Guillermo Del Toro , Chuck Hogan Die Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht“ von Guillermo Del Toro

Der Höhepunkt der atemberaubenden Vampir-Trilogie Mittels eines Virus haben sich die Vampire rund um die Welt ausgebreitet und die menschliche Zivilisation in weiten Teilen vernichtet. Doch sie haben nicht mit Ephraim Goodweather, dem ehemaligen Chef des New Yorker Seuchenpräventionsteams, gerechnet. Goodweather und seine Gefährten stemmen sich mit aller Kraft dem Ansturm der Vampire entgegen. In einem uralten Mythos entdecken sie die letzte Hoffnung für die Menschheit. Aber dieser Mythos kann auch den völligen Untergang bedeuten …

Guter und spannender Abschluss der Trilogie!

— Luiline
Luiline

Ein Episches und einfach unbeschreibliches Ende der Reihe Danke für die Reise mit Dr. Goodweather und seinen Gefährten

— Deadinc
Deadinc

Der Abschlussband hat leider etwas geschwächelt ... anfangs etwas zäh und die Dramatik hat mich nicht so ganz erreicht

— Aleshanee
Aleshanee

Ein geniales Ende für eine so spannende Trilogie, die mich wirklich mitgerissen hat und doch war dieses Buch noch etwas anderes als 1 und 2

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Finales Mutherfucker Ende..

— LeseAlissaRatte
LeseAlissaRatte

Guter Abschluss der Triologie.

— Angelinchen
Angelinchen

Super ende einer düsteren Reihe

— SeattleRakete
SeattleRakete

Toller Abschluss für eine düstere Reihe!

— Dupsi
Dupsi

Ein gelungener Abschluss und zutiefst düster. Wundervolle Charaktere und eine realistisch beschriebene Welt. Mehr davon! :D

— LauraNewman
LauraNewman

Ich liebe diese Trilogie einfach!Für mich eine der besten Reihen,die es gibt!

— Scorpia
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  • Was für ein Finale!

    Die Nacht
    Luc511

    Luc511

    08. March 2017 um 12:03

    Oh mein Gott! Es hat mich lang kein Buch so gefesselt! Was war das für ein Finale! Spannend, mitreißend, aufregend und sowas von episch! Konnte gar nicht glauben, dass es zu Ende ist. Dass es so geendet hat! Einer der besten Buch-Reihen die ich gelesen habe. Bin gespannt, ob die Tv-Serie da mithalten kann.

  • Geniales Ende einer so spannenden Trilogie!

    Die Nacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. October 2015 um 15:00

    Meiner Meinung nach der Höhepunkt der Trilogie und das fängt schon beim Cover an, "Die Nacht" wird perfekt wiedergegeben und dieses düstere Cover gefällt mir richtig gut. Es sind jetzt 2 Jahre seit dem Atomaren Winter vergangen und es hat sich viel verändert, auf den ersten ca. 250 Seiten hat man das Gefühl auf Entdeckungstour zu sein, man bekommt einen Einblick in das Leben der Protagonisten, wie es sich verändert hat und welche Pläne für die Zukunft anstehen. Es geht sehr ruhig zu im ersten Teil, das ist schon eine Umgewöhnung und doch hat mich jedes Detail interessiert. An der Tatsache das die Vampire die Herrschaft haben, hat sich nichts verändert, das Leben wirkt aussichtslos und die Menschen versuchen einfach nur zu überleben. Aber was ist wenn die Vampire nicht mehr da sind, wird sich die Erde wieder davon erholen und was ist mit all den Menschen, wie werden sie leben und vor allem sind sie in der Lage die Welt wieder aufzubauen? Das waren die Fragen, die ich mir gestellt habe, welche davon nun geklärt werden, müsst ihr schon selbst herausfinden, ich verrate nur so viel: einige haben sich geklärt und andere bleiben der Fantasie überlassen. Die Protagonisten, mit denen wir in den ersten beiden Teilen schon mitgefiebert haben, sind auch weiterhin dabei, den Meister und seine Vampirsklaven zu bekämpfen und ich bin sehr froh über das Ende, ich hatte es mir so vorgestellt aber es waren doch noch Überraschungen mit dabei. Alle Charaktere haben ihre Stärken und Schwächen und doch habe ich sie ins Herz geschlossen obwohl mir das bei manchen sehr schwer gefallen ist. Nach diesen drei Büchern jedoch, werde ich sie so schnell nicht wieder vergessen. Fazit: Ein grandioser Abschluss dieser atemberaubenden Trilogie, die tausend mal besser ist als die TV-Serie dazu. Die Spannung ist kaum noch auszuhalten, Nervenkitzel pur und dazwischen immer weider unerwartete Wendungen, einfach nur grandios. Wer es nicht gelesen hat, verpasst was!

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  • Erbittertes und vernichtendes Finale der Trilogie

    Die Nacht
    TheSaint

    TheSaint

    Im dritten und letzten Band breiten die Autoren Del Toro & Hogan die Geschichte "der Alten" und des mysteriösen Buches "Occido Lumen" aus. Im gewohnt straffen und kurzweiligen Stil kommt es zur alles entscheidenden Konfrontation zwischen den Menschen und den Untoten. Dieser finale Kampf bleibt nicht ohne bedeutende Verluste auf beiden Seiten. Der Umstand allein macht das Lesen spannend und hält neugierig - man muss um Sympathieträger fürchten... sie sind nicht vor ihrem Ende gefeit! Der Showdown wird gelungen geschildert und die Geschichte zu einem passenden akzeptablen Ende geführt. Summa summarum eine spannende und lesenswerte Vampir-Trilogie.

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    • 2
  • Finale → Muchacho

    Die Nacht
    LeseAlissaRatte

    LeseAlissaRatte

    04. October 2015 um 09:03

    Endlich habe ich diese Trilogie geschafft.  Nach Jahren habe ich mit Band 2 wieder begonnen.   In die Story wieder rein zu kommen war gar nicht so leicht.   Es ist recht trocken geschrieben. Dennoch war es sehr spannend.  Nur Dank der Serie "The Strain" bekam ich die Lust und Muse die Bücher zu Ende zu lesen und es hat sich gelohnt.  Das Verhängnis so eine lange Pause zu machen war mein Fehler...  DIE SAAT ¤ war der Hammer  DAS BLUT ¤ war eher so LaLa DIE NACHT ¤ war mega Hammer    meine absoluten Lieblingscharaktere:  → Vasiliy der Rattenfänger ^-^ ein belohnendes Finale.. ♥ → Muchacho Gus der Gangbanger ein ehrenwürdiges Finale.. ♥ Ich freue mich auf die weiteren Serien Staffeln !!!

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  • Super ★ ★ ★ ★ ★

    Die Nacht
    SeattleRakete

    SeattleRakete

    17. August 2015 um 12:51


    Guillermo del Toro - Die Saar Reihe Teil 3 - Die Nacht
    Geschockt  und atemlos blieben wir nach teil 2 zurück und werden sofort in die horde der blutsauger geworfen...
    Erstmal krass, das sich jemand im ernst sowas ausdenken kann.. Heilige..
    Ich fand diesen teil wahnsinnig gut und den besten der reihe.
    Schöne viele kleine geschichten entwickeln sich zu einem ganzen. 
    Super ★ ★ ★ ★ ★ 

  • Der zufriedenstellende Abschluss einer Trilogie

    Die Nacht
    andreasmk

    andreasmk

    13. February 2014 um 16:04

    2 Jahre nach der Handlung des Vorgängerbandes "Das Blut": Vampire haben die Macht über die Welt übernommen, die noch lebenden Menschen werden getötet oder versklavt. Am Himmel herrscht fast ewige Nacht. Nur wenige Rebellen lehnen sich gegen die Kreaturen auf. Im Zentrum der Handlung steht die aus den Vorgängern bekannte Gruppe um Ephraim Goodweather, der zwiegespalten ist zwischen der Aufgabe die Vampire zu vernichten und dem Wunsch seinen Sohn Zack zurück zu bekommen. Die Nacht bildet den Abschluss der Strain-Trilogie von Guillermo Del Toro und Chuck Hogan. Gekonnt frischen die Autoren das Wissen über die Personen und deren Erlebnisse aus den Vorgängerbänden auf. Daher kommt der Roman anfangs etwas langsam in Fahrt, nimmt aber recht schnell an Geschwindigkeit zu. Wenn auch nicht sehr anspruchsvoll und tiefgängig, so hat mich das Buch doch fast durchgängig gut unterhalten und auch das Ende konnte mich überzeugen. Stellenweise wirkt der Roman aber doch etwas überladen und vorhersehbar. Fazit: Mit dem ersten Band der Trilogie kann Die Nacht zwar nicht mithalten, stellt aber dennoch einen zufriedenstellenden und spannenden Abschluss der Reihe dar.

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  • Die Nacht

    Die Nacht
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    16. January 2014 um 16:53

    Meinung: Mit Die Nacht hat die Trilogie von Guillermo del Toro und Chuck Hogan ein Ende gefunden und ich wurde nicht enttäuscht. Seit dem Ende des letztes Buchs sind mittlerweile 2 Jahre vergangen und es hat sich einiges geändert. Ephraim hat den Halt in seinem Leben verloren und lebt vor sich her. Nora und Vasily haben Gefühle füreinander entwickelt. Zack lebt beim Meister und der Großteil der Menschen fügt sich ihm auch. Nur ein kleiner Teil rebelliert gegen die Vampire, aber wird das auch reichen um ihm zu stürzen ? Es geht gewohnt spannend weiter. Die Handlung zieht einen sofort wieder in seinen Bann und man kann es gar nicht erwarten das Ende zu lesen. Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Obwohl Eph eine riesen Verwandlung durch gemacht hat mochte ich ihn und ebenso die anderen Charactere weiter hin. Fazit: Ein toller Abschluss !

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  • Review: Die Nacht

    Die Nacht
    Medienjournal

    Medienjournal

    20. August 2013 um 11:59

    Die Nacht versteht von Beginn bis Ende zu fesseln und rundet gekonnt die dreiteilige Vampir-Saga eines Autoren-Duos ab, von dem ich in Zukunft gerne noch mehr lesen würde.

    Mehr gibt es unter:

    Review: Die Nacht

  • bildgewaltiges Kopfkino

    Die Nacht
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    26. June 2013 um 14:28

    Der Meister hat die Menschheit unterjocht und saugt ihnen das Leben auf seinen Blutfarmen aus. Zwei Jahre sind vergangen seit die Vampire die Macht übernommen haben und seitdem herrscht Dunkelheit auf Erden. Doch noch folgt die kleine Gruppe um Ephraim Goodweather dem Vorbild Setrakians und versucht der Seuche Herr zu werden, in dem sie den Geburtsort des Meisters, ausfindig machen möchte um ihn endgültig zu zerstören. So langsam machen sich aber Ermüdungserscheinungen unter den Widerstandskämpfer breit. Ephraim verkraftet nicht das der Meister seinen Sohn als Geisel hält und ertränkt seine Sorgen. Nora verliert ihre Demenz-kranke Mutter an eine der Blutfarmen und Vasily hat zwar eine Nuklearbombe auftreiben können, um den Meister zu vernichte, allein ihm fehlt ein Zünder. Doch ein letztes Mal gelingt es der Gruppe zusammen zu arbeiten, um die Menschheit aus der Nacht und der Sklaverei zu führen, koste es was es wolle. Ich habe diese Serie verschlungen, ja praktisch eingeatmet. Diese Dystopie erzeugt im Kopf einen Kinofilm, mit wahnsinnig machtvollen Bildern, eben ganz der Stil von del Toro. Wer „Pans Labyrinth“ und „Hellboy“ gesehen hat, wird wissen was ich meine. Dieser letzte Teil ist ein würdiger Abschluss, ohne ein Märchen Happy End. Am Ende liegt die Erde noch immer unter einer giftigen Wolkendecke, aber endlich ist der Mensch sein eigener Herr, befreit von der Vampirseuche und zum ersten Mal völlig auf sich allein gestellt. Es war auch mal wieder schön das Vampire hier keine missverstandenen Kuschelcharaktere sind, die still vor sich hinleiden. Nein, del Toros Vampire sind primitiv, blutdürstig, brutal und skrupellos. Wer sich dem Meister in den Weg stellt, wird halt gefressen. Meine Lieblingsfigur in diesem Buch war der Blutgeborene, der sich geschworen hat seinen Vater zu vernichten, auch wenn es seinen eigenen Tod bedeutet. Aber auch das Wiedersehen mit Vasily, Zack, Ephraim und Nora, konnte mich darüber hinwegtrösten das der alte Professor schon in Band 2 das Zeitliche segnete und nun der Nachwuchs sich dem Grauen stellen muss. Ganz nebenbei bekommt man noch ein bisschen Bibelunterricht und wundersamer Weise macht es die Geschichte noch logischer. Abschließend lässt sich sagen: Für alle die sich gerne bei Monstergeschichten gruseln, ist diese Trilogie genau das Richtige.

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  • Solides Finale einer blutigen Vampir-Dystopie

    Die Nacht
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    21. June 2013 um 13:08

    Wie überlebst du in einer Welt der ewigen Nacht? ACHTUNG: Die Rezension kann für alle, die Die Saat und Das Blut noch nicht gelesen haben, Spoiler enthalten! Inhalt Zwei Jahre ist es her, dass Ephraims Exfrau Kelly, die sich in einen Vampir verwandelt hat, ihren gemeinsamen Sohn Zak entführt hat. Die wenigen Menschen, die noch auf der Erde leben, werden von Vampiren versklavt. Nur eine kleine von Rebellen hat sich beschlossen, Widerstand zu leisten und zu kämpfen - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Erschwert wird ihre Aufgabe auch durch eine atomare Katastrophe, die bewirkt hat, dass die Sonne nur noch für zwei Stunden am Tag scheint. Als Nora inhaftiert wird, bleiben Ephraim und Vasily keine andere Wahl: wenn sie sie retten und den Meister endgültig besiegen wollen, brauchen sie Hilfe vom Vampir Quilan... Meine Meinung Allgemein Die Nacht ist der abschließende Band der Kopfkino-Trilogie um das Ende der Menschheit und den etwas anderen Vampiren von dem berühmtem Duo bestehend aus Guillermo del Toro und Chuck Hogan. Figuren Auch im letzten Band begleiten wir die altbekannten Figuren, die wir schon in Die Saat kennengelernt haben. An keinem Charakter ist das Erlebte spurlos vorbeigegangen, vor allem Ephraim ist krank vor Sorge um seinen Sohn Zak und man merkt ihm an, dass er am liebsten aufgeben würde. Auch die zarte Romanze, die sich zwischen Eph und Nora entwickelt hatte, hat in dieser Welt kaum eine Chance. Vor allem, da Nora sich nach Kräften um ihre kranke Mutter kümmert. Aber vielleicht waren sie auch einfach zu verschieden und eine ganz andere Figur passt besser zu Nora?Auch Vasily Fet, Gus und der Vampir Quilan sind wieder mit dabei. Es ist bedrückend zu sehen, was diese Welt mit den Figuren gemacht hat. Was mich ein bisschen stört, ist ihre unglaubliche Ausdauer. Sie entwickeln sich zu wahren Vampirvernichtungsmaschinen, was mehr als einmal unglaubwürdig und übertrieben wirkt. Plot Inhaltlich hat mir ein bisschen was gefehlt. Was Spannung und Emotionen angeht, reicht Die Nachtnicht an seine Vorgängern heran und auch an Atmosphäre mangelt es an vielen Stellen. Vielleicht rührt das daher, dass der Plot sehr gehetzt wirkt und auch ein wenig lieblos abgearbeitet. Um allen Aspekten gerecht zu werden, hätte das Buch deutlich dicker sein müssen, was mich persönlich nicht gestört hätte. Ich habe lieber ein doppelt so dickes Buch voll dichter, gruseliger Atmosphäre als weniger Seiten, in denen kaum oder keine Atmosphäre aufgebaut werden kann, weil die Handlung übereilt abgearbeitet wird. Dabei hat die Geschichte viel Potenzial, zumal wir endlich mehr über das Mysterium der Vampire erfahren. Der Plot ist spannend und weist viele interessante Szenen und Ideen auf, mir ist nur die Umsetzung zu kurz. Was leider völlig verloren geht sind die Beziehungen der Figuren zueinander, emotionale Dialoge, Aussprachen, Interaktion. Was das belangt ist der Plot etwas schwach. Von einem Finale hätte ich mir etwas mehr versprochen. Sprache Sprachlich schaffen del Toro und Hogan wieder das gleiche Kopfkino-Gefühl wie auch zuvor. Es ist nicht unbedingt der Schreibstil, den ich präferiere, ich mag es etwas ausgeschmückter, blumiger oder poetischer - was zu diesem Genre natürlich nicht passt, aber man kann auch Horror-Bücher durch entsprechende Sprache atmosphärisch dicht gestalten. Obwohl die nüchterne Sprache einen gewissen Effekt erzielt, ist es doch für jemanden wie mich, der es toll findet, wenn allein die Sprache Emotionen erschaffen kann, etwas zu nüchtern. Fazit Ein solides Finale, dem mehr Raum gut getan hätte, und das in seiner Gesamtheit atmosphärischer und überzeugender hätte sein können.

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  • Tröstet über Band 2 hinweg, aber nicht so stark wie Band 1

    Die Nacht
    pelznase

    pelznase

    02. May 2013 um 11:17

    Diese Reihe ist für mich eine reine Achterbahnfahrt. Band 1 fand ich richtig klasse. Band 2 hat mich mit dem ganzen Mythologiekrams tierisch gelangweilt. Mit Band 3 geht es jetzt glücklicherweise wieder etwas bergauf. Inzwischen ist die ganze Welt den Vampiren zum Opfer gefallen, der Himmel ist nahezu ständig schwarz und wer kein Vampir geworden ist oder ihnen dient, der schwebt in ständiger Lebensgefahr. So wie die kleine Gruppe um Ephraim Goodweather, die nachwievor versucht, den Vampiren ihr Ende zu bereiten, und Ephraims Sohn zurückzubekommen. Zu meiner Erleichterung ist der mythologische Hintergrund der Vampirinvasion hier nur noch in gelegentlichen Andeutungen ein Thema. Stattdessen konzentriert die Handlung sich ganz darauf, die Vampire zu vernichten und Ephraims Sohn Zack zurückzuholen. Die Frage, ob und wie ihnen beides gelingen wird, sorgt für die meiste Spannung in diesem Teil. Und auch wenn ich fand, dass ihnen so Manches etwas zu leicht gelingt, so haben mich diese Fragen bis zum Schluss gut bei der Stange gehalten. Neugierig war ich auch auf Zacks Entwicklung, der unter der Fuchtel des Meisters steht. Viele seiner Handlungen (zB das Töten eines Tieres) haben mir den Bengel zwar alles andere als sympathisch gemacht, aber ich war doch gespannt, was der Meister mit ihm vor hat bzw aus ihm machen würde. Hinzu kommt, dass ich die Darstellung der Vampire hier noch immer besonders schaurig und vor allem auch eklig finde. Solche Vampire sind mir noch in keinem Buch oder Film begegnet und ich freue mich immer, wenn in dieser Hinsicht etwas Neues aufgeboten wird. Alleine aus diesem Grund würde ich mir ja wünschen, jemand würde diese Trilogie auf die Leinwand bringen. Was die Charaktere anbetrifft, haben sich mein Interesse und auch meine Symapthien ziemlich gedreht. Stand für mich bisher Ephraim im Vordergrund, so konnte ich mit ihm hier kaum noch etwas anfangen. Klar, gelegentlich habe ich seinen Mut schon bewundert, doch leider ist er inzwischen zu einem von Selbstzweifeln zerfressenen Junkie geworden. Mit seinem ständigen Lamento über den Verlust von Zack und seinem alten Leben ging er mir manchmal gut auf die Nerven. Natürlich ist seine Situation schrecklich! Die der anderen aus seiner Truppe aber ebenfalls! Und von denen tröstet sich auch niemand ständig mit Prinz Valium und Konsorten! Überraschend, dass Ephraim am Ende doch noch so beherrscht und berechnend vorgeht, aber das musste wohl so sein um das Ende so zu gestalten wie es nun mal ist. Sonderlich glaubhaft fand ich es allerdings nicht, dass jemand, der so drauf ist wie er, so etwas noch über die Bühne kriegt. Dieser Band las sich vergleichsweise leicht. Es sind druchweg recht kurze Kapitel, immer mal wieder wechselt auch das Schauplatz und die Charaktere, die gerade im Mittelpunkt stehen. Das sorgt für Abwechslung und so hat man schnell ein paar Kapitel geschafft und ist ein gutes Stück vorangekommen. Über die paar Szenen, die sich etwas ziehen, konnte ich so gut hinwesehen. Der Look orientiert sich an den Vorgängern. Die Farbe entspricht wieder ganz dem Titel und spätestens mit diesem Schwarz dürfte schon vor der ersten Seite klar sein, dass es die Menschheit nun endgültig erwischt hat und die Aussicht auf Rettung gering ist. Das Blutrot bildet einen schönen Kontrast und noch immer mag ich den geprägten Schriftzug. Da habe ich gerne mal drübergestrichen. Fazit:  Ein in verschiedener Hinsicht spannender und düsterer Abschluss der Trilogie. So bin ich mit der Reihe nun doch wieder ganz versöhnt, auch wenn das nach Teil 2 nicht danach aussah. Wem es also ebenso geht: durchhalten. Es lohnt sich für Teil 3, da geht’s wieder aufwärts.

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  • Rezension zu "Die Nacht" von Guillermo Del Toro

    Die Nacht
    Rahel1102

    Rahel1102

    22. February 2013 um 10:04

    Zwei Jahre sind vergangen seit der Meister der Vampire, die Welt erobert hat. Siebzig Prozent der Menschheit wurde als Beweis seiner Macht öffentlich hingerichtet und der Rest arbeitet für den Meister. Als Augen und Ohren auf der Straße oder als Blutspender und Gebärmaschinen in den Blutfarmen. Durch die Sprennungen der Kernkraftwerke ist die Erde verseucht und dunkel. Die kleinen Widerstandsgruppen auf der Straße stören den Meister nicht, ausser die von Ephraim Goddweather. Dessen Sohn Zack soll der letzte und unsterbliche Körper des Meisters werden, was Eph verhindern will. Allerdings ist er durch den verlust seiner großen Liebe Kelly und deren gemeinsamen Sohn Zack zerstört. Er lebt in seinen Tagträumen eine verlorenen Vergangenheit hinterher und trinkt und nimmt Medikamente. Seine Freunde, allen voran seinen Freudin Nora, traut ihm nicht mehr. Sie flieht in die Arme von Vasiliy, dem ehmaligen Kammerjäger, der das einzige Mittel zur Vernichtung des Meisters besitzt, das Buch Occio Lumen, welches er aber nicht lesen kann. Erst wenn er weiß, wo der Meister einst entstand kann er vernichtet werden... Fazit: Der dritte und letzte Teil der Triologie beginnt wie der erste schon spannend und traurig. Eine komplett zerstörte Welt. Man fragt sich ob es nicht besser wäre den Meister gewinnen zulassen, den schon die Natur ist zerstört. Erschreckend, aber großartig geschrieben...

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  • Rezension zu "Die Nacht" von Guillermo Del Toro

    Die Nacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. February 2013 um 17:47

    ACHTUNG: Dies ist der dritte Teil einer Trilogie und wird Spoiler enthalten, bitte nur weiterlesen, wenn die ersten beiden Teile "Die Saat" und "Das Blut" bekannt sind. Abraham Setrakian ist tot. Er hat sich geopfert, damit die Menschheit noch eine Chance auf ein freies Überleben hat. Doch zwei Jahre nach diesem schicksalsbehafteten Tag für die kleine Gruppe Widerständler scheinen sie sich ferner als je zuvor zu sein. Ephraim Goodweather ertrinkt seinen Kummer in Alkohol und betäubt den ungewissen Verlust seines Sohnes mit Drogen. Vasily und Nora versuchen meist allein die Ursprungsstätte des Meisters ausfindig zu machen und werden wie Goodweather von jeden Vampir gejagt. Zudem versucht Nora dabei ihre Alzheimerkranke Mutter durchzubringen. Gus lebt sein Ghettodasein fort und hält sich einen unheimlichen Gast in seiner Behausung. Diese zerstreute und teilweise auch zerstrittene Bande stellt die letzte Hoffnung der Menschheit dar, denn nur sie haben das Mittel, den Meister und damit die Geißel der Menschheit zu vernichten. Mir haben die ersten beiden Teile dieser Trilogie gut gefallen und daher stand es für mich außer Frage auch den dritten Teil schnellstmöglich zu lesen. Die Umsetzung dieses Romans enttäuschte mich jedoch leider. Sind die ersten beiden Teile atmosphärisch sehr dicht, spannend und durch eine tolle Gruppendynamik trotz der verschiedenen Charaktere ausgezeichnet, so fehlt dies in diesem Teil leider oft. Generell fehlt die verbindende Figur Setrakians. Stattdessen geht Ephraim Goodweather in Selbstmitleid auf und das nervt nach der zehnten Jammertirade schon sehr. Vasily und Nora sind als Charaktere sehr blass geworden und Gus ist nur noch ein ballernder Nebencharakter, dem nur kurz eine gewisse Tiefe verliehen wird. Fraglich ist auch die bereits in "Das Blut" angedeutete Rolle von Zack Goodweather, der auf einmal zur rechten Hand des Meisters lebt und diesem als formbares Spielzeug dient. Der Meister gibt Zack zwar etwas Lebenswichtiges, trotzdem frage ich mich, ob ein Teenager bei den Eltern die er hat so willenlos und formbar sein würde. Alles in allem kann man sagen, dass die Charaktere in diesem Buch entweder sehr blass reduziert wurden oder zu großen nervigen Selbstbemittleidern mutierten. Sehr schade. Lediglich der Charakter Quinlan gefiel mir sehr gut. Die Geschichte kommt nur langsam in Fahrt. Die Menschheit ist von den Vampiren versklavt worden, ein Teil darf bis auf Weiteres nach gewissen Regeln frei leben, ein anderer Teil wird in Blutfarmen zu namensgebenden Gründen für die Vampire eingepfercht. Alte Menschen werden sofort in Nahrung umgewandelt, da sie für den Meister nicht mehr produktiv erscheinen. Nur wenige Menschen können in der Hierarchie der Vampire bestehen. In dieser finsteren Welt nach den nuklearen Schlägen wird die Widerstandsgruppe gejagt und fast das erste Drittel des Buches dient als Einleitung, Nacherzählung der ersten Bände und Jammern. Dann nimmt die Geschichte endlich an Fahrt auf und es wird spannend, atmosphärisch, eben wie man es von den beiden Vorgängern gewohnt war. Das Ende jedoch ist wieder schwach, viel zu kurz und viel zu sentimental. Und das, was danach noch kurz angerissen wurde, hätte man sich meiner Meinung nach entweder sparen können oder besser durchdenken, da mir hier einiges unlogisch erschien. Die "The Strain"-Trilogie ist toll und somit ist auch dieses Buch wichtig, jedoch leider mit Abstand das schwächste der Reihe. Schade, denn Del Toro und Hogan haben mit den anderen Büchern gezeigt, dass sie es besser können. Wahrscheinlich war hier einfach die Luft raus im Schaffensprozeß. Trotzdem vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die Nacht" von Guillermo Del Toro

    Die Nacht
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    16. November 2012 um 14:47

    Ein gelungener Abschluß der wirklich spannenden und anspruchsvollen Vampirsaga. Eine Story, die funktioniert, Charaktere, die wirklich echt und real wirken. Monster, die auch Monster sind und ein übelwollendes Böses... Hach war das schön. So muß ein Vampirthriller sein. Gruselig, blutig und mit Gemetzel und Ekel. Für mich war dieser dritte Teil tatsächlich die Krönung des Gesamtwerks, gnadenlos gut von David Nathan vorgetragen, fühlt sich der Hörer tatsächlich nach New York versetzt, kämpft gegen Blutwürmer, Vampire, Überläufer und Verräter... hach... ich bin wirklich hingerissen. Tolles Buch! Ich will, daß es weiter geht...

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  • Rezension zu "Die Nacht" von Guillermo Del Toro

    Die Nacht
    Schnuffelchen

    Schnuffelchen

    19. April 2012 um 13:59

    Inhalt: 2 Jahre ist es nun her das ein Flugzeug auf dem Airport JFK seine Maschine abstellte und damit eine Seuche auslöste. 2 Jahre in denen Ephraim Goodweather keine Lebenszeichen seines Sohnes hat. In denen er des Kämpfens irgendwie Müde geworden ist. Inzwischen hat die Vampirplage die ganze Welt erreicht. Der Meister hat sich im Schloss Belvedere im Central Park eingenistet und herrscht von dort über "sein" Reich. Doch dann erfahren Eph und seine Mitstreiter von einer Prophezeihung. Doch diese würde nicht nur die Vampire zerstören. Meine Meinung: Natürlich ist schön endlich zu wissen wie es ausdgeht und doch bin ich zwiegespalten. Das Buch kommt einfach nicht mehr an seine Vorgänger ran. Diese Lücke von 2 Jahren ist einfach da. Man erfährt kaum etwas, was in dieser Zeit geschehen ist, seit der Meister die anderen Obervampire mittels Atombomben zerstört hat. Die Gruppe um Eph dageben ist scheinbar auf einem Selbstzerstörungstrip. Jeder scheint Anfangs nur noch mit seinen eigenen Dämonen beschäftigt zu sein. Eph ist medikamentenabhängig und auf depressiv. Nora versucht irgendwie ihre alzheimerkranke Mutter und sich durchzubringen. Die Beziehung der beiden spielt irgendwie überhaupt keine Rolle mehr. Wie und wann sie kaputt ging, bleibt völlig im Dunkeln, nur die aufkeimende Affäre mit Dimitri ist ein Thema am Rande. Dimitri selbst ist in diesem Buch zwar Wichtiger, aber er bleibt einfach viel zu "sauber" zu nett und zu wenig beachtet. Zack gerät immer weiter unter die Fuchtel des Meisters und entwickelt sich dabei zum Soziopaten, was gelungen dagestellt wird, doch kurz vor Schluß haben die Autporen ein Erwachen eingebaut, das ich zusehr eine missglückten Happy-End-Versuch zuschreibe. Insgesamt hat das einige Längen und ist mir grösstenteils zu Vorhersehbar. Zum "Glück" sterben doch noch einige wichtige Personen an Ende, sodas man doch noch von einem ganz gelungen Abschluss sprechen kann, auch wenn mir die ganzen Bibelverweise während der Auflösung auf die Nerven gingen. Irgendwie habe ich mir da doch ein wenig mehr Fantasie erhofft. Schade.

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