Gunter Göring Der den Kopf riskiert

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Inhaltsangabe zu „Der den Kopf riskiert“ von Gunter Göring

§B§Über die Waffen und das Wort§S§§Ein Portrait über den Frankfurter Schriftsteller Gunter Göring - Der den Kopf riskiert - ein Roman über schmutzige Waffen-Deals, die CIA und andere Verbrecher...§§Gunter Göring hat die Naivität eines Weltgereisten, dem keine Ungeheuerlichkeit fremd ist der sich verzehrt in der blaublumigen Suche nach der Wahrheit hinter dem Horizont. Die vielen Trips an alle Ecken und Enden der Welt, in die ihn sein Job als Jumbo-Kapitän der Lufthansa geführt hat, haben ihn berauschter, weitsichtiger, vorsichtiger und freundlicher gemacht. Wir sitzen im kleinen Garten seines kleinen Hauses am Frankfurter Nobel-Berg. Locker, auf sympathische Art abgeklärt, mit dem Staunen des Entdeckers berichtet ermir von seinen jahrelangen Recherchen, auf der Spur: Auf einem seiner ungezählten Flüge hat er in Kuwait eine Super-Constellation entdeckt, die herrenlos und rostend auf der Landebahn rumstand. Die Maschine ließ ihn nicht mehr los. Welches Geheimnis verbarg sich hinter ihr? §Seine vorsichtigen Erkundungen führten ihn zu Zander (der Name wurde natürlich vom Autor erfunden, der wahre Zander verbirgt sich in einem Klasse-Hotel oder irgendeinem verlassenen Winkel unserer Jet-Set-Welt). Zander war flugbegeistert, ja, von Flugzeugen besessen. Um einen Schein zu kriegen, machte er alles, was möglich war. Um eine eigene Fluglinie zu kriegen, machte er alles, was unmöglich war. Mit einem gewieften, aber stets whiskey-umnebelten Partner machte er die größten Deals: Mit Regierungen, ob sie US-amerikanisch oder israelisch war, die Waffen verschoben, sie hineinlieferten in die aufständischen Gebiete, ob von Tel Aviv in den angefeindeten Iran, ob im Auftrag der CIA nach Angola. Die brisanten Facts & Figures, die Göring in unermüdlicher Arbeit zu einem Thriller geformt hat, können tödlich sein. Flugkapitäne fliegen gefährlich, wenn sie den Mächtigen zu unliebsam werden.§ In einer klaren Sprache, besetzt von Tatsachen-Wissen und mit dem Gespür für die richtigen Worte in der richtigen Szene, hat Göring die Abgefeimtheiten des internationalen Waffen-Business in eine Geschichte gegossen, die sich mit ihren technischen Details und ihrer Vorliebe für das ferne, magische Ambiente zu einem Koloss mausert, zu einem Gebilde, das uns Ahnungslosen, die es schon immer gewusst haben, aber es nicht fassen konnten oder wollten, die Augen öffnet für die große, weite Welt der Korruption, des Gerechtigkeitswahns, der Obsessionen des Geschäftes um überdrehende Motoren und viel Bargeld. Zander ist ein heimlicher Held der Lüfte, er ist uns, mit allem Vorbehalt solch solch schmutzigen Deals gegenüber, sympathisch. Er schert sich um die richtige Seite genauso wenig wie um die falschen Gefühle. Er steht nüchtern, klar, besessen von seiner Flieg-Leidenschaft im harten Alltag, und Frankfurt ist dabei der Dreh- und Angelpunkt all der Gerüchte und Mauscheleien.§ Göring sagt immer mal wieder, im Verlaufe des Gesprächs, "jetzt knips bitte mal den Recorder aus", denn nicht alles, was er zu erzählen weiß, gerät in den richtigen Hals. Wenn Göring mit seiner klaren, den Tatsachen auf den Kopf hauenden Sprache, einen "Spiegel" Artikel geschrieben hätte, kaum einer hätte ihmgeglaubt. Nun hat er einen Roman geschrieben, der in Vor- und Rückblenden das blendende Leben von Zander und einer Reihe von Mitstreitern im Kampf um labbrige Dollars und der Macht beschreibt. Facts & Fiction verweben sich, aber immer hat man das Gefühl, ja, die Gewissheit, Göring beschreibt genau, er beschreibt, wie es war & ist, gewesen sein konnte und gewesen sein musste. Ob in Thailand oder Florida, ob auf einem verrückten Flug von Australien zum Rhein Main-Airport, ob gerissen oder abgefeimt, ob töricht oder vernarrt in die erhebenden Augenblicke des Fliegens, Göring ist immer ganz nah dran.§ Er hat uns eine Story ins gemütliche Leseheim geliefert, die so real und ernüchternd ist, dass wir uns fragen müssen, was alles kann g

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