Leserpreis 2018
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Gunnar01

vor 4 Monaten

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Hallo,

ich lade euch ein zu einer Leserunde mit meinem Krimi aus der Weimarer Republik, "Schwarze Reichswehr" (erschienen dieses Jahr im Gmeiner Verlag).  Hier zunächst der Klappentext:

"Berlin, 1927. Während die Lohmann-Affäre die Weimarer Republik erschüttert und die Existenz einer geheimen Reichswehr enthüllt, wird Kommissar Gregor Lilienthal im Zuge einer Mordermittlung mit dem Schrecken des Ersten Weltkriegs und der Revolution von 1918/19 konfrontiert. Dabei trifft er auf zwielichtige Offiziere und skrupellose Militärärzte, auf Ringvereine und Freikorps, auf Joseph Goebbels und Horst Wessel – und auf ein Geheimnis, das all seine Erkenntnisse über den Haufen wirft."

Es handelt sich also um einen historischen Krimi aus der jüngeren Vergangenheit. Mit meiner Serie (dies ist der 6. Band, man kann aber jedes Buch für sich lesen) erzähle ich die Geschichte der Weimarer Republik, eine überaus spannende und konfliktreiche Zeit, und tauche in den Alltag der zwanziger Jahre ein.

Bis zum 27.7. werden zehn Bücher verlost, natürlich kann darüber hinaus jeder mitmachen, der das Buch gekauft hat. Ich werde die Leserunde begleiten und beantworte gern alle möglichen und unmöglichen Fragen. Es kann sein, dass ich mal den einen oder anderen Tag nicht reagieren kann, weil ich auf Lesereise bin, aber prinzipiell bin ich bestrebt, mehrmals täglich zu antworten.

Ich würde mich über euer Interesse freuen.

Viele Grüße

Gunnar Kunz


Autor: Gunnar Kunz
Buch: Schwarze Reichswehr

anna_m

vor 4 Monaten

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Das hört sich spannend an. Ich interessiere mich für Geschichte und Politik und würde mich sehr über das Buch freuen.

Matzbach

vor 4 Monaten

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Da ich bisher alle Lilienthal-Romane gelesen habe und das Thema "Schwarze Reichswehr" höchst interessant ist, möchte ich meine Bewerbung für diese Leserunde in den Ring werfen.

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Maddinliest

vor 3 Monaten

S. 67 - 160 (Erster Weltkrieg, 1918)
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Diese Kapitel erlaubt einen schonungslosen und äußerst lebendigen Eindruck vom Soldatenleben im 1. Weltkrieg. Die Verrohung der Menschen ist hier deutlich zu erkennen, aber auch das Bemühen einiger, ein den Umständen entsprechend normales Miteinander zu ermöglichen. Gerade Gregor nimmt seine Aufgabe sehr ernst, den Mörder von Joscha zu suchen, obwohl man im Umfeld des Krieges meinen könnte, das ein einzelnes Leben nichts so viel wert ist. Wer mag der Mörder gewesen sein? Gregor konnte die Verdächtigen schon deutlich einschränken, oder hat er hier jemanden übersehen? Steht die Tat mit der, die Jahre später erfolgt, in Verbindung?

Maddinliest

vor 3 Monaten

S. 161 - 221 (Revolution, 1918/19)
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Auch hier wieder eine sehr lebendige Beschreibung der historischen Ereignisse. An Gregor ist gut die Mutlosigkeit und Frustration abzulesen, wie er mit dem Tod seiner geliebten Lilly zurecht kommen muss. Er hat es nicht mehr geschafft, sie zu sehen und ihr beizustehen, sicherlich ein Gefühl der Schuld. Das Elend was der Krieg hinterlassen hat kommt auch gut zum Ausdruck und die schwierige Situation der Orientierungs-losigkeit des Landes. Der Kriminalfall tritt hierbei fast ein wenig in den Hintergrund, aber der aufrechte Gregor lässt nicht locker und recherchiert weiter. Wer mag Joscha ermordet haben und warum? Diesbezüglich habe ich noch keinen wirklich Verdächtigen...

Maddinliest

vor 3 Monaten

Rezensionen

Vielen Dank, dass ich hier mitlesen durfte und einen ersten Einblick in die Welt von Gregor Lilienthal bekam. Das Buch hat mir wirklich richtig gut gefallen, hier die Links zu meiner Rezension:

https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/RCHVH1HH7UH4S/ref=cm_cr_arp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=3839222575
https://www.lovelybooks.de/autor/Gunnar-Kunz/Schwarze-Reichswehr-1512998064-w/rezension/1666075166/
https://www.thalia.de/shop/home/rezensent/
https://www.hugendubel.de/de/account/review/list
https://www.weltbild.de/konto/kommentare
https://www.buecher.de/go/my_my/my_ratings/
https://www.kriminetz.de/krimis/schwarze-reichswehr#comment-4389
https://wasliestdu.de/rezension/beeindruckender-historischer-kriminalroman
https://www.lesejury.de/gunnar-kunz/buecher/schwarze-reichswehr/9783839222577?st=1&tab=reviews&s=2#reviews

LG Martin

Goldie-hafi

vor 3 Monaten

Plauderecke

So, jetzt bin ich so durch das Buch durchgerutscht. Rezi folgt morgen.

Vampir989

vor 3 Monaten

Rezensionen

Danke das ich diesen tollen Krimi lesen durfte.Er hat mir wahnsinnig gut gefallen.Hier ist meine Rezension die ich noch auf anderen Portalen gepostet habe.



https://www.lovelybooks.de/autor/Gunnar-Kunz/Schwarze-Reichswehr-1512998064-w/rezension/1666598910/

Gunnar01

vor 3 Monaten

Rezensionen

Lieber Martin, liebe "Vampir",

herzlichen Dank für eure tollen Rezensionen!!

Gunnar01

vor 3 Monaten

Plauderecke

Hallo, ich bin wieder zurück von einer ziemlich aufregenden Lesereise!

Das ging schon mit der Hinfahrt los. 6 Uhr aufstehen, mit dem Zug nach Norddeich, wo ich eigentlich 75 Minuten Zeit zum Umsteigen in die einzige Fähre des Tages nach Juist gehabt hätte. Aber wir sprechen ja von der Bahn. In Emden war die Brücke kaputt (was wohl öfter vorkommt, zumal die unter Denkmalschutz steht), deshalb standen wir anderthalb Stunden in Leer herum. Bekamen dann von der Bahn ein Taxi gestellt mit der Aussicht, entweder in Norddeich kein Zimmer mehr zu bekommen, weil die Übernachtungsmöglichkeiten ausgebucht waren, oder bis zur Ersatz-Fähre um Mitternacht im Wartesaal abzuhängen. Meine Lesung sollte zwar erst am folgenden Tag stattfinden, aber ich hätte mich maßlos geärgert, hätte ich den Auftakt des Festivals und die Lesungen der Kollegen verpasst.
Zum Glück saß in unserem Taxi eine Einheimische, die flugs die letzten noch freien Plätze im Flugzeug von Norddeich nach Juist reservierte. Das war zwar nicht billig (45.- Euro pro Person), aber das war es wert, um rechtzeitig anzukommen. Ich sah dem Flug in der 8 Personen fassenden Maschine (siehe Foto) zunächst etwas skeptisch entgegen, aber es war dann ein wunderbar ruhiger, nur wenige Minuten dauernder Flug bei schönstem Sonnenschein, sodass ich noch rechtzeitig zum Auftakt da war. Es lasen Nora Luttmer und Klaus-Peter Wolf, zwischendurch spielte eine Band – eine schöne Veranstaltung.
Mit dem sympathischen Organisator des Ganzen, Thomas Koch von der örtlichen Buchhandlung, den ich ja von meinem Stipendium 2015 her kannte, ging ich dann um 1.40 in der Nacht noch zum Fähranleger, um zwei Kolleginnen abzuholen, die auf die Mitternachtsfähre hatten warten müssen. Und fiel anschließend halbtot ins Bett.

Am Samstag Abend, nach meiner Kollegin Judith Merchant, las ich aus „Schwarze Reichswehr“. Wieder eine schöne Stimmung im Publikum. Sonntag Vormittag las Tatjana Kruse, anschließend ging es auf die Fähre zurück aufs Festland.

Da ich ja am Montag früh in Parchim bereits vor Schülern aus meinem Kinderbuch „Schnatzelschnapf!“ lesen sollte, die Fähre aber erst um 14:30 Uhr abfuhr, hatte ich mir die einzig mögliche Zugverbindung nach Parchim herausgesucht, bei der ich um 23:15 dort wäre, mit fünfmaligem Umsteigen. Nach den Erfahrungen bei der Hinfahrt befürchtete ich das Schlimmste. Und zu Recht. Beim ersten Umsteigen in Bremen hieß es, der Anschlusszug nach Hamburg habe über 50 Minuten Verspätung, damit hatte sich meine Reise eigentlich bereits erledigt. Allerdings erhielt ich am Schalter die Information, ein früherer Zug nach Hamburg hätte ebenfalls Verspätung und träfe gerade ein, wenn ich die Beine in die Hand nehmen würde, könnte ich ihn noch erwischen. Was ich auch tat.
Der nächste Anschlusszug in Hamburg startete mit fünf Minuten Verspätung, sodass ich in Ludwigslust wieder rennen musste, um den Zug nach Schwerin zu erwischen. Dort war ich gezwungen, den Schienenersatzverkehr zu nutzen, mit einem Busfahrer, der die Strecke zum ersten Mal fuhr und die Fahrgäste fragen musste, wo es denn lang ginge. In Crivitz erneut umsteigen in den Zug nach Parchim, wo ich dann nach neun Stunden Reise gegen 23:30 ankam und tot ins Bett fiel.

Am Montag hatte ich ab 8:30 kurz hintereinander drei Lesungen vor Kindern aus meinem Kinderbuch „Schnatzelschnapf! oder: Wie kommt die Welt in meinen Kopf?“, die anstrengend, aber auch sehr schön waren. Danach fuhr ich gleich zu meinem nächsten Leseort weiter, nach Neubrandenburg. Diesmal gelang es der Bahn tatsächlich, den Zeitplan einzuhalten.

Am Dienstag hatte ich einen freien Tag, den ich zum Arbeiten nutzte. Mittwoch dann wieder drei Lesungen aus „Schnatzelschnapf!“ vor Kindern. Anschließend ging es zurück nach Berlin.

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