Die Saat

von Guillermo Del Toro und Chuck Hogan
4,1 Sterne bei357 Bewertungen
Die Saat
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (275):
fallingstar_91s avatar

Beim lesen entsteht ein toller Kopfkino. Das Buch ist wirklich sehr gut geschrieben! Einfach nur wow!

Kritisch (16):
Rheinzwitters avatar

Unfassbar einfältige Handlung, Metzeleien en masse, aber keine Spannung. Überlanges Drehbuch, als Roman enttäuschend.

Alle 357 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Saat"

Das Ende der Welt beginnt

New York, Flughafen. Eine Maschine aus Europa landet – und bleibt plötzlich stehen. Die Lichter gehen aus, nichts rührt sich mehr. Was ist geschehen? Ein Terroranschlag? Eine Seuche? Oder etwas ganz und gar Unvorstellbares ...

Für Ephraim Goodweather, den Chef des New Yorker Seuchenpräventionsteams, ist es keine Nacht wie jede andere. Für die gesamte Menschheit ist es keine Nacht wie jede andere. In dieser Nacht kommt auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen eine gerade gelandete Maschine unvermittelt zum Stehen, der Pilot bricht den Funkverkehr ab, alle Lichter erlöschen. Goodweather trommelt seine Leute zusammen, und gemeinsam betreten sie das Flugzeug. Es bietet sich ihnen ein gespenstisches Bild: Die Passagiere sitzen aufrecht in ihren Sesseln und rühren sich nicht. Als Goodweather näher herangeht, bemerkt er bei allen einen kleinen Schnitt am Hals. Und er macht eine weitere unglaubliche Entdeckung: Die Passagiere leben – aber sie sind keine Menschen mehr ... Nein, es ist keine Nacht wie jede andere: In dieser Nacht beginnt der epische Kampf gegen das Böse, das gekommen ist, um New York zu erobern. Und nicht nur diese Stadt, sondern die ganze Welt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453435186
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:515 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:11.10.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.09.2009 bei Random House Audio erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne132
  • 4 Sterne143
  • 3 Sterne66
  • 2 Sterne13
  • 1 Stern3
  • Sortieren:
    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 3 Monaten
    Ein Auftakt, der neugierig macht

    Eine Boing 777 landet am JFK Airport in New York. Aber kurz nach der Landung wird alles dunkel und niemand regt sich. Keine Notrufe, keine Hilferufe, gar nichts.
    Nun wird Eph gerufen, er ist der Spezialist am Flughafen für Epidemien.

    Das Cover ist einfach nur gut. Schlicht, aber trotzdem irgendwie aussagekräftig.
    Der Anfang ist schon direkt sehr interessant, man fragt sich schon was genau passiert ist. Natürlich wusste ich schon ein bisschen was da los ist, aber trotzdem bleibt die Spannung.
    Achtung Spoiler für die, die noch keine Ahnung von dem Buch haben, denn ich werde im Laufe meiner Rezension etwas auf die Story eingehen und ich weiß nicht wie viel ihr wisst. Deshalb eine kleine Warnung vorweg. Solltet ihr jetzt nicht weiterlesen wollen, springt einfach runter zum Fazit, das ist garantiert spoilerfrei. ;)
    Die beiden Autoren haben ihr Werk mit vielen Details zur Flugsicherheit und Seuchenbekämpfung gespickt und so kann man sich wirklich sehr gut die Vorgehensweise vorstellen. An einigen Stellen mag das vielleicht trocken wirken, aber mir hat das gefallen, denn ich konnte mich auch besser in Eph und seine Denk- bzw. Handlungsweise hineinversetzen.
    Und klar, denkt keiner direkt an das was es wirklich ist, denn wie unglaublich ist das denn das ein Vampir an Bord des Flugzeuges war?
    So nun ist es raus, es geht also um Vampire.
    Ich mag Vampirgeschichten (also zumindest die vor Stephenie Meyer) sehr gerne und so hat natürlich diese Reihe ihren Weg in mein Regal gefunden.
    Und an einigen Stellen hat das Buch mich schon etwas an Dracula erinnert. Klar, das Flugzeug ist neu, aber ein Vampir, der von der „alten“ Welt in die „neue“ übersiedelt. Na, wie klingt das? Genau, sag ich doch. ;)
    Aber hier ist die Sache doch ein bisschen anders, denn dieser Meister möchte aus der Vergessenheit raus und im Handumdrehen laufen in New York so einige Vampire rum.
    Ich muss ehrlich sein, man braucht etwas Durchhaltevermögen bei dem Buch, denn die Story baut sich langsam auf, aber wenn man erstmal so richtig drin ist, kann die Vampirjagd beginnen.
    Wobei das Buch nicht wirklich wie die anderen Vampirromane ist, die ich bis jetzt kenne. Die Sichtweise und Herangehensweise ist schon anders, denn die Übertragung erinnert wirklich eher an einen Virus und das macht es dann doch wieder interessant. Einfach mal was neues in dem Bereich. Obwohl auch hier natürlich einige typische Bestandteile vorhanden sind. Wie den bösen Vampir und den fanatischen Jäger. Es gibt also trotz anderer Idee, keine allzu großen Überraschungen. Aber das meine ich jetzt nicht wirklich negativ.
    Beim Aufbau selber merkt man, dass zumindest einer der Autoren aus dem Filmgewerbe kommt, denn manchmal liest es sich schon wie eine Art Drehbuch. Aber mich hat das nicht groß gestört, nur so nebenbei.
    Das Ende ist natürlich sehr offen und man bekommt Lust auf mehr. Außerdem wird die Neugierde angefacht.

    Mein Fazit: Ein Roman der vor Details nur so strotzt, dadurch baut sich die Geschichte erstmal langsam auf, aber als es richtig losgeht, kann man gar nicht mehr genug bekommen. Und weil das Ende so offen ist, bin ich froh, das Teil zwei schon im Regal zum Lesen bereit steht. :)

    Kommentieren0
    15
    Teilen
    NiWas avatar
    NiWavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Mischung aus ruhigen dafür fesselnden Passagen, Mythen, dem Seuchenschutz und Actionszenen, hat mir großen Spaß gemacht.
    Typisch amerikanischer Wissenschaftsthriller

    In New York landet ein Flugzeug aus Europa und plötzlich gehen in der Maschine die Lichter aus. Die Besatzung reagiert nicht auf den Tower oder andere Flughafenmitarbeiter und auch die Passagiere verhalten sich still. Ungewöhnlich still. Kein Laut, kein Licht, keine Regung - erst als das Flugzeug geöffnet wird, zeigt sich der Grund dafür.

    „Die Saat“ ist ein typisch amerikanischer Wissenschafts-Thriller, der vom drohenden Weltuntergang, Actionszenen und interessanten Theorien lebt, und meiner Meinung nach sehr gut und faszinierend zu lesen ist.

    Zu Beginn findet man sich am Flughafen wieder. Im Tower herrscht geschäftsmäßige Routine. Flugzeuge kommen, Flugzeugen gehen oder setzen zum Landeanflug an. Dazwischen fällt eine Maschine auf, die trotz erfolgreicher Landung mitten auf der Landebahn stehen bleibt.

    Genau an dieser Stelle beginnt es fesselnd und interessant zu werden. Die Funkverbindung ist tot und für den Tower besteht keine Möglichkeit mit der Crew Kontakt aufzunehmen. Bei einem genaueren Blick fällt auf, dass das Flugzeug weder Strom noch aufgebrachte Passagiere hat, was schon sehr merkwürdig ist. Nach und nach gehen die Flughafenmitarbeiter alle Möglichkeiten - Terroranschlag oder doch ein technisches Gebrechen - durch, bevor beim Öffnen der Maschine die eigentliche Story beginnt.

    Mystisch angehaucht versetzen die Autoren Vampire in eine moderne Szenerie, bauen Sagen und Legenden ein und entwickeln neue Theorien, sodass dieser Vampirismus in unserer Zeit nicht einmal so unlogisch klingt.

    Allen Figuren voran wird der Protagonist Ephraim gestellt. Er ist der Wissenschafter mit Familienzwang und wohl der Einzige, der die Welt retten kann. Außer seinem Beruf - er ist auf Epidemien spezialisiert und arbeitet beim Seuchenschutz - liegt ihm besonders an seinem Sohn, den er um jeden Preis schützen will. Obwohl Ephraim gängige Züge hat, ist er doch nicht so mit Klischees beladen, dass es abgedroschen wirkt. Er ist ein interessanter Protagonist, der sich mit seinem Team gegen die Seuche stellt.

    Erzählerisch ist der Thriller aus vielen Perspektiven aufgebaut, was ich grad beim Thema Epidemien und Seuchen besonders gerne mag. Immer wieder schwenkt man zu Nebenschauplätzen und erfährt, wie weit die Katastrophe hier schon voran geschritten ist, während der Seuchenschutz noch im Dunkeln tappt.

    Außerdem gibt es zwischendrin Rückblicke in die Vergangenheit, die dem modernen Wissenschaftsthriller noch eine gute Portion Mystik verleihen.

    Ich mag die Handlung, die Thematik und die Figuren, nur die Actionszenen ab der Mitte waren mir etwas zu viel. Hier haben sich die Autoren als Wiederholungstäter gezeigt, was ich als etwas zäh empfunden habe.

    Diesen Trilogie-Auftakt habe ich sehr gern gelesen. Die Mischung aus ruhigen dafür fesselnden Passagen, Mythen, dem Seuchenschutz und Actionszenen, hat mir großen Spaß und mich auf die weiteren Teile neugierig gemacht.

    Die Trilogie:
    1) Die Saat
    2) Das Blut
    3) Die Nacht

    Kommentare: 8
    127
    Teilen
    K
    Kanariavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Endzeit-Thriller welcher regelrecht fesselt.
    Super Buch nur zu empfehlen

    Nach meiner Meinung ist es ein sehr spannendes und gutes Buch. Zu empfehlen der auf Endzeitthriller steht.
    Ich habe angefangen die Serie zu schauen, allerdings wurde mir diese nach kurzer Zeit zu langweilig da das Buch weit aus fesselender ist.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    louella2209s avatar
    louella2209vor 2 Jahren
    Vampire zum Fürchten!

    Sie waren immer hier. Unter uns. Sie haben gewartet. In der Dunkelheit. Jetzt ist ihre Zeit gekommen…

    Für Ephraim Goodweather, den Chef der New Yorker Seuchenschutzbehörde ist es keine Nacht wie jede andere. In dieser Nacht kommt auf dem JFK-Flughafen eine gerade gelandete Maschine abrupt zum Stehen, der Funkverkehr bricht ab, alle Lichter erlöschen. Goodweather trommelt sein Team zusammen, und gemeinsam betreten sie das Flugzeug. Ihnen bietet sich ein gespentisches Bild: Die Passagiere sitzen aufrecht in ihren Sesseln und bewegen sich nicht. Als hätte eine gewaltige Kraft in Sekundenschnelle getötet. Nur: Wie ist so etwas möglich? Und sind die Passagiere wirklich tot?

    Nein, es ist keine Nacht wie jede andere. In dieser Nacht beginnt der Kampf gegen das Böse, das gekommen ist, um New York zu erobern. Und nicht nur New York, sondern die ganze Welt…


    Die beiden Autoren Guillermo del Toro und Chuck Hogan erfinden mit diesem Auftakt der Trilogie das Vampir-Genre neu. Ein erfrischender Mix aus Tradition und Innovation. 

    Die Story braucht zwar Zeit um an Fahrt zu gewinnen, das tut der Spannung allerdings keinen Abbruch. Sehr stilsicher und schonungslos bauen die beiden Autoren ein beängstigendes Szenario auf, das, das Blut in den Adern gefrieren lässt. Hier dürfen Vampire endlich wieder das sein, wofür sie ursprünglich vorgesehen waren – blutrünstige Monster und grausame Geschöpfe der Nacht.

    Die Bedrohung nimmt ihren Anfang im 19. Jahrhundert und was lange Zeit im Verborgenen schlummert, bricht im N.Y des 21. Jahrhunderts als todbringende Seuche aus. Guillermo del Toro und Chuck Hogan verknüpfen die Untoten mit einem Parasiten, der sich rasend schnell ausbreitet und für die Verwandlung der Leichen in die Blutsauger verantwortlich ist. Das Ganze wird wissenschaftlich äußerst präzise und detailreich dargestellt. Hier wird nicht nur Horror, sondern auch eine Dystopie auf hohem Niveau geboten.

    Das Finale ist schließlich der Anfang vom Ende und lässt den Leser nur erahnen, was ihn bei den beiden Fortsetzungen noch erwarten wird. Auf jeden Fall nichts für schwache Nerven!

    4 Sterne für diesen gelungenen Auftakt.

    Kommentare: 3
    86
    Teilen
    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dauert etwas, wird dann aber sehr fesselnd und blutig :D
    Fängt langsam an und steigert sich aber, sehr spannend!

    Der Klappentext verrät ja nicht allzu viel, aber ich denke, dass die meisten wissen, dass es hier um Vampire geht. Um wirklich grausame, gruselige Vampire!

    Das Buch beginnt mit einem "Es war einmal ...", einer sehr alten Legende aus Rumänien über Jusef Sardu, die schon ein bisschen darauf einstimmt und Erwartungen schürt, was hier noch auf uns zukommt.

    Insgesamt läuft alles etwas langsam an, aber da es sich ja um eine Trilogie handelt, fand ich es nicht so schlimm. Allerdings waren die technischen Details am Anfang, gerade was das Flugzeug, die Landung und die Vorgehensweise der Behörden betrifft, schon etwas zu viel. Da hab ich kleine Absätze nur quer gelesen, weil einfach nichts relevantes drinstand.
    Dadurch wirkt es aber auch sehr realitätsnah und gut recherchiert. Vor allem auch die Charaktere, von denen es reichlich gibt, sind allesamt prägnant und ausgiebig beschrieben.
    Trotzdem hat es mich sehr schnell in den Bann gezogen, denn die Idee der Vampire ist hier extrem gut umgesetzt. Vermischt mit dem alten Mythos und neuen Ansätzen, die mir anfangs zwar etwas komisch vorkamen, sich im Verlauf aber spannend entwickelt haben.

    Im Zentrum steht der Epidemiologe Ephraim Goodweather, der Pfandleiher Abraham Setrakian und ein todkranker, milliardenschwerer Geschäftsmann Eldritch Palmer.
    Das sieht sehr übersichtlich aus, aber die Autoren geizen hier wirklich nicht an Figuren, die teilweise auch nur am Rande mit den Ereignissen konfrontiert werden und nur einen kurzen Auftritt haben. Sie ergeben aber insgesamt ein perfekts Gesamtbild, das den Leser immer weiter ins Dunkel führt, das sich in New York immer weiter ausbreitet.
    Dabei gehen die Autoren sehr genau vor und schaffen damit einen deutlichen Einblick über die Charaktere, ihre Reaktionen, aber auch, wie sich die Katastrophe weiterentwickelt und ausbreitet.

    Auch wenn es bis zur Hälfte des Buches dauert, bis es "losgeht" - die latente Spannung, weil man weiß, was passiert, steigert sich von Seite zu Seite. Vor allem in den Momenten, bei denen man als Leser mehr weiß, als die Figuren! ;)
    Die Szenenwechsel und die Beschreibungen erinnern tatsächlich oft an Filmsequenzen, was sicher der Autor und Regisseur G. del Toro zu verantworten hat. Gestört hat mich das überhaupt nicht und ich konnte mir alles dadurch wunderbar vorstellen.

    Ein paar Kleinigkeiten waren für mich etwas unpassend, was die Feinheiten der Vampire betrifft, aber ansonsten wirkt alles gut durchdacht sehr greifbar, als würde man es selbst erleben. Genauso, wie es in einem solchen Fall wahrscheinlich ablaufen würde. An manchen Stellen hab ich mich sogar ein bisschen gegruselt :D

    Fazit

    Der Auftakt zur Vampirtrilogie hat mir sehr gut gefallen! Einen Punkt abziehen musste ich wegen dem zögerlichen Anfang und ein paar Kleinigkeiten, die mir persönlich einfach nicht so ins Bild gepasst haben. Insgesamt aber sehr gut ausgearbeitet und mit stetig steigender Spannung hat es mich begeistert und Band 2 wird umgehend folgen!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    The Strain

    1 ~ Die Saat
    2 ~ Das Blut
    3 ~ Die Nacht

    Kommentare: 2
    22
    Teilen
    dominonas avatar
    dominonavor 3 Jahren
    nettes Spannungspaket

    Ein Flugzeug bleibt nach der Landung einfach so stehen und wie sich herausstellt, sind alle Insassen tot, also...zuerst. Was als Gedanke an eine Seuche beginnt, entwickelt sich zu einem übernatürlichen Problem.

    Ich hatte Spaß mit dem Buch, aber um zu der Fortsetzung zu greifen, reicht es bei mir nicht. Wobei ich mir einen Film zum Buch ganz unterhaltsam vorstelle, aber das wird wohl, aufgrund gewisser geographischer Bezüge noch dauern. An Stephen King kommt es nicht ran, aber verstecken muss es sich auch nicht.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    woll-gartens avatar
    woll-gartenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Starker Anfang, unheimliche Atmosphäre - aber dann...
    Starker Anfang, unheimliche Atmosphäre - aber dann...

    New York, John-F.-Kennedy-Flughafen. Eine Maschine aus Europa landet – und kommt unvermittelt zum Stehen, alle Lichter gehen aus, der Funkkontakt bricht ab. Was ist geschehen? Ein Terroranschlag? Ein Seuchenausbruch? Oder etwas ganz und gar Unvorstellbares?

    Die Geschichte beginnt interessant, ist unheimlich. Die Autoren erschaffen eine mysteriöse Atmosphäre, der Stil ist flüssig und gut zu lesen. Insgesamt ist die Story stimmig und gut aufgebaut, man hat das große Kino direkt im Kopf. Als sich aber herauskristallisiert, um was es wirklich geht, verliert sie für mich an Spannung und wird schnell uninteressant. Für mich ist das Thema ziemlich ausgelutscht, und ich mag nichts mehr darüber lesen. Hätte ich mir mal die Klappentexte der nächsten zwei Bände angesehen…
    Ich habe mich trotzdem bis zum Ende durchgekämpft, die nächsten Teile sind aber nicht mehr relevant für mich. Für Liebhaber dieses Genres bestimmt empfehlenswert.

    Mein Fazit: Starker Anfang, starker Abfall nach Lösung des Mysteriums, danach für mich eher langweilig.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    TheSaints avatar
    TheSaintvor 3 Jahren
    Vampire im Zombie-Trend

    "Glaubt man, es geht nichts mehr... kommt von irgendwo..." Dieser Kinderreim lässt sich auch auf das Vampirgenre anwenden. Es gibt immer wieder Romane über die Untoten - manchmal sogar lesenswerte Geschichten, die diesem beliebten Thema auch neue Facetten abzuringen verstehen.

    Mit der Landung einer Passagiermaschine aus Europa am John-F.-Kennedy-Airport in New York hält das Grauen Einzug in den Vereinigten Staaten...
    Spannend beschriebener Auftakt zu einer Trilogie aus den Federn der Herren Del Toro & Hogan.

    Flüssig und detailliert geschrieben versteht es das Autoren-Duo, Altbekanntes neu aufzubereiten und mit einer Prise des momentan sehr populären Zombie-Touches zu versehen.
    Damit liegt man im Trend und kann die Zombie-Fangemeinde dann gleich mal für Vampire zu begeistern versuchen.

    Gerade diese Linie mit den zombieähnlichen Untoten hat mir als Vampir-Freund etwas die Freude und Begeisterung genommen.

    Im Großen und Ganzen aber ein gelungener Auftakt, der sich kurzweilig lesen lässt und Neugier auf Band 2 - "Das Blut" - weckt.

    Die Verfilmung der Buchtrilogie als TV-Serie "The Strain" ist zumindest während der ersten Staffel nahe an der Vorlage. Kein Wunder, denn die beiden Herren haben für die erste Staffel gemeinsam die Drehbücher geschrieben. Staffel 2 weicht dann schon massiver ab... Aber das kennt man ja.





    Kommentare: 2
    43
    Teilen
    SeattleRaketes avatar
    SeattleRaketevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend.. Aber leider erst ab der Mitte ★ ★ ★ ☆ ☆
    Spannend, aber erst nach der Mitte ★ ★ ★ ☆ ☆


    Rezension - Guillermo Del Toro - Die Saat¹ - Die Saat
    Diese Reihe hab ich schon länger im Regal stehen, aber mich nie wirklich rangetraut.. Dann eröffnete ein TV-Sender Ausstrahlung der "verseriung" der Reihe.. Also ein guter Grund, damit anzufangen sie zu lesen.
    Zu Anfang recht spannend, aber dann immer langweiliger und verwirrender.
    Meiner Meinung nach, zu viele Charaktere.. Zu viel Geschichte drumherum. Manche Personen kamen wieder, andere blieben mit Fragen zurück.
    Zum Schluss hin wurde es jedoch echt spannend und ich musste dranbleiben. 
    Natürlich wäre es kein guter Schluss, wenn der Leser mit einem A*schl*ch Cliffhanger hängen gelassen wird.. Also ran an den zweiten Teil "Das Blut" 
    ★ ★ ★ ☆ ☆  

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gansehaut Pur, spannend von der ersten Seite bis zur letzten :)
    Spannung und Grusel vom Feinsten!

    Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich lange Zeit den zweiten Teil „Das Blut“ auf meinem SUB liegen hatte und nun zufällig den ersten Band in der Hand gehabt und sofort gekauft. Das Cover ist genial gestaltet, relativ schlicht, lediglich silberner Hintergrund und „rote“ Schrift aber man weiß gleich was einen erwartet. 

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, man kommt sofort in die Geschichte rein, die Spannung ist von der ersten Seite an aufrecht bis zur letzten Seite. Viel Gänsehaut und Schreckmomente habe ich durchlebt, denn die Geschichte ist einfach bildlich geschrieben.

    Ephraim Goodweather ist ein aufgeschlossener Protagonist, der seine Arbeit als Chef der Seuchenschutzbehörde, gewissenhaft erledigt. Er versucht jedes Detail einzufangen, damit er sich einen Überblick schaffen kann und muss doch feststellen, das er keine Erklärung finden kann für das was in dem Flugzeug passiert ist. 

    Die Protagonisten sind informativ beschrieben und die grausamen Situation bildlich ausgeschmückt, sodass ein wunderbarer Gruselfaktor entsteht. Außerdem werden auch die Vergangenheit der Protagonisten beleuchtet, sowie die Beziehung zu einander. Es bleibt spannend und ich freue mich auf die Fortsetzung.

    Fazit:

    Ein grandioser Start einer Trilogie, die genau das richtige für mich ist. Gänsehaut-Feeling und Spannung Pur, für alle die auf blutige und gnadenlose Vampir Geschichten stehen, die nicht an Edward Cullen erinnern, sind hier genau richtig!

    Kommentare: 1
    2
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Lilasans avatar
    Hallöchen Zusammen,
    hier stelle ich Die Saat von Guillermo del Toro, als Wanderbuch zur Verfügung.
    Wer dabei sein möchte, kann sich hier melden. Verschickt wird es dann in der Reihenfolge der Anmeldungen. Bitte aber nicht mehr als 6 Leser & am Ende geht das Buch an mich zurück. Ich würde mich freuen, wenn ihr nach dem Lesen eine Rezension schreiben würdet, denn ich bin da doch sehr neugierig, wie das Buch bei den einzelnen Lesern ankommt.

    Erfragt bei eurem Nachfolger die Adresse, wenn das Buch bei euch angekommen ist, dass hat sich bewährt und schreibt kurz eine Mitteilung in den Thread, wenn das Buch bei euch eingetroffen und weitergeschickt worden ist.

    *** Wie das Wanderbuch funktioniert *** Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.
    Auf geht´s :)

    PS: Wenn ihr euch andere Wanderbücher wünscht, könnt ihr das hier sagen: http://www.lovelybooks.de/thema/Welche-Wanderb%C3%BCcher-w%C3%BCnscht-Ihr-Euch-Wunschliste-zum-Eintragen-753415628/

    Lilasan -> verschickt 27.12.11
    1) fairycat -> hier seit 29.12.11/ verschickt 16.01.12
    2) LaDragonia -> hier seit 31.01.12/verschickt
    3) Queenelyza -> hier seit 12.02.12/verschickt
    4) melanie_reichert -> hier seit 02.03.12/verschickt
    5) Punxie -> hier seit 17.03.12/verschickt
    6) Buchfan276 -> hier seit 11.05.12

    zurück an Lilasan.
    Zum Thema

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks