Vampire. 100 Seiten

von Gunther Reinhardt 
3,0 Sterne bei2 Bewertungen
Vampire. 100 Seiten
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Ein wirklich gut lesbarer Abriss der politischen und sozialen Dimensionen des Vampirs in der Popkultur.

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Arbeitet sich leider eher platt an Material ab, das allgemein bekannt ist. Keine Überraschung, keine Tiefe.

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Inhaltsangabe zu "Vampire. 100 Seiten"

Sie hausen in Schlössern in den Karpaten – oder besuchen die Highschool; sie schlafen in uralten Gruften oder genießen ihr Luxusleben in Manhattan. Sie sind hässliche Monster, smarte Verführer, Zombies oder Vorzeige-Spießer. Und sie haben uns den größten Fantasy-Hype des 21. Jahrhunderts beschert.
Gunther Reinhardt verfolgt die Karriere der Vampire von 1725 an, als die Leiche des Serben Peter Plogojowitz gepfählt und verbrannt wurde. Er begleitet ihren Weg vom Grabgespenst über Lord Ruthven und Dracula bis Edward Cullen aus Twilight. Und er zeigt, was der Vampir verkörperte und zeitweise politisch bedeutete, für welche Ängste er jeweils stand und welche Wandlungen er in Filmen, Romanen und TV-Serien erlebt hat und weiterhin erlebt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783150204580
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:100 Seiten
Verlag:Reclam, Philipp
Erscheinungsdatum:16.03.2018

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    MitAussichts avatar
    MitAussichtvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wirklich gut lesbarer Abriss der politischen und sozialen Dimensionen des Vampirs in der Popkultur.
    Vampire in der Popkultur - zunehmend zahnlos?

    Der Charme dieser Reclamreihe besteht darin, dass auf 100 Seiten ein Thema so abgehandelt wird, dass gar keine Zeit bleibt, einen langweiligen Sachtext zu produzieren. Gunther Reinhardt schreibt hier also auf 100 Seiten über Vampire. Wer jetzt aber eine historische Darstellung erwartet oder wieder eine literaturwissenschaftliche Betrachtung der Gothic Novel, ist hier leider völlig falsch.

    Natürlich sind die Ursprünge des Vampirs auch hier Thema, aber eben nur als Randnotiz und Korrektiv. Vielmehr konzentriert sich Reinhardt auf die verschiedenen Darstellungen von Vampirismus in der Popkultur des 20. Jahrhunderts. Vom ersten Vampirfilm "Nosferatu" zur wiedergefundenen Bissigkeit in Guillermo del Toros "The Strain" reicht der knackige Überblick. 
    Wir lernen, dass der Vampir noch immer ein Spiegelbild für unsere Sehnsüchte und Wertvorstellungen ist - und warum Edward Cullen daher eine doppelte Katastrophe ist. Erfrischend dabei, dass Reinhardt sich nicht zu schade ist, auch bis in die tiefsten Keller der YA-Trivialliteratur und des Trash-Films zu steigen, um seine Thesen anschaulich darzulegen.

    Wer auf der Suche nach Vampirromanen, Filmen und anderen Medien ist, kann hier einiges finden und sich inspirieren lassen und ganz nebenbei viel über gesellschaftliche Normen lernen. Ich für meinen Teil gehe jetzt "Dracula jagt Mini-Mädchen" schauen. Keep on biting!

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    Y
    Yanvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Arbeitet sich leider eher platt an Material ab, das allgemein bekannt ist. Keine Überraschung, keine Tiefe.
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