Guillermo Martinez Die Pythagoras-Morde

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Inhaltsangabe zu „Die Pythagoras-Morde“ von Guillermo Martinez

Ein argentinischer Mathematikstudent bekommt ein Stipendium an der Universität Oxford und wird dort Zeuge einer Reihe von Morden, die einem logischen Muster zu folgen scheinen. Um den nächsten Mord zu verhindern, muss offensichtlich das Symbol entschlüsselt werden, das der Täter jeweils am Tatort zurücklässt. Der junge Mann aus Argentinien und sein Mathematikprofessor Arthur Seldom versuchen, die Morde aufzuklären. Doch schon bald stellt sich die Frage, ob die entscheidende Wahrheit vielleicht jenseits aller kriminalistischen Ermittlungen liegt. Guillermo Martinez gelingt die meisterhafte Verbindung eines brillant konstruierten Kriminalromans mit einer atmosphärisch dichten Geschichte um die Geheimnisse der Logik.

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  • Rezension zu "Die Pythagoras-Morde" von Guillermo Martínez

    Die Pythagoras-Morde
    Kerry

    Kerry

    05. March 2013 um 19:32

    Ein argentinischer Student kommt Anfang April 1993 im Rahmen eine Stipendienaufenthaltes an die mathematische Fakultät in Oxford. Bereits im Vorfeld hat er geregelt, dass er bei der Witwe eines ehemaligen Professors, Mrs. Eagleton, zur Untermiete wohnen kann. Diese bewohnte bis dato ihr Haus zusammen mit ihrer Enkelin. Mit seiner zuständigen Betreuerin an der Fakultät, Emily Bronson, hat er von Anfang an ein gutes Verhältnis. Sogar seiner Liebe zum Tennis kann er in England wieder frönen, sodass er rundweg zufrieden mit seinem Leben ist. Als er jedoch direkt vor dem Haus seiner Vermieterin Arthur Seldom kennen lernt, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Mathematik, kann er sein Glück nichts fassen und noch besser, die beiden verstehen sich von Anfang an sehr gut. Dann machen die beiden Männer allerdings eines schreckliche Entdeckung: Sie finden die Leiche von Mrs. Eagleton, welche auf ihrem Sofa ermordet wurde. Schnell stellt sich heraus, dass Seldom zu der Adresse gelockt wurde, warum genau, war ihm allerdings nicht bewusst. Schnell stellt sich heraus, dass Mrs. Eagleton lediglich das erste Opfer eine ganzen Reihe war und immer hinterlässt der Täter eine Nachricht bei Seldom in Verbindung mit einem mathematischen Symbol. Können die beiden Männer den Code knacken und somit weitere Morde verhindern? Was für ein Alptraum! Der Plot wurde wieder sehr detailliert erarbeitet. Ich fand das Buch während der ersten 50 Seiten durchaus ansprechend, dann jedoch reihte sich eine Länge an die andere und auch der Tiefenausflug in die Mathematik machte das ganze nicht unbedingt spannender. Die Figuren wurden recht oberflächlich erarbeitet, der Protagonist hat keinen Namen und facettenreich oder gar wahrhaft lebendig wurde leider keine Figur beschrieben. Der Schreibstil war mir auch zu theoretisch und trocken. Wie gesagt, die ersten 50 Seiten empfand ich als Einführung in die Geschichte durchaus lesenwert, danach allerdings ging es nur noch bergab und ich hätte nicht gedacht, dass sich so ein dünnes Buch so unendlich lange ziehen kann.

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  • Rezension zu "Die Pythagoras-Morde" von Guillermo Martinez

    Die Pythagoras-Morde
    Xirxe

    Xirxe

    07. March 2011 um 14:16

    Oxford - Hort des Wissens und der Bildung. Selbst Serienmörder hinterlassen hier nicht einfach nur ihre Toten, sondern in diesem Fall auch Nachrichten mit kryptischen Zeichen, die gezielt Seldom, einem berühmten Mathematiker, zugespielt werden. Nichts scheint die Toten miteinander zu verbinden, außer diesen Nachrichten und der Tatsache, dass alle bereits wesentlich länger lebten als ihnen die Medizin vorhergesagt hatte. Gemeinsam mit Seldom macht sich der argentinische Mathematikgaststudent, der das erste Opfer fand, bei dem er zur Untermiete lebte, auf die Suche nach dem Täter. Entsprechend ihrer Profession verläuft die Suche nach streng mathematisch-philosophisch-logischen Gesichtspunkten unter Heranziehung u.a. der Thesen Gödels und Wittgenstein. Doch keine Angst: Auch für mathematisch Nicht-Vorbelastete ist dies alles gut nachvollziehbar und so manche/r wird entdecken, dass Mathematik alles andere ist als nur graue Theorie. Spannend, überraschend und auch noch lehrreich - so muss ein Rätselkrimi sein! PS: Wer in einem Lesekreis des Krimis Lösung gemeinsam errätseln will, sollte bis Kapitel 24 lesen. Im 25. wird die ganze Wahrheit offengelegt.

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  • Rezension zu "Die Pythagoras-Morde" von Guillermo Martínez

    Die Pythagoras-Morde
    rumble-bee

    rumble-bee

    24. August 2010 um 11:14

    Ein seltsames kleines Buch... ich habe es sehr schnell verschlungen, innerhalb von 2 Tagen, und mich durchaus gut unterhalten gefühlt. Dennoch, es war nicht so ganz, was ich erwartet hatte. Insofern möchte ich meine 3 Sterne durchaus relativieren. Es sind drei recht hilflose Sterne, die gerne 3 1/2 wären. Mein unentschiedener Eindruck rührt vor allem daher, dass ich es keinem Genre eindeutig zuordnen würde. Sicher, es geht um merkwürdige Todesfälle, die aufgeklärt werden sollen. Aber keine der Erwartungen, die man (oder besser gesagt: ich) eigentlich an Kriminalromane hat, wird durchgehalten. Es ist für mich eine ganz eigene, eher halbgare Mischung zwischen kriminalistischem Rätsel, mathematischem Traktat und einer unfertigen Liebesgeschichte. Als erstes hat mich der unmittelbare Einstieg verwirrt. Das Buch wird erzählt aus der Sicht des Studenten (der übrigens im Roman keinen Namen hat, man setzt ihn daher unwillkürlich mit dem des Autors gleich), aber um ihn geht es merkwürdig wenig. Ganz "automatisch" bezieht er sein neues Quartier, die Rahmenhandlung ist spärlich bis spartanisch. Und dann geschieht auch schon der erste Mord. Er ist doch Matkematik-Student, aber von seinem Leben ALS Student erfährt man so gut wie nichts. Ein wenig mehr Details hätten dem Buch hier gut getan. Von diesem Studenten weiß man nur, dass er die Ermittlungen mit verfolgt, und dass er eine Liebesaffäre mit einer Krankenschwester hat. Das ist alles, und das ist mir persönlich für einen "Roman", der dies hier ja auch sein soll, einfach zu wenig. Vor der Haustür des ersten Mordopfers trifft er den Mathematik-Professor Seldom. Und nun folgt das zweite unglaubwürdige Detail. Die beiden Männer kennen sich überhaupt nicht, und dennoch hält der Professor gleich seitenlange Monologe, und bezieht den Studenten in seine Überlegungen mit ein. Sie verhalten sich automatisch so, als würden sie sich kennen. Das ist überhaupt so eine Sache, die ich in diesem Buch kurios fand. Der "Fall" wird nicht etwa durch Ermittlungen geklärt, nein, der ermitelnde Beamte kommt nur sehr am Rande vor, und es wird niemals aus seiner Sicht geschrieben. Nein, die eigentlichen Ermittlungen finden in den Köpfen der Mathematiker statt. Ich finde es einfach nicht nachvollziehbar, wenn Romanfiguren seitenlang reden, ohne unterbrochen zu werden, und außerdem noch sprachlich in einer Weise, als hätten sie diesen Monolog zuvor auswendig gelernt. Mein Eindruck war, eigentlich wollte der Autor ein Buch schreiben, in dem er munter diverse spannende Thesen über Logik und Symbolreihen darstellen kann, um den Leser zu beeindrucken - denn er ist selber Mathematiker. Insofern ist ihm dann wohl die Kriminalhandlung als passabler Rahmen erschienen, den er aber nur sehr dürftig durchgehalten hat. Fassen wir zusammen: die Charaktere wirken wie Schattenrisse, niemand wird wirklich als Person dargestellt, und die Handlung entwickelt sich lediglich spärlich an den mathematischen Hinweisen entlang. Zudem kommt das Ende dann recht unerwartet, und die Auflösung wird wiederum in einem seitenlangen Monolog vorgetragen, ergibt sich also nicht logisch aus irgendeinem Geschehen. Nein, das Ende wird dem Leser einfach "serviert", und er muss sich damit abfinden. Hm. Aber es gibt auch Aspekte des Buches, die ich gut fand, und daher rühren auch letzten Endes die 3 Sterne. Schon allein die mathematischen Thesen, die divesen Überlegungen zu Symbolen und Logik, sind, rein für sich genommen, spannend und gut erklärt. Man könnte, wenn man denn wollte, sich die Kriminalhandlung einfach "wegdenken", und schon hätte man ein gut lesbares und informatives Sachbuch. Allerdings muss ich gestehen, dass ich Vorkenntnisse hatte. Es hilft beim Lesen sicher sehr, zumindest die Bücher von Simon Singh schon zu kennen - und Charles Seife möchte ich noch erwähnen. Das ergänzte sich mit diesem Buch ganz wunderbar, es gab zahlreiche teils witzige Querverweise. Doch, aus informativer Sicht habe ich dieses Buch schon sehr genossen! Mein Fazit würde daher lauten, dass sich ein potenzieller Leser dieses Buches schon sehr genau überlegen sollte, warum er dieses Buch lesen möchte. geht es ihm eher um die mathematischen Rätsel - gut, dann soll er es lesen. Geht es ihm aber eher um einen klassischen Krimi, dann würde ich sagen: Finger weg.

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  • Rezension zu "Die Pythagoras-Morde" von Guillermo Martinez

    Die Pythagoras-Morde
    oblo99

    oblo99

    30. January 2009 um 13:28

    Tolles Buch, leicht zu lesen, schlüssig.

  • Rezension zu "Die Pythagoras-Morde" von Guillermo Martínez

    Die Pythagoras-Morde
    kfir

    kfir

    28. November 2007 um 06:22

    Ein argentinischer Austauschstudent kommt im Rahmen eine Stipendienaufenthaltes an die mathematische Fakultät von Oxford. Just am Tage seiner Ankunft kommt es bei seiner Gast-Mutter zu einem Tod, der zwar auf den ersten Blick natürlich aussieht, doch sich an Hand eines mathematischen Rätsels als Beginn einer Mordreihe entpuppt. Die Story wird sehr schön und vor allem detailreich und detailgetreu beschrieben, die Geschichte nimmt einen ruhigen Verlauf. Als Krimi für meinen Geschmack einen zu ruhigen Verlauf, denn der Spannungsbogen wölbt sich nur mässig über die wenig sensationelle Geschichte. Dabei geben die Morde und das mathematische Rätsel doch einiges an spannender Thematik her. Doch komischerweise hatte ich als Mathe-Leistungskursler mit nur mittelprächtigen Noten des Rätsels Lösung wesentlich schneller auf der Haben-Seite als der Mathe-Freak und all die Leute an der dort geschilderten Fakultät. Mit eingesponnen ist eine sehr schöne Liebesgeschichte, die allerdings auch nicht nachhaltig genug verfolgt wird, als dass sie ausgereizt wurde. Auch das Ende der Story konnte ich nicht als befriedigend bezeichnen, es ist so wenig spektakulär wie das gesamte Buch. Insgesamt ein mittelprächtiger und unspektakulärer Krimi in einem interessanten Umfeld.

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  • Rezension zu "Die Pythagoras-Morde" von Guillermo Martínez

    Die Pythagoras-Morde
    kfir

    kfir

    28. November 2007 um 06:07

    Ein argentinischer Austauschstudent kommt im Rahmen eine Stipendienaufenthaltes an die mathematische Fakultät von Oxford. Just am Tage seiner Ankunft kommt es bei seiner Gast-Mutter zu einem Tod, der zwar auf den ersten Blick natürlich aussieht, doch sich an Hand eines mathematischen Rätsels als Beginn einer Mordreihe entpuppt. Die Story wird sehr schön und vor allem detailreich und detailgetreu beschrieben, die Geschichte nimmt einen ruhigen Verlauf. Als Krimi für meinen Geschmack einen zu ruhigen Verlauf, denn der Spannungsbogen wölbt sich nur mässig über die wenig sensationelle Geschichte. Dabei geben die Morde und das mathematische Rätsel doch einiges an spannender Thematik her. Doch komischerweise hatte ich als Mathe-Leistungskursler mit nur mittelprächtigen Noten des Rätsels Lösung wesentlich schneller auf der Haben-Seite als der Mathe-Freak und all die Leute an der dort geschilderten Fakultät. Mit eingesponnen ist eine sehr schöne Liebesgeschichte, die allerdings auch nicht nachhaltig genug verfolgt wird, als dass sie ausgereizt wurde. Auch das Ende der Story konnte ich nicht als befriedigend bezeichnen, es ist so wenig spektakulär wie das gesamte Buch. Insgesamt ein mittelprächtiger und unspektakulärer Krimi in einem interessanten Umfeld.

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