Guillermo Martínez

 3,6 Sterne bei 140 Bewertungen
Autor von Der Fall Alice im Wunderland, Die Oxford-Morde und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Guillermo Martínez

Cover des Buches Der Fall Alice im Wunderland (ISBN: 9783847900467)

Der Fall Alice im Wunderland

 (34)
Erschienen am 29.05.2020
Cover des Buches Die Oxford-Morde (ISBN: 9783847900474)

Die Oxford-Morde

 (33)
Erschienen am 29.05.2020
Cover des Buches Der langsame Tod der Luciana B. (ISBN: 9783596182640)

Der langsame Tod der Luciana B.

 (16)
Erschienen am 01.12.2009
Cover des Buches Der langsame Tod der Luciana B (ISBN: 9783847900764)

Der langsame Tod der Luciana B

 (14)
Erschienen am 30.04.2021
Cover des Buches Roderers Eröffnung (ISBN: 9783596182633)

Roderers Eröffnung

 (9)
Erschienen am 01.03.2011
Cover des Buches Gewaltige Hölle (ISBN: 9783821861159)

Gewaltige Hölle

 (3)
Erschienen am 26.08.2010
Cover des Buches Roderers Eröffnung (ISBN: 9783847900818)

Roderers Eröffnung

 (1)
Erschienen am 26.11.2021
Cover des Buches Die Oxford-Morde: Kriminalroman (ISBN: B07ZQ8QHB3)

Die Oxford-Morde: Kriminalroman

 (1)
Erschienen am 29.05.2020

Neue Rezensionen zu Guillermo Martínez

Cover des Buches Die Oxford-Morde (ISBN: 9783847900474)P

Rezension zu "Die Oxford-Morde" von Guillermo Martínez

Mathematische Morde
Primrose24vor 14 Tagen

Nach seinem Umzug in das wundervolle Oxford findet ein Mathematikdoktorand die Leiche seiner Vermieterin ermordet in ihrer Wohnung. Und dies ist nur der Anfang einer Mordserie, die jeden Mord mit einem mathematischen Symbol krönt. Zusammen mit Arthur Seldom, einem der größten Mathematiker, macht sich der Doktorand auf die Suche nach dem nächsten logischen Symbol in der Reihe, der Hinweise auf den Mörder geben könnte.

Das erste Rätsel dieses Buches hat nichts mit den Morden zu tun, sondern betrifft den Namen des Ich-Erzählers, der zunächst unbekannt bleibt, in weiteren Bänden jedoch als G betitelt wird. Die Morde selbst sind tatsächlich eher unspektakulär zu nennen, wären nicht die mathematischen Symbole, die ihnen den Charakter eines Serienmordes verleihen und das ganze deutlich düsterer darstellen. Auf diese Weise werden auch Seldom und unser Doktorand in die Handlung einbezogen und leisten ihren Anteil an der Aufklärung der Morde. Die mathematischen Erklärungen fand ich größtenteils spannend, zeitweise aber auch etwas ausufernd und nicht immer ganz verständlich. Trotzdem verleihen diese Ausführungen der Story eine gewisse Einzigartigkeit. Auch das Glossar mit einigen kurzen Erklärungen zu verschiedenen Mathematikern war sehr hilfreich und interessant. Mir werden die beiden Protagonisten nicht immer ausreichend in die Geschichte eingebunden. Auch bleiben ihre Charaktere ein wenig zu blass. Das Ende der Geschichte hat mich jedoch eindeutig überrascht, was ein großer Pluspunkt ist, sodass ich die Reihe durchaus weiterverfolgen werde.   

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Cover des Buches Die Pythagoras-Morde (ISBN: 9783453431881)djojos avatar

Rezension zu "Die Pythagoras-Morde" von Guillermo Martínez

Mathematische Beweisführung.
djojovor einem Monat

Im Rahmen eines Stipendiums bereist ein junger Mathematik-Student Oxford um dort zusammen mit der Elite der Mathematik zu studieren. Doch schon gleich nach seiner Anreise die ihn über London in das britische Leben nach Oxford führt geschieht im Haus seiner Unterkunft ein Mord. Die ältere Dame bei der er sich auf Anraten seiner Professorin Emily Bronson ein Zimmer gemietet hat wird im Schlaf erstickt. Zusammen mit dem bekannten Mathematik-Professor Arthur Seldom findet er die Leiche von Mrs. Eagleton die zusammen mit ihrer Enkelin Beth lebte. Wäre nicht einige Stunden zuvor eine seltsame Nachricht mit einem Symbol und einer Warnung in Seldoms Büro an der Universität eingegangen, hätte man von einer Familien-Tragödie oder einem Raubmord ausgehen können.

Als sich einige Tage später ein weiterer Mord ereignet ist sich Kommissar Petersen sicher, dass es sich um einen Serientäter handelt. Ein todkranker Mann wurde im Radcliffe Krankenhaus mit einer noch unbekannten Substanz umgebracht. Und auch hier ging eine Nachricht bei Seldom ein, wie beim ersten Mal mit einem mathematischen Symbol, der Todeszeit und des Ortes des Verbrechens.

Die Suche nach dem Serienmörder von Oxford beginnt und führt Kommissar Petersen sowie das Mathematik-Duo bestehend aus dem argentinischen Studenten und Arthur Seldom Stück für Stück näher an einem mögliche Lösung heran. Dabei werden sowohl familiäre Motive als auch mathematische Mordabsichten untersucht. Ja geradezu akribisch wird analysiert und wie in der Mathematik werden Thesen aufgestellt und Beweisansätze entwickelt.

„Nehmen wir ein Verbrechen mit nur zwei möglichen Verdächtigen. Jeder von den beiden kennt die ganze entschiedende Wahrheit: ich war es oder ich war es nicht. Doch die Justiz hat keinen direkten Zugang zu dieser Wahrheit und muss einen mühseligen indirekten Weg einschlagen, um Beweise zu sammeln.“ (S. 54)

Guillermo Martinez hat mit den Pythagoras-Morden ein interessantes Stück vorgelegt. Mit teilweise humorvollen, fast satirischen Beschreibungen der britischen Eigenheiten aus Sicht eines Argentiniers wird man von Beginn an gut unterhalten. Wer dann noch Gefallen an mathematischen Analysen und philosophischen Untersuchungen von Kriminalfällen hat, ist mit diesem Buch bestens bedient.

Die Sprache ist teilweise etwas schwerer verständlich und auch die Sätze fallen manchmal etwas länger aus. Aber dank der guten Recherchen des Autors werden viele bedeutende historische und aktuelle mathematische Ereignisse in diesem Werk vorgestellt, so z.B. auch die Arbeit von Andrew Wiles zum Großen fermatschen Satz. Und auch trotz dieser wissenschaftlichen Abhandlungen kommt die Spannung nicht zu kurz: der Leser beginnt sich seine eigenen Gedanken zu den Morden zu machen und rätselt mit. Auch wenn er durch den Autor hin und wieder geschickt in die Irre geführt wird.

Eine klare Empfehlung für alle die etwas abseits des Mainstreams lesen möchten und Spaß an einem mathematischen Kriminalfall haben.

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Cover des Buches Die Oxford-Morde (ISBN: 9783847900474)mabuereles avatar

Rezension zu "Die Oxford-Morde" von Guillermo Martínez

Ein etwas anderer Krimi
mabuerelevor 8 Monaten

„...In dieser Hinsicht ist die Musik so abstrakt wie die Mathematik. Sie kennt keine moralischen Kategorien...“


Ein junger Australier ist als Gastdoktorand nach Oxford gekommen. ER unterhält sich mit der Enkelin seiner Vermieterin. Die spielt Cello im Orchester, hat aber keine Freude daran.

Zwei Wochen später findet er seine Vermieterin tot in ihrer Wohnung.

Der Autor hat einen etwas anderen Krimi geschrieben. Allerdings sollte man ein Faible für Mathematik, Logik und Philosophie haben, wenn man das Buch wirklich genießen will. Spannujng empfindet jeder anders. Und wissenschaftliche Grundsatzdiskussionen sind nicht jedermanns Sache.

Seldom, Professor für Mathematik, erhielt einen Zettel mit der Uhrzeit des Mordes und einem Symbol. Seldom beschäftigt sich insbesondere mit logischen Reihen. Die Erkenntnisse darüber hat er auf die Kriminalistik übertragen und darüber ein Buch geschrieben.


„...Nehmen wir ein Verbrechen mit nur zwei möglichen Verdächtigen. Jeder von beidne kennt die ganz entscheidende Wahrheit: ich war es oder ich war es nicht. Doch die Justiz hat keinen direkten Zugang zu dieser Wahrheit….“


Seldom geht davon aus, dass es weitere Fälle geben wird, denn mit einem Symbol lässt sich keine Reihe entwickeln. Und er sollte Recht behalten.

Immer wieder diskutieren der Ich-Erzähler, also der junge Argentinier, und Seldom wesentliche Probleme der Mathematik und Logik und streifen dabei auch andere Wissenschaften.


„---Jedes philosophische System, das von ersten Ursachen ausgeht, hat notwendigerweise eine begrenzte Reichweite...“


Hierfür wird der Gödel´sche Unvollständigkeitssatz herangezogen.

Interessant fand ich das unterschiedliche Herangehen der Mathematiker und der Kriminalisten an die Aufklärung des Falles.

Wie raffiniert allerdings das Geschehen geplant war, erschloss sich mir erst auf den letzten Seiten.

Am Ende gibt es einen kurzen Lebenslauf der im Buch genannten Mathematiker.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war herausfordernd, auch wenn ich mir an der einen oder anderen Stelle eine Straffung gewünscht hätte, besonders bei den Krankenhausszenen, denn das fand ich eher makaber. .

Kommentare: 8
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