Gunnhild Øyehaug Ich wär gern wie ich bin

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Inhaltsangabe zu „Ich wär gern wie ich bin“ von Gunnhild Øyehaug

Sigrid liebt Magnus, der mit seiner neuen Liebe Linnea nach Prag gereist ist. Sigrids Idol, der Schriftsteller Kåre Tryvle, ist zu einem Vortrag nach Bergen gekommen und verliebt sich in Sigrid. Aber nach der ersten gemeinsamen Nacht stellt er fest, daß er Wanda zurückhaben will, die Bassistin in einer Frauenrockband, von der er sich nach einem Streit getrennt hat. Es ging um Tarantinos Kill Bill 2 und um Uma Thurman, die in Teil 1 viel tougher war. Tough wollen sie sein, weil es dann einfacher ist, das Leben zu meistern: Sigrid und Wanda, aber auch Linnea, die Regisseurin. Doch was passiert, wenn Stärke sich in Schwäche verwandelt? In eine Schwäche für Männer? Dürfen wir sein, wie wir sind, fragt sich Sigrid, oder müssen wir uns in zu großen Männerhemden verstecken, um verletzlich auszusehen und geliebt zu werden? Und warum greift selbst Sofia Coppolas Lost in Translation zu diesem Trick?
„Du liebe Güte, was für ein Buch! Einfallsreich und lebendig, in Sprache wie Handlung. Der norwegische Roman des Jahres! Die Lektüre ein pures Fest.“ Aftenposten

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  • Rezension zu "Ich wär gern wie ich bin" von Gunnhild Øyehaug

    Ich wär gern wie ich bin

    parden

    17. August 2012 um 01:26

    ANSTRENGENDE GEDANKENREISEN... Sigrid liebt Magnus, der mit seiner neuen Liebe Linnea nach Prag gereist ist. Sigrids Idol, der Schriftsteller Kåre Tryvle, ist zu einem Vortrag nach Bergen gekommen und verliebt sich in Sigrid. Aber nach der ersten gemeinsamen Nacht stellt er fest, daß er Wanda zurückhaben will, die Bassistin in einer Frauenrockband, von der er sich nach einem Streit getrennt hat. Es ging um Tarantinos Kill Bill 2 und um Uma Thurman, die in Teil 1 viel tougher war. Tough wollen sie sein, weil es dann einfacher ist, das Leben zu meistern: Sigrid und Wanda, aber auch Linnea, die Regisseurin. Doch was passiert, wenn Stärke sich in Schwäche verwandelt? In eine Schwäche für Männer? Dürfen wir sein, wie wir sind, fragt sich Sigrid, oder müssen wir uns in zu großen Männerhemden verstecken, um verletzlich auszusehen und geliebt zu werden? Gunnhild Øyehaug, geboren 1975, lebt in Bergen. Sie ist Dozentin für Creative Writing, Lyrikerin und Essayistin. "Ich wär gern wie ich bin" ist ihr erster Roman. Er wurde in Norwegen von Kritikern wie Lesern begeistert gefeiert, war für alle wichtigen norwegischen Literaturpreise des Jahres 2008 nominiert und gewann die meisten. Hätte ich dieses kurze Portrait der Autorin zeitig gelesen, hätte ich mir wohl schon im Vorfeld überlegt, ob es das richtige Buch für mich sein könnte. Doch so hatten mich Cover und Klappentext neugierig gemacht und verleiteten mich dazu, einmal mehr etwas Neues auszuprobieren... Bereits nach wenigen Seiten geriet ich ins Grübeln, ob ich überhaupt weiterlesen sollte. Stil und Aufbau erinnerten mich im ersten Moment doch sehr an meinen Versuch mit einem Buch von Sibylle Berg - auch da gab es eine Aneinanderreihung von kurzen Szenen, die von vielen verschiedenen Personen handelten. Im Unterschied zu Bergs Buch hatte ich diesmal aber nicht das Gefühl, der Beschreibung einer destruktiven und im Grunde hoffnungslosen Welt ausgesetzt zu sein, so dass ich mich entschloss, doch weiterzulesen. Anstrengend war es aber allemal. Die aneinandergereihten Szenen beschäftigen sich fast ausschließlich mit der Gedankenwelt der verschiedenen Personen, die sich allesamt selbst in Frage stellen und ihr Leben beinahe minutiös analysieren. So auch stets hinterfragen, ob sie sich selbst treu sind oder sein können, wenn sie versuchen, sich auf jemand anderen einzulassen. Dazu kommt der wirklich nicht einfache Schreibstil: fast absatzlos, häufig Schachtelsätze, wörtliche Rede und Gedanken ohne Zeichensetzung. Und als ob das nicht schon anstrengend genug wäre, tauchen auch immer wieder Querverweise auf Dantes Göttliche Komödie sowie auf "Das Schloss" von Kafka auf, manche Szenen gleiten dementsprechend durchaus auch ins Surreale ab. Und so ließ sich das Buch trotz seines nicht allzu ausgeprägten Umfangs nicht fließend lesen. Nach wenigen Seiten hatte ich jeweils das Gefühl, bereits seit Stunden zu lesen - und brauchte wieder eine Pause... Insgesamt ein interessanter Ausflug in die Welt der Literatur - jedoch keiner, der in mir persönlich die Lust auf eine Wiederholung entfacht. Um mit einem Zitat des Buches zu schließen: "Unser allerletzter Kommentar lautet: Puh." (S. 270)

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