Gus Gordon

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Gus GordonIrgendwohin oder der Tag, an dem George das Fliegen lernte
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Irgendwohin oder der Tag, an dem George das Fliegen lernte
Gus GordonHerman und Rosie
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Herman und Rosie
Herman und Rosie
 (5)
Erschienen am 22.01.2013

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Rezension zu "Irgendwohin oder der Tag, an dem George das Fliegen lernte" von Gus Gordon

Ein richtig schönes Bilderbuch mit toller Geschichte und ebenso klasse Bildern
Kinderbuchkistevor 3 Monaten

Ein wundervolles Bilderbuch über Zuhause
und die Welt da draußen
und über ein Geheimnis
Mit außergewöhnlichen , wundervollen Collagen in Kombination mit witzigen Zeichnungen
für Kinder ab 4 Jahren

Irgendwohin, wer möchte das nicht?
Die meisten möchten doch die Welt sehen. Nur George, der behauptet, das er am liebsten Zuhause ist. Ob das so stimmt?
Davon und noch ganz viel mehr handelt dieses wundervolle Bilderbuch in dem uns Gus Gordon nicht nur mit einer wirklich wunderschönen Geschichte überrascht sondern auch mit ganz außergewöhnlich tollen Illustrationen, die einen zum genauen Hinschauen bewegen, uns in die Bilder eintauchen lassen und mit spannenden Eindrücken wieder entlassen.
George Gans liebt sein Zuhause.
Er liebt es zu backen und seine Gäste mit Köstlichkeiten zu verwöhnen. George Gans bekommt viel Besuch von seinen gefiederten Freunden, die auf dem Weg wohin auch immer bei ihm einkehren und ihm von der großen weiten Welt erzählen. Immer erinnern seine Kreationen die Reisenden an einen Ort den sie schon besucht haben, wie zum Beispiel Walter Grünwald, der beim Genuss des köstlichen Apfelstrudels an Paris bei Nacht denken muss oder ein Schwarm Gänse die Georges Karottenkuchen mit dem Herbst der Tundra von Alaska vergleichen.
Jeder der Gäste lädt George ein einmal mit ihm zu reisen doch immer hat der etwas anders, wichtigeres zu tun.
Ob das wirklich so ist?
Sicherlich ist das ein oder andere wichtig, könnte aber genauso gut aufgeschoben werden. Als es Winter wird kommt ihn niemand mehr Besuchen. Plötzlich ist es still, einsam um ihn herum.
Doch er hat Glück. Der Bär  Pascal Lombard sucht noch nach einer Unterkunft für die kalte Jahreszeit. Gemeinsam machen sie es sich in Georges Haus gemütlich und führen viele Gespräche, auch darüber wieso George nicht wie die anderen Vögel vereist. Wir können uns denken, was der Ganter erwidert. Er hat einfach immer viel zu viel zu tun. Eindrucksvoll schildert er all diese Wichtigkeiten, doch Pascal weiß nur zu gut, dass es Ausreden sind und lässt dies auch seinen Freund wissen. Nun muss George Farbe bekennen. Er vertraut sich Pascal an, erzählt ihm wieso er nicht wie die anderen nach Norden oder Süden fliegt.  Was das ist verrate ich hier noch nicht. Nur so viel Pascal versucht alles um George zu helfen doch es gelingt nicht aber dann entdecken sie etwas was beiden die Möglichkeit gibt gemeinsam die Welt die zu entdecken.
Und so machen sich George und Pascal nach einiger Vorbereitungszeit auf den Weg. Sie besuchen all die bekannten und unbekannten Orte, von denen George immer nur gehört hatte.
Irgendwann fehlte ihnen aber dann auch etwas.
Ahnt ihr was es ist?
*
Eine wundervolle, sehr einfühlsame Geschichte, die auch zeigt, dass man sich hin und wieder etwas trauen muss, dass man den Mut haben muss einzugestehen wenn man etwas nicht kann um dann über seinen Schatten zu springen und es einfach zu Versuchen. Wenn es dann nicht gelingt gibt es mit Sicherheit auch eine zweite oder dritte oder..... Lösung. Man muss es nur wollen. Dabei ist es sehr hilfreich einen Freund zu haben, der einen ein klein wenig an die Hand nimmt damit es einem gelingt den inneren Schweinehund zu überwinden.
Das ist die Formulierung / Interpretation, die Erwachsenen dazu einfällt, denn die werden genauso viel Gefallen an dem Buch haben wie die Kinder, die das alles ähnlich interpretieren nur anders in Worte fassen.
Unsere Lesekinder konnte sich zu Beginn der Geschichte keinen Reim darauf machen wieso es George schöner findet zuhause zu sein und Kuchen zu backen anstatt zu verreisen. Immer wieder kommentierten sie mit :" der ist aber dooooof….." einige kamen auch auf die Idee:".... der traut sich nicht und will es nur nicht sagen."
Als dann die Wahrheit ans Licht kommt fühlen sie mitleidig mit.
"Der Arme!" , ".... da hat er immer nur gesagt er hat keine Zeit und wäre doch gern mitgeflogen. Das ist aber traurig....!"
Als dann die Wendung in der Geschichte Pascal und George an fremde Ort führt freuen sie sich mit ihnen schmunzeln dann aber auch über das Ende.
Da sitzen die beiden gemütlich kein Kaffee und Kuchen und planen schon die Reisen für den nächsten Winter.
*
Neben der wirklich außergewöhnlich schönen Geschichte wartet das Buch aber auch mit ganz besonders schönen, außergewöhnlichen Illustrationen auf, die in vielerlei Hinsicht anders sind als in den meisten anderen Bilderbüchern.
Wenn ich meisten sagen, dann deshalb, weil es natürlich die unterschiedlichsten Illustrationsstiele im Bilderbuch gibt und auch die Kombination von Collage und Zeichnung immer mal zu finden ist, nur eben nicht so häufig. Schade eigentlich, denn unsere Lesekinder finden gerade diese Form der Illustration besonders spannend, weil sie immer wieder Dinge, Bilder erkennen, die sie genau so vor sich haben.
Hier bindet Gus Gordon eine Vielzahl unterschiedlichster Illustrationsstile mit ein. Mal das Foto eines Herdes ,mal das eines sehr real, naturgetreu gezeichneten Gegenstandes wie einem Hocker, der aus einem Sachbuch entnommen sein könnte oder einem alten Katalog oder er kombiniert einen gezeichneten Bilderrahmen mit dem Bild eines Fotos von einem Stück Kuchen. Immer wieder erkennt man Zeichnungen, die an flugtechnische Geräte und Aufzeichnungen im Cockpit  oder geografische Angaben erinnern. Alte Zeitungsausschnitte in Kombination mit etwas anderem erkennen wir und das alles in Verbindung mit den großartigen Zeichnungen.
Überhaupt, und das wird schon beim Vorsatz deutlich nimmt uns der Bilderbuchmacher in eine andere Zeit mit. Sehen wir doch gleich zu Beginn eine Vielzahl wunderbarer Koffer. Kleine, große, sehr große, Reisetaschen etc. Sie alle sehen nicht so aus wie die heute sondern wie aus vergangenen Jahrzehnten und alle aus alten Katalogen ausgeschnitten. Kataloge in denen die Gegenstände noch nicht Fotografiert waren sondern gezeichnet.
Ein unglaublich eindrucks- und stimmungsvoller Eintritt zur Geschichte, der dem Betrachter  das Gefühl gibt sich auf eine Zeitreise zurück zu begeben und gleichzeitig die Reiselust, in der es in diesem Buch ja geht, weckt.
*
Collagen regen immer wieder die Phantasie der Kinder an, daher beenden wir eine Vorlesestunde immer mit einer Bastel-Mal-Aktion in der sie selbst zu kleinen Künstlern werden können. Hier haben wir das Thema aufgegriffen und uns auf Städte und Länderreise begeben.  In Kleingruppen oder alleine mit Eltern oder ohne, hier wurden Bilder gestaltet, die an Lieblings- oder Sehnsuchtsorte führte. Erinnerungen an einen Urlaub genauso wie der Lieblingsort zuhause z.B. im Baumhaus im Garten.
der Kreativität sowohl in der Motiv- als auch Gestaltungsweise sind hier keine Grenzen gesetzt und sicherlich fällt jedem noch etwas Neues dazu ein.
*
Ein großer Dank an den wundervollen Bilderbuchmacher Gus Gordon für dieses wundervolle Buch.


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W

Rezension zu "Irgendwohin oder der Tag, an dem George das Fliegen lernte" von Gus Gordon

Eine schönes Bilderbuch über die Freude am Reise und Entdecken
WinfriedStanzickvor 7 Monaten




Es gibt viele verschiedene Vögel. Allen ist gemeinsam. Dass sie irgendwohin fliegen. Manche in den Süden. Manche in der Norden. Wenige von ihnen nehmen lieber den Bus. Doch die Gans George Laurent ist da ganz anders. Er fliegt nicht hierhin und auch nicht dorthin, weil es ihm zuhause am besten gefällt. Weil er dort seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen kann, dem Backen. Er backt so gut, dass viele Freunde zu ihm geflogen kommen, um seine Naschereien aus der Backstube zu probieren.
Das gefällt George gut, nur: im Winter, wenn die Freunde alle weit weg sind wo es warm ist, das fühlt er sich alleine.  In einem solchen  Winter lernt er den Bären Pascal Lombard kennen, der gerade auf der Suche nach einem warmen Ort ist, wo er den Winter verbringen kann. Sie finden sich beide sympathisch, und Pascal beginnt systematisch nachzufragen, warum George nicht fliegen will oder kann.  Pascal lässt sich von mannigfaltigen und sehr fantasiereichen Ausreden Georges nicht irritieren und endlich gelingt es ihm, George in einen Ballon zu bekommen, mit dem sie zuerst nach Paris fliegen. Es folgen die Arktis und viele weitere Gegenden in der Welt, zu denen sie auf ihrer monatelangen Reise gelangen.

Wieder zuhause kredenzt George seine selbstgebackenen Kuchen und antwortet auf Pascals Frage, wo sie denn im nächsten Winter hinfliegen: „Einfach irgendwohin!“

Eine schönes Bilderbuch über die Freude am Reise und Entdecken und über den schönste Ort auf der ganzen  Welt: das eigene zuhause.















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Rezension zu "Irgendwohin oder der Tag, an dem George das Fliegen lernte" von Gus Gordon

„Irgendwohin“
Literaturwerkstatt-kreativvor 7 Monaten

Literaturwerkstatt- kreativ“ stellt vor:

„Irgendwohin“ von Gus Gordon


Irgendwohin“ oder der Tag, an dem George das Fliegen lernte“


George Laurent ist ein Gänserich und ein wenig anders, als die meisten Gänse. Denn er fliegt nirgendwo hin und bleibt am liebsten zu Hause. Dort kann er nämlich seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Er backt für sein Leben gerne Kuchen. Alle seine Freunde kommen immer wieder gern bei ihm vorbei, um seine Leckereien zu probieren.


In der darauffolgenden Woche trudelte ein ganzer Schwarm Freunde ein, um Georges preisgekrönten Karottenkuchen zu kosten“


Bis zum Winter kamen die Freunde zu ihm, – dann kam keiner mehr. Außer Pascal Lombard, ein Bär, der auf der Suche nach einem warmen Ort war, wo er gemütlich den Winter verbringen konnte.


Und so landet Pascal bei George und findet heraus, warum Dieser immer zu Hause bleibt. George kann nämlich gar nicht fliegen!


„George erzählte Pascal, wie er an dem Tag, an dem alle das Fliegen gelernt hatte, irgendetwas anderes gemacht hatte. Und seither hatte er sich immer herausgeredet, wenn es ums Fliegen ging.“


Nun hatte Pascal aber ein besonderes Talent:


„ „George,ich habe ein ungeheures Talent dafür schwierige Probleme zu Lösen!“ verkündete er.“Wir werden dir beibringen, wie man fliegt!“ “


Und eine gemeinsame und spannende Reise beginnt.



Fazit:


Gus Gordon hatte mich bereits mit seinem wunderschönen Bilderbuch „Herman und Rosie“ verzaubert. Von daher war ich schon ganz gespannt auf seine neuste Geschichte. Ja, und auch in seinem neuen Buch gelingt es Gus Gordon wieder eine bezaubernde Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft zu erzählen.


Besonders schön sind wieder seine witzigen und originellen Zeichnungen, für die er sehr unterschiedliche Materialien (Farben, Zeitungspapier, Fotos etc.) verwendet und im Collagen-Stil zusammen fügt. Es gibt also viel zu sehen, sodass man auch gerne längere Zeit auf einer Seite verweilen kann. Selbst beim erneutem durchblättern dieses Bilderbuches gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Der Text besteht aus einfachen und relativ kurzen Sätzen, die sich aber im Zusammenspiel mit den Zeichnungen, sehr gut ergänzten.


Liebevoll gestaltet und zudem eine tolle Idee, fand ich auch den Einband (innen),wo alte Koffer und Reisetaschen abgebildet sind.


Ich kann nur sagen – wieder ein sehr eindrucksvolles und originelles Bilderbuch – von Gus Gordon !!!



https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2018/03/09/irgendwohin/



Besten Dank an den Knesebeck Verlag für das Rezensionsexemplar.

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