Gustav Schwab

 4.2 Sterne bei 202 Bewertungen

Lebenslauf von Gustav Schwab

Gustav (Benjamin) Schwab, 1792 in Stuttgart geboren, wuchs in einer christlichen Umgebung auf, die ihn sein Leben lang praegte. Er studierte Philologie, Philosophie und Theologie an der Universitaet Tuebingen, wo er spaeter auch lehrte und ihm spaeter der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Nach dem Einstieg in den Verlag von Johann Friedrich Cotta stand er juengeren Autoren mit Rat und Tat zur Seite. Er uebersetzte und erzaehlte die grossen Epen der Antike nach, was ihm grossen Erfolg gewaehrleistete. Schwab starb am 4. November 1850 in seiner Heimatstadt Stuttgart.

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Rezension zu "Das Schloss in der Höhle Xa Xa" von Gustav Schwab

Aladdin und die Wunderlampe? Nicht ganz...
pardenvor einem Jahr

ALADDIN UND DIE WUNDERLAMPE? NICHT GANZ...

Einst lebte in Europa ein Zauberer namens Mattetai, der es in seiner Kunst so weit brachte, dass er alle verborgenen Schätze finden und sie nach Belieben gebrauchen konnte. Doch hatte er daran noch nicht genug. In einem alten Buche las er, dass in der afrikanischen Höhle Xa Xa ein Schloss versteckt liege, das die Eigenschaft habe, seinen Besitzer zum glücklichsten Menschen zu machen, der mit ihm alles durch die Erdgeister erlangen könne. Sie müssen demjenigen gehorchen, der das Schloss besitzt. Schon lange wässerte ihm der Mund auch nach diesem seltenen Schatz...

So beginnt das Märchen von Gustav Schwab (1792-1850), das alles hat, was ein gutes Märchen braucht: Einen bösen Zauberer, einen armen Knaben, eine schöne Sultanstochter und gleich mehrere hilfreiche Geister. Mattetai versucht durch List und Verführung an dieses Schloss zu gelangen, indem er den armen, mutterlosen Taglöhnersohn namens Lameth in seine Dienste nimmt und ihn in die Höhle Xa Xa hinunter schickt, um ihm dieses Schloss zu beschaffen. Doch Lameth schafft es nicht rechtzeitig, den Ausgang wiederzufinden und wird in der Höhle eingeschlossen.

Als Mattetai begreift, dass seine Chance vertan ist, zieht er gegrämt von dannen und bekommt so nicht mit, dass Lahmet mithilfe der Luftgeister schließlich frei kommt. Dieser erfasst nach und nach, welche Macht ihm mit dem Schloss und seinen Geistern verliehen wurde und beginnt, mit seinem Vater das Leben zu genießen. Zufällig begegnet er einem prunkvollen Zug, der die Prinzessin des Sultans, Bellastra, begleitet. Aus einem sicheren Versteck heraus wagt er den verbotenen Blick auf die Sultanstochter - und verliebt sich unsterblich in diese. Mit Hilfe der Geister erlangt Lameth schließlich die Gunst des Sultans und wirbt um die Hand von Bellastra. Als seinem Werben endlich stattgegeben wird, bauen die Geister in einer Nacht einen prunkvollen Palast, und alles könnte wie im Märchen enden - wenn nicht der böse Zauberer Mattetai wäre. Der erfährt von Lameths Glück und sinnt auf Rache...

Hubertus Gertzen liest dieses Märchen und nimmt den Hörer mit auf eine magische Reise von 105 Minuten. Die Stimme ist wundervoll passend für einen Märchenerzähler, und ich bin richtig eingetaucht in die Geschichte. An manchen Stellen kam mir das Märchen recht bekannt vor, und schließlich kam ich darauf: Aladdin und die Wunderlampe hat viel Ähnlichkeit mit Gustav Schwabs Version. Viele Details sind verändert worden, aber das Grundgerüst ist doch sehr ähnlich. Mir hat diese Abwandlung des bekannten Märchens jedenfalls sehr gut gefallen.

Schön, dass die alten Schätze nicht aussterben...


© Parden

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his_and_her_bookss avatar

Rezension zu "Die schönsten Sagen des klassischen Altertums " von Gustav Schwab

Die wahren Helden der Literatur ;-)
his_and_her_booksvor 3 Jahren


Inhalt:
Der Titel ist Programm. Von den alten griechischen Sagen über Prometheus, Dädalus und Perseus bis zur Argonautensage mit all ihren Helden wie Herakles, Ödipus, Theseus und Troja.
All diese Abenteuer mit teils göttlichen Eingriffen sind in diesem einen Buch zu finden.

Meinung:
Ich persönlich bin begeistert von den alten Göttersagen über Helden, deren Herausforderungen und die göttlichen Spielchen, die mit ihnen getrieben wurden.

Daher konnte ich mir die Neuauflage von Gustav Schwabs „Die schönsten Sagen des klassischen Altertums“ nicht entgehen lassen.

640 Seiten voller (meist) bekannter Namen, ordentlich strukturiert, hießen mich willkommen. Die Einführung des Autors besteht aus einer kurzen Zusammenfassung der wichtigsten Gottheiten, die in diesen Sagen erwähnt werden – in ihrer griechischen und römischen Ausgabe.

Während man sich durch die ganzen Heldensagen und Mythen liest, kann man sich oftmals mit der eingefügten Karte orientieren und sich so auch geografischen Überblick über die zahlreichen Heldenreisen verschaffen.

Da die Masse an Namen (teils auch dieselben) nicht einfach zu merken ist, wurden den einzelnen Sagen vom Autor oft Zusammenfassungen über den aktuellen Charakter vorangestellt, wenn diese nicht in direktem Zusammenhang mit der vorhergehenden Sage stehen. So ist der Bezug zum großen Ganzen immer hergestellt und man kann nichts aus den Augen verlieren.

Der Erzählstil des 150-Jahre-alten Werks wurde von Burkhard Heiland aufgefrischt und so entstanden flüssig zu lesende Geschichten, die tiefgründiges Wissen über die alten Gottheiten und Helden vermitteln. 
 
Urteil:
Wer neugierig ist, wo so manche Handlung von aktuellen (Jugend-)Büchern ihren Ursprung hat, oder schon immer mehr über die alten Götter erfahren wollte, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Bei dem fantastischen Preis-/Leistungsverhältnis darf es auch gerne im Bücherregal stehen, damit man jederzeit nachschlagen kann.
Verdiente 5 Bücher für diese gelungene Zusammenstellung der griechischen Sagen.


©hisandherbooks.de

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dominonas avatar

Rezension zu "Sagen des klassischen Altertums - Vollständige Ausgabe (Cabra-Leder)" von Gustav Schwab

Faszination griechische Mythologie
dominonavor 4 Jahren

Zugegeben, ich habe das Buch immernoch nicht komplett gelesen, aber um ehrlich zu sein, zählt es auch nicht zu Romanen, die man mal eben nebenbei durchliest. Schwabs Erzählungen sind eher dazu gedacht, immer mal wieder drin zu schmökern und sich von seiner epischen Erzählweise beeindrucken zu lassen, greichische Mythologie nachzuvollziehen und zu begreifen. Soetwas braucht Zeit.
Lesen, eintauchen, sich begeistern und es vielleicht, als kleinen Tipp, mit dem Sternenhimmel verknüpfen.

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Gustav Schwab wurde am 19. Juni 1792 in Stuttgart (Deutschland) geboren.

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