Gunter Frank Lizenz zum Essen

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Inhaltsangabe zu „Lizenz zum Essen“ von Gunter Frank

Alle wollen abnehmen, kaum einer schafft es. Obst essen und Sport treiben, dann purzeln die Kilos? Von wegen! Doch jeder, der sich mit dem Problem herumschlägt, fragt sich: Was hilft denn nun wirklich? Nach allem, was Medizin, Ernährungswissenschaft und Psychologie wissen, kann es nur eine Antwort geben: Schluss mit Stress, Verzicht und schlechtem Gewissen beim Essen. Genießen Sie, worauf Sie am meisten Appetit haben! Dieses revolutionäre Buch des Mediziners Gunter Frank ist die Lizenz zum Essen.

Scheiß Cover/Titel, aber: Pflichtlektüre! Endlich mal einer, der den Stoffwechsel der Menschen verstanden hat! Großartig!

— palegreeneyes

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    Lizenz zum Essen

    theophilia

    15. January 2018 um 08:50

    Inhalt:In diesem Buch wird sich die Frage gestellt, woher es kommt, dass immer mehr Menschen in der heutigen Zeit zu Übergewicht und Verdauungsproblemen neigen.Gunther Frank hat das Buch in verschiedene Kapitel eingeteilt, die mitKörpertypen, Vererbung, Kalorienverwertung, Diäten, Stress, Bewegung und Sport, Abspeckprogramme, Essstörung, Licht, Medikamente, Verdauungstypen, Pflanzenabwehrstoffe, Bio und Vollwert, Vitamine, Stress und Verdauung, Erfahrungsheilkunde, Workshop: Meine Lizenz zum Essen u.a. eingeteilt ist.Er schreibt, dass es eine neue Religion gibt:Die schlanken Rechtgläubigen, fit und diszipliniert, ewig jung werden von der Krankenkasse durch niedrige Beiträge belohnt.Im Gegenzug werden die Menschen mit molliger Körperstatur als faul, verfressen und undiszipliniert beschrieben. Sie werden belehrt, wie unverantwortlich sie sich verhalten und eine Last für die Gesellschaft darstellen.Dieses Verhalten stellt ungemeinen Stress dar, wenn man eh nicht sehr selbstbewusst ist und Angst vor Ausgrenzung hat.Dagegen schreibt Gunter Frank ist es geradezu normal, dass es Leute gibt, die Schlanker sind und andere die Molliger sind. Es gibt unterschiedliche Körperbautypen und von daher ist jeder Typ gerechtfertigt. Der BMI sagt ja auch nur aus, dass in diesem Bereich des Normwertes die meisten Menschen liegen. Es ist nur ein Durchschnittswert. Er sagt nur aus, dass Menschen im Normbereich möglichst häufig vorkommen. Die Einteilung in gute Menschen und schlechte Menschen wird nur daraus interpretiert.Normal zu sein ist eine relative Sichtweise. Wenn man aber nicht normal ist, erzeugt das Stress.Ein großer Auslöser der Gewichtszunahme ist die Vererbung. Nicht falsche Ernährung und zu wenig Bewegung lösen die Gewichtszunahme aus, sondern die Gene und als Verstärker der Stress nicht normal zu sein. Der Stress löst besonders Appetit auf Dinge aus, die man vermeiden möchte zu essen. Das ist das Fatale an der Gewichtsproblematik. Je mehr man sich aufs „Nichtessen“ konzentriert, desto mehr Appetit kommt man auf die Dinge, die nicht erwünscht sind. Herr Gunter Frank rät sich satt zu essen und kein schlechtes Gewissen dabei zu haben. Es ist normal, dass man je älter man wird Gewicht zunimmt. Die Gewichtszunahme ist nicht schädlich. eher ist es schädlich zu wenig Gewicht zu haben im Alter z.B. als Sturzprofilaxe.Es ist das große Problem der Menschheit, von anderen Menschen angenommen werden zu wollen. In unserer Gesellschaft gilt die Regel: ich habe dich nur lieb, wenn du schlank bist. Das ist aber sehr verehrend und diskriminierend für viele Bewohner des Landes und sollte man sich klar darüber machen, das die auch eine Art von Mobbing und Ausgrenzung ist. Ein Tipp zur besseren Verdaulichkeit des Essens ist lt. Gunter Frank der Tischspruch oder das Tischgebet. Hier wird vor dem Essen innegehalten und der Darm kann sich aufs Essen einstellen und kann entspannen. Meine Meinung:Ich finde den Cover sehr aussagekräftig. Der angegessene Schokokuß ist sehr gut als Beispiel für entsagendes Essen und Verzicht.Das Buch schreibt in einer gut leserlichen Schriftgröße und guten Kontrast sehr eindrücklich wie es einer großen Bevölkerung ergeht, die nicht der „Norm“ entsprechen.Eigentlich ist es im Sinne der Wirtschaftlichkeit geradezu verheerend so viele Menschen unter den Generalverdacht von Faulheit und Disziplinlosigkeit zu stellen. Wenn man bedenkt, dass ja eigentlich jeder Mensch das Bedürfnis nach Anerkennung hat, ist es gerade den molligen Menschen erschwert sich selbst anzunehmen. Sie spüren jeden Tag, dass sie nicht „normal“ also unerwünscht sind. Diese Gefühle von nicht angenommensein erzeugen Stress und sind förderlich für Übergewicht und psychische Probleme.Der Autor geht sehr gut auf die hauptsächliche Problematik der Übergewicht dem Stress ein.In vielen Diagramen wird bildlich dargestellt, was im Buch anhand des Textes erklärt wird.Im Gegenzug zum Übergewicht werden die Essstörungen erwähnt und Verdauungsstörungen.Fazit:Ich finde das Buch sehr empfehlenswert zum Lesen. Insbesondere ist das Körpergewicht und die Folge gesellschaftlicher Anfeindung ein großes Problem vieler Menschen in den westlichen Ländern. In dem Buch wird aufgezeigt, das nicht der Einzelne Schuld an seinem Verhalten hat, sondern die Gene und der Alltagsstress einen großen Brocken am Gewicht mitschulden.Zudem ist die Frage: Was ist an etwas mehr Gewicht so schlimm? Mithilfe des Buches besteht die Möglichkeit umzudenken. Es macht keinen Sinn im Leben dauerhaft mit schlechtem Gewissen herumzulaufen, nur weil man ein paar Gramm mehr auf den Rippen hat, wie eigentlich der BMI es vorschreibt. Auch ist es nicht sinnvoll seine Kinder dem Diktat des BMI zu unterwerfen. Je weniger man sich um sein Gewicht stresst, desto weniger nimmt man zu.Dank:Ich habe dieses Buch in der Bücherei in Ansbach ausleihen dürfen und bin froh, über die überaus breit gestreute Möglichkeit Bücher vor Ort zu finden.um Februar 01, 2017 Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen

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  • Übergewicht und Essen

    Lizenz zum Essen

    theophilia

    15. January 2018 um 08:12

    In einem Satz:Übergewicht ist eine Auswirkung des AlltagsstressesJe weniger man sich um sein Gewicht stresst, desto weniger nimmt man zu. InhaltIn diesem Buch wird sich die Frage gestellt, woher es kommt, dass immer mehr Menschen in der heutigen Zeit zu Übergewicht und Verdauungsproblemen neigen.Gunther Frank hat das Buch in verschiedene Kapitel eingeteilt, die mitKörpertypen, Vererbung, Kalorienverwertung, Diäten, Stress, Bewegung und Sport, Abspeckprogramme, Essstörung, Licht, Medikamente, Verdauungstypen, Pflanzenabwehrstoffe, Bio und Vollwert, Vitamine, Stress und Verdauung, Erfahrungsheilkunde, Workshop: Meine Lizenz zum Essen u.a. eingeteilt ist.Er schreibt, dass es eine neue Religion gibt: Die schlanken Rechtgläubigen, fit und diszipliniert, ewig jung werden von der Krankenkasse durch niedrige Beiträge belohnt. Im Gegenzug werden die Menschen mit molliger Körperstatur als faul, verfressen und undiszipliniert beschrieben. Sie werden belehrt, wie unverantwortlich sie sich verhalten und eine Last für die Gesellschaft darstellen. Dieses Verhalten stellt ungemeinen Stress dar, wenn man eh nicht sehr selbstbewusst ist und Angst vor Ausgrenzung hat.Dagegen schreibt Gunter Frank ist es geradezu normal, dass es Leute gibt, die Schlanker sind und andere die Molliger sind. Es gibt unterschiedliche Körperbautypen und von daher ist jeder Typ gerechtfertigt. Der BMI sagt ja auch nur aus, dass in diesem Bereich des Normwertes die meisten Menschen liegen. Es ist nur ein Durchschnittswert. Er sagt nur aus, dass Menschen im Normbereich möglichst häufig vorkommen. Die Einteilung in gute Menschen und schlechte Menschen wird nur daraus interpretiert. Normal zu sein ist eine relative Sichtweise. Wenn man aber nicht normal ist, erzeugt das Stress. Ein großer Auslöser der Gewichtszunahme ist die Vererbung. Nicht falsche Ernährung und zu wenig Bewegung lösen die Gewichtszunahme aus, sondern die Gene und als Verstärker der Stress nicht normal zu sein. Der Stress löst besonders Appetit auf Dinge aus, die man vermeiden möchte zu essen. Das ist das Fatale an der Gewichtsproblematik. Je mehr man sich aufs „nichtessen“ konzentriert, desto mehr Appetit kommt man auf die Dinge, die nicht erwünscht sind. Herr Gunter Frank rät sich satt zu essen und kein schlechtes Gewissen dabei zu haben. Es ist normal, dass man je älter man wird Gewicht zunimmt. Die Gewichtszunahme ist nicht schädlich. eher ist es schädlich zu wenig Gewicht zu haben im Alter z.B. als Sturzprofilaxe. Es ist das große Problem der Menschheit, von anderen Menschen angenommen werden zu wollen. In unserer Gesellschaft gilt die Regel: ich habe dich nur lieb, wenn du schlank bist. Das ist aber sehr verehrend und diskriminierend für viele Bewohner des Landes und sollte man sich klar darüber machen, das die auch eine Art von Mobbing und Ausgrenzung ist. Meine MeinungIch finde den Cover sehr aussagekräftig. Der angegessene Schokokuß ist sehr gut als Beispiel für entsagendes Essen und Verzicht.Das Buch schreibt in einer gut leserlichen Schriftgröße und guten Kontrast sehr eindrücklich wie es einer großen Bevölkerung ergeht, die nicht der „norm“ entsprechen.Eigentlich ist es im Sinne der Wirtschaftlichkeit geradezu verheerend so viele Menschen unter den Generalverdacht von Faulheit und Disziplinlosigkeit zu stellen. Wenn man bedenkt, dass ja eigentlich jeder Mensch das Bedürfnis nach Anerkennung hat, ist es gerade den molligen Menschen erschwert sich selbst anzunehmen. Sie spüren jeden Tag, dass sie nicht „normal“ also unerwünscht sind. Diese Gefühle von nicht angenommensein erzeugen Stress und sind förderlich für Übergewicht und psychische Probleme. Der Autor geht sehr gut auf die hauptsächliche Problematik der Übergewicht dem Stress ein. In vielen Diagramen wird bildlich dargestellt, was im Buch anhand des Textes erklärt wird.Im Gegenzug zum Übergewicht werden die Essstörungen erwähnt und Verdauungsstörungen. FazitIch finde das Buch sehr empfehlenswert zum Lesen. Insbesondere ist das Körpergewicht und die Folge gesellschaftlicher Anfeindung ein großes Problem vieler Menschen in den westlichen Ländern. In dem Buch wird aufgezeigt, das nicht der Einzelne Schuld an seinem Verhalten hat, sondern die Gene und der Alltagsstress einen großen Brocken am Gewicht mitschulden. Zudem ist die Frage: Was ist an etwas mehr Gewicht so schlimm? Mithilfe des Buches besteht die Möglichkeit umzudenken. Es macht keinen Sinn im Leben dauerhaft mit schlechtem Gewissen herumzulaufen, nur weil man ein paar Gramm mehr auf den Rippen hat, wie eigentlich der BMI es vorschreibt. Auch ist es nicht sinnvoll seine Kinder dem Diktat des BMI zu unterwerfen. Je weniger man sich um sein Gewicht stresst, desto weniger nimmt man zu. DankIch habe dieses Buch in der Bücherei in Ansbach ausleihen dürfen und bin froh, über die überaus breit gestreute Möglichkeit Bücher vor Ort zu finden. Ich gebe dem Buch 5 Sterne

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  • Je weniger man sich um sein Gewicht stresst, desto weniger nimmt man zu

    Lizenz zum Essen

    theophilia

    01. February 2017 um 13:19

    In einem Satz: Übergewicht ist eine Auswirkung des Alltagsstresses Je weniger man sich um sein Gewicht stresst, desto weniger nimmt man zu. Inhalt In diesem Buch wird sich die Frage gestellt, woher es kommt, dass immer mehr Menschen in der heutigen Zeit zu Übergewicht und Verdauungsproblemen neigen. Gunther Frank hat das Buch in verschiedene Kapitel eingeteilt, die mit Körpertypen, Vererbung, Kalorienverwertung, Diäten, Stress, Bewegung und Sport, Abspeckprogramme, Essstörung, Licht, Medikamente, Verdauungstypen, Pflanzenabwehrstoffe, Bio und Vollwert, Vitamine, Stress und Verdauung, Erfahrungsheilkunde, Workshop: Meine Lizenz zum Essen u.a. eingeteilt ist. Er schreibt, dass es eine neue Religion gibt: Die schlanken Rechtgläubigen, fit und diszipliniert, ewig jung werden von der Krankenkasse durch niedrige Beiträge belohnt. Im Gegenzug werden die Menschen mit molliger Körperstatur als faul, verfressen und undiszipliniert beschrieben. Sie werden belehrt, wie unverantwortlich sie sich verhalten und eine Last für die Gesellschaft darstellen. Dieses Verhalten stellt ungemeinen Stress dar, wenn man eh nicht sehr selbstbewusst ist und Angst vor Ausgrenzung hat. Dagegen schreibt Gunter Frank ist es geradezu normal, dass es Leute gibt, die Schlanker sind und andere die Molliger sind. Es gibt unterschiedliche Körperbautypen und von daher ist jeder Typ gerechtfertigt. Der BMI sagt ja auch nur aus, dass in diesem Bereich des Normwertes die meisten Menschen liegen. Es ist nur ein Durchschnittswert. Er sagt nur aus, dass Menschen im Normbereich möglichst häufig vorkommen. Die Einteilung in gute Menschen und schlechte Menschen wird nur daraus interpretiert. Normal zu sein ist eine relative Sichtweise. Wenn man aber nicht normal ist, erzeugt das Stress. Ein großer Auslöser der Gewichtszunahme ist die Vererbung. Nicht falsche Ernährung und zu wenig Bewegung lösen die Gewichtszunahme aus, sondern die Gene und als Verstärker der Stress nicht normal zu sein. Der Stress löst besonders Appetit auf Dinge aus, die man vermeiden möchte zu essen. Das ist das Fatale an der Gewichtsproblematik. Je mehr man sich aufs „nichtessen“ konzentriert, desto mehr Appetit kommt man auf die Dinge, die nicht erwünscht sind. Herr Gunter Frank rät sich satt zu essen und kein schlechtes Gewissen dabei zu haben. Es ist normal, dass man je älter man wird Gewicht zunimmt. Die Gewichtszunahme ist nicht schädlich. eher ist es schädlich zu wenig Gewicht zu haben im Alter z.B. als Sturzprofilaxe. Es ist das große Problem der Menschheit, von anderen Menschen angenommen werden zu wollen. In unserer Gesellschaft gilt die Regel: ich habe dich nur lieb, wenn du schlank bist. Das ist aber sehr verehrend und diskriminierend für viele Bewohner des Landes und sollte man sich klar darüber machen, das die auch eine Art von Mobbing und Ausgrenzung ist. Meine Meinung Ich finde den Cover sehr aussagekräftig. Der angegessene Schokokuß ist sehr gut als Beispiel für entsagendes Essen und Verzicht. Das Buch schreibt in einer gut leserlichen Schriftgröße und guten Kontrast sehr eindrücklich wie es einer großen Bevölkerung ergeht, die nicht der „norm“ entsprechen. Eigentlich ist es im Sinne der Wirtschaftlichkeit geradezu verheerend so viele Menschen unter den Generalverdacht von Faulheit und Disziplinlosigkeit zu stellen. Wenn man bedenkt, dass ja eigentlich jeder Mensch das Bedürfnis nach Anerkennung hat, ist es gerade den molligen Menschen erschwert sich selbst anzunehmen. Sie spüren jeden Tag, dass sie nicht „normal“ also unerwünscht sind. Diese Gefühle von nicht angenommensein erzeugen Stress und sind förderlich für Übergewicht und psychische Probleme. Der Autor geht sehr gut auf die hauptsächliche Problematik der Übergewicht dem Stress ein. In vielen Diagramen wird bildlich dargestellt, was im Buch anhand des Textes erklärt wird. Im Gegenzug zum Übergewicht werden die Essstörungen erwähnt und Verdauungsstörungen. Fazit Ich finde das Buch sehr empfehlenswert zum Lesen. Insbesondere ist das Körpergewicht und die Folge gesellschaftlicher Anfeindung ein großes Problem vieler Menschen in den westlichen Ländern. In dem Buch wird aufgezeigt, das nicht der Einzelne Schuld an seinem Verhalten hat, sondern die Gene und der Alltagsstress einen großen Brocken am Gewicht mitschulden. Zudem ist die Frage: Was ist an etwas mehr Gewicht so schlimm? Mithilfe des Buches besteht die Möglichkeit umzudenken. Es macht keinen Sinn im Leben dauerhaft mit schlechtem Gewissen herumzulaufen, nur weil man ein paar Gramm mehr auf den Rippen hat, wie eigentlich der BMI es vorschreibt. Auch ist es nicht sinnvoll seine Kinder dem Diktat des BMI zu unterwerfen. Je weniger man sich um sein Gewicht stresst, desto weniger nimmt man zu. Dank Ich habe dieses Buch in der Bücherei in Ansbach ausleihen dürfen und bin froh, über die überaus breit gestreute Möglichkeit Bücher vor Ort zu finden. Ich gebe dem Buch 5 Sterne

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, in denen es ums Essen geht

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 8 austauschen!

    • 76
  • Rezension zu "Lizenz zum Essen" von Gunter Frank

    Lizenz zum Essen

    Babscha

    Der Autor, praktizierender Allgemeinmediziner, vermittelt dem Leser in seinem umfangreichen und ausführlichen Buch auf aktuellem medizinischem Stand, anschaulich und ohne Rücksicht auf „Verluste“ viele eigene Gedanken, Feststellungen und Appelle zu allen Themen rund ums Essen, entschlüsselt den wirklichen Nutzen diverser Lebensmittel bzw. die Bedeutung über-, unter- oder einfach nur falsch bewerteter Ernährungsbausteine für die menschliche Gesundheit und führt ein engagiertes Plädoyer gegen Schlankheitswahn und die unterschwellige bzw. offene Beeinflussung durch Lebensmittel- und Pharmakonzerne mit deren Ziel, über die Dummheit und den blinden Glauben der Konsumenten an deren Werbesprüche strategisch groß „Kasse zu machen“, darüber hinaus ein deutlicher Fingerzeig auf die nicht zu unterschätzenden Gefahren und Auswirkungen einer Fehlernährung breiter Bevölkerungsschichten analog USA z. B. über die bedingungslose Substitution von Fett (Cholesterinhorror!) durch Kohlehydrate (Burger usw.). So weit, so bekannt, natürlich auch die durchgängig vertretene These der unmittelbaren und immer negativen Auswirkung von Gewichtsreduktionsmaßnahmen (von Ausnahmen am oberen und unteren Ende der Skala abgesehen) auf Psyche wie Physis der Betroffenen mit der zwingenden Folge des Scheiterns aller Abnehmversuche, da der Körper genetisch programmiert ist, mit aller Kraft wieder zu seinem selbst ausbalancierten „richtigen“ Gewicht zurück zu finden, woran sich nun mal nichts ändern lasse. Aufgrund dieser Tatsache plädiert der Autor vehement dafür, sich nicht selbst das Leben schwer zu machen, von allen „Manipulationsversuchen“ am eigenen Körper abzusehen und stattdessen nach Lust und Laune zu genießen, was einem schmeckt. Dann seien auch Körper und Geist in so entspanntem Einklang, das dies in der Folge durchaus zu einer Abnahme „um etwa eine Konfektionsgröße“ führen könne. Klingt natürlich alles ganz einfach und verlockend, da entbehrungsfrei, setzt allerdings auch eine gewisse „Schicksalsergebenheit“ in die eigene leider nicht so vorteilhafte genetische Disposition voraus, was in der heutigen von Schönheitsidealen geprägten Welt wiederum nicht so häufig anzutreffen sein dürfte (sofern man nicht bereits mit sich abgeschlossen hat oder ansonsten mit sich im Reinen ist). Trotzdem ein interessanter und ausgefeilter Denkansatz in einem lesenswerten, sehr sachlichen und fundiert aufbereiteten Buch, quasi frischer Wind in einem weitgehend ausdiskutierten Reizthema.

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    • 2
  • Rezension zu "Lizenz zum Essen" von Gunter Frank

    Lizenz zum Essen

    Keksisbaby

    07. November 2009 um 23:08

    Täglich kommen Patienten in Doktor Gunther Franks Praxis, die entweder durch zahllose Diätversuche dem Jojo- Effekt erlegen sind, oder Verdauungsbeschwerden aufweisen, weil sie sich an die Vollwert-Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung halten. In seinem Buch "Lizenz zum Essen" prangert er die zunehmende Stigmatisierung und Ausgrenzung Übergewichtiger in der heutigen Gesellschaft an und fordert auf sich in Sachen Ernährung voll und ganz auf sein Bauchgefühl zu verlassen. Wichtig ist ihm der genussvolle Umgang mit Lebensmitteln und die Renaissance althergebrachter Zubereitungsverfahren. Er hebt hervor das unser Körper kein einfach gestrickter Organismus ist, dem man lediglich die Kalorienzahl kürzen muß um schlank zu werden, denn unser Bauch hat seinen eigenen Kopf. Er bemägelt die unzureichende Beweisführung in Studien und erklärt warum der Verzehr vom Rohkost und Vollkorn eher krank als gesund macht. Ein erfrischendes Buch zwischen all den heilsversprechenden Diät-Ratgebern, das eher dazu auffordert Essen wieder zu geniessen, die Hetzjagd auf den vermeindlich faulen Dicken endlich zu beenden und mehr Toleranz für die Einzigartigkeit des Individuums zu entwickeln. Denn unser Gewicht bestimmen unsere Gene und jeder Versuch mit Gewalt das zu ändern, führt nur dazu das die Lebensdauer und -qualität sinkt. Mein Fazit: Ich empfehle dieses Buch jedem der ähnlich Diätgeschädigt ist wie ich und Eltern die Angst vor einem dicken Kind haben. Dieses Buch läßt einige Dinge in einem neuen Licht erscheinen und fördert ein positiveres Gefühl zu seinem eigenen Körper

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  • Rezension zu "Lizenz zum Essen" von Gunter Frank

    Lizenz zum Essen

    TabasCo

    13. September 2009 um 18:23

    Ich fürchte, das hier wird jetzt keine Rezension sondern ein begeisterter Erfolgsbericht. Ich blicke auf eine 30-jährige Diätkarriere zurück, auf die ich nicht stolz bin. Ich kenne fast jedes Buch auf dem Markt und es gibt bestimmt nicht viel, was ich nicht über Ernährung weiß. Und dennoch hat mir Gunter Frank noch die Augen öffnen können. Nach der Lektüre seines Buches bin ich ausgestiegen. Ich mache keine Diät mehr, bewege mich entweder, um von A nach B zu kommen, oder weil's Spaß macht (idealerweise fallen diese Motivationen oft zusammen), ich wiege mich nur noch einmal im Monat, ich hungere nicht mehr aber ich fresse auch nicht mehr. Und ... ... nehme sehr langsam aber kontinuierlich ab. Herr Frank hat geschafft, was noch keiner vor ihm geschafft hat: Er hat mich meine eigenen Schönheiten erkennen lassen, er hat mich dazu gebracht, mich zu entspannen und mich anzunehmen, als das was ich bin: attraktiv und schön! Und deshalb ist dies hier auch keine Rezension sondern ein begeisterter Erfolgsbericht und eine Buchempfehlung!

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  • Rezension zu "Lizenz zum Essen" von Gunter Frank

    Lizenz zum Essen

    da_daniel

    27. August 2008 um 19:19

    Dr. Frank zeigt, warum herkömmliche Diäten nicht funktionieren.

    Er zeigt auf, wie man aus dem Teufelskreislauf "Diäten - Jojo - Diäten - Jojo"... herausfinden kann, indem man seinen Körper sich selbst regeln lässt. Dafür stellt er dem Leser die "Lizenz zum Essen" aus.

    EIn interessantes Werk, das aus einem anderen Blickwinkel auf die Diät-Branche blickt.

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