Gustav Seibt

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Autor von Goethe und Napoleon, Das Komma in der Erdnußbutter und weiteren Büchern.

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Gustav SeibtGoethe und Napoleon
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Goethe und Napoleon
Goethe und Napoleon
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Erschienen am 01.09.2010
Gustav SeibtDeutsche Erhebungen
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Deutsche Erhebungen
Deutsche Erhebungen
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Erschienen am 01.04.2008
Gustav SeibtDeutschlands kranke Wirtschaft und ihre Wiederherstellung
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Deutschlands kranke Wirtschaft und ihre Wiederherstellung
Gustav SeibtRom oder Tod
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Rom oder Tod
Rom oder Tod
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Erschienen am 03.09.2001
Gustav SeibtCanaletto im Bahnhofsviertel
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Canaletto im Bahnhofsviertel
Canaletto im Bahnhofsviertel
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Erschienen am 01.09.2005
Gustav SeibtAnonimo romano
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Anonimo romano
Anonimo romano
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Erschienen am 01.06.1998
Gustav SeibtGoethes Autorität
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Goethes Autorität
Goethes Autorität
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Erschienen am 15.03.2013
Gustav SeibtMit einer Art von Wut
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Mit einer Art von Wut
Mit einer Art von Wut
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Erschienen am 10.02.2017

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Rezension zu "Goethe und Napoleon" von Gustav Seibt

Rezension zu "Goethe und Napoleon" von Gustav Seibt
Sokratesvor 8 Jahren

Hat er oder hat er nicht ? --- Goethe für Napoleon geschwärmt?
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Vielen ist sicherlich das berühmte Treffen zwischen Goethe und Napoleon 1806 in Erfurt ein Begriff. Napoleon, siegreich über die Preußen nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt, zog sich mit seinen Truppen in Richtung Erfurt zurück. Dort quartierte man sich ein. Auf dem Erfurter Fürstenkongress kommt es nun zu diesem berühmten Treffen. Humboldt weiß in einem Brief 1806 zu berichten, dass Gesprächsthemen der „Werther“ und die französische Bühne gewesen sein sollen. Goethe selbst schweigt bis zu seinem Lebensende mehr oder weniger; nur sehr selten macht er Andeutungen zum tatsächlichen Inhalt des Gesprächs. Interessant erscheint jedoch, dass Goethe nach diesem Treffen eine Franzosen-freundlichere Position einnimmt, obwohl er zunächst absolut ablehnend gegenüber dem französischen Kaiser war, der halb Europa in seinen Einfluss- und Machtbereich bringen wollte.
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Gustav Seibt, bekannter deutscher Feuilletonist, hat mit diesem vorliegenden Buch eine Nische besetzt: Er geht der doch sehr marginalen Frage nach, warum Goethe (und nur er) seine Meinung zu Napoleon geändert hat, denn offensichtlich muss das Erfurter Treffen den mittlerweile schon gut getagten Goethe in mancherlei Hinsicht umgestimmt haben. Seibt stellt nebenbei die französisch-deutsche Geschichte jener Jahre ausführlich dar; insbesondere die Ereignisse jener Jahre im Herzogtum Weimar, in dessen politischer Führung um den Fürsten Karl August Goethe agierte. Seine ausführliche Quellenrecherche bietet auch einen gelungenen Überblick über eine Zeit, in der sich eroberte – ehemals pro-preußische – Gebiete nunmehr politisch, juristisch und gesellschaftlich/kulturell Frankreich anschließen mussten, obwohl vorrangig der Wunsch nach territorialer Eigenständigkeit bestehen blieb. Auch gut lesbar für Goethe-Unkundige und Geschichtsanfänger.

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