Gunter Dueck Das Neue und seine Feinde

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Inhaltsangabe zu „Das Neue und seine Feinde“ von Gunter Dueck

Nominiert für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2013. "Lachende Unternehmen gehen unter", sagt Wirtschaftsvordenker Gunter Dueck und meint die höhnisch lachenden. Die Banken höhnten über die Internetbanken, Kodak über die Digitalkameras, Brockhaus über Wikipedia, der Buchhandel über das E-Book. Und wo stehen wir heute? Unternehmen haben wie alle Systeme ein Immunsystem, das jede neue Idee zunächst wie eine Störung behandelt. Die eigentliche Kunst ist es, sie mit unerschütterlicher unternehmerischer Energie und über alle Hindernisse hinweg trotzdem durchzusetzen, wenn die Zeit reif ist. Alle, die heute angesichts des radikalen digitalen Wandels abwinken oder lachen, sind morgen weg vom Fenster, lautet Gunter Duecks weitsichtige, beispielreiche und impulsgeladene Prognose. "Wer Substanzielles über die Wirtschaft und die Arbeit der Zukunft erfahren wollte und will, ist mit Gunter Duecks erhellenden Büchern schon immer gut bedient worden." Dagmar Deckstein, Süddeutsche Zeitung

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  • Rezension zu "Das Neue und seine Feinde: Wie Ideen verhindert werden und wie sie sich trotzdem durchsetzen" von Gunter Dueck

    Das Neue und seine Feinde
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    12. March 2013 um 12:00

    Der Mathematiker und ehemalige Cheftechnologe bei IBM Gunter Dueck hat schon mit vielen seiner Fachbücher auch Laien begeistern können. In seinem neuen Buch geht er der Frage nach, die sich jeder einfache Mensch auch schon oft gestellt hat, warum viele gute Ideen in der Wirtschaft, in der Politik, aber auch in anderen gesellschaftlichen Gruppen und Bereichen verhindert werden. Die platten linken Erklärungen von den „Interessen“ und den „Profitinteressen“ helfen da überhaupt nicht weiter, wenn sie das jemals getan haben sollten. Dueck, aus dessem Buch man viel lernen kann über Innovationsprozesse in den verschiedenen Segmenten der Gesellschaft, identifiziert im Wesentlichen vier Gruppen, die er als die „Feinde des Neuen“ bezeichnet. Da sind zunächst, sehr wenig an Zahl, jene Menschen und Interessenträger, die als seine Vorreiter sich sehr schnell für das Neue faszinieren lassen und es auch sofort umsetzen bzw. anschaffen wollen. Dem steht eine sehr große Mehrheit von Menschen mit sogenannten „Open Minds“ gegenüber. Wie der Name schon sagt, sind sie dem Neuen gegenüber zwar aufgeschlossen, möchten aber nicht dessen Vorreiter oder Lobbyisten sein. Die dritte Gruppe der „Close Minds“ , auch sie ist sehr groß, steht dem Neuen zunächst skeptisch gegenüber, schließt sich ihm aber dann, wie auch immer opportunistisch, anschließen, wenn eine große Zahl von Menschen mitmachen. Eine vierte, nicht zu unterschätzende Gruppe, die es Innovationen besonders schwer macht, sind die sogenannten Antagonisten. Sie sind strikt dagegen eingestellt und bleiben es auch. Anmerkung des Rezensenten: dies ist im Augenblick hervorragend an der Debatte innerhalb der CDU/CSU über die steuerliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften zu beobachten. Wenn sich also eine Idee oder ein Produkt durchsetzen soll, müssen insbesondere die beiden Gruppen der Open und Close Minds überzeugt werden und man muss höllisch aufpassen, dass die Antagonisten nicht doch noch mit ihren oft subtilen Mitteln juristisch oder auf anderem Weg dazwischenfunken. Mit vielen Beispielen aus Unternehmen, wo diese Gesetzmäßigkeiten genauso zu beobachten sind, wie in anderen Bereichen, allerdings mit ganz anderen Folgen, erläutert Dueck den faszinierenden Prozess dessen „wie Ideen verhindert werden und wie sie sich trotzdem durchsetzen,“

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