Gunter Dueck Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende

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Inhaltsangabe zu „Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende“ von Gunter Dueck

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  • Leserunde zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Vampirromane sind seit Stephenie Meyers Bestsellerreihe um Bella und Edward gefragt wie nie - stets verliebt sich die zauberhafte Hauptdarstellerin in den gutaussehenden Untoten. Der Autor Gunter Dueck geht der Sache aber einmal ganz anders auf den Grund und entführt den Leser in eine fantastische Welt zwischen Science-Fiction und Thriller: Die skrupellose Bio-Industrie hat den menschlichen Körper als ultimative Verdienstquelle entdeckt. Body-Modding ist in! Der letzte Schrei in Clubs und Lounges aber ist der Biss zum Vampir. Untote haben mehr Spaß am Leben! Jetzt kostenlos! Plötzlich werden die Menschen knapp. Frischblut ist nun der dominierende Wirtschaftsfaktor! Der frühreife Leon steigt zum mächtigen Beherrscher eines Zuchtkonzerns auf, der die Welt mit langhälsigen Gebrauchsmenschen versorgt. Inmitten dieser Apokalypse machen sich Leons Schwester Anke und der Wissenschaftler Brain auf die Suche nach dem Ursprung allen Unglücks. Ihr Weg führt zu den letzten Geheimnissen der Menschheit. In Ägypten finden sie Tod & Teufel, die Antwort auf fast alle Fragen und den Urgrund der menschlichen Seele. Anke greift sich den Schlüssel zu einer neuen besseren Welt der Liebe: das Ankhaba. Duecks Werk besticht auch diesmal wieder durch seine gewaltige Sprache und einen ganz ungeheuren Erfindungsreichtum bis in die Details. Leseprobe: http://www.epubli.de/shop/buch/Ankhaba-Gunter-Dueck-9783844218794/14026 Wir suchen zusammen mit Epubli insgesamt 70 Testleser für diesen Roman, die ihn gerne lesen, mit dem Autor und den anderen Lesern diskutieren und am Ende eine Rezension schreiben möchten. Ihr könnt Euch ab jetzt bewerben: Schreibt uns bis einschliesslich 15. April, warum Ihr gerne dabei sein möchtet und ob Ihr lieber das E-Book oder die gebundene Ausgabe lesen wollt (Bewerbungen ohne diese Information können leider nicht akzeptiert werden)! Gunter Dueck wird diese Leserunde in den kommenden Wochen begleiten und Eure Fragen sehr gern beantworten.

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    Traumfeder

    Traumfeder

    Die Neugier des Menschen ist sowohl ein Stärke, als auch eine Schwäche. Hätte Brain gewusst, was sein Handeln auslösen würde, wäre vieles sicherlich anders gekommen. Eine kleine Handlung führte dazu, dass Vampire die Herrschaft über die Welt übernahmen. Menschen wurden zur Mangelware, ein neuer Industriezwei entstand. Der Junge Leo, einer der ersten Vampire, gewann schon zu Beginn an Macht und führt nun ein Imperium. In seiner Hand liegt die Entscheidung, wer leben darf und wer stirbt. Die Zukunft scheint verloren. Doch Brain und Leons Schwester, Anke, wollen es so nicht hinnehmen. Gemeinsam versuchen sie einen Weg aus dieser Verdammnis zu finden. Die Antwort scheint im alten Ägypten verborgen zu sein, wo seit uralter Zeit die Engel und Teufel um die Seelen der Verstorbenen streiten. Meine Meinung Es ist schwer eine Rezension zu einem Buch zu verfassen, welches die Erwartungen komplett unerfüllt ließ. Eigentlich hätte ich das Buch am liebsten schon nach wenigen Seiten abgebrochen, doch da es für eine Leserunde zur Verfügung gestellt wurde, quälte ich mich bis zur letzten Seite durch. Der Klappentext versprach vieles, doch nichts davon bewahrheitete sich. Die Geschichte beginnt damit, dass der Wissenschaftler, Brain, einer befreundeten Familie dabei hilft eine Autobombe zu basteln. Als sie diese hochjagen wollen, wohl gemerkt mit den eigenen jungen Kindern, die dabei zusehen sollen, taucht eine sprechende Katze auf, die zum Tod des Familienvaters führt. Brain, der eigentlich immer alles wissen will, will nachforschen und trifft an der Unfallstelle auf einen Vampir, der ihn verwandelt. Als dann anderen Vampire, die die Ordnung halten, ihn töten wollen, werden auch die Kinder Leo und Anke gebissen. Brain wird beim Kampf verletzt und schläft für eine lange Zeit. Damit beginnt der lauf der Geschichte auf ihr Ende zu. Als ich diesen Beginn gelesen habe, dachte ich nur, dass die Eltern verrückt sein müssen. Warum nimmt man seine Kinder mit, wenn man eine Bombe legen will? Eltern sollten ihre Kinder eigentlich davor bewahren so etwas sehen zu müssen. Nach dem Tod von Otto, dem Vater, scheint irgendwie niemanden wirklich zu traumatisieren. Die Verwandlung von Brain fand ich irgendwie lächerlich, vor allem wie er alles dokumentierte. Als er dann verletzt mit der Lanze im Herzen da liegt, ist für mich nicht klar, warum die Anderen sie ihm nicht rausziehen. Er ist ein Vampir, also schon tot, was soll da denn bitte noch schief gehen? Tja, sie lassen ihn mehrere Jahrzehnte mit dem Ding im Herzen, wobei er die ganze Zeit Schmerzen hat. Warum? Als Brain dann endlich die Lanze gezogen wurde und er sich regeneriert, ist die Welt voller Vampire. Menschen werden nun noch als Zuchtvieh angesehen. Sie sind Konsumwaren. Der kleine Leo hat die Weltherrschaft an sich gerissen und tut alles, damit alle nur ihm folgen. Er ließ jedem Menschen und Vampir einen Chip einpflanzen, welcher sie dazu zwingt ihm zu gehorchen. Nachdem ich das gelesen hatte, fragte ich nicht ehrlich gesagt, wie es funktionierte, dass ausgerechnet ein kleiner Junge wie Leo Weltherrscher werden konnte. Wenn alle zu Vampiren geworden sind, warum folgen sie ausgerechnet ihm? Noch ne interessante Frage wäre, woher hatte er überhaupt das Geld um das Imperium aufbauen zu können? Außerdem ist mir aus dem ganzen Text nicht klar geworden, wie die darauf gekommen sind, dass die Antwort in Ägypten zu finden ist. Der Ansatz mit den Engeln und Teufeln, sowie die Tatsache, dass sich alles auf der Erde abspielen soll, ist eigentlich ganz interessant. Ich finde es nur schade, dass der Autor daraus nichts besseres gemacht hat. Beim Lesen ist einfach alles durcheinander gekommen, irgendwann ging der Sinn verloren. Erst gegen Ende des Buches ist klar, worauf der Autor eigentlich hinaus wollte. Meiner Meinung nach, wurde einfach zu viel offen gelassen. Außerdem war ich einfach zu genervt von dem dauernden "Ich , Anke - ich WILL!" Fazit Eine gute Idee, jedoch wenig ausgereift. Daraus hätte man viel mehr machen können. Ich hatte mir mehr erhofft, wurde aber kläglich enttäuscht.

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    claudi_blue

    claudi_blue

    25. May 2012 um 10:36

    Eine gute Mischung aus Mythologie Geschichte und dem klassischen Vampirfantasy. Ich finde das Buch manchmal langweilig aber dann gibt es Abschnitte die man unbedingt lesen möchte. Am besten gefällt mir der Charakter Anke sie ist immer happy und sieht in allem das positive, was das Leseerlebnis besser umschmückt. Leon hingegen, ihr Bruder versucht alles um die Menschen nurnoch als Nahrungsquelle auferleben zu lassen. Leon macht seiner Mutter und Anke das Leben zu einer Qual. Leons einzigstes Ziel ist als Vampir der Stärkste und Herausragenste zu werden. ER möchte der König von allen und jedem sein. Sein Wille wird geschehen. Die Chips die jedem Menschen und Vampiren eingepflanzt sind erfüllen diesen Willen, sie steuern die Vampire ohne Wiederstandskraft. Gutes Buch. :)

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    purplerose10

    purplerose10

    13. May 2012 um 19:53

    Kurzbeschreibung: Die skrupellose Bio-Industrie hat den menschlichen Körper als ultimative Verdienstquelle entdeckt. Body-Modding ist in! Der letzte Schrei in Clubs und Lounges aber ist der Biss zum Vampir. Untote haben mehr Spaß am Leben! Jetzt kostenlos! Plötzlich werden die Menschen knapp. Frischblut ist nun der dominierende Wirtschaftsfaktor! Der frühreife Leon steigt zum mächtigen Beherrscher eines Zuchtkonzerns auf, der die Welt mit langhälsigen Gebrauchsmenschen versorgt. Inmitten dieser Apokalypse machen sich Leons Schwester Anke und der Wissenschaftler Brain auf die Suche nach dem Ursprung allen Unglücks. Ihr Weg führt zu den letzten Geheimnissen der Menschheit. In Ägypten finden sie Tod & Teufel, die Antwort auf fast alle Fragen und den Urgrund der menschlichen Seele. Anke greift sich den Schlüssel zu einer neuen besseren Welt der Liebe: das Ankhaba. Buchaufmachung: Also als ich es das erste Mal in den Händen hielt, war ich positiv überrascht. Das Cover gefällt mir sehr gut, mal etwas anderes. Meine Meinung: Zu diesem Buch werde ich nur eine sehr kurze Rezi schreiben, zum einen da mich das Buch leider gar nicht überzeugen und zum anderen da ich große Teile nichtmal richtig verstanden habe. Hatte wohl falsche Erwartungen, dachte irgendwie es wäre "normaler" .Doch vielleicht war ich einfach zu jung für diese Geschichte, um den Hintergrund zu verstehen. In die Charakter konnte ich mich nicht hineinversetzen und generell war mir alles irgendwie zu abgedroschen. Ich musste Seiten teilweise dreimal lesen. Doch ich bin mir sicher der Autor hat sich bei alldem etwas besonderes gedacht, anscheinend kommt das nur bei den meisten nicht an. Aber vielleicht sollte man sich ein eigenes Bild machen. Fazit: Meins wars nicht, aber es gibt bestimmt Leute die es gut finden. Also wie oben schon gesagt: Einfach selber lesen.

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    Pharo72

    Pharo72

    13. May 2012 um 12:42

    Viel gewollt, aber schlecht umgesetzt Zum Inhalt: In einer vielleicht recht nahen Zukunft ist die Dekadenz der Menschen grenzenlos geworden. Mithilfe modernster Bio-Technologien wird der perfekte Mensch geschaffen, immer verrückter sind die Auswüchse zur „Verbesserung“ des Ausgangsmaterials. Martha kann es nicht länger mit ansehen und möchte als Protest Bomben sprechen lassen. Ihr Jugendfreund Brain hilft ihr beim Bau einer Bombe und gemeinsam mit ihren Kindern Anke und Leon sowie ihrem Mann Otto wollen sie zur Probe ein Auto in die Luft jagen. Jedoch greift der Teufel ins Geschehen ein und Otto kommt unter mysteriösen Umständen ums Leben. Brain will der Sache auf den Grund gehen, findet eine versteckte Höhle und wird von einem Vampir gebissen. Während eines Angriffs auf ihn werden auch Martha, Anke und Leon zu Vampiren, während Brain durch eine Lanze bewegungsunfähig gemacht wird. In den kommenden 100 Jahren baut Leon ein Vampirimperium auf, doch langsam werden die Menschen knapp. Brain, inzwischen wieder auf den Beinen, begibt sich mit Anke und Martha nach Ägypten, um die Ursache allen Übels zu ermitteln. Doch Engel und Teufel haben ihre eigenen Pläne. Meine Meinung: Vorab muss ich sagen, dass ich ein Fan von Vampirromanen bin und nicht unbedingt nur von der weichgespülten Sorte a la Edward Cullen. Daher habe ich mich auch auf eine Leserunde bei Lovelybooks für dieses Buch beworben und bekam den Roman als Ebook zur Verfügung gestellt. Nur aus diesem Grund habe ich mich schließlich dazu durchgerungen, es auch zu Ende zu lesen, denn es war für meinen persönlichen Geschmack so ziemlich das Schlechteste, was ich je gelesen habe. Die erste Variante des Ebooks war durch einen Konvertierungsfehler schlicht nicht lesbar, was jedoch dem Autor nicht angelastet werden kann und auch sehr schnell vom Verlag korrigiert wurde. Doch auch in die nun offiziell richtige Fassung schlichen sich zunehmend mehr Druckfehler. Oftmals blieben Sätze einfach unbeendet, Satzzeichen schienen vernachlässigbar, Buchstaben waren vertauscht. Vielleicht bin ich in der Hinsicht ein wenig zu kritisch, weil ich mich selbst gern schon mal als Korrektor betätige, jedoch stört so etwas meinen Lesefluss einfach ganz erheblich. Ein weiteres Manko war der Satzaufbau. Da beginnen schon mal 10 Sätze hintereinander mit „Er“ plus Verb. Das liest sich einfach langweilig und abgehackt. Manche Formulierungen dagegen schienen völlig unsinnig. Die Figuren selbst blieben blass, ihre Motivation weitestgehend unverständlich, aber darüber kann ich hinwegsehen. Es gibt den einen oder anderen lichten Moment, wo der Autor es schafft, den Menschen den Spiegel vorzuhalten und seine Botschaft anzubringen. Fantasie kann man ihm auch nicht wirklich absprechen, allerdings wirkt das Ganze wie Stückwerk, ein Wort, welches im Roman selbst eine besondere Bedeutung hat. Zu viel wird hier vereinigt. Von ägyptischer Mythologie über Bibelgeschichte, Ausflüge in Filmklassiker bis hin zu Wirtschaftsstrategien. Das Ganze Wirrwarr um Ka, Ba und Ank ist schwer zu durchschauen. Der Vampirmythos hat eigentlich nur den Sinn, die Langlebigkeit der Menschheit zu gewährleisten. Zwischendurch gibt es immer wieder Logiklöcher (mal bluten Vampire, mal nicht, mal hört niemand Brains furchtbare Schreie außer Anke, dann wieder soll er ruhiggestellt werden, damit keiner ihn hören kann). Einige fast splatterhafte Beschreibungen waren mir einfach zu viel des Guten, manche Handlungsentwicklungen wie der allein existierende Kopf von Brain hanebüchen und unnötig. Auch das Ende befriedigt mich nicht wirklich. Ein neuer Anfang – okay – Adam und Eva – meinetwegen, obwohl aus zwei Menschen schlicht und einfach rein evolutionsbiologisch keine neue Menschheit entstehen kann, aber was soll die zweite Fortpflanzungsebene, ohne jetzt zu viel verraten zu wollen? Sorry, hier endet dann wieder mein kurzes Aufflackern von Verständnis. Sicher gibt es auch für diese Art Literatur Leser, die sich begeistern können, mich hat „Ankhaba“ absolut nicht erreicht, weder als Roman noch als modernes Märchen, wie vom Autor bezeichnet.

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    Kanya

    Kanya

    10. May 2012 um 18:46

    Die Geschichte: Es fällt mir extrem schwer zu diesem Buch eine Rezension zu verfassen. Einerseits ist der Inhalt so komplex, dass es fast unmöglich ist, den in wenigen Worten zusammen zu fassen, andererseits hatte ich mir von dem Buch leider was ganz anderes erwartet. Der Klappentext weißt auf einen Teil der Geschichte hin, der erst recht spät an Bedeutung gewinnt. Das ist etwas irreführend. Das Buch beginnt damit, dass Martha zusammen mit Brain, ihren beiden Kindern und ihrem Mann Otto ein Auto in die Luft sprengen will, um eine Protestaktion zu starten. Dabei kommt es zu einem Unglück, ausgelöst durch einen Vampir und Otto stirbt. Nach und nach werden die anderen vier auch zu Vampiren und es vergeht eine sehr lange Zeitspanne, in der Brain quasi bewusstlos vor Schmerzen ist, Martha alt wird und Leon (ihr Sohn) ein Vampirimperium aufbaut. Er züchtet Menschen als Nahrung, da es kaum noch welche gibt. Der Teufel hat das alles ausgelöst und beeinflusst, damit er mit der Seelenreinugung vorankommt. Dieses Buch ist definitiv kein normaler Roman. Es ist laut dem Autor eher wie ein Märchen gedacht, was leider die Protagonisten sehr blass erscheinen lässt (siehe unter Protagonisten). Es kommen sehr viele Begriffe aus der ägyptischen Mythologie und mir ist es als Nichtkenner teilweise sehr schwer gefallen, damit nicht durcheinander zukommen. Zum Schluss konnte ich die Begriffe verstehen und es fiel mir deutlich leichter dem Erzählstrang zu folgen. Das letzte drittel hat mir dann auch recht gut gefallen. Ich würde sagen, das Buch ist eher an Leser gerichtet, die schon Werke von Gunter Dueck kennen und mögen und nicht auf leichte Kost stehen. Mir ist es vor allem der Anfang sehr schwer gefallen, da ich erstens mit was anderem gerechnet habe und zweitens den Haupterzählstrang weder gesehen, noch verstanden habe. Das wird alles sehr spät aufgeklärt. Alles in allem hat mir das Buch in der ersten Hälfte gar nicht gefallen, in der zweiten mäßig bis richtig gut. Die Protagonisten: Die Protagonisten werden alle nur schwach beleuchtet und bis zum Schluss konnte ich mich weder in sie hineinversetzten, noch Sympathie für diese entwickeln. Die Handlungsweisen sind konvus und man erfährt wenig über die Hintergründe der Personen. Was zwar gewollt ist, mich aber eher gestört hat. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist zwischenzeitlich sehr trocken, mit vielen Erklärungen, die aber auch benötigt werden. Zeitweise vermag Gunter Dueck aber auch Spannung aufzubauen. Die Gefühle und Gedanken sind schwer nachzuvollziehen und die Schreibweise als Märchen ist sehr gewöhnungsbedürftig. Das Cover/der Buchtitel: Das Cover ist sehr interessant und geheimnisvoll und hat mit dazu geführt, dass ich es gelesen habe. Der Titel "Ankhaba" lässt schon etwas auf den ägyptischen Hintergrund schließen und nimmt dann auch im letzten Teil des Buches an Bedeutung zu. Fazit: Das Fazit fällt mir sehr schwer, da ich es an manchen Stellen richtig gut fande, an anderen nur sterbenslangweilig und konvus. Dieses Buch ist definitv nur etwas für Leser, die einen etwas anderen Roman suchen, denn da werden sie nicht enttäuscht. Für mich war das Buch in großem und ganzen leider nichts.

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    utaechl

    utaechl

    Inhalt: Es war einmal irgendwann in der Zukunft. Vier Menschen werden nach einem eher missglückten Attentat in Vampire verwandelt. Dieses Ereignis, dass der Teufel heraufbeschworen hat, um den Anforderungen des Engels gerecht zu werden, verändert den Lauf der Welt. Hundert Jahre vergehen, während derer Vampire unter Leons Herrschaft die Oberhand gewinnen und Menschen nur noch zur Zucht benutzt werden. Seine Schwester Anke, deren Mutter Martha und der befreundete Brain machen sich auf, in Ägypten den Sinn hinter dieser Entwicklung zu finden und geraten dabei in einen Konflikt zwischen Himmel und Hölle, der das Ende der Welt bedeuten kann. Kritik: Es ist nicht einfach, eine Kritik zu diesem Buch zu schreiben, da es die Erwartungen, die man in eine Vampirgeschichte gerne steckt, nicht wirklich erfüllt. Sie ist eher SciFi-Märchen, als Roman. Sie hat einen holprigen Einstieg und der geneigte Leser muss sich erst in Gunter Duecks Schreibstil hineinfinden. Gelingt dies jedoch, so erwartet einen eine Reise durch psychologische, mythologische, menschliche und vampirische Welten, in denen man vieles wiederfinden kann von dem man irgendwann irgendwo schon mal etwas gehört hat. Es reicht von der Zahl 42, über Adam und Eva, bis hin zum ägyptischen Totenbuch. Gunter Dueck versteht es gekonnt seine Geschichte in einen mythologischen Kontext zu setzen, der zum Ende hin ein logisches Ende erzeugt. Ein Buch, dass man nicht einfach nebenbei lesen kann, sondern auf das man sich einlassen muss. Dafür wird man mit einer Geschichte belohnt, die zum Nachdenken und zur ein oder anderen philosophischen Reflektion anregt. Mir hat das Buch gut gefallen und ich ärgere mich fast, es nur als E-Book zu besitzen, wodurch ich ihm keinen Platz in meinem realen Bücherregal spendieren kann. Ein Buch dass man sicher öfter mal hervorholen kann, um noch das ein oder andere Neue zu entdecken. Ich empfehle die Leseprobe zu lesen, bevor man sich das Buch kauft. Gefällt diese, so ist das Buch eine Empfehlung von mir, ansonsten, lieber zu einem anderen Vampirroman greifen und glücklich werden.

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    lexxi2k

    lexxi2k

    07. May 2012 um 20:30

    In dem Buch geht es um Anke, Martha, Brain und Leon. Diese werden in Vampire verwandelt, wobei Martha, Anke und Brain versuchen mit der neuen Situation zurecht zu kommen, baut Leon währenddessen ein neues Imperium von Vampiren auf. Er fängt an Menschen als Blutkonserven zu züchten und pflanzt allen Vampiren Computerchips ein, um sie seinem Willen zu unterwerfen und unter Kontrolle zu haben. Anke und Brain machen sich auf den Weg nach Ägypten um den Ursprung des Unglücks zu finden. Dort treffen sie auf Tod & Teufel, die Antworten auf fast alle Fragen und den Urgrund der menschlichen Seele haben. Dort greift sich auch Anke den Schlüssel zu einer neuen und besseren Welt: das Ankhaba. Eigentlich hab ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Meine Vorfreude wurde aber schon auf den ersten zehn Seiten zunichte gemacht. Das Buch fing an mit einer Unterhaltung zwischen einem Engel und einem Teufel. Die beiden stritten sich darum das die Teufel nicht genug reine und saubere Seelen für den Himmel liefern können. Jetzt fragt man sich sicherlich was das in einem Vampirroman zusuchen hat? Genau das hab ich mich auch gefragt. Auch habe ich bis zum Schluss des Buches nicht richtig verstanden um es was es genau geht oder besser gesagt, warum die bestimmten Charaktere genau dies tun oder wollen. Zudem erwarte ich von einem Buch das die einzelnen Charaktere genau beschrieben sind und authentisch wirken. Dies ist dem Autor bei diesem Buch leider nicht gelungen. Ich konnte keinen wirklichen Zugang zu den einzelnen Personen finden und es war mir auch keine einzige sympatisch. Auch kann ich sehr viele Handlungsstränge nicht wirklich nachvollziehen da dem Autor hier nicht gelungen ist das ganze informativ zu formulieren und wiederzugeben. Auch wirken die einzelnen Charaktere richtig dumm auf mich und Den Schreibstil des Autors würde ich nach dem Lesen als gewöhnungsbedürftig beschreiben. Ich hatte wirklich Probleme beim Lesen des Buches und ich wollte es nach den ersten 100 Seiten schon weglegen, hab mich dann aber noch bis zum Ende durchgekämpft. Auch finden man in diesem Buch sehr viele Schreibfehler, wo ich mir denke, kann das keiner überprüfen bevor so etwas in den Handel kommt? Diese Schreibfehler ziehen sich durch das ganze Buch und man könnte fast der Meinung sein, ein Grundschüler hätte dieses Buch geschrieben. Der Satzbau wirkt auch immer gleich und beginnt meist mit den gleichen Wörtern. Hier wurde sich meiner Meinung nach keine große Mühe gegeben. Etwas positives hat das Buch allerdings. Mir gefällt das Cover nämlich sehr gut und es fällt richtig auf. Mein Fazit: Ich fasse es kurz. Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft und ich finde es einfach nur langweilig, primitiv und nicht durchdacht. Auch nerven mich die vielen Schreibfehler und die komische Geschichte der man nicht wirklich folgen kann. Ich kann dieses Buch nicht weiterempfehlen.

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    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    Lesewutz

    Lesewutz

    06. May 2012 um 19:43

    Das Buch handelt von Martha, Anke, Leon und Brain. Sie werden in Vampire verwandelt, wobei Martha, Anke und Brain versuchen mit der neuen Situation zurecht zu kommen, während Leon ein neues Imperium von Vampiren aufbaut. Er fängt an Menschen zu züchten, als Blutkonserven und pflanzt allen Vampiren Chips ein, um sie seinem Willen zu unterwerfen. Es beginnt ein Machtkampf zwischen beiden Gruppen. Mir hat das Buch leider überhaupt nicht zu gesagt. Die Beschreibung versprach viel mehr als das Buch halten konnte. Ich fand leider keinen Zugang zu den Hauptpersonen und durch immer wieder auftauchende Zeitsprünge viel es mir auch schwer dem Theme bzw. Der Geschichte zu folgen. Wer hier einen typischen Vampirroman wie Twilight erwartet, dem kann ich nur vom Kauf abraten. Ein sehr extravagantes Buch was mich nicht überzeugt hat.

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    Jeami

    Jeami

    03. May 2012 um 13:01

    *Ganz zu Anfang:* wer hier einen klassischen Vampierroman erwartet liegt gänzlich falsch und ist sicher zum Schluß ganz arg enttäuscht. ............. Das ist eine ganz außergewöhnliche, abgedrehte Geschichte, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Zeitweilig hat mich das Verhalten der Vampiere sehr an unser eigenes Verhalten (Menschen) erinnert. Ob das beabsichtigt ist, weis ich nicht. Wir Menschen verhalten uns auch nicht immer korrekt gegenüber anderen Lebewesen. Auch der Philosophische Hintergrund (woher kommen wir, was machen wir, wohin gehen wir) hat mir sehr gut gefallen. ............ Ich hab mal ein ähnlich flippiges Buch gelesen, allerdings mit einem ganz anderen Thema: Bad Monkeys von Matt Ruoff ............ Das ist sicherlich Geschmacksache - aber ich steh auf solche Geschichten!

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    claudia_reinert

    claudia_reinert

    01. May 2012 um 20:49

    Eine Bombenbau-Protestaktion von Martha und Brain geht nach hinten los – Marthas Mann Otto wird von seinem elfjährigen Sohn Leon getötet, Tochter Anke hätte das beinahe verhindert, wäre da nicht die teuflische schwarze Katze gewesen. In seinem Forscherdrang findet Brain heraus, woher sie kam – und entdeckt einen Vampir, wobei er selbst in einen verwandelt wird. Durch mehrere Missgeschicke werden auch Anke, Martha und Leon zu Vampiren, überstehen aber eine Jahrzehnte dauernde Frist, während der Menschen beinahe rar werden, weil sich Leon zum Herrscher aufschwingt, der fast alle Menschen zu Vampiren verwandelt. Anke, Brain und Martha laufen durch eine ägyptische Pyramide, um nach dem Geheimnis des Vampirismus zu suchen und Leons grausamer Herrschaft ein Ende zu setzen, die Menschenfarmen einschließt ... Am Plot scheint (bis hierher und aus dieser Makroperspektive) auf den ersten Blick wenig auszusetzen – an der Umsetzung hingegen so viel, dass das Lesen wirklich zur Qual wurde, und zwar aus vier Gründen. Als erstes gibt es hier die Details oder Ausschmückungen in der Geschichte, die teilweise in den Plot hineinreichen und die vor dem Schreiben hätten eliminiert werden müssen: Diese sind unglaublich unterschiedlich - und wäre das Buch eine Speise, dann würde es schmecken wie Vanilleeis mit sauren Gurken. Hier treffen ägyptische Legenden und deren Symbole auf den Mythos vom heiligen Gral und seiner Lanze (die in Amfortas/Brain steckt), etwas Michail Bulgakow (der sprechende abgeschlagene Kopf, die sprechende schwarze Katze, sich häufende Teufelserwähnungen), Douglas Adams („42“ und Enthüllungen von Wahrheiten, die überraschend platt sind), Goethe (Prolog, Intermezzo und Epilog auf dem Friedhof zwischen Engeln und Teufeln), Management-Weisheiten (die ad absurdum geführt werden) und dazu etwas Quentin Tarantino und abgeschlagene Gliedmaßen und viel Blut. Normalerweise mag ich solche Stilmischungen und Intertextualität – aber hier war's mir eindeutig zu viel. Als nächstes der Stil, der unkontrolliert zwischen normaler Umgangssprache und gespreizten biblischen Formulierungen changiert. Ein gläubigerer Mensch als ich wäre wütend geworden und hätte das Buch in die Ecke gepfeffert – ich fand es nur unglaublich unausgegoren, so als hätte ein kleines Kind schnell geschrieben und keinen Cent auf seine Sprache gegeben. Ein Lektor hätte diesen Stil niemals angenommen. Drittens wurde dieses Buch niemals korrigiert: Ein Korrektor hätte das manchmal unzutreffende Vokabular des Autors moniert: „desolate Autos“ gibt es nicht, da sie nicht traurig an sich sein können. „Dann nahm er einen Stein und ritzte auf dem Felsen etliche Kreuze ein. »Das tue ich zu meinem Gedächtnis.«“ - So ein Quark! Das würde bedeuten, dass er etwas für sein eigenes Andenken unter anderen Menschen tut, z.B. einen Grabstein kauft, dabei ritzt Brain nur Zeichen als Gedächtnisstütze für sich selbst ein. Es wimmelt außerdem vor Tippfehlern, bei denen man den Eindruck hat, der Autor habe einmal ein fremdes Manuskript gescannt und dieses nie mehr durchgelesen. Zwei kleine Kostproben davon: „eine Antwort Litte“, „Vertraue und glaube. Sieb nickt bin. Du wirst seben.“. Manchmal ist es so grotesk, dass man meint, es sei ein Fehlersuchspiel. Viertens hätte dem Buch ein Mediengestalter/Hersteller gutgetan. Teilweise wurden Größer-kleiner-Zeichen anstelle von französischen Anführungszeichen verwendet, an einigen Stellen brachen Sätze ab oder waren sinnlose Zeilenumbrüche verteilt. Vielleicht lag das hier auch gar nicht am Autor, sondern an epubli – darauf deutet die Rückrufaktion hin, die ich nur so halb mitbekommen habe. Mein Fazit: Sofern ich es vermeiden kann, lese ich nie wieder etwas von einem Ebookverlag, sei es nun epubli, neobooks oder wer auch immer. Ungeprüfte, unlektorierte, unkorrigierte und schlecht gesetzte Manuskripte verderben einem den Spaß am Lesen – der mir sonst eigentlich selten fehlt.

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    Moosbeere

    Moosbeere

    “Du bist das Symbol der kraftvollen Ganzheit in Liebe. Ich nenne dich Ankhaba“ Inhalt Brain, seine Jugendliebe Martha sowie deren beiden Kinder, Anke und Leon, werden im Zuge eines mysteriösen Autounfalls, bei dem Marthas Mann, Otto, starb, in Vampire verwandelt. Während Brain und Anke nach einem Lebensstil ohne Blut suchen, baut Leon ein grausames Reich der Vampire auf, in dem die Blutlust regiert und Menschen gezielt gezüchtet werden, um den Blutbedarf der Vampirgesellschaft zu decken. Brain (inzwischen nur noch Kopf mit Seele) reist daraufhin mit Anke und Martha nach Ägypten, um das Rätsel um die Herkunft der Vampire und den Zusammenhang von Seele, Geist und Körper (Ba, Ka, Ach) zu lösen... Gleichzeitig spielen auch Engel und Teufel, sowie die Reinigung der Seelen irgendwie noch eine Rolle. Meine Meinung Leider zeigt sich schon bei der kurzen Zusammenfassung des Inhalts, dass der wirre Inhalt des Buches nicht in ein paar kurzen Sätzen wiedergegeben werden kann. Unangekündigte Zeitsprünge von oft mehreren Jahrzehnten erschweren das Lesen zusätzlich. Schon von Anfang an bin ich in den nüchternen und schlichten Schreibstil nicht reingekommen. Der Autor beschreibt die Geschehnisse seltsam distanziert und auch die philosophischen Betrachtungen passen nicht so recht zum Inhalt. Alles in allem ist die Frage „Wie würde eine Gesellschaft aus Vampiren aussehen, in denen Menschen nur noch zur Blutgewinnung eine Rolle spielen?“ sehr interessant – in diesem Buch ist sie nur denkbar schlecht umgesetzt. Unnötige Brutalität und skurrile Ideen wechseln sich mit Vampirklischees und Kitsch ab. Abgerundet wurde das ganze durch absolut unsympathische Charaktere, die mich dann dann soweit gebracht haben, dass ich das Buch bei etwas über der Hälfte der Seiten abgebrochen habe. Fazit Am liebsten würde ich 0 Sterne vergeben, denn die anderen 1-Sterne-Bücher in meinem Regal waren immerhin so „gut“, dass ich sie zu Ende gelesen habe. Eine Leseempfehlung mag ich für dieses Buch auch vorsichtshalber für gar keinen aussprechen.

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    lord-byron

    lord-byron

    30. April 2012 um 11:48
  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    JUREPHI

    JUREPHI

    Im Prolog des Romans gehe es um die Beschwerde eines Engels bei einem Teufel, dass die Teufel in der heutigen Zeit zu wenig schwarze Seelen für den Zugang zum Himmel „aufpolieren“ (eine Idee, die mir sehr gut gefallen hat!). Der Teufel wiederum macht deutlich, dass die Menschen keine oder zu wenig Angst kennen und ohne Furcht vor dem Tod leben, sie kennen keine Vorstellung mehr von Fegefeuer und ewiger Verdammnis. Der Teufel erhält die Erlaubnis, als Fliege auf der Erde zu erscheinen, um die Menschen zu bekehren. Wer „brave new world“ kennt, kann sich so ungefähr die Ausgangssituation auf der Erde vorstellen: Menschen werden nicht mehr geboren sondern „designt“, man kann sich Größe, Geschlecht, sogar die Hautfarbe (bis hin zu metallic blau) aussuchen. Dies gilt aber nur für die, die es sich leisten können. Gegen diesen Eingriff in die Menschlichkeit will Martha vorgehen, zusammen mit ihren 11-jährigen Zwillingen, ihrem Mann Otto und einem alten Studienfreund Brain. Sie beschließen aus Protest, eine Bombe direkt vor den Forschungslabors zu zünden, wollen dies aber vorher testen, doch dieser Test geht schief... Otto stirbt und eine sprechende Katze und eine Fliege tauen auf.... Meine Meinung: Ich habe das Buch als Leseexemplar gewonnen und da ich eigentlich gerne Vampirromane lese, freute ich mich auf die Leserunde. Zuerst einmal fand ich es sehr komisch, das das komplette erste Drittel des Romans fast gar nichts mit Vampiren zu tun hatte, wie es der Klappentext versprochen hatte. Bis dahin hatte ich aber schon meine Problem mit der Geschichte, denn die Personen waren sehr oberflächlich beschrieben, keiner der Protagonisten konnte mich überzeugen und die Handlungsstränge verwirrten mich eher als dass sie Aufklärung brachten. Zeitsprünge von z.T. 25 Jahren innerhalb eines Absatzes machten es mir zusätzlich schwer, die Logik hinter der Geschichte zu erkennen. Hinzu kommt - für meinen Geschmack - zu viel unnötige Brutalität, sowie viel „Seltsames“ (wer vegetiert 25 Jahre mit einer Lanze im Körper vor sich ihn - selbst als Vampir-, um dann später nur noch als Kopf zu existieren?). Weder die Personen noch die Handlung konnte mich wirklich fesseln, so dass ich mich zum Schluss nur noch durch das Buch gekämpft habe - leider, denn die Ideen, angefangen vom Prolog, über die Designer-Menschen bis hin zu den Menschen als „Blut-Kühe“ für Vampire wurden in meinen Augen zu Gunsten einer wirren Geschichte und allzu philosophischen Halbwahrheiten verschenkt. Schade, denn nach Klappentext und Prolog war ich ziemlich gespannt auf die Umsetzung der Ideen. Deshalb kann ich leider nur 1 Stern vergeben....

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    merlin78

    merlin78

    28. April 2012 um 10:01

    Brain ist clever und er weiß eigentlich alles, doch darauf war er nicht vorbereitet. Er wollte nur seiner Jugendliebe Martha helfen und plötzlich gerät nicht nur sein Leben außer Kontrolle. Nach einem mysteriösen Unfall verstirbt Marthas Mann Otto und Brain hilft ihr nun mit den Kindern, bis er sich eines Tages in einen Vampir verwandeln wird. Und nach vielen Jahren müssen die Vampire erkennen, dass ihre Existenz auf dem Spiel steht, denn es gibt kaum noch Menschen, deren Blut man trinken kann und es kommt zu einem Kampf unter ihres gleichen. Leider kann ich nicht behaupten, dass mich das Buch gut unterhalten hat, denn es konnte mich weder in der Handlung noch durch die verschiedenen Charaktere überzeugen. Leider, denn der Grundgedanke des Autors ist sehr gut und hätte sehr viel Potenzial beinhaltet. Jedoch blieben die Protagonisten farblos und ohne Wiedererkennungswert. Einzig Brain, mit seinem großen Wissen und seiner Ausdrucksweise, erwies sich als starke Persönlichkeit. Die Handlung selbst ist sehr klischeehaft und unglaubwürdig. Plötzlich leben die Vampire wieder in Särgen und haben Angst vor Knoblauch. Sehr blutig und ekelig werden einzelne Szenen, wie zum Beispiel das Ablecken der schwarzen Seelen, beschrieben. Viele Sätze und Ausdrücke blieben ohne Wirkung und die Geschichte selbst fesselte mich zu keiner Zeit. Eher musste ich mich zwingen, den Text weiter zu lesen. Selten ist es mir so schwer gefallen, die richtigen Worte zu finden. Ich habe das eBook durch eine Verlosung bei Lovelybooks gewonnen und es wurde mir durch epubli kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese Tatsache hat für mich einen Stern verdient. Wer dieses eBook kauft, sollte schon ein Hardcore-Vampir-Fan sein und ein Fable für blutige Romane haben. Die Grundidee gefällt mir gut, nur leider konnte die Umsetzung mich nicht überzeugen. Von daher vergebe ich dem Werk leider nur 2 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende" von Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende
    ginnykatze

    ginnykatze

    *Die Botschaft kommt unverständlich und viel zu spät!* _Zum Inhalt:_ Als Martha es leid ist, zuzusehen, wie die Menschheit sich gegenseitig ausnutzt und erniedrigt, beschließt sie, dem ein Ende zu setzen. Sie will ein Zeichen in die Welt bringen. So wird durch ihren Jugendfreund Brain eine Bombe gebaut, um dann, nach einem ersten Versuch, die Welt aufmerksam zu machen. Sie fährt nun mit ihrer Familie, denn die Kinder müssen natürlich dabei sein, weil sie ja lernen müssen, zu einer Brücke, wo sie und ihr Mann Otto mit Hilfe von Brain ein altes Auto in die Luft jagen wollen. Alles ist perfekt geplant und um wirklich lehrhaft zu sein, darf der Sohn Leon auf den Knopf drücken. Alles wird nochmals durchgesprochen und eigentlich kann ja auch nichts schiefgehen. Aber diese Rechnung wurde ohne den Teufel gemacht. Die Bombe wird gezündet und es passiert ein fürchterliches Unglück. Von nun an läuft alles aus dem Ruder. _Fazit:_ Der Autor Günter Dueck wollte uns hier mit diesem Buch eine Botschaft schicken. Leider ging das bei mir völlig in die Hose. Der ganze Lesestoff ist die reinste Katastrophe. Die Menschen werden so mir nichts dir nichts zu Vampiren und das ist ja völlig normal für sie. Komisch ich fand dass völlig wirr und verstand von Anfang an den ganzen Sinn überhaupt nicht. Die Erleuchtung kam dann erst bei den letzten 100 Seiten, die das Buch für mich dann auch nicht mehr retten konnten. Für Zartbesaitete ist dieses Buch überhaupt nichts, denn es wird hier mit Blut und Menschenteilen nur so um sich geworfen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich kann ja schon viel ab, aber das war mir absolut zu viel und völlig unrealistisch. Die Protagonisten sind flach beschrieben und handeln völlig irre. Das kann es nicht geben und war mir auch wirklich teilweise einfach zu blöd. Ich musste mich ständig aufraffen, weiter zu lesen, weil ich absolut im Dunkeln tappte, verwirrt und verständnislos den Kopf schüttelte. Die Fehler will ich da mal gar nicht in den Vordergrund stellen, die dann aber mit einer neuen E-Book-Version fast gänzlich verschwanden. Auch der Schreibstil hat mir rein gar nicht gefallen, so viele Wiederholungen an Satzanfängen und z.T. wirklich unverständliche und umständliche Erzählungen, so dass man sich wirlich die Haare raufen konnte, sind mir noch nie untergekommen. Das vereinfachte das Lesen auch in keinster Weise, ich verstand Vieles auch gar nicht erst. Hier kommt von mir 1 Stern, wenn ich könnte, würde ich einen Minusstern verteilen, dass geht aber nicht. Für mich das schlechteste Buch, was ich bisher gelesen habe. Eine Leseempfehlung kommt von mir hier verständlicher Weise nicht. Bedanken möchte ich mich hier noch beim Epubli-Verlag, der durch ein Gewinnspiel bei Lovelybooks die Bücher zur Verfügung stellte.

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