Gundel Limberg LUZID

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  • Rezension zu "LUZID" von Gundel Limberg

    LUZID
    barbara_lechner

    barbara_lechner

    31. January 2012 um 08:19

    Bens Träume bringen keine Erhohlung, sie laugen aus, fordern ihn, bringen ihn nicht nur an die Grenze seines Geistes, es verschwimmt Wirklichkeit und Traumwelt. Doch auch in der heilen Welt von Morpheus geht das Leben seinen Weg, manche zerbrechen an den Forderungen immer mehr zu träumen, wählen den Tod- oder die Flucht in den Wahnsinn. Vom Militär wird Druck ausgübt, man will Ergebnisse um siegen zu können. Benjamin White jedoch bekommt Angst, Angst vor seinen Träumen, er will ihnen entkommen und auch seinen Gefängniswärtern, denn er wird zum Verbrecher wider Willen. Der Parallelwelt und der realen Welt will er entkommen, der realen Welt kann man sich durch Flucht entziehen- aber wer kann vor seinen Träumen fliehen? Träume lassen sich nicht abstellen, sie kommen ob man will oder nicht. Benjamin White ist ein Gefangener doch er will sich nicht der Situation ausliefern, er will entkommen, er will überleben, er will wieder träumen können wie vorher..... Die deutsche Autorin ein anspruchsvolles Buch, das keine leichte Kost ist, die Schreibweise ist sehr komplex und dicht, fordert damit den Leser. Eine seichte Lektüre für den Strand ist es nicht, hier ist die Gefahr vorhanden das man zu sehr von Benjamins Geschichte gefesselt wird und die Zeit vergisst. Sie überschreitet mit ihrer Erzählweise Grenzen, verwebt die Aspekte von Thriller und Erzählung miteinander, es ist weder das eine noch das andere, sondern etwas Neues. Obwohl kein Blut fließt hält sie den Spannungbogen enorm hoch, obwohl es keine näheren Informationen über die Zeit Bens vor Morpheus gibt, fesselt sie den Leser damit, das sie die Geschichte in einem straffen Zeitrahmen hält, es gibt kein davor und kein danach. Die Geschichte erinnert ein wenig an den "Zauberberg" nur im Gegensatz zu Thomas Manns Helden ist White unfreiwillig am Ort, er wird wie im Gegenstück mit Polikt, Philosophie und statt der Liebe mit Träumen konfrontiert. Benjamins Mentor scheint zu Beginn Oberst Teskow zu sein, doch nach Zeiten der Eingewöhnung ist Benjamin noch von weiteren Mentoren umgegeben oder sind alle nur Traumjäger? Es fällt ihm schwer zu entscheiden,wer ist böse, wer ist gut, wer lebt noch im Jetzt und wer nur noch in der Welt der Träume. Die Begleitung Benjamins durch die Träume der Menschen, die Reise in die Traumwelten, das Durchschreiten der Traumtor und der Kampf gegen die Jäger- es ist eine spannende Gute Nacht Geschichte... in diesem Sinne - träumen Sie schön heute Nacht.......

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