Guillermo del Toro , Daniel Kraus Trollhunters

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Inhaltsangabe zu „Trollhunters“ von Guillermo del Toro

An Monster unter dem Bett glaubt der 15-jährige Jim schon lange nicht mehr. Er hat ganz andere Probleme und Träume, wie z. B. seinen Loserstatus an der Schule zu verlieren, in Mrs.Pinktons Matheunterricht möglichst nicht an die Tafel gerufen zu werden und endlich, endlich, endlich die Aufmerksamkeit von Claire Fontaine, dem schönsten und coolsten Mädchen der Schule, zu erregen. Das ändert sich jedoch, als eines Abends eine gewaltige, haarige Pranke mit Krallen, so lang wie ein Unterarm, unter Jims Bett hervorschießt und ihn an den Füßen packt. Vor lauter Schreck wird Jim ohnmächtig und wacht kurz darauf in einer feuchten, schimmeligen Höhle wieder auf – er ist im Reich der Trolle gelandet …

Spannend... macht Lust auf Mehr

— PeWa

Netter Urban Fantasy um Trolle unter deinem Bett. Ab 12 Jahren geeignet und kein Vergleich zur Serie. Die ist um Welten besser.

— KayvanTee

Die Aussage von Cornelia Funke, ist Programm! "Dieses Abenteuer ist nichts für Feiglinge!"

— SABO

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  • Spannendes Jugendbuch das Lust auf mehr macht...

    Trollhunters

    PeWa

    22. May 2018 um 10:44

    Der Roman startet mit einer Rückblende ins Jahr 1969. In der Heimatstadt von Jim und Jack Sturges gibt es eine Vermisstenserie. Viele Kinder sind spurlos verschwunden. Keines von ihnen taucht wieder auf und darum sollen eigentlich alle Kinder bei Einbruch der Dunkelheit in den Häusern sein. Doch Jim und Jack sind noch mit dem Fahrrad unterwegs. Als Jack mit dem Fahrrad unter eine Brücke fährt, verschwindet auch er. Jim glaubt, ein riesiges Monster gesehen zu haben, dass seinen Bruder entführt hat.Dann geht es wieder in die Gegenwart. Jim ist mittlerweile erwachsen und hat einen Sohn: James Sturges Jr. (ebenfalls Jim genannt). Jim Senior selber hat über sein Leben hinweg eine ziemliche Paranoia entwickelt und hat sein Haus "monstersicher" gestaltet. Fenster und Türen sind gesichert, damit nichts und niemand einfach so ins Haus hineinkommt.Jim junior glaubt nicht wirklich an die Monster und hält das Ganze für Phantasien seines Vaters, bis eines Nachts dann doch tatsächlich nicht nur ein Monster sondern gleich zwei davon bei ihm auftauchen... und nun wird es abenteuerlich, gruselig und spannend :) Zusammen mit seinem Freund geht es hinab in das Reich der Trolle und was da so vor sich geht, das werde ich Euch jetzt natürlich nicht mehr erzählen ;)Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, es zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet - besonders Tub und einige der Monster haben mir sehr gut gefallen :) Etwas weniger Kämpferei hätte mir besser gefallen, aber das nur nebenher.Alles in allem ein tolles Buch voller Abenteuer und Action :)Abschließend noch ein Wort zum Cover: Es hat mir sehr gut gefallen, dass dieses Cover anscheinend direkt für dieses Buch gezeichnet worden ist. Ehrlich gesagt, finde ich es mittlerweile erfrischend, ein Cover zu sehen, das nicht aus Fotos von Stockagenturen "zusammengestückelt" worden ist.

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  • Ein gelungener Spaß

    Trollhunters

    kleeblatt2012

    08. February 2018 um 20:58

    Jim lebt in San Bernadino und hat mit seinen 15 Jahren die üblichen Probleme. Er findet ein Mädchen toll, Hausaufgaben sind ihm zuwider und leider hat er den Loserstatus zusammen mit seinem besten Freund Tub inne. Und an die Monster, die seinen Vater in seinen Träumen verfolgen, glaubt er schon lange nicht mehr. Doch dann wird er eines Nachts von großen Pranken unter seinem Bett erfasst und in ein Loch gezogen. Kurz danach wacht Jim wieder auf - in einer Trollhöhle. Und merkt bald darauf, dass er zu mehr bestimmt ist, als der Loser von San Bernadino zu sein. Durch die Zeichentrick-Serie "Trolljäger" bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Trolle sind ja eher etwas für High-Fantasy-Geschichten und werden deshalb meist als Bösewichte abgestempelt. Sie nun in unsere Welt zu holen und derart unterschiedlich zu gestalten, war eine herrliche Abwechslung. Dabei haben die Autoren verschiedene Arten von Trollen geschaffen. Große, kleine, dicke, dünne, kugelige, wuselige, träge, mit Klauen, Tentakeln, Fell oder Federn. Und eben die klassischen uns bekannten wie aus "Der Herr der Ringe" oder "Harry Potter". Wir begegnen Jim, einem Jungen, der es so gar nicht leicht hat. Sein Vater wirkt etwas verwirrt, in der Schule gehört er zu den Losern und auch sonst bringt er nicht sehr viel auf die Reihe. Er versucht zwar, normal zu wirken, doch wenn irgendwo ein Fettnäpfchen steht, tappt er garantiert hinein. Jim scheint sein Leben allerdings einigermaßen im Griff zu haben, zumindest gibt er dies anderen gegenüber so wieder. Dank seines besten Freundes Tub stürzt er aber auch nicht in Depressionen, sondern genießt das Leben so gut er kann. Mit Jim wird die typische Loser-Figur geschaffen, der allerdings das Beste aus jeder Situation macht. Er ist realitätsnah und weiß genau, dass er eben ein komischer Kauz ist.Dann passiert das Unmögliche. Die Monster, von denen sein Vater immer spricht, gibt es wirklich und Jim findet sich plötzlich unter der Erde wieder, wo er - von Trollen gejagt - um sein Leben kämpfen muss. Und ab da geben die Autoren Vollgas und lassen kaum Atempausen. Die rasante Abfolge  der Ereignisse hält die Spannung aufrecht. Das Buch ist in meinen Augen jedoch erst für Kinder ab 12 Jahren geeignet, da es doch einige Szenen enthält, die nicht sehr appetitlich erscheinen. Es fließt Blut und brutale Kämpfe und grausame Methoden werden beschrieben. Dies führt natürlich zu einem starken Kopfkino. Der Spaßfaktor ist trotzdem hoch, da auch viel Sarkasmus mieinfließt. Dies liegt vor allem an Jims besten Freund Tub sowie an den Trollen Blinky und ARRRGH!!!. Schon allein einen Troll ARRRGH!!! zu nennen, hat mir unheimlich gut gefallen.Das Buch ist die Vorlage für die Zeichentrick-Serie "Trolljäger" (die übrigens auch erst ab 12 Jahren empfohlen wird). Da ich die Fernseh-Serie schon kannte, hatte ich immer die gezeichneten Figuren vor Augen, zumindest, was die Hauptfiguren betraf. Es gibt einige Abweichungen in der Serie (z. B. wohnt Jim alleine mit seiner Mutter und nicht dem Vater). Der Handlungsstrang ist ein anderer, aber es gibt viele Parallelen.Die Figuren sind sehr liebenswert. Besonders Jims Vater hat mir sehr gut gefallen, aber auch Claire, ein junges, schottisches Mädchen, das gerade durch seine nicht mädchenhafte Art total zauberhaft wirkt. Was auch Jim nicht gerade kalt lässt. Es gibt allerdings auch ein paar Ungereimtheiten und Logikfehler, aber trotzdem steht der Lesespaß im Vordergrund. Guillermo del Toro, der mit schon mit "Die Saat" und den nachfolgenden Büchern begeistern konnte, zeigt nun zusammen mit Daniel Kraus auch sein Talent im Jugendbuch-Genre.Fazit:Ein gelungener Spaß mit sympathischen Charakteren. Ich hoffe auf einen zweiten Teil. 

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  • tolle Idee, für uns jedoch zu ausführlich

    Trollhunters

    Normal-ist-langweilig

    23. March 2017 um 18:44

    416 Seiten sind eine ganze Menge und meine Tochter war gespannt, ob das Buch auch so spannend sein würde wie die Geschichte scheint… Die ersten 91 Seiten (den erste Teil) fanden wir recht langweilig, da zuerst die ganze Familiengeschichte erzählt wird, um hinterher in die „richtige“ Trollgeschichte und die Vergangenheit einsteigen zu können. Nur durch die Hintergrundgeschichte der verschwundenen Kindern, den Bildern auf den Milchpackungen und den haarigen Viechern, die dann und wann mal vorkommen, haben wir weitergelesen. Der zweite Teil war dann deutlich spannender und mitreißender, aber auch deutlich ekliger. Hier wird mit allen Mitteln gekämpft, Gedärme zerschnitten und Allerlei zerhackt. Das hat meiner Tochter so nicht wirklich gefallen. Ich glaube, da haben eher Jungen Spaß. Insgesamt empfinde ich diese Geschichte als eher für Jungs passend, ab 13 Jahren vielleicht. Später kommen noch gespaltene Köpfe, rauskullernde Augen, etc. dazu! Die Trolle sind toll und sehr lebendig beschrieben und sind in ihrer Vielfalt wirklich genial. Wir hatten schon einigen Spaß, die verschiedenen Arten zu entdecken. Leider ist die ganze Geschichte sehr ausführlich und da meine Tochter, genauso wie ich, zu den eher ungeduldigeren Lesern gehören, empfanden wir das Buch insgesamt als eher zäh als spannend und aufregend. Die Idee, die dahintersteckt, ist richtig gut und kreativ, konnte uns aber nicht richtig packen, sodass wir letztendlich auch froh waren, am Ende angekommen zu sein. Das Ende ist auf jeden Fall ein richtiger Showdown und macht dem Buch alle Ehre! Sehr spannend und sehr passend. Die Auflösung hat uns ebenfalls überzeugen können! Wir vergeben (3 / 5) für ein sehr ausführliches und kämpferisches Abenteuer, das uns an vielen Stellen zu langatmig war. Trotzdem lesenswert, jedoch unserer Meinung eher für Jungen ab 13 Jahren!

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  • Im Dunkeln lauern die Trolle!

    Trollhunters

    KayvanTee

    09. March 2017 um 23:06

    Zu meiner mündlichen Rezension:https://youtu.be/B_sYSDOtTDYJim Sturgess, kurz genannt Jim, lebt mit seinem Vater in San Bernadino. Eigentlich ist sein Leben nicht besonders. Er ist fünfzehn, findet ein Mädchen toll, hat den Looserstatus in der Schule und an Monster glaubt er schon lange nicht mehr. Bis eines Tages ein Monster unter seinem Bett lauert und ihn in das Unterirdische Reich der Trolle entführt. Ehe Jim es begreifen kann, ist er schon mittendrin in einem gefährlichen, gruseligen und spannenden Abenteuer, dass für den Jungen alles ändern wird.Der Autor Guillermo Del Toro ist mir durch seine Reihe die Saat, das Blut, die Nacht und diverser Filme schon bekannt gewesen. Mit dem Schriftsteller Daniel Kraus hat er seinen ersten Schritt in die Jugendbuchliteratur gemacht. Allerdings muss ich sagen ist mir das Buch erst aufgefallen nachdem ich die Serie (auf Netflix) entdeckt und gesuchtet habe. Aber Vorsicht, wer jetzt meint das Buch ist wie diese Serie, liegt hier falsch. Es gibt Parallelen und Charaktere die in dieser übernommen wurden, aber dennoch ist das Buch und gewisse Handlungsstränge sehr anderes.Für mich war der Schreibstil etwas schwer zu lesen. Ich bin immer wieder ins stocken geraten und es hat ne ganze Weile gedauert bis ich in der Geschichte ankam. Aber ich hatte das Problem, das ich das Buch mit der Serie verglichen habe und da erst mal den Schalter umzulegen hat gedauert. Die Idee zu diesem Urban-Fantasy hat mir dennoch gut gefallen. Auch der Grusel- und Ekelfaktor wurde gut und bildlich rübergebracht. Die Monster/Trolle detailreich ausgearbeitet und mit den Illustrationen noch echter dargestellt. Zu den Illustrationen. In diesem Buch ist die eine oder andere Illustration zu finden und sie sind richtig schön gezeichnet worden, sie gefallen mir echt gut. Ich muss sagen das die ein oder andere schon nicht ganz ohne ist und ob das ein zwölfjähriger gut verdauen kann lasse ich mal dahingestellt. Der ein oder andere kann es bestimmt. Was ich damit sagen möchte, dieses Buch sollte gut überlegt sein denn manche der Szenen sind nicht ganz ohne, da wären wir wieder beim Ekelfaktor.Das ganze spielt in unserer Welt mit den Fantastischen Trollelementen vermischt und wir haben das Unterirdische Reich der Trolle noch. Leider fand ich es sehr schade dass nicht noch mehr auf dieses Troll Reich eingegangen wurde. Ich hätte sehr gerne noch mehr darüber erfahren.Zu den Charakteren. Jim unser Protagonist ist zu Anfangs eher ein zurückhaltender Junge der nicht auffallen möchte, seltsam wohnt, den Looserstatus hat und im Stillen ein Mädchen anhimmelt. Hmm wie er sich wohl entwickeln wird ;) Die Nebencharaktere haben auch, jeder für sich, eine eigene Persönlichkeit bekommen. Manche konnten mich allerdings nicht so ganz überzeugen. Da mir nicht immer alles so schlüssig war, was ihr Handeln betrifft. Das Buch hat zum Schluss hin eine interessante Wendung genommen, mit der ich nicht gerechnet hatte. Auch der Endspurt war rasant und spannend. Dieser hat dann doch noch was rausgerissen und dem Buch mein anfängliches Bedenken, ob das noch was werden kann, weg gewischt.Zum Cover. Das Cover passt hervorragend zum Inhalt und zeigt einen wichtigen Gegenstand, der von Bedeutung in der Geschichte ist. Bei genauerem hinsehen fallen dem Betrachter auch die einzelnen Trolle auf, die darauf abgebildet sind. Für mich ein klarer Hingucker.Fazit:Leider konnte mich dieses Buch nicht so überzeugen wie ich es mir gewünscht hätte. Für mich kam einiges zu kurz und es hat lange gedauert bis ich überhaupt in die Geschichte eintauchen konnte. Dennoch eine Story für die jüngere Generation zum Gruseln für zwischendurch mit einer interessanten Wendung und spannendem Schluss. Von mir gab es 3 von 5 Sternen.

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  • Nichts für Feiglinge

    Trollhunters

    SummseBee

    08. March 2017 um 16:51

    Der 15-Jährige Jim glaubt schon lange nicht mehr an Monster unter seinem Bett. Ist er doch auch eher damit beschäftigt wie er seinen Loserstatus in der Schule verlieren oder die Aufmerksamkeit von Claire, dem coolsten Mädchen der Schule bekommen kann. Doch eines Tages ändert sich seine Meinung, als eine haarige Pranke unter seinem Bett auftaucht und er im Land der Trolle landet und einem alten Familiengeheimnis auf die Spur kommt... Jim ist auf den ersten Blick ein ganz normaler 15-Jähriger, der in seiner Schule nicht sehr beliebt ist. Dies liegt zum großen Teil auch an seinem überfürsorglichen Vater, der es immer noch nicht überwunden hat, dass sein Bruder als Kind verschwand und nie wieder aufgetaucht ist. Da die Geschichte aus Jims Sicht erzählt wird, begibt sich der Leser direkt mit ihm in sein Abenteuer und erlebt so die Wandlung vom unbeliebten Teenager zum Trolljäger. An seiner Seite sein bester Freund Tub, der mit seiner ungeschickten Art was sehr liebenswertes an sich hat. In diesem Buch habe ich auf die Trolle nochmal eine ganz andere Sichtweise bekommen. Denn die Autoren haben den Trollen unterschiedliches Aussehen und verschiedene Rassen gegeben, was mir sehr gut gefallen hat. Sehr hilfreich zur Vorstellung der Trolle waren neben der guten Beschreibung auch die tollen Illustrationen im Buch. Vor allem das Buchcover hat zuerst meine Neugier geweckt. Die Geschichte ist sehr altersgerecht erzählt, wobei sie wie auf der Buchrückseite schon angekündigt nichts für Feiglinge ist. Jim begibt sich in spannende und gruselige Abenteuer, die man als Leser schon verkraften muss. Ich gebe diesem tollen Fantasy- und Jugendbuch 4 Sterne.

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  • Monster, Trolle, Fabelwesen

    Trollhunters

    ChrischiD

    15. January 2017 um 17:48

    Jim Sturgess gehört nicht unbedingt zu den beliebtesten Schülern. Vielleicht liegt das daran, dass sein Vater fast schon paranoid um seine Sicherheit besorgt ist und ihn daher nach Anbruch der Dunkelheit im Haus wissen will. Vielleicht ist aber auch alles ganz anders... Eines Abends zeigt sich, dass die Monster, die von sämtlichen verriegelten und verrammelten Türen ferngehalten werden sollten, ganz andere Einstiege ins Haus haben und diese auch nutzen. Jim landet im unterirdischen Reich der Trolle und kommt dabei nicht nur einem alten Familiengeheimnis auf die Spur... Monster, Trolle, Fabelwesen – jedes Kind kennt Geschichten, die davon handeln, dass solche Gestalten unter den Betten (oder in Schränken) leben und in der Nacht ihr Unwesen treiben. Für Jim, der an solche Märchen eigentlich nicht mehr glaubt, wir dies nun zur Wirklichkeit. Dabei lernt er mehr über sich selbst und die seltsamen Wesen, als ihm manches Mal lieb ist. Doch schnell wird nicht nur ihm klar, dass es eine gewaltige Hürde zu überwinden gilt, um das Gleichgewicht in der Welt wieder herzustellen. Am liebsten würde Jim all dem, nachvollziehbarer Weise, den Rücken kehren, doch die Auswirkungen könnten verheerend sein. Gemeinsam mit dem fünfzehnjährigen Jungen begibt der Leser sich in die Unterwelt, die so realistisch dargestellt wird, dass man zumindest einmal mehr darüber nachdenkt, ob es nicht doch möglich ist, dass den uralten Geschichten ein wahrer Kern innewohnt. Das Ziel der Aktionen, die Jim Nacht für Nacht umtreiben, ist schnell klar, unvorhersehbar sind jedoch die Konter seiner Gegner. Die Mission verlieren oder gar abbrechen ist keine Option, Jim muss allen Mut zusammennehmen, um sich der ihm gegeben Aufgabe zu stellen. Voller Spannung gestaltet sich der Kampf, der schlussendlich nicht mehr ausschließlich in der Unterwelt stattfinde. Der Ausgang des Geschehens ist bis zum Ende unsicher, alles ist möglich. Unsicher ist man auch ob der Altersempfehlung. Auf Grund recht brutaler Ereignisse, die keineswegs nur angedeutet, sondern detailliert beschrieben werden, sollten Eltern im Vorfeld entscheiden, ob das eigene Kind mit 12 Jahren tatsächlich schon bereit für solche Inhalte ist. Wie immer gilt hier die individuelle Kenntnis der jungen Leser, nicht jedem wird die Kost unbedingt bekommen.

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    • 3
  • Packende Geschichte - gerade für Jungs die sonst nicht so gerne lesen

    Trollhunters

    merle88

    03. January 2017 um 21:02

    Inhalt:An Monster unter dem Bett glaubt der 15-jährige Jim schon lange nicht mehr. Er hat ganz andere Probleme und Träume, wie z. B. seinen Loserstatus an der Schule zu verlieren, in Mrs.Pinktons Matheunterricht möglichst nicht an die Tafel gerufen zu werden und endlich, endlich, endlich die Aufmerksamkeit von Claire Fontaine, dem schönsten und coolsten Mädchen der Schule, zu erregen. Das ändert sich jedoch, als eines Abends eine gewaltige, haarige Pranke mit Krallen, so lang wie ein Unterarm, unter Jims Bett hervorschießt und ihn an den Füßen packt. Vor lauter Schreck wird Jim ohnmächtig und wacht kurz darauf in einer feuchten, schimmeligen Höhle wieder auf – er ist im Reich der Trolle gelandet …Meinung:Der 15-jähirge Jim wächst mit einem überfürsorglichen Vater auf. Das ist ziemlich anstrengend und nervig. Doch Jims Vater hat einen guten Grund so vorsichtig zu sein. Als Jims Vater noch ein kleiner Junge war, wurde sein Bruder entführt. Daher möchte er seinen Sohn nun nicht auch noch verlieren. Jim hält nichts von dieser Angstmacherei - bis er eines Tages Bekanntschaft mit den Trollen macht, die ihn in ihr Reich verschleppen.Ich muss gestehen, dass ich die ersten gut 100 Seiten brauchte um vollkommen in der Geschichte anzukommen. Zu Beginn fand ich einfach keinen Bezug zu Jim und seinem besten Freund Tub. Je weiter die Geschichte jedoch voranschreitet desto mehr konnte ich mich mit den beiden identifizieren. Zudem wird die Spannund stetig aufgebaut. In den Hauptrollen dieser Geschichte stehen Jim und sein bester Freund Tub. Beide zählen zu den absoluten Loosern an ihrer Schule und werden des Öfteren von ihren Mitschülern gehänselt und drangsaliert. Jim lebt mit seinem Vater in einer Art Hochsicherungstrakt, denn das ganze Haus der beiden ist durch Rollläden und Schlösser gesichert.Tub hingegen lebt bei seiner Großmutter und über 40 Katzen. Nach einem interessanten Prolog und dem ersten Aufeinandertreffen zwischen den Trollen und Jim, erfährt man einiges über die Vergangenheit der Trolle. Diese Hintergrundinformationen sind wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte. Besonders faszinierend fand ich es, dass man eigentlich schon aus all diesen Hintergrundinformationen ein spannendes Buch hätte schreiben können.Die Darstellung der Trolle hat mir gut gefallen. Ich hatte bereits eine gewisse Vorstellung wie denn so ein Troll auszusehen hat. Das Autorenduo konnte mich hier aber überraschen und gab jedem Troll ein anderes aussehen. Auch gibt es unter den Trollen verschiedene Rassen und das Leben der Trolle wird interessant dargestellt. Zudem hat mir der leichte Sarkasmus des Buches ausgesprochen gut gefallen. Das Ende lässt sogar ein wenig Platz für Spekulationen und einen möglichen zweiten Band.  Fazit:Dieses Buch bietet packende Kämpfe, gute Unterhaltung und jede Menge Trolle. Gerade Jungs die sonst nicht so gerne lesen, werden mit diesem Buch bestimmt ihre Freude haben.Von mir gibt es 4 von 5 Hörnchen.

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  • Troll-Krieger

    Trollhunters

    SABO

    22. November 2016 um 14:12

    Guillermo Del Toro/Daniel Kraus - Trollhunters - Heyne fliegt San Benardino, CA Jim Sturges Jr leidet unter den Jugend-Monstern seines Dads. Das ganze Haus gleicht einer Festung: Stahlgesicherte Fenster, Multi-Kombi-Schlösser und E-Codes sorgen dafür, dass keine haarige Pranke, keine schartig-moosbewachsene Tatze, jemals einen Schatten auf die Wände, des von Jim Sturges Sr, gesicherten Heimes, wirft. Und trotzdem weht ein fauliger Atem durch die Gänge, welcher sogar ein Blumengemälde zum Verwelken gebracht hätte. Eines Nachts sieht Jim Jr 8 glühende Augen eines schleimbeproften Troll-Kraken auf sich zuschlürfen. "schlrft brluirfft..gnierrlst" In Ermangelung eines Teddys, umarmt Jim sein Laptop.Warum zum Henker, hat Dad noch keinen "Troll-Blocker" erfunden, anstatt dieses Taschenrechner-Dings. Jim wünscht sich an einen anderen Ort. Das berühmte pelzbestruppte Ungeheuer unter dem Bett, erfüllt Jim seinen Wunsch, schnappt ihn sich und zieht ihn mit in den Abgrund. Was Jim da sieht, hätte Stephen Kings Fantasie zur Ehre gereicht. Ein unterirdisches Troll-Sodom und Gomorrha, eine Mischung aus antikem Rom und Las Vegas. Da unten steppen die Trolle! Jim entkommt und nötigt seinen besten Freund Tub zu einer "Monster-Wache". Als es gerade ziemlich ungemütlich in ihrem gemeinsamen Schrankversteck wird, hören sie ein schmatzendes Geräusch aus der Küche. Bewaffnet stürmen sie die Küche. Die Tatsache, das da 3 trollige Gestalten sich mit Genuss in Peanutbutter-Sandwiches suhlen, ist fast so surreal, wie der junge Krieger, den Jim sofort wiedererkennt. Es ist.. (wird nicht verraten..) Was für ein monsterhafter und trolliger Fantasy-Spaß, schön gruselig und spannend. Ein Pageturner für lange Nächte. Perfekt für "Helden" jeden Alters, Abenteuer pur! "Heyne fliegt" hat sich nicht lumpen lassen, eine großartige Ausstattung mit seitengroßen Troll-Illustrationen. "Wäre ich nicht zu Tode erschrocken gewesen, hätte ich losgeschrien. Die Pranke hatte die Größe meines Oberkörpers, und die ledrige graue Haut auf der Innenseite war von Narben aus unzähligen Schlachten durchzogen. Die Pranke drehte sich im Kreis, wie ein Radarsignal.." Die Aussage von Cornelia Funke, ist Programm! "Dieses Abenteuer ist nichts für Feiglinge!" Start der TV-Serie: Weihnachten 2016 :-)

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  • altersgerecht und spannend

    Trollhunters

    Tara01092012

    12. November 2016 um 08:04

    Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das recht auffällige Cover. Und der Titel hat mich dann neugierig gemacht. Nach dem Lesen der Inhaltsangabe war klar, dass ich das Buch gerne lesen will. Kaum hatte ich das Buch in den Händen fing ich, zusammen mit meiner kleinen Schwester (10 Jahre alt), das Lesen an. Die 415 Seiten lassen sich wirklich schnell lesen! Recht gut gefallen haben uns die kurz gehaltenen Kapitel und auch die Aufteilung des Buches in 4 verschiedene Teile.Hinzu kommen schöne, passende Illustrationen und eine spannende Geschichte.Die überschaubaren Kapitel bieten sich in dem Fall perfekt zum abwechselnden Vorlesen an.Der Schreibstil ist altersgerecht, verständlich und gut zu lesen. Durchaus auch etwas spannendes für Erwachsene, vorrausgesetzt man erwartet keinen Thriller und ist sich darüber im Klaren, dass es sich hier um ein Kinder-, Jugendbuch handelt.Das Buch beginnt mit einem Prolog. "Ihr seid Futter. Eure Muskeln, die ihr anspannt, um zu gehen, zu sprechen oder etwas hochzuheben? Nur Fleischklopse, garniert mit saftigen Sehnen. Eure Haut, die ihr so oft prüfend im Spiegel betrachtet habt? Ein Auflauf aus diesem leckeren Gewebe ist für Kenner eine Delikatesse...... Jack Sturges und sein kleiner Bruder Jim wussten nichts von all dem, als sie in ihrer Heimatstadt San Bernadino auf ihren Fahrrädern einen ausgetrockneten Kanal entlangjagten..."Doch dies ändert sich schon recht schnell! Einer der Brüder verschwindet spurlos...Und hier beginnt die Geschichte... 45 Jahre später... erzählt von James Sturges jr. - genannt Jim.Jim glaubt schon lange nicht mehr an Monster, doch eines Abends schießen unter dem Bett zwei haarige Pranken hervor und ziehen ihn in das unterirdische Reich der Trolle... Ein gefährliches Abenteuer beginnt!Ein Buch über Geheimnisse, Freundschaft, Familie und Ängste ... gemischt mit Fantasy und Abenteuer. Absolut empfehlenswert für junge Leser... aber auch für "Junggebliebene".

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