Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende

von Gunter Dueck 
1,9 Sterne bei16 Bewertungen
Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
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ResaMagdalenas avatar

Irgendwie war es ein ganz schöner Schmarrn und irgendwie war es auch witzig wegen ein paar der Charaktere! Kein Muss

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783844218923
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:epubli GmbH
Erscheinungsdatum:02.03.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Traumfeders avatar
    Traumfedervor 6 Jahren
    Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Die Neugier des Menschen ist sowohl ein Stärke, als auch eine Schwäche. Hätte Brain gewusst, was sein Handeln auslösen würde, wäre vieles sicherlich anders gekommen. Eine kleine Handlung führte dazu, dass Vampire die Herrschaft über die Welt übernahmen. Menschen wurden zur Mangelware, ein neuer Industriezwei entstand. Der Junge Leo, einer der ersten Vampire, gewann schon zu Beginn an Macht und führt nun ein Imperium. In seiner Hand liegt die Entscheidung, wer leben darf und wer stirbt. Die Zukunft scheint verloren. Doch Brain und Leons Schwester, Anke, wollen es so nicht hinnehmen. Gemeinsam versuchen sie einen Weg aus dieser Verdammnis zu finden. Die Antwort scheint im alten Ägypten verborgen zu sein, wo seit uralter Zeit die Engel und Teufel um die Seelen der Verstorbenen streiten.

    Meine Meinung
    Es ist schwer eine Rezension zu einem Buch zu verfassen, welches die Erwartungen komplett unerfüllt ließ. Eigentlich hätte ich das Buch am liebsten schon nach wenigen Seiten abgebrochen, doch da es für eine Leserunde zur Verfügung gestellt wurde, quälte ich mich bis zur letzten Seite durch. Der Klappentext versprach vieles, doch nichts davon bewahrheitete sich.

    Die Geschichte beginnt damit, dass der Wissenschaftler, Brain, einer befreundeten Familie dabei hilft eine Autobombe zu basteln. Als sie diese hochjagen wollen, wohl gemerkt mit den eigenen jungen Kindern, die dabei zusehen sollen, taucht eine sprechende Katze auf, die zum Tod des Familienvaters führt. Brain, der eigentlich immer alles wissen will, will nachforschen und trifft an der Unfallstelle auf einen Vampir, der ihn verwandelt. Als dann anderen Vampire, die die Ordnung halten, ihn töten wollen, werden auch die Kinder Leo und Anke gebissen. Brain wird beim Kampf verletzt und schläft für eine lange Zeit. Damit beginnt der lauf der Geschichte auf ihr Ende zu.

    Als ich diesen Beginn gelesen habe, dachte ich nur, dass die Eltern verrückt sein müssen. Warum nimmt man seine Kinder mit, wenn man eine Bombe legen will? Eltern sollten ihre Kinder eigentlich davor bewahren so etwas sehen zu müssen. Nach dem Tod von Otto, dem Vater, scheint irgendwie niemanden wirklich zu traumatisieren.
    Die Verwandlung von Brain fand ich irgendwie lächerlich, vor allem wie er alles dokumentierte.
    Als er dann verletzt mit der Lanze im Herzen da liegt, ist für mich nicht klar, warum die Anderen sie ihm nicht rausziehen. Er ist ein Vampir, also schon tot, was soll da denn bitte noch schief gehen?
    Tja, sie lassen ihn mehrere Jahrzehnte mit dem Ding im Herzen, wobei er die ganze Zeit Schmerzen hat. Warum?
    Als Brain dann endlich die Lanze gezogen wurde und er sich regeneriert, ist die Welt voller Vampire. Menschen werden nun noch als Zuchtvieh angesehen. Sie sind Konsumwaren.
    Der kleine Leo hat die Weltherrschaft an sich gerissen und tut alles, damit alle nur ihm folgen. Er ließ jedem Menschen und Vampir einen Chip einpflanzen, welcher sie dazu zwingt ihm zu gehorchen.
    Nachdem ich das gelesen hatte, fragte ich nicht ehrlich gesagt, wie es funktionierte, dass ausgerechnet ein kleiner Junge wie Leo Weltherrscher werden konnte. Wenn alle zu Vampiren geworden sind, warum folgen sie ausgerechnet ihm?
    Noch ne interessante Frage wäre, woher hatte er überhaupt das Geld um das Imperium aufbauen zu können?
    Außerdem ist mir aus dem ganzen Text nicht klar geworden, wie die darauf gekommen sind, dass die Antwort in Ägypten zu finden ist.

    Der Ansatz mit den Engeln und Teufeln, sowie die Tatsache, dass sich alles auf der Erde abspielen soll, ist eigentlich ganz interessant. Ich finde es nur schade, dass der Autor daraus nichts besseres gemacht hat.
    Beim Lesen ist einfach alles durcheinander gekommen, irgendwann ging der Sinn verloren. Erst gegen Ende des Buches ist klar, worauf der Autor eigentlich hinaus wollte.
    Meiner Meinung nach, wurde einfach zu viel offen gelassen.
    Außerdem war ich einfach zu genervt von dem dauernden "Ich , Anke - ich WILL!"

    Fazit
    Eine gute Idee, jedoch wenig ausgereift. Daraus hätte man viel mehr machen können.
    Ich hatte mir mehr erhofft, wurde aber kläglich enttäuscht.

    Kommentare: 1
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    claudi_blues avatar
    claudi_bluevor 6 Jahren
    Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Eine gute Mischung aus Mythologie Geschichte und dem klassischen Vampirfantasy. Ich finde das Buch manchmal langweilig aber dann gibt es Abschnitte die man unbedingt lesen möchte. Am besten gefällt mir der Charakter Anke sie ist immer happy und sieht in allem das positive, was das Leseerlebnis besser umschmückt. Leon hingegen, ihr Bruder versucht alles um die Menschen nurnoch als Nahrungsquelle auferleben zu lassen. Leon macht seiner Mutter und Anke das Leben zu einer Qual. Leons einzigstes Ziel ist als Vampir der Stärkste und Herausragenste zu werden. ER möchte der König von allen und jedem sein. Sein Wille wird geschehen. Die Chips die jedem Menschen und Vampiren eingepflanzt sind erfüllen diesen Willen, sie steuern die Vampire ohne Wiederstandskraft. Gutes Buch. :)

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    purplerose10s avatar
    purplerose10vor 7 Jahren
    Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Kurzbeschreibung: Die skrupellose Bio-Industrie hat den menschlichen Körper als ultimative Verdienstquelle entdeckt. Body-Modding ist in! Der letzte Schrei in Clubs und Lounges aber ist der Biss zum Vampir. Untote haben mehr Spaß am Leben! Jetzt kostenlos! Plötzlich werden die Menschen knapp. Frischblut ist nun der dominierende Wirtschaftsfaktor! Der frühreife Leon steigt zum mächtigen Beherrscher eines Zuchtkonzerns auf, der die Welt mit langhälsigen Gebrauchsmenschen versorgt. Inmitten dieser Apokalypse machen sich Leons Schwester Anke und der Wissenschaftler Brain auf die Suche nach dem Ursprung allen Unglücks. Ihr Weg führt zu den letzten Geheimnissen der Menschheit. In Ägypten finden sie Tod & Teufel, die Antwort auf fast alle Fragen und den Urgrund der menschlichen Seele. Anke greift sich den Schlüssel zu einer neuen besseren Welt der Liebe: das Ankhaba.

    Buchaufmachung: Also als ich es das erste Mal in den Händen hielt, war ich positiv überrascht. Das Cover gefällt mir sehr gut, mal etwas anderes.

    Meine Meinung: Zu diesem Buch werde ich nur eine sehr kurze Rezi schreiben, zum einen da mich das Buch leider gar nicht überzeugen und zum anderen da ich große Teile nichtmal richtig verstanden habe. Hatte wohl falsche Erwartungen, dachte irgendwie es wäre "normaler" .Doch vielleicht war ich einfach zu jung für diese Geschichte, um den Hintergrund zu verstehen.

    In die Charakter konnte ich mich nicht hineinversetzen und generell war mir alles irgendwie zu abgedroschen. Ich musste Seiten teilweise dreimal lesen.

    Doch ich bin mir sicher der Autor hat sich bei alldem etwas besonderes gedacht, anscheinend kommt das nur bei den meisten nicht an. Aber vielleicht sollte man sich ein eigenes Bild machen.

    Fazit: Meins wars nicht, aber es gibt bestimmt Leute die es gut finden. Also wie oben schon gesagt: Einfach selber lesen.

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    Pharo72s avatar
    Pharo72vor 7 Jahren
    Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Viel gewollt, aber schlecht umgesetzt

    Zum Inhalt:

    In einer vielleicht recht nahen Zukunft ist die Dekadenz der Menschen grenzenlos geworden. Mithilfe modernster Bio-Technologien wird der perfekte Mensch geschaffen, immer verrückter sind die Auswüchse zur „Verbesserung“ des Ausgangsmaterials. Martha kann es nicht länger mit ansehen und möchte als Protest Bomben sprechen lassen. Ihr Jugendfreund Brain hilft ihr beim Bau einer Bombe und gemeinsam mit ihren Kindern Anke und Leon sowie ihrem Mann Otto wollen sie zur Probe ein Auto in die Luft jagen.

    Jedoch greift der Teufel ins Geschehen ein und Otto kommt unter mysteriösen Umständen ums Leben. Brain will der Sache auf den Grund gehen, findet eine versteckte Höhle und wird von einem Vampir gebissen. Während eines Angriffs auf ihn werden auch Martha, Anke und Leon zu Vampiren, während Brain durch eine Lanze bewegungsunfähig gemacht wird. In den kommenden 100 Jahren baut Leon ein Vampirimperium auf, doch langsam werden die Menschen knapp. Brain, inzwischen wieder auf den Beinen, begibt sich mit Anke und Martha nach Ägypten, um die Ursache allen Übels zu ermitteln. Doch Engel und Teufel haben ihre eigenen Pläne.

    Meine Meinung:

    Vorab muss ich sagen, dass ich ein Fan von Vampirromanen bin und nicht unbedingt nur von der weichgespülten Sorte a la Edward Cullen. Daher habe ich mich auch auf eine Leserunde bei Lovelybooks für dieses Buch beworben und bekam den Roman als Ebook zur Verfügung gestellt. Nur aus diesem Grund habe ich mich schließlich dazu durchgerungen, es auch zu Ende zu lesen, denn es war für meinen persönlichen Geschmack so ziemlich das Schlechteste, was ich je gelesen habe.

    Die erste Variante des Ebooks war durch einen Konvertierungsfehler schlicht nicht lesbar, was jedoch dem Autor nicht angelastet werden kann und auch sehr schnell vom Verlag korrigiert wurde. Doch auch in die nun offiziell richtige Fassung schlichen sich zunehmend mehr Druckfehler. Oftmals blieben Sätze einfach unbeendet, Satzzeichen schienen vernachlässigbar, Buchstaben waren vertauscht. Vielleicht bin ich in der Hinsicht ein wenig zu kritisch, weil ich mich selbst gern schon mal als Korrektor betätige, jedoch stört so etwas meinen Lesefluss einfach ganz erheblich.
    Ein weiteres Manko war der Satzaufbau. Da beginnen schon mal 10 Sätze hintereinander mit „Er“ plus Verb. Das liest sich einfach langweilig und abgehackt. Manche Formulierungen dagegen schienen völlig unsinnig.

    Die Figuren selbst blieben blass, ihre Motivation weitestgehend unverständlich, aber darüber kann ich hinwegsehen. Es gibt den einen oder anderen lichten Moment, wo der Autor es schafft, den Menschen den Spiegel vorzuhalten und seine Botschaft anzubringen. Fantasie kann man ihm auch nicht wirklich absprechen, allerdings wirkt das Ganze wie Stückwerk, ein Wort, welches im Roman selbst eine besondere Bedeutung hat. Zu viel wird hier vereinigt. Von ägyptischer Mythologie über Bibelgeschichte, Ausflüge in Filmklassiker bis hin zu Wirtschaftsstrategien. Das Ganze Wirrwarr um Ka, Ba und Ank ist schwer zu durchschauen. Der Vampirmythos hat eigentlich nur den Sinn, die Langlebigkeit der Menschheit zu gewährleisten.

    Zwischendurch gibt es immer wieder Logiklöcher (mal bluten Vampire, mal nicht, mal hört niemand Brains furchtbare Schreie außer Anke, dann wieder soll er ruhiggestellt werden, damit keiner ihn hören kann). Einige fast splatterhafte Beschreibungen waren mir einfach zu viel des Guten, manche Handlungsentwicklungen wie der allein existierende Kopf von Brain hanebüchen und unnötig. Auch das Ende befriedigt mich nicht wirklich. Ein neuer Anfang – okay – Adam und Eva – meinetwegen, obwohl aus zwei Menschen schlicht und einfach rein evolutionsbiologisch keine neue Menschheit entstehen kann, aber was soll die zweite Fortpflanzungsebene, ohne jetzt zu viel verraten zu wollen?

    Sorry, hier endet dann wieder mein kurzes Aufflackern von Verständnis. Sicher gibt es auch für diese Art Literatur Leser, die sich begeistern können, mich hat „Ankhaba“ absolut nicht erreicht, weder als Roman noch als modernes Märchen, wie vom Autor bezeichnet.

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    Kanyas avatar
    Kanyavor 7 Jahren
    Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Die Geschichte:
    Es fällt mir extrem schwer zu diesem Buch eine Rezension zu verfassen. Einerseits ist der Inhalt so komplex, dass es fast unmöglich ist, den in wenigen Worten zusammen zu fassen, andererseits hatte ich mir von dem Buch leider was ganz anderes erwartet.

    Der Klappentext weißt auf einen Teil der Geschichte hin, der erst recht spät an Bedeutung gewinnt. Das ist etwas irreführend. Das Buch beginnt damit, dass Martha zusammen mit Brain, ihren beiden Kindern und ihrem Mann Otto ein Auto in die Luft sprengen will, um eine Protestaktion zu starten. Dabei kommt es zu einem Unglück, ausgelöst durch einen Vampir und Otto stirbt. Nach und nach werden die anderen vier auch zu Vampiren und es vergeht eine sehr lange Zeitspanne, in der Brain quasi bewusstlos vor Schmerzen ist, Martha alt wird und Leon (ihr Sohn) ein Vampirimperium aufbaut. Er züchtet Menschen als Nahrung, da es kaum noch welche gibt.
    Der Teufel hat das alles ausgelöst und beeinflusst, damit er mit der Seelenreinugung vorankommt.

    Dieses Buch ist definitiv kein normaler Roman. Es ist laut dem Autor eher wie ein Märchen gedacht, was leider die Protagonisten sehr blass erscheinen lässt (siehe unter Protagonisten).
    Es kommen sehr viele Begriffe aus der ägyptischen Mythologie und mir ist es als Nichtkenner teilweise sehr schwer gefallen, damit nicht durcheinander zukommen. Zum Schluss konnte ich die Begriffe verstehen und es fiel mir deutlich leichter dem Erzählstrang zu folgen. Das letzte drittel hat mir dann auch recht gut gefallen.
    Ich würde sagen, das Buch ist eher an Leser gerichtet, die schon Werke von Gunter Dueck kennen und mögen und nicht auf leichte Kost stehen.
    Mir ist es vor allem der Anfang sehr schwer gefallen, da ich erstens mit was anderem gerechnet habe und zweitens den Haupterzählstrang weder gesehen, noch verstanden habe. Das wird alles sehr spät aufgeklärt.

    Alles in allem hat mir das Buch in der ersten Hälfte gar nicht gefallen, in der zweiten mäßig bis richtig gut.

    Die Protagonisten:
    Die Protagonisten werden alle nur schwach beleuchtet und bis zum Schluss konnte ich mich weder in sie hineinversetzten, noch Sympathie für diese entwickeln. Die Handlungsweisen sind konvus und man erfährt wenig über die Hintergründe der Personen. Was zwar gewollt ist, mich aber eher gestört hat.

    Der Schreibstil:
    Der Schreibstil ist zwischenzeitlich sehr trocken, mit vielen Erklärungen, die aber auch benötigt werden. Zeitweise vermag Gunter Dueck aber auch Spannung aufzubauen. Die Gefühle und Gedanken sind schwer nachzuvollziehen und die Schreibweise als Märchen ist sehr gewöhnungsbedürftig.

    Das Cover/der Buchtitel:
    Das Cover ist sehr interessant und geheimnisvoll und hat mit dazu geführt, dass ich es gelesen habe. Der Titel "Ankhaba" lässt schon etwas auf den ägyptischen Hintergrund schließen und nimmt dann auch im letzten Teil des Buches an Bedeutung zu.

    Fazit:
    Das Fazit fällt mir sehr schwer, da ich es an manchen Stellen richtig gut fande, an anderen nur sterbenslangweilig und konvus.
    Dieses Buch ist definitv nur etwas für Leser, die einen etwas anderen Roman suchen, denn da werden sie nicht enttäuscht. Für mich war das Buch in großem und ganzen leider nichts.

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    utaechls avatar
    utaechlvor 7 Jahren
    Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Inhalt:
    Es war einmal irgendwann in der Zukunft. Vier Menschen werden nach einem eher missglückten Attentat in Vampire verwandelt. Dieses Ereignis, dass der Teufel heraufbeschworen hat, um den Anforderungen des Engels gerecht zu werden, verändert den Lauf der Welt. Hundert Jahre vergehen, während derer Vampire unter Leons Herrschaft die Oberhand gewinnen und Menschen nur noch zur Zucht benutzt werden. Seine Schwester Anke, deren Mutter Martha und der befreundete Brain machen sich auf, in Ägypten den Sinn hinter dieser Entwicklung zu finden und geraten dabei in einen Konflikt zwischen Himmel und Hölle, der das Ende der Welt bedeuten kann.

    Kritik:
    Es ist nicht einfach, eine Kritik zu diesem Buch zu schreiben, da es die Erwartungen, die man in eine Vampirgeschichte gerne steckt, nicht wirklich erfüllt. Sie ist eher SciFi-Märchen, als Roman. Sie hat einen holprigen Einstieg und der geneigte Leser muss sich erst in Gunter Duecks Schreibstil hineinfinden. Gelingt dies jedoch, so erwartet einen eine Reise durch psychologische, mythologische, menschliche und vampirische Welten, in denen man vieles wiederfinden kann von dem man irgendwann irgendwo schon mal etwas gehört hat. Es reicht von der Zahl 42, über Adam und Eva, bis hin zum ägyptischen Totenbuch.
    Gunter Dueck versteht es gekonnt seine Geschichte in einen mythologischen Kontext zu setzen, der zum Ende hin ein logisches Ende erzeugt. Ein Buch, dass man nicht einfach nebenbei lesen kann, sondern auf das man sich einlassen muss. Dafür wird man mit einer Geschichte belohnt, die zum Nachdenken und zur ein oder anderen philosophischen Reflektion anregt.
    Mir hat das Buch gut gefallen und ich ärgere mich fast, es nur als E-Book zu besitzen, wodurch ich ihm keinen Platz in meinem realen Bücherregal spendieren kann. Ein Buch dass man sicher öfter mal hervorholen kann, um noch das ein oder andere Neue zu entdecken.
    Ich empfehle die Leseprobe zu lesen, bevor man sich das Buch kauft. Gefällt diese, so ist das Buch eine Empfehlung von mir, ansonsten, lieber zu einem anderen Vampirroman greifen und glücklich werden.

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    lexxi2ks avatar
    lexxi2kvor 7 Jahren
    Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    In dem Buch geht es um Anke, Martha, Brain und Leon. Diese werden in Vampire verwandelt, wobei Martha, Anke und Brain versuchen mit der neuen Situation zurecht zu kommen, baut Leon währenddessen ein neues Imperium von Vampiren auf. Er fängt an Menschen als Blutkonserven zu züchten und pflanzt allen Vampiren Computerchips ein, um sie seinem Willen zu unterwerfen und unter Kontrolle zu haben. Anke und Brain machen sich auf den Weg nach Ägypten um den Ursprung des Unglücks zu finden. Dort treffen sie auf Tod & Teufel, die Antworten auf fast alle Fragen und den Urgrund der menschlichen Seele haben. Dort greift sich auch Anke den Schlüssel zu einer neuen und besseren Welt: das Ankhaba.

    Eigentlich hab ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Meine Vorfreude wurde aber schon auf den ersten zehn Seiten zunichte gemacht. Das Buch fing an mit einer Unterhaltung zwischen einem Engel und einem Teufel. Die beiden stritten sich darum das die Teufel nicht genug reine und saubere Seelen für den Himmel liefern können. Jetzt fragt man sich sicherlich was das in einem Vampirroman zusuchen hat? Genau das hab ich mich auch gefragt. Auch habe ich bis zum Schluss des Buches nicht richtig verstanden um es was es genau geht oder besser gesagt, warum die bestimmten Charaktere genau dies tun oder wollen.

    Zudem erwarte ich von einem Buch das die einzelnen Charaktere genau beschrieben sind und authentisch wirken. Dies ist dem Autor bei diesem Buch leider nicht gelungen. Ich konnte keinen wirklichen Zugang zu den einzelnen Personen finden und es war mir auch keine einzige sympatisch. Auch kann ich sehr viele Handlungsstränge nicht wirklich nachvollziehen da dem Autor hier nicht gelungen ist das ganze informativ zu formulieren und wiederzugeben. Auch wirken die einzelnen Charaktere richtig dumm auf mich und

    Den Schreibstil des Autors würde ich nach dem Lesen als gewöhnungsbedürftig beschreiben. Ich hatte wirklich Probleme beim Lesen des Buches und ich wollte es nach den ersten 100 Seiten schon weglegen, hab mich dann aber noch bis zum Ende durchgekämpft. Auch finden man in diesem Buch sehr viele Schreibfehler, wo ich mir denke, kann das keiner überprüfen bevor so etwas in den Handel kommt? Diese Schreibfehler ziehen sich durch das ganze Buch und man könnte fast der Meinung sein, ein Grundschüler hätte dieses Buch geschrieben. Der Satzbau wirkt auch immer gleich und beginnt meist mit den gleichen Wörtern. Hier wurde sich meiner Meinung nach keine große Mühe gegeben.

    Etwas positives hat das Buch allerdings. Mir gefällt das Cover nämlich sehr gut und es fällt richtig auf.

    Mein Fazit: Ich fasse es kurz. Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft und ich finde es einfach nur langweilig, primitiv und nicht durchdacht. Auch nerven mich die vielen Schreibfehler und die komische Geschichte der man nicht wirklich folgen kann. Ich kann dieses Buch nicht weiterempfehlen.

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    Lesewutzs avatar
    Lesewutzvor 7 Jahren
    Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Das Buch handelt von Martha, Anke, Leon und Brain. Sie werden in Vampire verwandelt, wobei Martha, Anke und Brain versuchen mit der neuen Situation zurecht zu kommen, während Leon ein neues Imperium von Vampiren aufbaut. Er fängt an Menschen zu züchten, als Blutkonserven und pflanzt allen Vampiren Chips ein, um sie seinem Willen zu unterwerfen. Es beginnt ein Machtkampf zwischen beiden Gruppen.
    Mir hat das Buch leider überhaupt nicht zu gesagt. Die Beschreibung versprach viel mehr als das Buch halten konnte. Ich fand leider keinen Zugang zu den Hauptpersonen und durch immer wieder auftauchende Zeitsprünge viel es mir auch schwer dem Theme bzw. Der Geschichte zu folgen.
    Wer hier einen typischen Vampirroman wie Twilight erwartet, dem kann ich nur vom Kauf abraten. Ein sehr extravagantes Buch was mich nicht überzeugt hat.

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    Jeamis avatar
    Jeamivor 7 Jahren
    Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    *Ganz zu Anfang:* wer hier einen klassischen Vampierroman erwartet liegt gänzlich falsch und ist sicher zum Schluß ganz arg enttäuscht.
    .............
    Das ist eine ganz außergewöhnliche, abgedrehte Geschichte, die mir sehr viel Spaß gemacht hat.
    Zeitweilig hat mich das Verhalten der Vampiere sehr an unser eigenes Verhalten (Menschen) erinnert. Ob das beabsichtigt ist, weis ich nicht. Wir Menschen verhalten uns auch nicht immer korrekt gegenüber anderen Lebewesen.
    Auch der Philosophische Hintergrund (woher kommen wir, was machen wir, wohin gehen wir) hat mir sehr gut gefallen.
    ............
    Ich hab mal ein ähnlich flippiges Buch gelesen, allerdings mit einem ganz anderen Thema: Bad Monkeys von Matt Ruoff
    ............
    Das ist sicherlich Geschmacksache - aber ich steh auf solche Geschichten!

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    C
    claudia_reinertvor 7 Jahren
    Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Eine Bombenbau-Protestaktion von Martha und Brain geht nach hinten los – Marthas Mann Otto wird von seinem elfjährigen Sohn Leon getötet, Tochter Anke hätte das beinahe verhindert, wäre da nicht die teuflische schwarze Katze gewesen. In seinem Forscherdrang findet Brain heraus, woher sie kam – und entdeckt einen Vampir, wobei er selbst in einen verwandelt wird. Durch mehrere Missgeschicke werden auch Anke, Martha und Leon zu Vampiren, überstehen aber eine Jahrzehnte dauernde Frist, während der Menschen beinahe rar werden, weil sich Leon zum Herrscher aufschwingt, der fast alle Menschen zu Vampiren verwandelt.
    Anke, Brain und Martha laufen durch eine ägyptische Pyramide, um nach dem Geheimnis des Vampirismus zu suchen und Leons grausamer Herrschaft ein Ende zu setzen, die Menschenfarmen einschließt ...

    Am Plot scheint (bis hierher und aus dieser Makroperspektive) auf den ersten Blick wenig auszusetzen – an der Umsetzung hingegen so viel, dass das Lesen wirklich zur Qual wurde, und zwar aus vier Gründen.

    Als erstes gibt es hier die Details oder Ausschmückungen in der Geschichte, die teilweise in den Plot hineinreichen und die vor dem Schreiben hätten eliminiert werden müssen: Diese sind unglaublich unterschiedlich - und wäre das Buch eine Speise, dann würde es schmecken wie Vanilleeis mit sauren Gurken. Hier treffen ägyptische Legenden und deren Symbole auf den Mythos vom heiligen Gral und seiner Lanze (die in Amfortas/Brain steckt), etwas Michail Bulgakow (der sprechende abgeschlagene Kopf, die sprechende schwarze Katze, sich häufende Teufelserwähnungen), Douglas Adams („42“ und Enthüllungen von Wahrheiten, die überraschend platt sind), Goethe (Prolog, Intermezzo und Epilog auf dem Friedhof zwischen Engeln und Teufeln), Management-Weisheiten (die ad absurdum geführt werden) und dazu etwas Quentin Tarantino und abgeschlagene Gliedmaßen und viel Blut. Normalerweise mag ich solche Stilmischungen und Intertextualität – aber hier war's mir eindeutig zu viel.

    Als nächstes der Stil, der unkontrolliert zwischen normaler Umgangssprache und gespreizten biblischen Formulierungen changiert. Ein gläubigerer Mensch als ich wäre wütend geworden und hätte das Buch in die Ecke gepfeffert – ich fand es nur unglaublich unausgegoren, so als hätte ein kleines Kind schnell geschrieben und keinen Cent auf seine Sprache gegeben. Ein Lektor hätte diesen Stil niemals angenommen.

    Drittens wurde dieses Buch niemals korrigiert: Ein Korrektor hätte das manchmal unzutreffende Vokabular des Autors moniert: „desolate Autos“ gibt es nicht, da sie nicht traurig an sich sein können. „Dann nahm er einen Stein und ritzte auf dem Felsen etliche Kreuze ein. »Das tue ich zu meinem Gedächtnis.«“ - So ein Quark! Das würde bedeuten, dass er etwas für sein eigenes Andenken unter anderen Menschen tut, z.B. einen Grabstein kauft, dabei ritzt Brain nur Zeichen als Gedächtnisstütze für sich selbst ein. Es wimmelt außerdem vor Tippfehlern, bei denen man den Eindruck hat, der Autor habe einmal ein fremdes Manuskript gescannt und dieses nie mehr durchgelesen. Zwei kleine Kostproben davon: „eine Antwort Litte“, „Vertraue und glaube. Sieb nickt bin. Du wirst seben.“. Manchmal ist es so grotesk, dass man meint, es sei ein Fehlersuchspiel.

    Viertens hätte dem Buch ein Mediengestalter/Hersteller gutgetan. Teilweise wurden Größer-kleiner-Zeichen anstelle von französischen Anführungszeichen verwendet, an einigen Stellen brachen Sätze ab oder waren sinnlose Zeilenumbrüche verteilt. Vielleicht lag das hier auch gar nicht am Autor, sondern an epubli – darauf deutet die Rückrufaktion hin, die ich nur so halb mitbekommen habe.

    Mein Fazit: Sofern ich es vermeiden kann, lese ich nie wieder etwas von einem Ebookverlag, sei es nun epubli, neobooks oder wer auch immer. Ungeprüfte, unlektorierte, unkorrigierte und schlecht gesetzte Manuskripte verderben einem den Spaß am Lesen – der mir sonst eigentlich selten fehlt.

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    DieBuchkolumnistins avatar
    Vampirromane sind seit Stephenie Meyers Bestsellerreihe um Bella und Edward gefragt wie nie - stets verliebt sich die zauberhafte Hauptdarstellerin in den gutaussehenden Untoten. Der Autor Gunter Dueck geht der Sache aber einmal ganz anders auf den Grund und entführt den Leser in eine fantastische Welt zwischen Science-Fiction und Thriller: Die skrupellose Bio-Industrie hat den menschlichen Körper als ultimative Verdienstquelle entdeckt. Body-Modding ist in! Der letzte Schrei in Clubs und Lounges aber ist der Biss zum Vampir. Untote haben mehr Spaß am Leben! Jetzt kostenlos! Plötzlich werden die Menschen knapp. Frischblut ist nun der dominierende Wirtschaftsfaktor! Der frühreife Leon steigt zum mächtigen Beherrscher eines Zuchtkonzerns auf, der die Welt mit langhälsigen Gebrauchsmenschen versorgt. Inmitten dieser Apokalypse machen sich Leons Schwester Anke und der Wissenschaftler Brain auf die Suche nach dem Ursprung allen Unglücks. Ihr Weg führt zu den letzten Geheimnissen der Menschheit. In Ägypten finden sie Tod & Teufel, die Antwort auf fast alle Fragen und den Urgrund der menschlichen Seele. Anke greift sich den Schlüssel zu einer neuen besseren Welt der Liebe: das Ankhaba. Duecks Werk besticht auch diesmal wieder durch seine gewaltige Sprache und einen ganz ungeheuren Erfindungsreichtum bis in die Details. Leseprobe: http://www.epubli.de/shop/buch/Ankhaba-Gunter-Dueck-9783844218794/14026 Wir suchen zusammen mit Epubli insgesamt 70 Testleser für diesen Roman, die ihn gerne lesen, mit dem Autor und den anderen Lesern diskutieren und am Ende eine Rezension schreiben möchten. Ihr könnt Euch ab jetzt bewerben: Schreibt uns bis einschliesslich 15. April, warum Ihr gerne dabei sein möchtet und ob Ihr lieber das E-Book oder die gebundene Ausgabe lesen wollt (Bewerbungen ohne diese Information können leider nicht akzeptiert werden)! Gunter Dueck wird diese Leserunde in den kommenden Wochen begleiten und Eure Fragen sehr gern beantworten.
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