Gustave Flaubert Drei Erzählungen

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Inhaltsangabe zu „Drei Erzählungen“ von Gustave Flaubert

Auf der wunderbaren Reise durch dieses Buch wird man in höchst unterschiedliche Welten entführt: ›Herodias‹ entführt in die biblische Welt von Salome und der Hinrichtung Johannes' des Täufers; ›Die Legende von Saint Julien dem Gastfreundlichen‹ variiert den mittelalterlichen Stoff vom christlichen Ödipus; und die berühmteste der drei Erzählungen, ›Ein schlichtes Gemüt‹, widmet sich der Alltagswelt einer einfachen Magd, der am Ende ihres Lebens nichts anderes bleibt als ein ausgestopfter Papagei. Wie in einer Art Zeitraffer durchlaufen diese Texte das ganze Spektrum von Flauberts Erzählkunst und dienen als ideale Einführung in sein Gesamtwerk. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

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  • Rezension zu "Drei Erzählungen" von Gustave Flaubert

    Drei Erzählungen

    Sokrates

    15. August 2011 um 08:19

    Der Band enthält die letzten von Flaubert veröffentlichten Erzählungen. In Ein schlichtes Herz erzählt er die tragische Geschichte der Hausangestellten Félicité, die bis zu ihrem eigenen Tod der Herrin und deren Familie (einschließlich dem Papageien) die Treue hält. Die Legende von Sankt Julian dem Gastfreien erzählt die grausam-nachdenkliche Geschichte des Julian, der seinen Eltern vor der Geburt zunächst in zwei Visionen als Heiliger und König angepriesen wurde, im Laufe seines Lebens jedoch zu einem monströs-mordenden Gefühllosen verkommt. Sein Leben endet tragisch und so gar nicht wie das eines Heiligen. Die dritte Erzählung nennt sich Herodias und spielt im alten Israel. Das Nachwort meint, Flauberts letzte Erzählungen seien weniger vom Pessimismus getragen als seine ersten. Nun ja, dem kann ich so nicht zustimmen. Das Grundgefühl ist für mich auch hier weitgehend gedämpft, verhalten; Félicité lebt ein zurückgesetztes Leben, sich völlig für die Herrin aufopfernd, selbst dem lebensbedrohlichen Stier in den Weg stellend. Ihr zurückgenommenes Wesen stimmt traurig. Ihr Lebensende ebenso. Julians Charakter und Entwicklung - die so völlig entgegen dem läuft, was die Prophezeiung andeutet – stimmt ebenso pessimistisch und dem Grunde nach ablehnend. Keine der Geschichten sprüht von besonderer Herzenswärme oder typischer Flaubert’scher Ironie. So gesehen sind die Erzählungen meinem Empfinden nach das bisher pessimistischste was ich bislang von Gustave Flaubert gelesen habe. Gut ist ein Nachwort am Ende, das neben biographischen Informationen zum Autor auch einiges zum Inhalt der Kurzgeschichten enthält und somit zum Verständnis beiträgt.

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