Gunna Wendt

 3,6 Sterne bei 33 Bewertungen

Lebenslauf von Gunna Wendt

Geschichte trifft Literatur und Kunst: Die deutsche Schriftstellerin und Ausstellungsmacherin Gunna Wendt wurde 1953 in Jeinsen, Hannover geboren. Nach ihrem Soziologie und Psychologie Studium in Hannover entschloss sie sich dazu Biographien zu schreiben, die sie immer in den historischen Kontext stellt. Sie hat außerdem als Regieassistentin und Dramaturgin in Theaterproduktionen gearbeitet. Zudem war sie Kuratorin sowie Publizistin und war im Rundfunk tätig. Gunna Wendt lebt seit 1981 in München.

Neue Bücher

Cover des Buches Ita und Marie (ISBN: 9783492315364)

Ita und Marie

Erscheint am 30.03.2023 als Taschenbuch bei Piper.

Alle Bücher von Gunna Wendt

Cover des Buches Alexandra – die letzte Zarin (ISBN: 9783458360209)

Alexandra – die letzte Zarin

 (8)
Erschienen am 18.08.2014
Cover des Buches Vom Zarenpalast zu Coco Chanel (ISBN: 9783458358978)

Vom Zarenpalast zu Coco Chanel

 (4)
Erschienen am 17.02.2013
Cover des Buches Herrn Dames Aufzeichnungen (ISBN: 9783865393746)

Herrn Dames Aufzeichnungen

 (4)
Erschienen am 20.08.2014
Cover des Buches "Die Furtwänglers" (ISBN: 9783784432397)

"Die Furtwänglers"

 (2)
Erschienen am 01.09.2010
Cover des Buches Clara und Paula (ISBN: 9783492974219)

Clara und Paula

 (2)
Erschienen am 29.05.2017
Cover des Buches Erika und Therese (ISBN: 9783492309417)

Erika und Therese

 (2)
Erschienen am 01.03.2018

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Gunna Wendt

Cover des Buches Von Paul zu Pedro (ISBN: 9783150206430)
Anita27as avatar

Rezension zu "Von Paul zu Pedro" von Franziska zu Reventlow

Von Paul zu Pedro- Amouresken
Anita27avor 3 Monaten

"Männer", um die geht es in Franziska Gräfin zu Reventlows amüsantem Briefroman "Von Paul zu Pedro". In diesem kleinen Büchlein berichtet die weibliche Briefeschreiberin einem wohlwollenden Freund und Liebhaber(?) in wunderbar charmanten Briefen von ihren Amouresken, aber nicht nur.
Dabei sind Rückschlüsse und Parallelen zum eigenen Leben Franziskas zu Reventlows durchaus beabsichtigt. Auch in den beschriebenen unterschiedlichen Männertypen sind der eine oder andere Zeitgenosse zu erkennen. Da gibt es z. B. den Typus " Retter", der stets gut und aufrichtig und deshalb nur schwer zu ertragen ist, er leidet an Selbstüberschätzung und ist überzeugt davon, dass er derjenige ist, der die Angebetete errettet und bekehrt. Als Vorbild für diese Figur dürfte der Philosoph und Liebhaber Reventlows Ludwig Klages gedient haben.
Oder der "fremde Mann", mysteriös mit unwiderstehlicher Anziehungskraft, hält stets Distanz, taucht einfach auf und ist nach der Liebesnacht genauso schnell wieder verschwunden.
Hier könnte der Anwalt Alfred Friess zu erkennen sein. Der "verheiratete Mann", die "elegante Begleitdogge"... Franziskas Sicht und Aufbegehren gegen alle bürgerliche Konventionen, die Schilderung Ihrer unkonventionellen Lebensweise, Ihr Plädoyer für freie Liebe und Erotik wirkt hierbei niemals plump oder gar ordinär, ganz im Gegenteil. Der Stil ist elegant, spielerisch, klug, sehr amüsant und voller Selbstironie.
Betrachtungen über die Ehe, das Leben an sich und auch den Tod machen neugierig auf Fanny Gräfin zu Reventlow und ihre Zeit. Eine Frau , die der Schiftsteller Erich Mühsam als "innerlich freiesten und natürlichsten Menschen" dem er je begenet sei beschrieb. Von ihren Liebhabern wurde sie bezeichnet als Madonna, Grand Dame, Inkarnation der erotischen Rebellion, Sirene, Vollweib, tolle Gräfin , Skandalgräfin.

Wer Paul und Pedro sind? Findet es heraus.

5 Sterne für den kurzweiligen Briefroman dieser schillernden Frau.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Dir zur Feier (ISBN: 9783150113295)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Dir zur Feier" von Rainer Maria Rilke

Die Liebe
Kristall86vor 2 Jahren

Diese kleine und feine Büchlein ist ein richtig tolles Geschenk für Liebhaber Rilkes aber auch für Verliebte gleichermaßen. 48 Gedichte umfasst dieser Winzling hier und dennoch ist es ein ganz großes und gewaltiges Buch. Rilke hat diese Gedichte an seine besondere Liebe Lou Andreas-Salomé geschrieben und wir dürfen ein wenig eintauchen in das Liebesleben der beiden. 

Bei Rilke bedarf es nicht vieler Worte ein Buch zu rezensieren - es ist großartig und muss gelesen werden! 

Diese Ausgabe hier ist ein echter Schatz und sehr vielversprechend und geschmackvoll illustriert - 5 von 5 Sterne!

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Cover des Buches Alexandra – die letzte Zarin (ISBN: 9783458360209)
A

Rezension zu "Alexandra – die letzte Zarin" von Gunna Wendt

Ein läppisches und überflüssiges Buch
Andreas_Oberendervor 2 Jahren

Es herrscht kein Mangel an Büchern über die Zarin Alexandra, die Gemahlin des letzten russischen Zaren Nikolaus' II. Neben dem Klassiker von Robert Massie ("Nicholas and Alexandra", 1967) gibt es die Biographien von Elisabeth Heresch, Greg King und Carolly Erickson (die Bücher der beiden letztgenannten Autoren liegen auch auf Deutsch vor). Alle diese Werke sind entweder noch im Buchhandel oder aber antiquarisch bzw. in Bibliotheken erhältlich. Es besteht daher überhaupt kein Bedarf an einem weiteren Buch über die Zarin Alexandra, am allerwenigsten an einem Buch, das nur das wiederholt, was man bereits in den älteren Werken lesen konnte. Warum und wozu Gunna Wendt der Alexandra-Literatur einen weiteren Band hinzugefügt hat, bleibt unklar, denn ihrer schmalen Biographie fehlt ein Vorwort. Wendt präsentiert keinerlei neue Fakten oder Erkenntnisse über Leben und Persönlichkeit der Zarin. Das Buch enthält keinen einzigen originellen oder überraschenden Gedanken. Im Schnelldurchlauf - das kleinformatige Buch umfasst gerade einmal 200 Seiten Text, die sich in anderthalb Stunden weglesen lassen - arbeitet Wendt alle zur Genüge bekannten Motive und Themen ab. Da das Buch nichts Neues bietet, ist es unnütz und überflüssig. Einmal mehr rätselt man als Leser, nach welchen Kriterien Verlage ihre Programme gestalten und Manuskripte auswählen.

Ärgerlich ist nicht nur die mangelnde Originalität des Buches. Wendt erzählt die Lebensgeschichte der Zarin in einem Stil, der an kitschige Groschenromane erinnert. Sie wahrt keine kritische Distanz gegenüber ihren Protagonisten und schwelgt ausgiebig in Zitaten aus den Briefen und Tagebüchern des Zarenpaares. Wendt scheint am schwülstig-schwärmerischen Tonfall dieser Quellen so viel Gefallen gefunden zu haben, dass sie ihn eifrig imitiert. "Als Nicky Alix das erste Mal anschaute, wusste sie, dass sie diesen Blick nie vergessen würde. Hellblaue Augen, die an klare kalte Gebirgsseen auf romantischen Landschaftsbildern erinnerten und dennoch Wärme ausstrahlten" (S. 20). Anstatt den Briefwechsel des Zarenpaares zu nutzen, um den exaltierten und obsessiven Charakter der Beziehung zwischen Nikolaus und Alexandra herauszuarbeiten, ergeht sich Wendt in süßlich-sentimentalen Klischees: "Sie war seine Sonne, die energiespendende Kraft, die ihn stärkte, wärmte und wachsen ließ. Wenn er sie spürte - in seiner Nähe oder in ihren Zeilen - fühlte er sich stark" (S. 192). Es drängt sich der Eindruck auf, dass dieses läppische Buch innerhalb von ein paar Wochen zusammengeschrieben wurde, weil der Verlag schnell noch eine Lücke in seinem Programm füllen musste. Wer schon andere Bücher über die Zarin Alexandra gelesen hat, der kann auf die Lektüre von Wendts schmonzettenhafter Trivialbiographie getrost verzichten. 

(Hinweis: Diese Rezension habe ich zuerst im August 2014 bei Amazon gepostet)

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Gunna Wendt wurde am 26. Januar 1953 in Jeinsen, Hannover (Deutschland) geboren.

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