Gustave Flaubert Madame Bovary

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Inhaltsangabe zu „Madame Bovary“ von Gustave Flaubert

„Madame Bovary“ ist die tragische Geschichte der schönen und sinnlichen Bauerntochter Emma Rouault, die den gutmütigen, aber biederen Landarzt Charles Bovary heiratet und gemeinsam mit ihm in ein armseliges, aller Romantik entbehrendes Nest zieht, wo Bovary eine Praxis eröffnet. Enttäuscht von der Banalität des Alltags flüchtet sich die Jungvermählte schon bald in Bücher, Tagträume und überflüssige Käufe. Als sie auf einer Feierlichkeit den benachbarten Gutsherrn Rodolphe kennen lernt, kann sie sich dem Sog der vermeintlich schöneren Welt nicht mehr länger entziehen…

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  • Rezension zu "Madame Bovary" von Gustave Flaubert

    Madame Bovary
    ChaosQueen13

    ChaosQueen13

    28. December 2012 um 12:06

    Was bedeutet Glück - bedeutet das - Liebe, Leidenschaft, Romantik, Hingabe und ein Leben in Wohlstand und Sorglosigkeit? Dieses Glück erhofft die junge, attraktive Emma Bovary in ihrer Ehe mit dem älteren Arzt Charles zu finden. Doch bald empfindet sie ihre Ehe nur Alltäglich und langweilig. Die romantische Liebe aus den Mädchenträumen scheint trotzdem Realität zu werden, als sie den Sekretär Léon kennen lernt, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Léon ist von der attraktiven Frau beeindruckt, aber beide sind gefangen in ihren Abmachungen, und es bleibt bei dem unerfüllten Wunsch nach leidenschaftlicher Liebe. Erst als Emma dem charmanten Lebemann Rodolphe begegnet, ist es um ihre Fassung geschehen. Emma will mit ihm fliehen, aber Rodolphe sieht in ihr nur eine Gespielin seiner Lust. Emma sieht alle Hoffnungen auf eine glückliche Zukunft zerstört und fällt in tiefste Depressionen. Zum Auftrieb führt ihr Gatte sie ins Theater in die Stadt aus. Hier begegnet sie Léon wieder, zwischen beiden erwacht die alte Zuneigung wieder. Emma gibt sich ganz ihren Gefühlen hin und verliert dabei nicht nur den Boden unter den Füßen, sondern lebt immer mehr über ihre finanziellen Verhältnisse und stürzt sich und ihre Familie in den finanziellen Ruin. In ihrer Not bittet sie Rodolpho um Geld. Aber die Katastrophe ist nicht mehr aufzuhalten, der Gerichtsvollzieher steht vor der Tür. Emma bleibt nur noch die Flucht in den Tod. Ihr Mann Charles steht völlig verblüfft vor den Trümmern einer zerstörten Existenz. Als er alte Liebesbriefe von Emma findet, hält er an seiner Liebe zu ihr fest. Die Gestaltung als Hörspiel ist gelungen. Hervorragende Sprecher und Sprecherinnen in allen Rollen. Ein interessantes und packendes Kopfkino von Flauberts Roman!

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  • Rezension zu "Madame Bovary" von Gustave Flaubert

    Madame Bovary
    Sokrates

    Sokrates

    23. October 2011 um 22:33

    Den wohl bekanntesten Roman von Gustave Flaubert "Madame Bovary" habe ich nun bereits zum zweiten Mal versucht zu lesen; immerhin gut 10 Jahre (!) nach dem ersten Versuch. Und doch finde ich keinen so rechten Zugang, obwohl ich sonst Sprache und Stil des Gustave Flaubert äußerst unterhaltsam finde. . Erzählt wird die Geschichte der Emma Bovary, die den Landarzt Charles Bovary geheiratet hat. Charles verehrt seine attraktive und gebildete Frau, und als diese gesundheitliche Probleme hat, zieht man fort. In der neuen Stadt schließt Emma Bovary alsbald Freundschaft mit dem jungen Apotheker schließt, der ihr geistig gewachsen ist und sie intellektuell fordert. Ihr eigener Mann gerät immer mehr ins Hintertreffen, die Ehe wird unglücklich. Genauso wie Emma's Gesamtzustand: Depressionen und Stimmungsschrankungen überrennen sie alsbald mit konstanter Regelmäßigkeit. Auch ein Kind kann ihr in diesem Zustand wenig Halt und Hilfe geben. Als sich Emma schließlich vom Großgrundbesitzer Rodolphe verführen lässt und danach ihn romantische Liebe verfällt, ist das Unglück perfekt: teure Zuwendungen ihrerseits an den Liebhaber bringen immer mehr finanzielle Probleme mit sich, die sie ihrem Mann gegenüber verheimlicht. Ihre Schicksal endet tragisch, genauso wie das des Charles Bovary, der einfach nicht zu Verstand kommen will... . Flaubert bleibt sprachlich schwer; Witz und Ironie - sonst so häufig bei ihm - bleiben ein klein wenig auf der Strecke. Das Buch ist von Schwermut und Traurigkeit, Vergeblichkeit und unerfüllten Erwartungen durchtränkt. Das Zusehen bei einer endlichen, emotional belastenden Entwicklung zweier Menschen ist tragisch. Und doch - trotz gelungener Geschichte - konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Vielleicht im Besonderen wegen seiner stilistischen Schwere, des allgemeinen Skeptizismus, der fehlenden Ironie. . Zu allem "Übel" ist für die Hörbuchfassung ein Vorleser gefunden worden, der mit eintöniger Stimme, dunkel und depressiv, die Grundstimmung des Romans bestens zum Ausdruck bringt.

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