Gustav Seibt Goethe und Napoleon

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Inhaltsangabe zu „Goethe und Napoleon“ von Gustav Seibt

Ein lebendiges Panorama des frühen 19. Jahrhunderts

Anfang Oktober 1808 begegnen sich in Erfurt zwei Männer, die Weltgeschichte geschrieben haben – Napoleon, der siegreiche Kaiser der Franzosen, und Goethe, Deutschlands berühmtester Dichter. Dieses Treffen und ein weiteres kurze Zeit später in Weimar hinterließen bei Goethe einen unauslöschlichen Eindruck und Napoleon prägte den berühmten Satz »Vous êtes un homme«.
In seiner glänzenden Schilderung lässt Gustav Seibt diese beiden Jahrhundertmenschen lebendig werden, erzählt detailliert und anschaulich die Vor- und Nachgeschichte der Begegnungen und zeichnet damit zugleich ein Panorama der napoleonischen Epoche.
»Gustav Seibt hat es fertiggebracht, der Menge an Büchern über Goethe eines hinzuzufügen, das man schon jetzt unverzichtbar nennen kann.« Daniel Kehlmann in ›Cicero‹

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  • Rezension zu "Goethe und Napoleon" von Gustav Seibt

    Goethe und Napoleon

    Sokrates

    11. March 2011 um 21:34

    Hat er oder hat er nicht ? --- Goethe für Napoleon geschwärmt? - Vielen ist sicherlich das berühmte Treffen zwischen Goethe und Napoleon 1806 in Erfurt ein Begriff. Napoleon, siegreich über die Preußen nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt, zog sich mit seinen Truppen in Richtung Erfurt zurück. Dort quartierte man sich ein. Auf dem Erfurter Fürstenkongress kommt es nun zu diesem berühmten Treffen. Humboldt weiß in einem Brief 1806 zu berichten, dass Gesprächsthemen der „Werther“ und die französische Bühne gewesen sein sollen. Goethe selbst schweigt bis zu seinem Lebensende mehr oder weniger; nur sehr selten macht er Andeutungen zum tatsächlichen Inhalt des Gesprächs. Interessant erscheint jedoch, dass Goethe nach diesem Treffen eine Franzosen-freundlichere Position einnimmt, obwohl er zunächst absolut ablehnend gegenüber dem französischen Kaiser war, der halb Europa in seinen Einfluss- und Machtbereich bringen wollte. - Gustav Seibt, bekannter deutscher Feuilletonist, hat mit diesem vorliegenden Buch eine Nische besetzt: Er geht der doch sehr marginalen Frage nach, warum Goethe (und nur er) seine Meinung zu Napoleon geändert hat, denn offensichtlich muss das Erfurter Treffen den mittlerweile schon gut getagten Goethe in mancherlei Hinsicht umgestimmt haben. Seibt stellt nebenbei die französisch-deutsche Geschichte jener Jahre ausführlich dar; insbesondere die Ereignisse jener Jahre im Herzogtum Weimar, in dessen politischer Führung um den Fürsten Karl August Goethe agierte. Seine ausführliche Quellenrecherche bietet auch einen gelungenen Überblick über eine Zeit, in der sich eroberte – ehemals pro-preußische – Gebiete nunmehr politisch, juristisch und gesellschaftlich/kulturell Frankreich anschließen mussten, obwohl vorrangig der Wunsch nach territorialer Eigenständigkeit bestehen blieb. Auch gut lesbar für Goethe-Unkundige und Geschichtsanfänger.

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