Gunnar Homann All exclusive

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Inhaltsangabe zu „All exclusive“ von Gunnar Homann

Am Anfang von Viktors Reise steht nicht viel mehr als ein Greyhound-Ticket und der Wunsch, irgendwann in Kalifornien anzukommen, egal auf welchem Weg – bloß nicht über Florida, denn »so kann man ein Stieleis nennen, aber keine Gegend«. Auf den Spuren Kerouacs lernt Viktor nicht nur das unbekannte Amerika jenseits der Sehenswürdigkeiten und Touristentummelplätze kennen, sondern auch Casbah Feininger (»Ein außerordentlich bescheuerter Name!«). Die deutsche Soziologiestudentin ist das Gegenteil von Viktor: pflichtbewusst, zielstrebig, nicht abgebrannt – »eine Schnepfe … aber eine sehr gutaussehende Schnepfe«. Aus Selbstschutz bietet Viktor ihr spontan das »Sie« an. Und findet sich flugs in einem Mietwagen mit Frau Feininger wieder. In den kommenden Wochen wird sie erst zu seinem schlimmsten Alptraum – und dann zu seinem ganz persönlichen American Dream. Mit großer Zuneigung für seine Charaktere (ja, selbst für Frau Feininger!) begründet Gunnar Homann das Genre der Romantic Road Novel: In ›All exclusive‹ schickt er sein odd couple auf einen ungeheuer rasanten, irrwitzig komischen und dann wieder unerwartet melancholischen Trip, in dessen Zentrum die bitterernste Frage steht, wie man eigentlich verdammt noch mal leben soll.

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  • Rezension zu "All exclusive" von Gunnar Homann

    All exclusive
    Lucy_Van_Pelt

    Lucy_Van_Pelt

    01. July 2011 um 11:31

    All exclusive verspricht das volle Programm, nämlich ein "rasanter, rasend komischer Unterwegsroman" zu sein. Von wegen! In meinen Augen holpert es schon am Anfang ein wenig, wenn auch kaum merklich. Der Protagonist kam mir gleich ein wenig schwammig vor. Besonders ideenreich ging es dann auch nicht weiter: Von der Handlungsfolge werden höchsten sehr junge Leute überrascht sein, die selten Filme gesehen oder Bücher gelesen und auch sonst nicht viel erlebt haben. Aber dann eskaliert es völlig: Der achso ambitionierte und "individuelle" Protagonist vergisst sich völlig, wird genau das Gegenteil von dem, was er einst werden und sein wollte und findet sich auch noch ganz toll dabei. Die zweite Hälfte des Buches kann man nur noch mit Mühe mit der ersten in Zusammenhang bringen. Die Handlung verliert völlig den roten Faden: Bei jedem Umblättern der letzten Seiten sind plötzlich Jahre vergangen, was dazwischen passiert ist, soll uns scheinbar egal sein. Wenn ich lesen muss, dass ich auf meine Wünsche und Träume pfeifen soll, dass alles, was ich mir erträume, in Wirklichkeit Quatsch ist, weil es nur den einen Weg zum Glück gibt, nämlich (so will es Homann) ungewollt schwanger zu werden, in einer unglücklichen Beziehung zu leben und einen unbefriedigenden Job auszuüben, dann möchte ich schreien! Fazit: Ein außerordentlich bescheuertes Buch, das aber einige sehr witzige Momente hat. Dennoch möchte ich dem Autor hiermit offiziell das Sie anbieten.

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