Guillem March

 4,3 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Karmen.

Lebenslauf von Guillem March

Guillem March ist ein renommierter Comiczeichner, Illustrator und Autor aus Spanien. Er begann 2000 seine Karriere im Comic-Business beim dem spanischen Verlag Eros Comix. Sein US-Debüt gab er 2008 bei DC Comics. Hier hat er an vielen großen Titeln, wie Batman, Detective Comics, Gotham City Sirens, Justice League und Harley Quinn mitgewirkt. Guillem hat auch seine eigenen Artbooks und Comics veröffentlicht – darunter Monika, Summer Muse und sein ganz eigenes Werk KARMEN, das bei Cross Cult erscheint.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Batman (ISBN: 9783741629907)

Batman

Erscheint am 11.10.2022 als Taschenbuch bei Panini Verlags GmbH.
Cover des Buches Der Joker (ISBN: 9783741630125)

Der Joker

Erscheint am 08.11.2022 als Taschenbuch bei Panini Verlags GmbH.
Cover des Buches Der Joker (ISBN: 9783741628566)

Der Joker

 (1)
Neu erschienen am 12.07.2022 als Taschenbuch bei Panini Verlags GmbH.

Alle Bücher von Guillem March

Cover des Buches Gotham City Sirens (ISBN: 9783957987518)

Gotham City Sirens

 (6)
Erschienen am 25.04.2016
Cover des Buches Gotham City Sirens (ISBN: 9783957987525)

Gotham City Sirens

 (4)
Erschienen am 27.06.2016
Cover des Buches Der Joker (ISBN: 9783741627002)

Der Joker

 (3)
Erschienen am 25.01.2022
Cover des Buches Catwoman (ISBN: 9783957980748)

Catwoman

 (3)
Erschienen am 16.02.2015
Cover des Buches Gotham City Sirens (ISBN: 9783741600265)

Gotham City Sirens

 (3)
Erschienen am 22.08.2016
Cover des Buches Karmen (ISBN: 9783966586580)

Karmen

 (3)
Erschienen am 01.03.2022
Cover des Buches Monika (ISBN: 9783957984531)

Monika

 (2)
Erschienen am 21.09.2015
Cover des Buches Der Joker (ISBN: 9783741628566)

Der Joker

 (1)
Erschienen am 12.07.2022

Neue Rezensionen zu Guillem March

Cover des Buches Der Joker (ISBN: 9783741627002)Angel1607s avatar

Rezension zu "Der Joker" von James Tynion IV

Echt genial!!
Angel1607vor 3 Tagen

Ein eigenständiger Sonderband zum wohl bekanntesten Schurken der Comicwelt – der Joker. Doch dieser steht hier noch nicht einmal im Rampenlicht dieses Comics, sondern der ehemalige Polizeichef von Gotham, nämlich James Gordon.

Wir erleben derzeit einen Start in eine neue Ära und dieser hält tatsächlich viele Änderungen für uns bereit. Jim ist bereits pensioniert und wird von einer geheimnisvollen Organisation beauftragt, den Joker zu töten. Diese Serie beginnt sehr stark und wird immer stärker. Die Geschichte bietet uns einen unglaublich tiefen Einblick in die Psyche von Jim Gordon und welche Auswirkungen der Joker in der Vergangenheit auf diese genommen hat. Es werden hier auch Geheimnisse gelüftet, welche wieder die Zukunft des Batman-Universums für immer verändern werden. Die Story ist absolut gelungen. Die Tiefe der Handlung ist unglaublich und die Illustrationen sind beeindruckend detailliert und vermitteln die perfekte Stimmung.

Diese Serie ist durchwegs gelungen und hat in meinen Augen keine einzige Schwäche. Das Psychogramm von Jim Gordon ist ergreifend und absolut nachvollziehbar. Auch wenn der Joker hier zwar das Objekt der Begierde ist, so steht dieser nicht unmittelbar im Fokus der Erzählung, jedoch ist dieser durchwegs präsent und verkommt nicht zu einer Randfigur. Ich finde diesen Band beeindruckend und kann ihn nur wärmstens empfehlen. Ich freue mich auf die Fortsetzung, denn ich konnte bereits den ersten Teil nicht vor der letzten Seite weglegen.

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Cover des Buches Der Joker (ISBN: 9783741628566)zickzacks avatar

Rezension zu "Der Joker" von James Tynion IV

Jim Gordons Jagd auf den Joker wird fortgesetzt
zickzackvor 3 Monaten

Inhalt: Der ehemalige Commissioner Jim Gordon jagt den Joker. Er hat von Cressedia 25 Mio. Dollar geboten bekommen, wenn er den Joker zur Strecke bringt. Aber Jim möchte ihn zunächst nur schnappen, denn er ist sich nicht mehr sicher, ob der Joker etwas mit der Katastrophe im Arkhum Asylum zu tun hat, wo 500 Menschen ums Leben kamen. Dort wurde zwar das Joker-Gas eingesetzt, aber der Joker hat bei ihrer letzten Begegnung behauptet, dass er es nicht gewesen war. Doch dann taucht die von Bane geklonte Kampfmaschine Vengeance auf und macht Gordon ein weiteres Angebot.

 

Ich habe den zweiten Teil entgegengefiebert, da mich diese Comic-Reihe in den Bann nimmt. Nicht nur, dass es um den Joker geht, der hier aber nur am Ende seinen Auftritt hat, weil ja Gordon ihn erst einmal aufspüren musste, wird man hier tief in den Comic gezogen. Es ist eine tolle Mischung aus Action, Horror (teils sehr morbide sogar) und einer Charakterstudie von Gordon. Ich hätte gar nicht gedacht, dass Jim so interessant ist. Aber in dieser Reihe ist Gordon nicht nur bereits ein älterer Mann mit weißen Haaren und eigentlich in Rente, sondern erzählt vor allem viele sehr bewegende Dinge aus seinem Leben. Die schrecklichsten Ereignisse verbindet er mit dem Joker, der immer wieder sein Leben an den Abgrund getrieben hat, der ihm so viele Schmerzen zugefügt hat. Es war wirklich sehr bewegend dies in diesem Band noch einmal zu erfahren und zu wissen, wie kaputt Gordon eigentlich sein muss. Das stellt sich wirklich die Frage, woher er die Stärke genommen hat, um trotzdem weiter zu machen.

Auch werden seine eigenen Fehler hier aufgezeigt, besonders im letzten Teil der Geschichte, wo noch einmal kurz in die Vergangenheit gesprungen wird. Gordon war gerade frisch zum Commissioner ernannt wurden und obwohl er nur das Beste will, begeht er da bereits einen großen Fehler und der Joker weiß das schamlos auszunutzen.

Die Hauptstory hingegen endet mit einem bösen Cliffhanger. Am Ende war sowieso noch so viel los, wurde einiges aufgedeckt. Es wurde noch einmal richtig gruslig. Es fing gruslig an mit der Sampson Familie und endete mit einer grauenvollen Offenbarung.

Interessant in dem Band war auch, als plötzlich eine Juliy Pennyworth aufgetaucht ist. Ich habe die Stirn gerunzelt und mich gefragt: „Pennyworth? Seit wann hat denn Batmans Butler Alfred Pennyworth eine Tochter?“ Man sollte bei dieser Reihe mit einigen Überraschungen rechnen und sich darauf freuen.

Die Zeichnungen waren wieder sehr gut. Besonders die großen Artworks zwischen den Kapiteln. Ich mag auch den wechselnden Zeichenstil zwischen sehr detailreich in der Gegenwart und eher etwas minimalistischer angehaucht und farbreduziert in der Vergangenheit. Das trennt die zwei Zeitebenen sofort optisch.

 

Fazit: Ich habe den Comic direkt verschlungen. Er ist spannend, emotional und gruslig. An wenigen Stellen habe ich sogar geschmunzelt. Mir hat er sehr gut gefallen und obwohl man beim Titel viel Jokeraction erwartet (was man ja auch in gewisser Weise bekommt, denn alles läuft auf den Joker hinaus), bekommt man besonders einen tiefen Einblick in Jim Gordon, welcher als tragende Hauptrolle sehr gut perfomort. Von gibt es natürlich 5 Wortkompasse.

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Cover des Buches Karmen (ISBN: 9783966586580)Aksis avatar

Rezension zu "Karmen" von Guillem March

Highlight
Aksivor 4 Monaten

Worum geht’s?
In »Karmen« von Guillem March geht es um die verzweifelte Studentin Catalina, die Suizid begeht. Als Catalinas Seele zwischen Leben und Tod schwebt, macht sie eine außergewöhnliche Begegnung mit Karmen, eine Art Todesengel, der die Verstorbenen ins Jenseits begleitet. Doch Karmen macht viel mehr als das. Sie bringt Catalina dazu, über ihr bisheriges Leben nachzudenken und einige ihrer Entscheidungen infrage zu stellen.

Cover
Das blutrote Cover weckte sofort meine Neugier, denn es gehört zu den Covern, die so gut wie nichts über den Inhalt verraten. Außer dem Autorennamen und dem Titel ist nur die titelgebende Figur, die eine Art Skelett-Anzug trägt, zu sehen. Klar, der Skelett-Anzug könnte zwar ein Indiz dafür sein, dass es um Tod gehen könnte, aber es könnte auch genauso gut um etwas komplett anderes gehen.

Charaktere
Catalina/Cata ist unsicher, verzweifelt und unzufrieden, weshalb sie beschließt, zu sterben. Es hat mich traurig gemacht, dass eine junge Frau, der alle Optionen offenstehen und die viel Potenzial hat, sich das Leben nimmt. Als Cata in einer Art Parallelwelt landet und an keine Gesetze mehr gebunden ist – weder menschliche noch physische – kommt sie endlich aus sich heraus. Sie lässt nicht nur ihren Emotionen freien Lauf, sondern auch alle Unsicherheiten und alles, was sie bedrückt hat, zurück.

Karmen ist ganz anders als Cata. Sobald sie das erste Mal zu sehen ist, ist klar, dass Karmen ihr Ding durchzieht, egal was andere sagen. Sie ist schrill, hat einen eigensinnigen Humor und zunächst ist man sich nicht sicher, woran man bei ihr ist. Irgendwann wird jedoch klar, dass sie nur gute Absichten hat. Karmen war mir sehr sympathisch, da sie nicht gleichgültig und kalt ist, sondern jemand, der jede Chance nutzt, um zu helfen.

Erzählstil
Leben und Tod beschäftigen nicht nur die Menschheit auf dem Planeten Erde, sondern auch Guillem March in »Karmen«. Im Mittelpunkt steht das Thema Suizid und was mit der Seele – vorausgesetzt man glaubt an ihre Existenz – kurz nach dem Tod passiert. Aus meiner Sicht sind es beide sehr interessante, wenn auch keine leichten oder einfachen Themen. Am spannendsten fand ich aber Karmen, da sie den Tod repräsentiert. Sie ist kein „typischer“ Sensenmann, den man zum Beispiel aus Filmen kennt, sondern sie ist lebensfroh und offen. Auch wenn ihr eigensinniger Humor manchmal makaber ist, will sie dennoch das Beste für die Seelen, die sie begleitet.

Artwork
Insgesamt hat mir das Artwork sehr gut gefallen. Einen Kritikpunkt habe ich dennoch. Und zwar geht es darum, dass Cata nackt ist. Ich finde, diese Tatsache hätte sich leicht vermeiden lassen können. Aus irgendeinem Grund war es dem Autor anscheinend wichtig, dass Cata auf jeder Seite und aus allen möglichen Winkeln nackt zu sehen ist. Versteht mich nicht falsch, denn ich habe kein Problem mit Nacktheit. Aber irgendwann hat es mich einfach irritiert. Vielleicht habe ich auch den Gedanken hinter Catas Nacktheit nicht verstanden. Ich weiß es nicht :-D

Ansonsten möchte ich das Artwork von Guillem March loben. Besonders beeindruckt haben mich die Zeichnungen, wo Cata über Palma de Mallorca fliegt und man so einen Blick auf verschiedene Sehenswürdigkeiten der Stadt erhaschen kann. Die gedämpften Farben vermitteln das Gefühl, man würde sich in einer Traumwelt befinden. Die Skizzen am Ende des Comics fand ich ebenfalls sehr aufschlussreich.

Fazit
»Karmen« von Guillem March gehört für mich zu den besten Comics, die ich dieses Jahr gelesen habe. Auch wenn mich der nackte Körper der Prota etwas irritiert hat, kann ich diesen Comic nur weiterempfehlen.

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