Gustav Meyrink Walpurgisnacht

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Inhaltsangabe zu „Walpurgisnacht“ von Gustav Meyrink

Schauplatz des spannenden Romans ist – wie im ›Golem‹ – die alte Kaiserstadt Prag. Es herrscht Chaos, unheimliche Dinge geschehen. Es sind schwere Zeiten für die Liebe zwischen dem Geiger Ottokar und der Adeligen Polyxena, deren Schicksal sich in einer turbulenten Walpurgisnacht erfüllt. Auch wenn Meyrink nicht mit einem Happy End aufwartet – seine originelle Mischung realer und okkulter Welten mit vielen grotesk-komischen Situationen und witzigen Figuren ist einmal mehr bestechend.

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  • Rezension zu "Walpurgisnacht" von Gustav Meyrink

    Walpurgisnacht
    Matzbach

    Matzbach

    30. April 2012 um 15:33

    Wer Prag und seine Mythen mag, wird dieses Buch lieben. Der Großteil der Handlung spielt auf dem Hradschin und der Kleinseite, die offensichtlich eher von Deutschen bewohnt war. Jenseits der Moldau leben die Tschechen, die im Lauf des Romans einen Aufstand inszenieren. Die Adligen werden von Meyrink karikaturistisch überzeichnet, sie leben wie auf einer Insel und bekommen nichts von der Welt mit, bis eines Abends ein Schauspieler, der für alle so etwas wie die Personifikation der Sünden ihres Lebens darstellt, auftaucht. Damit beginnt die "Walpurgisnacht", die alle hinwegfegt.

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  • Rezension zu "Walpurgisnacht" von Gustav Meyrink

    Walpurgisnacht
    Sokrates

    Sokrates

    29. January 2011 um 10:51

    Und wieder ein Meyrink, mit dem ich nicht klargekommen bin. Bereits "Der Golem" war für mich eine unüberwindliche Hürde, da von Mystik durchzogen und nicht wirklich spannend. Ähnlich die "Walpurgisnacht". Meyrink kann mich besser als Übersetzer der Dickens-Werke überzeugen, denn als selbständiger Schriftsteller. Wer mehr zum Inhalt erfahren will, dem empfehle ich die Rezension meines Vorgängers - Ferrante -; darin findet sich alles Wesentliche.

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  • Rezension zu "Walpurgisnacht" von Gustav Meyrink

    Walpurgisnacht
    Ferrante

    Ferrante

    14. June 2007 um 18:31

    Diese Ausgabe ist wohl die billigste im Moment. Sie scheint sich an Jugendliche zu wenden, was gut ist, denn dann bekommen sie einmal etwas abseits vom trashigen Teenie-Horror zu lesen. "Walpurgisnacht" handelt in der Hauptsache von einem vergreisten Adeligen, der sich in Prag aus dem Leben so weit wie möglich zurückgezogen hat. Ein anscheinend von Geistern bessessener Schauspieler taucht auf und lässt ihn melancholisch zurück- und umdenken. In der Walpurgisnacht der Geister haben diese freie Hand und lassen in Prag die Begierden und die Blutlust der Menschen ausbrechen. Ein stellensweise philosophisches und nicht auf oberflächlichen Grusel abzielendes Werk von Gustav Meyrink, dessen Romane (u.a. Der Golem) wohl zu den Klassikern der phantastischen Literatur (und/oder dem Schauerroman?) zählen dürfen.

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