Gunnar Decker Vincent van Gogh

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Inhaltsangabe zu „Vincent van Gogh“ von Gunnar Decker

Die emphatische Selbstbeschreibung und das tiefgründige Lebensgefühl Van Goghs, das aus seinen Briefen abzulesen ist, nimmt Gunnar Decker zur Grundlage, den vermeintlichen Wahnsinn des Künstlers nachzuvollziehen und zu begreifen. Er geht den von der Kunstwissenschaft abgelehnten Mythen und Legenden um den Künstler nach und schildert ein persönliches und vitales Bild des holländischen Malers. Dabei füllt er sie mit neuem Zauber und aktueller Aussagekraft. Gunnar Decker kommt dem Charakter des eigensinnigen Malers so nahe, wie kaum jemand zuvor. "Wie man ein Gedicht nicht einfach von einer Sprache in die andere übersetzen kann, sondern nachdichten muss, so lässt sich auch ein Leben nicht einfach nacherzählen. Man erfindet es gleichsam neu, um ihm nahezukommen.& Seitz Berlin erschien sein Essay "Mann im Mond" in "Bunter Staub" Gunnar Decker

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  • Rezension zu "Vincent van Gogh" von Gunnar Decker

    Vincent van Gogh
    Kaivai

    Kaivai

    19. November 2009 um 17:50

    "Am 19. März wirft ihn ein Faustschlag zu Boden. Die Polizei nimmt ihn fest, er wird als Geisteskranker eingewiesen. Das geht auf eine Petition von Einwohnern aus Arles zurück." Ikarus stürzt. Auf seiner Pilgerreise zur Sonne. "Die Sonne ist es, die er malen möchte, und nicht die Strahlen" (Emile Bernard). Zurecht: die Strahlen verschwinden ja auch feige, sobald ein Schatten auftaucht. Die Sonne bleibt. Um van Gogh kreisen Mythen, wie um kaum einen Menschen der Moderne. Mythen sind Geschichten in Tüten. Die Tüten werden weitergereicht. Die Leute gucken rein in die Tüten und sagen "aha" und "oho" und "schau mal rein". Gunnar Decker ist ein Biograph. Genau wie seine Frau Kerstin. Vielleicht beflügeln sie sich gegenseitig. Beide sind sie 1aBiographen (1a = einen eigenen Ansatz entwerfen, diesen Ansatz verfolgen und überzeugend darstellen). Biographen sind immer subjektiv. Genauso wie die Menschen, die sie beschreiben. Es geht um Nähe. Gelingt es dem Autor, hier in diesem Buch: Nähe zu van Gogh spürbar zu machen? Jenseits aller Mythen in Tüten? Auf einer Ebene, auf der ich das Gefühl hab, den Menschen zu verstehen, der van Gogh war? Das ist sehr schwer, und ob es gelungen ist, natürlich ganz unklar. Aber vom Gefühl her, ein großes "Ja". Zu Beginn streckt dies Buch zuerst dem Leser den schlauerten Kopf entgegen. Sofort verdauen und weiterlesen. Irgendwann rutscht es ins Herz und ins Auge hinein, irgendwo dazwischen, genau dorthin, wo die Pilgerreise zur Sonne die menschliche Seele hin verführt.

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