Gustaaf Peek

 3.6 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Göttin und Held.

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Göttin und Held

Göttin und Held

 (5)
Erschienen am 22.08.2016

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Rezension zu "Göttin und Held" von Gustaaf Peek

Ich habe dieses Buch einfach nicht verstanden..
thebooklettesvor 2 Jahren

Ich muss sagen, dass ich enttäuscht bin von dem Buch. Allein wegen dem Cover, dem Titel und dem Klappentext habe ich mir sehr viel erhofft, doch ich konnte weder mit den Hauptprotagonisten noch mit der Schreibweise von Herrn Peek warm werden. *Kleiner Spoiler* Die Tatsache, dass die Geschichte von Tessa und Marius rückwärts erzählt wird, war eine kleine Überraschung. Anfangs fand ich es jedoch interessant, eine Geschichte rückwärts zu lesen, doch es stellte sich schnell heraus, dass es nicht für mich ist. Denn nach nur 30 Seiten war ich wirklich davor "Göttin und Held" abzubrechen, da ich die Geschichte nicht ganz verstanden habe und wirklich verunsichert war, wer gerade im Dialog spricht. Da die Dialoge nicht gekennzeichnet wurden und vom Autor auch nicht erwähnt wird, wer gerade "spricht". Zumal konnte ich mit keinem Protagonisten identifizieren oder gar sympathien gewinnen. Aber vielleicht ist das Buch auch einfach zu viel für mich und "anspruchsvollere" Leser haben große Freude daran?!

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Rezension zu "Göttin und Held" von Gustaaf Peek

Es waren zwei Königskinder, die hatten in der Liebe Müh...
Esse74vor 2 Jahren

Ich verstehe die schlechte Kritik für dieses Buch nicht. Sicher, es ist keine so leichte Kost, denn es beginnt am Ende und man liest die Liebesgeschichte zwischen Tessa (Göttin) und Marius (Held) vom Tod Tessas an, die wie ich es herauslese Sterbehilfe in Anspruch nimmt, was in den Niederlanden möglich ist. Marius ist bereits verstorben, wenngleich auch recht unspektakulär- umgefallen in einem Hotelzimmer und aus. Es war nicht ganz leicht hereinzukommen in diese Geschichte von allesverzehrender Liebe, Begierde, Eifersucht und dem "doch nicht ohne den anderen existieren zu können". Und am Ende haben beide nur den Gedanken an die über alles begehrte Person in sich.
Es basiert eigentlich auf dem klassischen Thema- zwei junge Leute kommen zusammen, kurz nur, werden intim und verlieren sich aus den Augen. Beide heiraten, Tessa bekommt einen Sohn und, als sie sich wiedersehen, nach Jahren, durch Zufall, bricht eine ungeahnte Leidenschaft in ihnen empor, die sie im späteren Verlauf in heimliche Treffen treibt, Seitensprünge, die energiereich geladen voller sexueller Intensität. Beide sind abgöttisch ineinander verliebt, dennoch hat jeder sein Leben. Und, als sie die Möglichkeit haben, zusammen zu sein, jeden Tag ihres Lebens, ist es doch nicht das Selbe...die prickelnde Erotik, die ihre Beziehung bestimmt, sie sich nach dem jeweils anderen verzehren lässt, verblasst im Alltagsleben. Man trennt sich wieder, und findet doch wieder "getrennt vereint" zueinander. Tessa und auch Marius bereuen schon ihre Partner zu hintergehen, sich Lügengebilde ausdenken zu müssen, um sich in Hotelzimmern zu treffen. Wibei Tessa die erfolgreiche Autorin ist, Marius, der Kolumnenschreiber, der sich so durchhangelt und sie schon allein dafür vergöttert, daß sie so erfolgreich ist.
Hierbei muss ich anmerken, daß mich diese Anspielung auf Ted Hughes und Sylvia Plath (die auch kurz im Buch erscheint), auf das Buch von Connie Palmen, Du sagst es, aufmerksam machte. Denn bei Peek ist es ähnlich- die Göttin ist eben die vergötterte, erfolgreiche, der Held, ihr Held, aber im eigentlichen Leben, beruflich, stets in ihrem Schatten.
Die erotischen Szenen sind schon heftig, aber man muss es vom Ganzen her sehen- Tessa und Marius verzehren sich einfach, alles ist möglich, aber nur zwischen ihnen- jede Freiheit, jedes Ausprobieren, jedes Verrücktsein. Daher fand ich das auch nicht tragisch, wie direkt Peek die sexuellen Ausschweifungen beschreibt.
Obwohl in dem Buch auch Trauer vorkommt (ohne Spoiler, wenn es um Tessas Sohn Onno geht), Eifersucht, wenn man den jeweils anderen mit seinem Ehepartner sieht, beobachtet, heimlich zum Haus fährt- ist es ein Appell an die Liebe und hat mich wirklich begeistert.

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "Göttin und Held" von Gustaaf Peek

Gustaaf Peek - Göttin und Held
miss_mesmerizedvor 2 Jahren

Eine Frau ist gestorben, nur eine kleine Gemeinde nimmt Abschied. Tessa ist tot. Doch der Blick geht zurück auf das Leben, das dem Tod vorausging. Ihre Liebe zu Marius. War es Liebe oder doch mehr ein unbändiges Verlangen? Hat er sie verehrt oder nur begehrt? Immer wieder in ihrem Leben sind sie sich begegnet, er, der Journalist, und sie, die Autorin. Doch sie hatten auch andere Partner, Tessa sogar einen Sohn, aber diese konnten nicht die Verbindung zwischen beiden zerschneiden, eine Liebe oder eher eine Leidenschaft, die schon ganz früh begonnen und im Laufe ihrer beiden Leben unterschiedliche Formen angenommen hat.

Gustaaf Peeks Roman irritiert den Leser zunächst, beginnt er mit dem Tod der Protagonistin. Auch der männliche Hauptcharakter findet schon bald ein eher unschönes Dahinscheiden. Die umgekehrte Chronologie ist gewöhnungsbedürftig und ich bin mir nicht sicher, ob sie der Geschichte zuträglich ist. Manche Figuren tauchen erst spät im Leben Tessas auf und verschwinden daher, wenn man von der Zeit davor erfährt. Manches bleibt diffus, wie ihre Beziehung zu Paul, um die es zwar nur peripher geht, die aber durchaus interessant hätte sein können. Alles dreht sich immer wieder um Tessas und Marius‘ Beziehung, die unterschiedliche Formen annimmt und in unzählige Varianten erzählt wird. Überrascht hat mich die Deutlichkeit und Explizitheit mit der Peek die Begegnungen der beiden schildert, bisweilen fand ich die explizite Wortwahl etwas verstörend, aber vielleicht passt genau dies zu den beiden Figuren und ihrer Liebe: sie ist oftmals nicht romantisch-verspielt, sondern animalisch und von der Lust geleitet. Sie entdecken nicht die Tiefen ihrer Seelen, sondern die Spielarten ihrer Körper. Die Chronologie der Ereignisse wird umgekehrt und so kann man vom Niedergang zum Anfang der Beziehung, zum ersten scheuen Blick, der endlos viele Möglichkeiten eröffnet, eine ungewöhnliche Reise antreten.

Für mich ein nicht einfach zu fassender Roman. Gewagt die Erzählweise, die viel vom Leser verlangt und sicher aufgrund der ungewöhnlichen Art im Gedächtnis bleibt. Die Ausdrucksweise für meinen Geschmack mutig und oftmals nah am Obszönen. Die Liebe der beiden Protagonisten unkonventionell, denn nicht die Seelenverwandtschaft, die häufig in der Literatur ihren Platz findet, sondern die physische Anziehung bestimmt den Takt. Auf vielerlei Ebenen ein etwas anderer Roman. 

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