Allein die äußere Gestaltung dieses kleinen Buches macht Lust, in diesem Büchlein zu schmökern. Mit einem Stern am Nachthimmel passend zum Titel in wunderschön goldenen Lettern. Auch die Seiten im Inneren sind sehr schön und thematisch passend zu den Texten illustriert.
Diese sind sehr unterschiedlich: es gibt ein paar Gedichte, die zur vorherigen Geschichte passen, weihnachtliche Bibelzitate, ein paar kurze Geschichten und interessante Texte, die wissenswertes rund um das Weihnachtsfest erklären.
Mir gefiel dieses kleine Büchlein sehr und ich habe es mit Gewinn und Freude gelesen. Ich kann es absolut jedem empfehlen, der ein etwas anderes Advents- und Weihnachtsbuch lesen möchte.
Gunther Werner
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Der helle Stern
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„Der helle Stern“ ist ein kleinformatiges, liebevoll gestaltetes Büchlein, das auf
128 Seiten Erzählungen, Bibelstellen, Gedichte und kurze Sachtexte rund um die biblische Weihnachtsgeschichte vereint. Der erste Eindruck ist durchaus stimmig:
Das dunkelblaue Layout, das Cover mit der nächtlichen Szene und der silhouettenhaften Kamelkarawane sowie die insgesamt ruhige Farbgebung vermitteln eine weihnachtliche, besinnliche Atmosphäre.
Inhaltlich bietet das Buch eine Mischung aus Kurzgeschichten für die Advents- und Weihnachtszeit, Informationen über Bethlehem und den historischen Hintergrund sowie verschiedene Impulse, Verse aus dem Matthäusevangelium und Texte, die den Stern von Bethlehem beleuchten.
Für Leser und Leserinnen, die sich intensiver mit der christlichen Botschaft zu Weihnachten auseinandersetzen möchten, kann dies bereichernd sein.
Allerdings wirkt die gestalterische Umsetzung nicht durchgehend überzeugend. Die Vielzahl der unterschiedlichen Schriftarten macht das Anschauen und Lesen teilweise unruhig. Auch einige der Fotografien und Seitenaufteilungen sind eher unharmonisch, etwa durch die deutliche Schwerpunktsetzung im oberen Seitenbereich, was das Gesamtbild optisch aus dem Gleichgewicht bringt.
Inhaltlich fällt außerdem auf, dass das Buch eine recht klare missionarische Ausrichtung hat. So wird beschrieben, was es bedeutet, ein Christ im biblischen Sinn zu sein und wie man sein Leben Jesus Christus anvertrauen kann (als Gebet).
Für Leser, die genau solche Impulse suchen, mag das passend sein, andere könnten sich dadurch in ihrer eigenen Gedankenfreiheit eher eingeschränkt fühlen.
Alles in allem ist „Der helle Stern“ ein thematisch ansprechendes, in Teilen jedoch gestalterisch und inhaltlich recht zielgerichtetes Weihnachtsbuch. Es eignet sich besonders für Menschen, die sich in der Adventszeit inspirierende Kurztexte wünschen und gleichzeitig offen für eine deutliche christliche Botschaft sind. Für Leser mit anderen Erwartungen kann die klare Ausrichtung jedoch etwas zu viel des Guten sein.
„Der helle Stern“ ist ein kleinformatiges, 125seitiges Büchlein mit Erzählungen, Gedichten und Bibelstellen zur Advents- und Weihnachtszeit. Das Cover – in dunkelblau-lila-schwarz gehalten mit goldenem Prägedruck – finde ich sehr ansprechend, ebenso den Klappentext der Rückseite.
Die Kurzgeschichten sind thematisch passend und nett geschrieben. Allerdings sind sie mir persönlich zu missionarisch ausgerichtet. Auch wenn ich selbst Christin bin, bevorzuge ich eine andere Zugangsweise. Ich würde das Büchlein, dass sich optisch sehr als kleines Geschenk zur Weihnachtszeit eignet, nur an andere Christinnen und Christen verschenken.
CSV steht für Christliche Schriftenverbreitung. So gesehen ist der missionarische Ansatz durchaus authentisch. Wer sich darauf einlassen kann, findet in „Der helle Stern“ einen abwechslungsreichen Lesemix und persönlichen Zugang zum Evangelium.
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