Leben stahl“ von Guillaume de LaCroix

Dies ist die unglaubliche, aber wahre Geschichte von Guillaume de la Croix, der eines Tages feststellt, daß ihm auf schändliche Art und Weise die Identität gestohlen wurde. Ein Mann namens Tom Cruise hat sich ihrer bemächtigt und lebt nun das Leben, das Guillaume so schmerzlich vermißt. Ein Verbrechen, wie es niederträchtiger nicht sein kann, aber Guillaume sinnt auf Rache – und sie wird grausam sein. »Eine unterhaltsame Aufschneidergeschichte ohne Beißhemmung, eine pointierte Größenwahnfantasie über das mögliche und unmögliche Leben von Superstars.« Profil

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    Wie Tom Cruise mein Leben stahl

    awogfli

    Wow in diesem Roman bekommt das Wort Fiktion eine völlig neue Bedeutung nämlich im Sinne von Wahnwitz. Der Ausdruck Wahnwitz ist übrigens wortwörtlich zu nehmen, es handelt sich um eine Mischung aus unbegrenztem Größenwahn und irrsinnig(e,) witzige Vorstellungskraft. Dem französichen Autor Guillaume de la Croix, einem pummeligen fad häßlichen Normalbürger, fällt es eines Tages wie Schuppen von den Augen: Tom Cruise - dieser elendige Gauner - hat ihm sein Leben gestohlen. So strengt er in den USA einen Prozess wegen des Identitätsdiebstahles an (in Amerika kann man ja jeden für alles verklagen). Es sieht zuerst selbstverständlich sehr schlecht für ihn aus, aber ein über alle Zweifel erhabener Überraschungszeuge (mehr kann ich nicht verraten, ohne zu spoilern) tritt auf und bestätigt das Verbrechen. Somit gewinnt Guillaume de la Croix den Prozess und führt fortan das Leben von Tom Cruise noch viel glamuröser als dieser. "Wenn die Natur dem Menschen zwei Hände gegeben hat, dann sicher, um mir zu applaudieren" La Repubblicca Mai 2011 "Neulich bittet mich ein Mann auf der Straße um ein Autogramm, aber er hat weder Stift noch Papier. Ich auch nicht. Damit er dennoch ein Andenken an unser Zusammentreffen hat, schlage ich ihm richtig eins in die Fresse. Er war begeistert!" MTV News Now Oktober 2010 Der Roman ist aber nicht nur klamauk-witzig und dada, sondern er entlarvt durch die wahnhafte Überspitzung des American way of life auch viele Probleme der heutigen USA und unserer modernen Mediengesellschaft: Die abgehobene Überheblichkeit der Superstars, die unzähligen Schönheitsoperationen, die Amigo Truppe der Filmindustrie, den Jugendlichkeitswahn in Hollywood, das mit keiner Vernunft zu beschreibende Merchandising (z.B. Silikonschwanz mit Guillaumes Gesicht, Kaugummi mit Guillaumes Spermageschmack...), die zahlreichen Mordanschläge auf Celebrities, um selbst berühmt zu werden, die Part-Time Berühmtheit der Unterschicht in den Reality Shows, der doppelte Tod von Hollywoodlegenden, wenn sie zuerst vergessen werden und letztendlich richtig sterben usw...usf... "Amerika macht mich träumen - nicht aber die Amerikaner, die aus dem Kapitalismus eine Religion, aus dem Individualismus eine Tugend und aus dem elektrischen Stuhl eine Lösung gemacht haben." Ich lese ja oft und gerne sehr schräge Bücher, aber dieses reiht sich bei den begeisterten schwarzhumorigen Irrsinnspunkten ganz vorne ein. Ich freue mich sehr, dass ich manchmal einfach in einem offenen Bücherregal nach einem Titel greife, der mich durch seine Abgedrehtheit spontan anspricht und es immer wieder wage, zuzuschlagen, obwohl ich auch sehr oft danebengegriffen habe. Fazit: Absolute Leseempfehlung von mir, aber sicher nicht für Jedermann. Alle, die so wie Dr. Seltsam kichern können, MÜSSEN das Buch aber unbedingt lesen. PS: Dieses Mal möchte ich mal den Ersten Satz des Buches zitieren, denn es ist absolut notwendig :-): "Ich danke allen Wörtern, die so freundlich waren, in diesem Buch zu erscheinen; alle anderen können mir gestohlen bleiben."

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  • Rezension zu "Wie Tom Cruise mein Leben stahl" von Guillaume de LaCroix

    Wie Tom Cruise mein Leben stahl

    ju_theTrue

    08. March 2008 um 11:12

    argh, so ein sch**. wenn es null sterne gebe, würde ich sie geben!

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