Gunther Polnizky Timber Creek. Man erntet, was man sät

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Inhaltsangabe zu „Timber Creek. Man erntet, was man sät“ von Gunther Polnizky

Timber Creek ist ein verschlafenes Nest an der kanadischen Atlantikküste. Als einziger von seinen Freunden hat David Timber Creek jemals verlassen, in Toronto Karriere gemacht und eine schöne Frau geheiratet. Doch er sehnt sich nach Ruhe, verkauft seine Firma und kehrt in eine alte Villa nach Timber Creek zurück. Dort holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Seine Rückkehr löst eine Verkettung an Vorkommnissen aus: Alte Konflikte und alte Liebschaften keimen wieder auf, bis schließlich einer der Freunde tot in einer landwirtschaftlichen Maschine gefunden wird. Der Verdacht fällt schnell auf David. Doch auch die anderen Freunde haben alle ein Motiv. Während die Polizei rätselt, begeht der Täter einen zweiten Mord. Schließlich wird ein altes Geheimnis gelüftet, das über den Freunden wie ein Damoklesschwert schwebt.

ziemlich atmosphärisch und tolle Charakterentwicklungen, aber etwas vorhersehbar und recht wenig Thrill... 3 Sterne

— steffis-und-heikes-Lesezauber

Mehr Roman mit Spannungselementen als Thriller, aber trotzdem sehr schön zu lesen.

— Kerstin_KeJasBlog

Gut geschrieben, durchaus spannend und absolut kanadisch hinsichtlich der Bilder im Kopfkino

— Anne2801

Eine Klischeehafte Story die man das ein oder andere mal schon im Fernsehen gesehen hat. Trotzdem hab ich es gern gelesen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ganz in Ordnung, aber zu wenig Spannung für echte Thriller Fans

— tootsy3000

Spannender Thriller mit viel Kanada-Atmosphäre

— aemmerich

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  • Eine etwas vorhersehbare, aber sehr atmosphärische Geschichte mit recht wenig Thrill...

    Timber Creek. Man erntet, was man sät

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    27. July 2015 um 09:32

    Kurzbeschreibung: Timber Creek ist ein verschlafenes Nest an der kanadischen Atlantikküste. Dorthin zieht es David, der als einziger von seinen Freunden den Ort seiner Kindheit jemals verlassen hat. Nach einer steilen Karriere in Toronto und seiner Hochzeit sehnt er sich nach Ruhe. Er verkauft seine Firma und kehrt nach Timber Creek zurück. Dort holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Alte Konflikte und Liebschaften keimen wieder auf, bis schließlich einer der Freunde bestialisch ermordet aufgefunden wird. Während die Polizei rätselt, begeht der Täter einen weiteren Mord. Schließlich wird ein altes Geheimnis gelüftet, das über den Freunden wie ein Damoklesschwert schwebt. Meinung: Ich hatte mir aufgrund der Kurzbeschreibung einen atmosphärisch spannenden Thriller erhofft. Und atmosphärisch und bildgewaltig ist die Geschichte auf jeden Fall. Schon von Anfang an sieht das kleine Örtchen Timber Creek mitsamt seinen Bewohnern, den großen Grundstücken und den Hummerfängern bildlich vor seinen Augen aufblitzen und kann sich gut in die Geschichte hineinversetzten. Auch die Charaktere werden dem Leser gut näher gebracht. Zu Beginn gibt es einige Einblicke aus der Vergangenheit, in denen man die Figuren rund um den Protagonisten David schon ein bisschen kennenlernt und auch im Verlauf der Handlung gibt es einige Rückblenden, in denen viele kleine Geheimnisse offenbart werden und die Figuren immer mehr an Tiefe gewinnen. Aber auch in der Handlung der Gegenwart werden einige Entwicklungen deutlich. Was mir aber gefehlt hat war der Thrill und die Spannung. Es dauert ziemlich lange bis die Morde überhaupt passieren und als es dann soweit ist, habe ich nichts von dem entdeckt, was ich mir von einem Thriller wünsche. Zum einen war die Geschichte im Großteil ziemlich vorhersehbar. Ich wusste spätestens ein paar Seiten zuvor was passieren würde, aber den Täter hatte ich schon lange in Verdacht und auch die Wendung im Privatleben von David habe ich ziemlich genau so vorhergesehen. Zum anderen hat mir für einen Thriller irgendwie das Gefühl der Gefahr gefehlt. Klar, es passieren Morde, David wird verdächtigt und gerät bald selbst in Gefahr, aber so wirklich greifbar wurde diese Gefahr eher selten. Es entwickelt sich alles kontinuierlich, aber auch eher bedächtig und ruhig. Fazit: Obwohl die Handlung leider ziemlich vorhersehbar ist und mir irgendwie der erwartete Thrill gefehlt hat, lässt sich das Buch aufgrund der tollen Charakterentwicklungen und der atmosphärischen Beschreibungen recht gut lesen. Wer also in einen Roman mit kanadischer Kleinstadtidylle eintauchen will ist hier bestimmt gut aufgehoben, wer aber einen spannenden Thriller erwartet könnte etwas enttäuscht werden. Von mir gibt es knappe 3 Sterne.

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  • Leserunde zu "Timber Creek. Man erntet, was man sät" von Gunther Polnizky

    Timber Creek. Man erntet, was man sät

    Gunther_Polnizky

    „In der Qual liegt der Schlüssel zur Reue….“ Wer möchte sich an einer Leserunde zu meinem Thriller „Timber Creek – man erntet, was man sät“ bewerben? Der Zauberbergverlag stellt 7 Exemplare der Hardcover-Ausgabe zur Verfügung. Begebt euch in die Wälder Kanadas und lüftet ein altes Geheimnis, das über David und seinen Jugendfreunden wie ein Damoklesschwert schwebt. Wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und lasst euch von Liebe, Hass und Leidenschaft durch das Buch führen, ohne euch dabei von grausamen Morden abschrecken zu lassen……….. Mehr zum Inhalt: Der Umzug nach Timber Creek hätte ein neuer Lebensabschnitt für den erfolgreichen Geschäftsmann David Dexter und seine Frau Sabrina werden sollen. Als die beiden auf David´s Jugendfreunde treffen, wecken Erinnerungen alte Gefühle. Liebe und Hass wechseln einander genauso ab, wie Vergangenheit und Gegenwart. Kleinstädtisches Gedankengut, ein fanatischer Prediger und eine alte Jugendliebe lassen das Vorhaben schnell zum Alptraum werden. Als einer der Freunde bei einem vermeintlichen Unfall zu Tode kommt beginnen die Geschehnisse zu eskalieren. Ein gut gehütetes Geheimnis kommt ans Tageslicht und ein bestialischer Mord gibt die Gewissheit, dass eine Reise ins Verderben begonnen hat…… Aus dem Inhalt: >Superintendent M.J.Howards stand inmitten einer verregneten kanadischen Waldlandschaft vor einem alten, heruntergekommenen Camp. Er hatte nach langer Zeit wieder das Gefühl, wie er es bei seinem ersten Toten gehabt hatte. Sein Magen fühlte sich flau und auf seiner Stirn sammelten sich kalte Schweißperlen. Es war nicht der Anblick des Toten selbst, der ihn geschockt hatte. Dazu hatte M.J. bereits zu viele gesehen. Das, was ihn erschütterte und er noch nie gesehen hatte, war die Art, wie er zu Tode gekommen war. < Wer ist Gunther Polnizky? Gunther Polnizky wurde 1968 in Wien geboren, wo er Rechtswissenschaften studierte. Neben Veröffentlichungen in Fachzeitschriften war er auch als Autor juristischer Lehrbehelfe tätig. Gunther Polnizky lebt abwechselnd in Österreich und Kanada. Inspiriert von der kanadischen Landschaft verfasste er den Roman „Timber Creek“. Er ist in einer glücklichen Beziehung und hat einen Sohn sowie zwei Stiefsöhne Mehr über den Autor: www.facebook.com/gunther.polnizky.autor oder auf www.gunther-polnizky.com Gesucht werden 7 Testleser Informationen zur Leserunde: - Die Auslosung erfolgt am 07. April 2015. Ich ersuche die Gewinner, umgehend  ihre Adressdaten bekannt zu geben, damit euch der Zauberberg Verlag die gewonnenen Hardcover-Exemplare zusenden kann. - Sobald ihr euer Exemplar erhalten habt, kann es losgehen! - Im Falle des Gewinnes verpflichtet ihr euch zur zeitnahen Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie zum Schreiben von Rezensionen. - Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet bitte folgende Frage:  „Welche dunklen Geheimnisse könnten euch -natürlich rein in eurer Fantasie – zum Verhängnis werden?“ Ich wünsche euch viel Glück und spannende Unterhaltung!

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  • Kanada-Krimi um alte Jugendfreunde

    Timber Creek. Man erntet, was man sät

    Thaliomee

    30. May 2015 um 14:57

    David und Sabrina sind glücklich verheiratet, haben genug Geld und leben gemeinsam in Toronto. Obwohl David an seiner Arbeit hängt, möchte Sabrina aufs Land ziehen und dort mit David Kinder bekommen. Als sich die Gelegenheit ergibt, ein Haus in Timber Creek - Davids Heimatort - zu kaufen, überlegen die beiden nicht lange. Sie begeben sich auf eine Reise in Davids Vergangenheit. Sabrina lernt Davids Jugendfreunde kennen und lebt sich schnell ein. Nach einem Flirt von Sabrina und Davids ehemals bestem Freund Greg, wird Greg tot aufgefunden. Superintendent Howard ermittelt und David gerät schnell unter Verdacht. Aber es bleibt nicht bei diesem Toten... Im Gegensatz zu dem Superintendent Howard, hat mich die „Jugendclique“ nicht ganz überzeugt. Oft konnte ich ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen und die einzelnen Charaktere hätten noch besser ausgestaltet sein können. Die Geschichte ist jedoch alles in allem schlüssig und spannend. Der Autor baut einige Wendungen ein, die ich so nicht vorhergesehen hatte. Dabei baut er immer wieder Rückblenden ein, in denen David sich an seine Jugend in Timber Creek erinnert. Vor allem der wirkt sympathisch und hätte auch eine größere Rolle spielen dürfen. Ein gelungenes Buch, dass ich eher unter „Krimi“ einsortieren würde.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    01. May 2015 um 16:01
  • Atmosphärischer Kanada-Thriller

    Timber Creek. Man erntet, was man sät

    tweedledee

    29. April 2015 um 09:39

    Gunther Polnizkys Thriller "Timber Creek - man erntet, was man sät" spielt in Kanada, vor einer wunderschönen landschaftlichen Kulisse. David ist in dem kleinen Ort Timber Creek an der Kanadischen Ostküste aufgewachsen, hat die letzten zwanzig Jahre aber in Toronto verbracht, wo er sich ein florierendes Geschäft aufgebaut hat. Als sich die Gelegenheit ergibt in Timber Creek ein schönes altes Farmhaus zu erwerben, macht er seiner Frau Sabrina den Gefallen und zieht mit ihr in seine alte Heimat zurück. Bei einem Willkommensfest trifft er auf seine alten Freunde aus Kindheitstagen. Damals waren sie eine eingeschworene Gemeinschaft und haben viel zusammen erlebt. Einige Freunde haben sich kaum verändert, während andere erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind. Kurz nachdem sich David in seinem neuen Haus eingelebt hat kommt einer seiner Freunde auf bestialische Weise ums Leben. Ein Traktorunfall, bei dem der Körper bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt wurde. Auf den ersten Blick scheint es sich um einen Unfall zu handeln, doch wenig später wird der nächste der damaligen Clique tot aufgefunden, auf grausame Weise ermordet. Mir hat die Geschichte um David und seine alten Freunde gut gefallen, vor allem die Rückblicke in die Kinder- und Jugendzeit, an die sich David in kurzen Rückblicken immer wieder erinnert. Dabei kommt ein wunderbares Feeling von Natur, noch heiler Welt und der tiefen Freundschaft der Kids rüber. Einer Freundschaft die sich aber verändert, je älter sie werden. Sehr schön ist die Atmosphäre eingefangen, das kleine Dorf Timber Creek mit seinen Bewohnern, der Fisch- bzw. Hummerfang. Die wilde Landschaft und die Küste, all diese Eindrücke sind sehr gut gelungen. Die Handlung in der Gegenwart ist spannend, hätte aber durchaus noch mehr Thrill vertragen können. Von den Figuren hat mir der abgehalfterte Constable, der den Fall untersucht, am besten gefallen, er hatte Ecken und Kanten und den richtigen Riecher. Die Freunde blieben für meinen Geschmack etwas zu blass, vor allem Davids Frau Sabrina war für mich nicht greifbar. Der Fall ist gut aufgebaut und schlüssig, auch das Ende konnte überzeugen. Fazit: Atmosphärischer Thriller vor einer wunderbaren landschaftlichen Kulisse.

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  • Es ist wie es ist! (Zitat aus dem Buch)

    Timber Creek. Man erntet, was man sät

    Kerstin_KeJasBlog

    27. April 2015 um 20:04

    "Timber Creek -man erntet, was man sät" von Gunther Polnizky, erschienen im Zauberberg Verlag hat mich gereizt.  Ein Thriller mit diesem Titel und dem gelungenen Cover, dazu ein spannender Klappentext - das hat mich sehr angesprochen. Zur Story:  David kehrt nach über 20 Jahren an den Ort seiner Kindheit zurück. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Sabrina bezieht er eine alte, aber renovierte Farm. Seine Freunde aus der Kindheit leben auch noch dort oder kommen regelmäßig zu Besuch. Doch bald stirbt der erste aus dieser Runde einen grauenvollen Tod. Ist es Zufall, Rache oder ein altes Geheimnis? Meine Eindrücke:  Der Autor hat eine sehr schöne Atmosphäre geschaffen.  Aus Kindheitserinnerungen und Gegenwart.  Aus Männern und Frauen, die so unterschiedlich sind und dennoch etwas gemeinsam haben Aus dem Landleben und alles was es mit sich bringt. Auch die Gegend um Timber Creek, an der kanadischen Küste, mit ihren Farmern und Hummernfänger ist sehr bildlich und real dargestellt. Fast konnte ich den sommerlichen Staub schmecken und die Hitze spüren. Die Protagonisten sind, allen voran David, gut erklärt und doch behalten sie lange ihre Geheimnisse. David war mir persönlich etwas zu taff und zu verständnisvoll. Da hat mir der Superindentent Howard, mit seinen kleinen und großen Lebenskrisen,  doch deutlich besser gefallen. Vom ersten Mord erfährt der Leser recht früh, doch bis zur Bearbeitung dessen oder gar der Aufklärung vergehen viele Seiten, die mit den genannten Kindheitserinnerungen gefüllt sind. Alles in einem schönen, flüssigen Schreibstil, der dafür sorgte das ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Für einen Thriller hätte ich mehr Trill erwartet, zwar gibt es durchaus spannende Momente und gerade zum Schluss hin geht das Buch echt ab. Aber durch die zum Teil recht klischeehaften Begebenheiten und dem 'zu kurz kommen' der Tatumstände, der schnellen Abhandlung von Motiv und einem Täter der mir früh ins Auge fiel, empfand ich dieses Buch eher als spannenden Roman. Gelesen habe ich es aber trotzdem mit viel Spaß und so manche unerwartete Wendung hat mich doch von diesem Buch überzeugt. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen.  c ) K.B 04/2015

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  • Gut spannend und mit einer Prise Kanada gewürzt

    Timber Creek. Man erntet, was man sät

    Anne2801

    25. April 2015 um 14:59

    Klappentext "Timber Creek ist ein verschlafenes Nest an der kanadischen Atlantikküste. Dorthin zieht es David, der als einziger von seinen Freunden den Ort seiner Kindheit jemals verlassen hat. Nach einer steilen Karriere in Toronto und seiner Hochzeit sehnt er sich nach Ruhe. Er verkauft seine Firma und kehrt nach Timber Creek zurück. Dort holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Alte Konflikte und Liebschaften keimen wieder auf, bis schließlich einer der Freunde bestialisch ermordet aufgefunden wird. Während die Polizei rätselt, begeht der Täter einen weiteren Mord. Schließlich wird ein altes Geheimnis gelüftet, das über den Freunden wie ein Damoklesschwert schwebt." Inhalt David stammt aus dem kleinen kanadischen Ort Timber Creek, musste aber aus persönlichen Gründen nach Toronto. Dort hat er sich eine erfolgreiche Firma aufgebaut und Sabrina geheiratet, mit der er eine harmonische Ehe führt. Doch Sabrina hat genug vom Großstadtleben und wünscht sich nichts mehr, als auf dem Lande eine Familie zu gründen und so kommt es, dass David ein Haus in Timber Creek kauft und gemeinsam mit Sabrina an den Ort seiner Kindheit zurück kehrt. Auf den ersten Blick wirkt es so, als habe sich nichts verändert: All seine Jugendfreunde heißen ihn willkommen und auch Sabrina wird gut in der Gemeinschaft aufgenommen. Aber der Schein trügt und schon bald kommt es zu mehreren schrecklichen Vorfällen und ohne es zu wollen, stecken David und Sabrina mittendrin in Geheimnissen, Intrigen und Ermittlungen. Leseeindruck/Eigene Meinung "Timber Creek - Man erntet was man sät" ist ein Thriller, der in Kanada spielt und durch die detaillierten Szenebeschreibungen kann man zumindest via Kopfkino einen kleinen Abstecher in dieses so wundervolle Land machen. Auch die Charaktere sind sehr plastisch gestaltet und man entwickelt sofort Sympathie und Ablehnung. Die Sprache war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil die Sätze oft lang und sehr verschachtelt sind. Aber sobald ich mich daran gewöhnt hatte, stieg die Lesegeschwindigkeit nochmal an. Insgesamt habe ich dieses Buch innerhalb eines Tages durchgelesen, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass es - wie gesagt - gut geschrieben ist und die meisten Teile des Buches von einer gewissen Spannung durchzogen sind, die mal mehr und mal weniger zum Ausdruck kommt. Bei den Ermittlungen durch Superintendent MJ habe ich durchaus mitgefiebert und mitgerätselt - hatte aber schon früh eine gewisse Vermutung bezüglich des Täters. Allein aufgrund dieser (in meinen Augen) Vorhersehbarkeit, ziehe ich einen Stern ab. Insgesamt hat mir dieses Buch nämlich inhaltlich und sprachlich sehr gut gefallen und es gab einige Textstellen, die ich mir aufgrund ihrer Zitate-Qualität angestrichen habe. Die Charaktere und ihre spezifischen Eigenschaften sind gut konstruiert und haben mir sehr gefallen. Fazit/Leseempfehlung Dieses Buch kann ich allen Kanadafans empfehlen, die sich zumindest in ihrer Vorstellung auf einen Kurztrip in das zweitgrößte Land der Welt begeben wollen. Außerdem ist es wohl etwas für alle Krimi/Thriller Fans. Es muss aber bewusst sein, dass dieses Buch zwar spannend ist, aber nicht so extrem, dass es die Nerven belastet :)

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  • Timber Creek - Man erntet was man sät

    Timber Creek. Man erntet, was man sät

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. April 2015 um 20:31

    Klappentext:Timber Creek ist ein verschlafenes Nest an der kanadischen Atlantikküste. Als einziger von seinen Freunden hat David Timber Creek jemals verlassen, in Toronto Karriere gemacht und eine schöne Frau geheiratet. Doch er sehnt sich nach Ruhe, verkauft seine Firma und kehrt in eine alte Villa nach Timber Creek zurück. Dort holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Seine Rückkehr löst eine Verkettung an Vorkommnissen aus: Alte Konflikte und alte Liebschaften keimen wieder auf, bis schließlich einer der Freunde tot in einer landwirtschaftlichen Maschine gefunden wird. Der Verdacht fällt schnell auf David. Doch auch die anderen Freunde haben alle ein Motiv. Während die Polizei rätselt, begeht der Täter einen zweiten Mord. Schließlich wird ein altes Geheimnis gelüftet, das über den Freunden wie ein Damoklesschwert schwebt. Cover: Ich hatte das Buch in der Buchhandlung in der Hand und las die dicken Letter "Timber Creek". Rasch drehte ich es um und las mir den Klappentext durch der eine Aufregende und spannende Story versprach! Dann noch das Bild dazu das dass Cover zierte, das vieles offen lies! Inhalt/ Fazit: Das Buch konnte ich einfach nicht mehr aus den Händen legen. Es Las sich so flüssig das ich es innerhalb 3h durch gelesen hatte. Ich mochte die Zeitsprünge in den Abschnitten. So erfuhr man in einem etwas aus dem Gegenwärtigem und im nächsten Abschnitt etwas aus der Vergangenheit. Am Anfang denkt man David führt das perfekte Leben in Toronto, mit eigener Firma, Luxus und allem was er sich wünscht und denkt er könnte es nicht besser haben. Selbst nach seinem Umzug zurück zum Timber Creek den er seiner Frau Sabrina zu liebe machte, hat man den Eindruck David hat alles was er braucht und sein Leben wäre Perfekt. Bis er seine Frau Sabrina mit seinem besten Freund Greg küssend in seiner Einfahrt wieder findet. Ab da wendet sich das Blatt für David und er stellt die Liebe zu seiner Frau in Frage. Aber nicht nur das, er trifft seine alte Jugendliebe Lindsay wieder und spürt wie die alten Gefühle ihr gegenüber wieder aufkeimen. Nun ist David verwirrter denn je, versucht sein Leben und das was um ihn herum geschieht wieder auf in Ordnung zu bringen aber es gestaltet sich schwieriger als erwartet, denn plötzlich findet man seinen Besten Freund Greg tot unter seinem John Deere. Völlig zerhackt, zerfleddert und total verunstaltet... Und es sollte nicht der letzte Mord gewesen sein.... Die Idee vom Autor war glaub ich ganz gut denn bis zu letzt habe ich nicht gewusst wer der Täter der Morde ist. Aber trotzdem kam bei mir nicht wirklich Spannung auf. Das Buch hab ich wirklich gerne gelesen weil vieles unvorhersehbares passiert, aber einiges entsprach auch einfach den Klischees die man schon aus Filmen kennt... Man kann dem ganzen aber gut und gerne eine Chance geben!

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  • Ein Krimi an der kanadischen Atlantikküste

    Timber Creek. Man erntet, was man sät

    dubh

    11. April 2015 um 20:14

    Zugegeben, ich war noch nie in Kanada. Zumindest nicht körperlich, denn von einer Reise in dieses Land träume ich schon länger. Nordamerika übt auf mich insgesamt eine sehr große Faszination aus - die doch noch vorhandene Wildnis, die Tiere und die äußerst vielfältige Natur. Als ich gelesen habe, dass "Timber Creek" an der kanadischen Atlantikküste spielt und sich der Autor Guther Polnizky von der dortigen Landschaft hat inspirieren lassen, war für mich sofort klar, dass ich das Buch lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn beim Lesen bin ich in die Atmosphäre dieser Region eingetaucht... Doch nicht nur das, denn auch die Handlung hat mich wirklich gepackt, da der Autor eine sehr spannende Geschichte erzählt, die er meiner Meinung nach sehr gut aufbaut: anfangs lernt man die Bewohner des verschlafenen Nests namens Timber Creek kennen. Hierher kehrt David, der die letzten Jahre beruflich sehr erfolgreich in Toronto verbracht und geheiratet hat, zurück. Doch kaum ist er angekommen, holt ihn seine Vergangenheit ein und es häufen sich seltsame Vorkommnisse... Längst in Vergessenheit geratene Konflikte treten wieder zu Tage und eskalieren: bis es einen Toten gibt. Auch wenn David, als 'Außenseiter' (da er der einzige ist, der je dem Ort seiner Jugend den Rücken gekehrt hat) schnell verdächtig wird, so stellt sich nach und nach heraus, das auch die anderen aus der Clique ein Motiv für einen Mord gehabt hätten... In meinen Augen hat der Autor mit seinem Debüt einen tollen, atmosphärisch dichten Krimi vorgelegt. Vielleicht liegt es daran, dass Guther Polnizky nicht nur in Österreich, sondern eben auch in Kanada lebt: ich habe ihm die Stimmung in Timber Creek komplett abgenommen und die Figuren wirken auf mich ebenso glaubhaft. Ob man den Schreibstil nun - wie der Verlag - mit Hitchcocks Stil vergleichen kann, mag ich nicht beurteilen, da ich finde, dass solche Vergleiche oftmals nicht nottun. "Timber Creek" steht für sich: mir einer teils schaurigen Kulisse, seinem authentischen Personal und der packenden Spannungskurve hat mich dieser Roman schlichtweg überzeugt. Kleine, beinahe nebensächlich eingeworfene Details fügen sich allmählich zu einem Bild, alte Geheimnisse tragen nicht nur zur Enthüllung bei, sondern befeuern zusätzlich die Atmosphäre, so dass ich mich bei der Lektüre kaum bremsen konnte. Und so hat es mich wenig überrascht, dass der Autor nach etlichen Finten und Perspektivwechseln ein sehr logisches und somit auch befriedigendes Ende präsentiert. Allerdings findet sich im Ende auch mein einziger Kritikpunkt: es wirkt schlicht und ergreifend überhastet. Nachdem sich Guther Polnizky so gekonnt um den Spannungsbogen gekümmert hat, wundert es mich, dass das Ende so abrupt kommt. Hier hätte es - nach meinem Geschmack - ruhig noch 50, 60 Seiten weiter gehen können. Und das will bei mir etwas heißen - da ich doch gerne auf "Unnötiges" verzichte! Aber mal ehrlich: das ist eine winzige Korinthe. Für ein Debüt ist "Timber Creek" ein wirklich guter Wurf! Chapeau. Fazit: Ein richtig spannendes Debüt mit einer überzeugenden Atmosphäre, glaubhaften Charakteren und tollem Lokalkolorit, das mich sehr gut unterhalten hat.

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  • Ein packender, vielschichtiger Thriller mit viel Lokalkolorit

    Timber Creek. Man erntet, was man sät

    bookstars

    02. April 2015 um 21:23

    „In der Qual liegt der Schlüssel zur Reue…“ INHALT Timber Creek ist ein verschlafenes Nest an der kanadischen Atlantikküste. Dorthin zieht es David, der als einziger von seinen Freunden hat den Ort seiner Kindheit jemals verlassen hat. Nach einer steilen Karriere in Toronto und seiner Hochzeit sehnt er sich nach Ruhe. Er verkauft seine Firma und kehrt nach Timber Creek zurück. Dort holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Alte Konflikte und Liebschaften keimen wieder auf, bis schließlich einer der Freunde bestialisch ermordet aufgefunden wird. Während die Polizei rätselt, begeht der Täter einen weiteren Mord. Schließlich wird ein altes Geheimnis gelüftet, das über den Freunden wie ein Damoklesschwert schwebt. (Quelle Zauberberg- Verlag) MEINE MEINUNG Mit seinem Debüt „Timber Creek“ ist dem österreichischen Autor Gunther Polnizky ein sehr packender, vielschichtiger Thriller mit viel Lokalkolorit gelungen, den man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Sehr schön stimmt schon das etwas unheilvoll wirkende Cover, das eine vergilbte Schwarz-Weiß-Fotografie eines ausgedehnten Farmhauskomplexes mit verwildert wirkenden Koppeln im Vordergrund zeigt, auf die an der kanadischen Altlantikküste spielende Handlung ein. Polnizky hat einen sehr eingängigen, mitreißenden Schreibstil , mit dem er seine Leser sofort mitten in die sich anfangs recht gemächlich entwickelnde, aber dennoch fesselnde Handlung hineinzieht. Der Autor lässt seinen Roman in Timber Creek einem verschlafenen Nest in Kanada spielen - einem idyllischen Ort mit vielen alteingesessenen Bürgern, von denen die meisten nette, teilweise auch etwas verschrobene, aber äußerst liebenswerte Menschen zu sein scheinen. Als die Hauptfigur David, ein erfolgreichen Geschäftsmann in Toronto, der als einziger seiner Heimat den Rücken zugekehrt hatte, nach Timber Creek zurückkehrt, wird eine Kaskade an merkwürdigen und verhängnisvollen Vorkommnissen in Gang gesetzt. Unbewältigte Konflikte, Feindseligkeiten und Eifersüchteleien aus der Vergangenheit leben plötzlich wieder auf und lassen die heile Welt der ehemaligen Freunde rasch aus den Fugen geraten, bis schließlich einer von ihnen einem grauenvollen Unfall zum Opfer fällt. Sehr geschickt hat der Autor viele wichtigen Details in kleinen, oft belanglos erscheinenden Häppchen eingestreut und bedeutsame, in Rückblicken geschilderte Ereignisse aus der gemeinsamen Vergangenheit der Freunde mit der Haupthandlung verwoben. So nimmt schließlich ein undurchsichtiges Geflecht aus alten Familiengeheimnissen, Feindschaften und Intrigen immer mehr Gestalt an, in dem auch die Hauptfigur David eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen scheint. Die beschriebenen Schauplätze und die aufgeladene, bedrohliche Atmosphäre sind derart greifbar und detailgetreu eingefangen, dass man als Leser fast das Gefühl hat, unmittelbar dabei zu sein und spürt förmlich das allmählich heraufziehende Unheil. Durch die verschiedenen Perspektivwechsel baut sich schon bald eine enorme Spannung auf. Zudem beginnt man immer mehr zu rätseln, wie die unerklärlichen Geschehnisse und verwirrenden Details zusammenhängen könnten und wer ein Motiv für die abscheuliche Tat hat. Nach sich überschlagenden Ereignissen und einigen unvorhersehbaren Wendungen gipfelt der Thriller in einem mitreißenden Finale, das eine schlüssige Auflösung liefert. Für meinen Geschmack kam das Ende allerdings etwas zu überstürzt und hätte ruhig noch etwas hinausgezögert werden können. Auch der eigens nach Timber Creek beorderte Ermittler, ein etwas undurchsichtiger und kauziger Typ, wirkte recht blass und agierte leider bei seinen Ermittlungen mehr oder weniger im Hintergrund. Polnizkys vielschichtige, eigenwillige Figuren sind durchweg gut ausgearbeitet und wirken sehr authentisch und lebendig. Hervorragend ist es dem Autor gelungen, einen entlarvenden Blick auf die menschlichen Schwächen und Abgründe seiner Figuren zu werfen, die verstrickt sind in einem verhängnisvollen Geflecht aus Freundschaft, Rache, Machtgelüsten und Leidenschaften und einen von ihnen nach all den Jahren zu einem grausamen Mörder werden lassen. FAZIT Ein packender, vielschichtiger Thriller mit viel Lokalkolorit und überzeugenden Figuren. Trotz kleiner Schwächen ein fesselndes, atmosphärisch dichtes Lesevergnügen und gelungenes Debüt des österreichischen Autors Gunther Polnizky.

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  • Ein Gelungenes Debüt mit leichten Schwächen, die man durchaus ignorieren darf...

    Timber Creek. Man erntet, was man sät

    unclethom

    22. March 2015 um 15:52

    Der Klappentext: Timber Creek ist ein verschlafenes Nest an der kanadischen Atlantikküste. Als einziger von seinen Freunden hat David Timber Creek jemals verlassen, in Toronto Karriere gemacht und eine schöne Frau geheiratet. Doch er sehnt sich nach Ruhe, verkauft seine Firma und kehrt in eine alte Villa nach Timber Creek zurück. Dort holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Seine Rückkehr löst eine Verkettung an Vorkommnissen aus: Alte Konflikte und alte Liebschaften keimen wieder auf, bis schließlich einer der Freunde tot in einer landwirtschaftlichen Maschine gefunden wird. Der Verdacht fällt schnell auf David. Doch auch die anderen Freunde haben alle ein Motiv. Während die Polizei rätselt, begeht der Täter einen zweiten Mord. Schließlich wird ein altes Geheimnis gelüftet, das über den Freunden wie ein Damoklesschwert schwebt. Quelle: http://www.zauberberg-verlag.de/produkt/timber-creek-man-erntet-was-man-saet/ Die Autorin: Gunther Polnizky wurde 1968 in Wien geboren, wo er Rechtswissenschaften studierte. Neben Veröffentlichungen in Fachzeitschriften war er auch als Autor juristischer Lehrbehelfe tätig. Gunther Polnizky lebt abwechselnd in Österreich und Kanada. Inspiriert von der kanadischen Landschaft verfasste er den Roman „Timber Creek“. Er ist in einer glücklichen Beziehung und hat einen Sohn sowie zwei Stiefsöhne. Quelle: http://www.zauberberg-verlag.de/produkt/timber-creek-man-erntet-was-man-saet/ Die Rezension: Timber Creek ist für mich eine Überraschung. Der Autor ein Österreicher schreibt so wie man es von einem Amerikaner erwarten würde. Passt natürlich sehr gut zum Schauplatz. Der Autor schafft es seine Figuren lebendig und glaubhaft erscheinen zu lassen. So dass man ihnen ihre Vita abnimmt. Der Schauplatz gut gewählt, erinnert ein wenig an den einen oder anderen Horrorklassiker von Stephen King. Die Stimmung im Ort wie der es beschreibt wirkt stimmig und nicht konstruiert. Es gelingt ihm auch, ein Spannungsumfeld zu erzeugen das den Leser gleich gefangen nimmt. Es fiel wirklich nicht leicht das Buch beiseite zu legen. . Das Buch hätte durchaus Potential für 5 Sterne, würde der Schluss nicht, für mich zu plötzlich kommen. Das Buch mit etwa 100 Seiten mehr, und es wäre wirklich der Hammer geworden. Alles in allem, ist es ein gelungenes Buch, das ich mit 4 Sternen bewerte, was aber in der Summe nur einen Abzug von einem Stern bedeutet, weil für meinen Geschmack noch ein paar Seiten gefehlt haben. Es ist auf jeden Fall ein sehr gelungenes Debut.

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