Guillermo del Toro

 4.1 Sterne bei 93 Bewertungen
Autor von The Shape of Water, Die Saat - The Strain und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Guillermo del Toro

Ein Oscar-prämierter Schriftsteller: Guillermo del Toro wird 1964 in Mexiko geboren. Er studierte an einer Filmschule Regieführung und Drehbuchschreiben und hat für seine Filme einen eigenen Stil. Für jede seiner Figuren legt er eine Hintergrundgeschichte an, die den Schauspielern zum besseren Hineinversetzen in die Rolle zugänglich gemacht wird. 1993 hat er mit seinem Horrorfilm „Cronos“ seinen Durchbruch. Bekannt ist er heute vor allem für seine Arbeit als Regisseur in großen Filme wie „Pans Labyrinth“, „Hellboy“ oder „Pacific Rim“, oder auch als Drehbuchautor, beispielsweise für „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“. 2016 erscheint in Zusammenarbeit mit Daniel Kraus sein erstes Jugendbuch, „Trollhunters“, das von Netflix zu einer Serie adaptiert wurde. Auch seine Romantrilogie „The Strain“ wurde filmisch umgesetzt, wobei del Toro als Produzent mitwirkte. 2018 gewinnt er mit dem Film „Shape of Water“, zu dem er auch das Buch geschrieben hat, zwei Oscars für „Beste Regie“ und „Bester Film“.

Alle Bücher von Guillermo del Toro

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The Shape of Water

The Shape of Water

 (48)
Erschienen am 01.03.2018
Die Saat - The Strain

Die Saat - The Strain

 (19)
Erschienen am 14.12.2015
Trollhunters

Trollhunters

 (18)
Erschienen am 31.10.2016
Die Saat

Die Saat

 (2)
Erschienen am 29.09.2009
Die Nacht

Die Nacht

 (2)
Erschienen am 19.03.2012
The Shape of Water

The Shape of Water

 (2)
Erschienen am 29.03.2018
Das Blut

Das Blut

 (1)
Erschienen am 17.11.2010
Trollhunters (2MP3)

Trollhunters (2MP3)

 (0)
Erschienen am 20.02.2017

Neue Rezensionen zu Guillermo del Toro

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Rezension zu "The Shape of Water" von Guillermo del Toro

Sehr interessante Handlung
Griinsekatzevor 5 Tagen

Das Buch "The Shape of Water" ist sehr detailliert geschrieben. Ein mystisches Wesen wird gefunden. Halb Mensch, halb Amphibie. Es kommt nach Occam und stellt das Leben von jedem, der mit ihm in Berührung kommt auf den Kopf.

Wir haben die stumme Putzkraft Elisa Esposito, die eine tragende Rolle in dem ganzen Buch spielt. Nachdem sie das Wesen entdeckt hat, spürt sie eine Anziehungskraft und Neugier. Sie fühlt sich dem Wesen verbunden und so nimmt alles seinen Lauf. Ihre Annäherungen, ihr Verhalten ihm gegenüber ... einfach ihr kompletter Umgang mit ihm ist sehr liebevoll umschrieben und konnte mir richtig ein Bild in den Kopf zaubern, wie sich das Wesen ihr gegenüber verhält. Auch wenn Elisa immer mal wieder egoistische Züge gezeigt hat, mochte ich sie ganz gerne.

Der Gegenspieler ist Richard Strickland und seine Parts fand ich sehr anstrengend zu lesen. Strickland ist derjenige, der das Wesen im Dschungel gefangen hat. 17 Monate war er dafür unterwegs und hat darüber hinaus seinen Verstand verloren. Anders kann man seinen Wahn nicht bezeichnen. Auch wenn er ein wirklich grässlicher Charakter ist, ist die Entwicklung sehr gut gelungen! Man merkt immer deutlicher, wie er nervöser, unausgeglichener, aggressiver und verrückter wird. Die Veränderungen sind wirklich gut eingearbeitet und er ist nicht ohne Grund so, wie er ist.

Giles, Zeldas und Dr. Hoffstetters Leben werden ebenfalls von dem Wesen in eine mehr oder weniger gute Bahn gelenkt. Teilweise sind sie über die Freundschaft zu Elisa oder dem Interesse an dem Wesen in die Geschichte hineingerutscht. Besonders gefallen hat mir, dass wir über die Nebencharaktere auch eine Menge erfahren. Neben diesen Dreien gibt es aber noch einen Charakter, der einen Teil des Buches einnimmt. Laini, Sticklands Frau. Wir erfahren auch über sie eine Menge und unterschwellig wurde auch ihr Leben von dem Wesen beeinflusst.

Die Spannung allerdings konnte mich erst gegen Ende packen, wobei ich aber nicht genau sagen kann, ob das nur am Buch liegt oder daran, dass ich wusste, was passiert, da ich den Film vorher gesehen habe. Aber obwohl ich wusste, was passiert wurden die letzten 100 Seiten in einem Rutsch gelesen. Die Handlung war nach wie vor faszinierend.

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Rezension zu "The Shape of Water" von Guillermo del Toro

Düster, Brutal und voller Emotionen
Rebel_Heartvor 3 Monaten


Im streng gesicherten Labortrakt F - 1 einer geheimen Militärbasis wird eine Kreatur aus dem Amazonas gefangen gehalten. Die Erforschung dieses Wesens soll den Durchbruch im Wettrüshten des Kalten Krieges liefern.
Als die Reinigungskraft Elisa diese Wesen - das halb Mensch, halb Amphibie ist - entdeckt, tut sie etwas, womit keiner so wirklich rechnet. Die stumme, junge Frau bringt dem Wesen die Gebärdensprache bei und unterhält sich so mit ihm.
Sie nähert sich ihm an und es entwickelt sich eine Art Freundschaft, die nicht mal sie selbst für möglich gehalten hätte.
Als sie erfährt, dass ihr neuer Freund schon bald auf dem Seziertisch enden soll, um ihn genauer zu erforschen, wagt sie eine waghalsige Aktion und muss alles tun, um ihren Freund zu retten. Sie muss ihn aus der Militärbasis fortbringen, wenn sie sein Leben retten will.

An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich anfangs ein paar kleinere Schwierigkeiten hatte, in das Buch zu finden, aber das hat sich recht schnell gegeben.
Der Schreibstil von Guillermo del Toro ist mir schon durch andere Bücher ein Begriff und gerade bei seinem Buch "Die Saat" konnte er mich sehr begeistern.

Dieser Roman ist anders als die Liebesromane, die ich bislang gelesen habe. Zart, wie eine Pflanze erblüht die Freundschaft zwischen Elisa und ihrem Wasserwesen, dass sie von Anfang an fasziniert.
Und ich muss gestehen, dass er auch mich sehr fasziniert hat.
Ohne, dass ich mir vorher irgendwelchen Trailer oder dergleichen angesehen habe, hatte ich eine genau Vorstellung von diesem Amphibienwesen.
Der Schreibstil regt, nach den ersten Schwierigkeiten, wirklich die Fantasie an. Meine Vorstellungskraft hat mich oft genug mit in deses Labor geführt, an die Seite von Elisa und ihren Freunden.
Und auch ihren Feinden.
Fast jedes Buch braucht einen Bösewicht und dieses hatte wahrlich einen, wie er sprichwörtlich im Buche steht.
Schon bei der ersten Erwähnung war er mir unsympatisch und das hat sich fast durch das komplette Buch gezogen.

Guillermo del Toro ist ein Meister seines Fachs, das muss ich hier wirklich anerkennen. Bereits in "Die Saat" hat er es geschafft, dass sich seinem Schreibstil erlegen war und das hat sich auch bei diesem Buch nicht geändert.
Der Autor schafft es tief in die Psyche der Menschen einzudringen und auch in die eines Wesen, dass jenseits unserer eigentlichen Vorstellungskraft liegt.
An Gewaltszenen hat der Autor zwar nicht gespart, aber ich hatte hier zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass diese irgendwie .. fehl am Platz war oder zu übertrieben wirkte.
Mit Nebensträngen, die alle zum eigentlichen Plot gehören, hat der Autor es geschafft, mich an das Buch zu fesseln.
Er hat es sogar geschafft, Momente einzubauen, in denen ich schmunzeln musste. Dazu Momente, die den Spannungsbogen stets aufrecht gehalten haben und die kleine, aber zarte Annäherung der beiden Hauptcharaktere hat keinesfalls unrealistisch gewirkt.
Ein Buch mit Höhen und Tiefen, mit Gefühlen und Emotionen. Ein Buch, bei dem ich mir sicher bin, dass ich zumindest dazu den Film unbedingt noch sehen muss.

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Rezension zu "The Shape of Water" von Guillermo del Toro

Zu viel unnötiger Kram...
TigorAvor 4 Monaten

Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch, als der Film raus kam und plötzlich in aller Munde war. Nachdem ich mich dann genauer informiert hatte worum es geht, wurde ich neugierig auf diese ganz spezielle Liebesgeschichte und wollte das Buch unbedingt lesen. Leider muss ich sagen, dass es mehr verspricht, als es letztendlich halten konnte.

Was ich als positiv empfunden habe:
Auf jeden Fall hat mir der Handlungsstrang von  Protagonistin Elisa gut gefallen und auch sie als Person mochte ich sehr gerne. Sie ist eine freundliche und verträumte junge Frau mit einem Handicap, die ihr Leben aber trotz aller Widrigkeiten meistert und sich nicht unterkriegen lässt. Ihre Brötchen verdient sich die stumme Putzfrau in einem US-Militärlabor wo sie auch erstmals auf den " Fischmann" trifft, der aus dem Amazon dorthin verbracht wird. Ich fand es schön zu lesen, wie die scheue Elisa zu dem ebenso scheuen Wesen eine  Verbindung aufbaut und ein immer engeres Band knüpft. Durch die Gebärdensprache können sie sogar irgendwann miteinander kommunizieren und Elisa hat zum ersten Mal im Leben jemanden, der sie wirklich zu verstehen scheint. Sie verliebt sich hoffnungslos in das Geschöpf und kann es natürlich nicht ertragen, wie er von den Wissenschaftlern und von dem Offizier, der es gefangen hatte, gequält und festgehalten wird. Mir hat diese  ungewöhnliche Liebesgeschichte wirklich gut gefallen und ich habe sie auch mit Interesse verfolgt. Irgendwie konnte ich Elisa sehr gut verstehen und nachvollziehen, warum sie den Fischmann so mag.  Zu Beginn war ich auch noch ganz hoffnungsvoll, dass mir das Buch super gefallen könnte, was sich dann aber leider immer mehr zerschlagen hat.

Was ich als negativ empfunden habe:
So sehr ich Elisas Handlungsstrang mochte, so sehr gingen mir alle anderen tierisch auf die Nerven. Wir erleben die Geschichte auch aus der Sicht des fiesen Offiziers Strickland, aus der Sicht von dessen Frau und auch von Elisas bestem Freund und einem Wissenschaftler im Labor. Wobei die oftmals gar nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben. Die  Perspektivwechsel kamen mir völlig  unnötig vor und haben meiner Meinung nach so gut wie nichts für die Story getan. Gerade Stricklands Frau fand ich so unglaublich  langweilig und vollkommen überflüssig, das hat mich echt total aufgeregt. Ich muss gestehen, dass ich irgendwann diese Perspektiven nur noch quer gelesen habe.  Strickland selbst ist als Antagonist der Geschichte natürlich ein richtig mieser Zeitgenosse und immer wenn er zu Wort kam, hätte ich das Buch am liebsten gegen die Wand geklatscht, weil er mich so angeekelt hat. 
Und da wären wir schon bei dem nächsten Problem:  Der Schreibstil. Der Autor verliert sich nicht nur in unnützen Handlungssträngen, sondern auch in  widerlichen, mitunter wirklich  abstoßenden Details. Ich habe mich von Beschreibungen und Wortwahl noch nie so abgeschreckt gefühlt wie hier. Da stellte ich mir mehr als ein Mal die Fragen: "Muss das echt sein?" Vielleicht wollte der Autor eine  besondere Atmosphäre kreieren um irgendwas zu verdeutlichen oder vielleicht die unschuldige Liebesgeschichte zwischen Elisa und dem Wesen hervorheben, was weiß ich. Was immer er erreichen wollte, bei mir ist es leider nach hinten losgegangen

Fazit:
Das Buch ist wohl echt Geschmackssache, aber meinen konnte es nicht ganz treffen. Ich mochte Elisa und ihren "Fischmann" und ihre Geschichte, aber alles andere hat mich entweder aufgeregt oder angewidert. Kann man lesen, muss man aber nicht. Mittlerweile habe ich auch den Film geschaut und muss sagen, dass dieser mir viel viel besser gefallen hat. Die unnötigen Handlungsstränge wurden weggelassen und es war auch nicht ganz so eklig. Hier war echt mal der Film besser als das Buch, deshalb geht meine Empfehlung auch dahin, dass man lieber den Film gucken sollte, als das Buch zu lesen, gerade auch, wenn man nicht ganz so viel an brutalen und abartigen Beschreibungen verträgt. Von mir 2,5 Sterne

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Zusätzliche Informationen

Guillermo del Toro wurde am 09. Oktober 1964 in Guadalajara (Mexiko) geboren.

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