Gunna Wendt Alexandra – die letzte Zarin

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Inhaltsangabe zu „Alexandra – die letzte Zarin“ von Gunna Wendt

Sie war eine der mächtigsten Frauen der Welt: Alexandra Fjodorowna, die letzte Zarin. Bereits im Alter von 12 Jahren traf die gebürtige Prinzessin Alix von Hessen den russischen Thronfolger Nikolaus. Trotz großer Widerstände heiratete das Paar zehn Jahre später, und Alix wurde mit 23 Jahren Zarin von Russland. Von den kaiserlichen Verwandten ebenso wie von politischen Gegnern verachtet und verleumdet, wurde aus der schüchternen jungen Frau eine durchsetzungsfähige Herrscherin, die für ihre neue Heimat kämpfte. Doch die drohende Katastrophe konnte sie nicht verhindern …
Gunna Wendt schildert das glanzvolle und dramatische Leben der Alexandra Fjdorowna. Sie erzählt von der starken Frau an der Seite des letzten Zaren, vom Kampf der liebevollen Mutter um das Leben ihres Sohnes, von der verhängnisvollen Freundschaft zu dem umstrittenen Wanderprediger und Wunderheiler Rasputin und von ihrem tragischen Ende während der Oktoberrevolution.

Nur als Einstiegsliteratur geeignet, oberflächlich und dürftig.

— Sikal

Eine Biografie, die nicht nötig wäre...

— Esse74

Gut zu lesen, kurzweilig

— SnoopyinJuly

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  • Mehr als dürftige Darstellung einer interessanten Persönlichkeit

    Alexandra – die letzte Zarin

    Sikal

    02. July 2017 um 08:01

    Alix von Hessen-Darmstadt, Enkelin von Queen Victoria, traf den russischen Thronfolger Nikolaus II bereits mit 12 Jahren, als sie zur Hochzeit ihrer geliebten Schwester Ella nach Russland reiste. Durch verschiedene Umstände dauerte es zehn Jahre bis Alix selbst zu ihrer eigenen Hochzeit mit Nikolaus II in ihre Wahlheimat umsiedelte. Durch den Tod von Zar Alexander musste Nikolaus die von ihm so sehr gehasste Nachfolge antreten, Alix – mittlerweile Alexandra Fjodorowna – immer an seiner Seite, versuchte ihn zu unterstützen und den Rücken freizuhalten. Die politischen Querelen, das lange Warten auf den erhofften Sohn und nicht zuletzt das fehlende Charisma der Zarin sowie ihre deutsche Abstammung machen das Leben der Zarenfamilie zu einem Spießrutenlauf, der in einem dramatischen Finale gipfelt. Das Buch liest sich keinesfalls wie eine Biografie, sondern wie eine Kurzrecherche aus dem Internet (Wikipedia lässt grüßen). Eher wie ein Roman als eine historische Abhandlung mit mehr als dürftigen geschichtlichen Fakten präsentiert sich hier ein Portrait einer eigentlich sehr interessanten Persönlichkeit. Die Autorin (Gunna Wendt ist keine Historikerin) schafft es leider nicht, ein Bild der Zarenfamilie zu zeigen, das einer Biografie würdig ist, viel zu oberflächlich und vor allem die Verbindung zu Rasputin und die letzten Monate im Palast sowie anschließend in Gefangenschaft werden viel zu schnell abgehandelt. Positiv zu erwähnen sind am ehesten noch die Stammbäume der beiden Ursprungsfamilien. Wenn man nicht mit einer allzu hohen Erwartung an das Buch herangeht, kann es durchaus eine locker leichte Lektüre für einen freien Nachmittag sein. Als Einstiegsliteratur geeignet. Für wirklich interessierte Geschichtsliebhaber – eher nicht lesen, es handelt sich um keine anspruchsvolle Literatur.

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    • 3
  • Wendts Biografie, die eigentlich unnötig ist

    Alexandra – die letzte Zarin

    Esse74

    18. September 2016 um 10:44

    Erstmal möchte ich kurz zu der Rezension von KaraBeta- Stellung nehmen: "Schlampig und oberflächlich, da werden aus Kaiser Wilhelm II und Nikolaus II Cousins (S. 16, S.119) und die Grabstätten der Großherzöge von Hessen und bei Rhein mal kurzerhand in einen Pavillon im Park von Schloss Rosenau bei Coburg (Bayern, Oberfranken!) versetzt (S. 64)."- Wenn man schon meint, man sei geschichtlich bewandert, sollte man auch richtig kritisieren. Wilhelm II. und Nikolaus II. waren Cousins, zwar um einige Ecken, aber das ist korrekt. Gemeint ist mit Coburg die Stadt in Oberfranken im Grenzgebiet zu Thüringen, also auch die Veste Coburg- hiermit das Haus Sachsen-Coburg und Gotha, mit dem die Großherzöge von Hessen und bei Rhein verwandt waren- Wendt verwechselt die Lokalitäten und Parks- Großherzog Ernst- Ludwig V. von Hessen und bei Rhein, seine Tochter Elisabeth, Gattin Eleonore, Schwiegertochter Cecilie, Sohn Georg Donatus sowie die Enkelsöhne (letzte starben bei einem Flugzeugabsturz 1937 in Ostende) sind alle im Park Rosenhöhe in Darmstadt bestattet worden. Rosenau und Rosenhöhe mag für Wendt einfach zu ähnlich geklungen haben. :)Problem ist aber, daß Wendt ohne jegliche Liebe zur Person an sich an die Thematik herangeht und dabei auch noch etwas schreibt, was es schon zu oft gab- dh eine Biografie über die letzte Zarin ist nichts Neues und eigentlich alles gesagt. Es war mir zu kalt geschrieben, zu oberflächlich und historisch nicht wirklich gelungen. Die Bilder waren alle bekannt, spärlich und nichts bewegendes. Wendt versteht es nicht dem Leser eine sehr liebevolle Mutter und Ehefrau nahezubringen, die in den Wirren der Geschichte ein Schicksal wie Marie Antoinette teilte, mit der sie sich verbunden fühlte. Auf diese Feinheiten geht Wendt nicht ein- so reiht sich die Biografie für den Romanow- begeisterten und interessierten Leser in eine Reihe von Veröffentlichungen ein, die man getrost nicht zu lesen und zu kaufen braucht.Wer sich für die Zarin als Person interessiert, wird u.a. bei Hoffmann-Kuhnt und Carolly Erickson besser bedient.

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  • Trivialschmonzette

    Alexandra – die letzte Zarin

    KaraBeta

    16. April 2016 um 18:01

    Schlampig und oberflächlich, da werden aus Kaiser Wilhelm II und Nikolaus II Cousins (S. 16, S.119) und die Grabstätten der Großherzöge von Hessen und bei Rhein mal kurzerhand in einen Pavillon im Park von Schloss Rosenau bei Coburg (Bayern, Oberfranken!) versetzt (S. 64). Wer in Geschichte nicht ganz unbeleckt ist, erfährt nichts neues, der Wikipediaartikel ist aufschlussreicher und liest sich spannender und da kann man wenigstens mit einem Klick den verworrenen Verwandtschaftsverhältnissen nachgehen.Die Frau hinter der historischen Person kommt nur ansatzweise zum Vorschein, Wechselbeziehung zur Zeitgeschichte sind dürftig dargestellt.Bestenfalls leichteste Einstiegslektüre.

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  • Gut zu lesen

    Alexandra – die letzte Zarin

    SnoopyinJuly

    27. December 2015 um 12:09

    Das Buch von Gunna Wendt ist gut geschrieben. Die historischen Daten werden nicht schulbuchmässig runter geleiert, sondern sind durch Tagebuch- und Briefausschnitte in eine fast romanhafte Erzählung eingebunden. Nur hin und wieder passiert es der Autorin, dass sie einen Namen oder Fakten als neue Information einstreut, und einige Zeilen später präsentiert sie dieselben Namen, Zahlen, Fakten wiederum als neu. Verwirrt etwas. Die ersten Lebensjahre von Alix von Hessen-Darmstadt sind ausführlich porträtiert, nehmen gut die Hälfte des Buches bis zu ihrer Vermählung mit Niolaus II ein. Aber die Gründe ihrer Wandlung nach der Hochzeit, der Bekanntschaft mit Rasputin und die Ereignisse, die schließlich zur Ermordung der Familie führten, sind mir persönlich zu gering ausgeführt. Ich kann einiges immer noch nicht nachvollziehen, z.bsp. wie Rasputin überhaupt erst an den Zarenhof kam. Auch das Ende wird recht schnell abgehandelt. Im Vergleich zu der ausführlichen Schilderung der Jugendjahre Alix' hatte ich bei der Mutter und Zarin Alexandra das Gefühl "Ist eh schon alles gesagt worden, warum wiederholen". Es wirkt ein bisschen, als hätte die Autorin mittendrin die Lust am schreiben verloren. Auch hätte ich mir noch ein paar Fotos mehr gewünscht, z.bsp. von der Hochzeit (es wird über verschiedene Briefe das Kleid und das Diadem beschrieben, welche Alix trug, aber es gibt nur ein Foto von der Verlobung und dann wieder als Zarin). Auch von der älteren Alexandra sind wenige Fotos (und meist Unschärfe oder von weiter weg aufgenommene) abgebildet worden. Von der Freundin Toni Becker, den Schwestern des Zaren oder der Schwiegermutter gibt es im Buch keine Abbildung. Dennoch würde ich das Buch jedem, der tiefer in die Geschichte der letzten Romanows eintauchen will, weiter empfehlen. Es liest sich schnell und einfach, ist logisch gegliedert und trotz aller o.g. Kritik informativ.

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