Gustave Flaubert Wörterbuch der Gemeinplätze

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Inhaltsangabe zu „Wörterbuch der Gemeinplätze“ von Gustave Flaubert

Die Idee zu diesem Wörterbuch beschäftigte Flaubert seit seinem 20. Lebensjahr. Er sammelte Phrasen (Seefahrer. Immer ,kühn‘), Klischees (Blondinen. Heißblütiger als Brünette (vgl. Brünette). Brünette. Heißblütiger als Blondinen (vgl. Blondinen) und die zu gängiger Volksdummheit verkommenen Geistesblitze aus früherer Zeit (Darwin. Stammt vom Affen ab) als Material für seine Romane. Gleichzeitig plante er eine separate Veröffentlichung. Man müsse es so einrichten, „dass der Leser nicht weiß, ob er verarscht wird oder nicht“, notierte Flaubert. Julian Barnes schreibt in seinem Nachwort: „Die Welt kommt in Flauberts Olivenpresse und wird ausgequetscht, bis das reine Öl der Ironie heraustritt.“ (Quelle:'Buch/30.11.2012')
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