Guus Kuijer

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Alle Bücher von Guus Kuijer

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Guus KuijerDas Buch von allen Dingen
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Das Buch von allen Dingen
Das Buch von allen Dingen
 (23)
Erschienen am 01.03.2011
Guus KuijerWir alle für immer zusammen
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Wir alle für immer zusammen
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 (17)
Erschienen am 01.02.2001
Guus KuijerIch bin Polleke!
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Ich bin Polleke!
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 (5)
Erschienen am 01.02.2005
Guus KuijerEin himmlischer Platz
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Ein himmlischer Platz
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 (5)
Erschienen am 01.09.2011
Guus KuijerEs gefällt mir auf der Welt
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Es gefällt mir auf der Welt
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 (3)
Erschienen am 07.11.2005
Guus KuijerDas Glück kommt wie ein Donnerschlag
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Das Glück kommt wie ein Donnerschlag
Das Glück kommt wie ein Donnerschlag
 (3)
Erschienen am 11.12.2012
Guus KuijerWunder kann man nicht bestellen
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Wunder kann man nicht bestellen
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 (3)
Erschienen am 03.09.2007
Guus KuijerDie Bibel für Ungläubige
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Die Bibel für Ungläubige
Die Bibel für Ungläubige
 (2)
Erschienen am 08.10.2014

Neue Rezensionen zu Guus Kuijer

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JulesBarroiss avatar

Rezension zu "Die Bibel für Ungläubige" von Guus Kuijer

Der Kampf gegen Frömmigkeit und Lust
JulesBarroisvor 3 Jahren

Die Bibel für Ungläubige Exodus , von Guus Kuijer (Autor) - 320 Seiten, Verlag Antje Kunstmann; Auflage: 1. (7. Oktober 2015), 19,95€, ISBN-13: 978-3956140624

Nach Genesis folgt jetzt der 2. Teil der Serie: Exodus. Guus Kuijer wählt einen originellen Blickwinkel: Thermutis/Isis, die Tochter des Pharao, spricht. Sie wendet sich dem Gott Israels zu, nachdem sie einen hebräischen Jungen aus dem Nil fischte. Jochebed, die biologische Mutter dieses Moshé/Moses, erzählt der Prinzessin die Geschichte der Hebräer, 400 Jahre nachdem Joseph Vizekönig von Ägypten war. Durch Hunger aus Kanaan vertrieben, wo die Hebräer als Hirten ursprünglich aus Mesopotamien immer Fremde blieben, landeten sie am Ende in Ägypten. Diese hebräische Minderheit wird von den Ägyptern unterdrückten. Schließlich werden sie aus dem Land fliehen und durch die Wüste ins gelobte Land Kanaan (der aktuelle Staat Israel, einschließlich Palästina). Dort leben verschiedene Völker, mit denen sie zu kämpfen haben. In der Bibel für Ungläubige lernen wir Führer wie Moses, Aaron und Joshua von verschiedenen Seiten kennen; sie sind nicht die Helden der traditionellen Bibel, sondern nur Menschen mit guten und schlechten Seiten.

In Exodus werden die Geschichten von Moses bis zum Buch der Richter behandelt. Der wundersame Auszug der hebräischen Nation als Sklaven aus Ägypten führte durch Mose zu dem Einzug in das gelobte Land von Gott unter Josua. Anschließend, in der Zeit der Richter, wird versucht aus der losen Sammlung von Stämmen, eine Einheit in einem laufenden Kampf mit den Eingeborenen zu machen.

Guus Kuijer nimmt es nicht so genau mit den "biblischen Wahrheiten." Die Charaktere können ihre Gedanken frei fließen lassen und damit bestimmte Dinge in Frage stellen. (Das könnte man als Kommentar des Schriftstellers nehmen). So mischen sich Nacherzählung und Kommentar zu einer perfekten Einheit.

Wie im ersten Band scheint auch hier eine subtile Botschaft durch. Das Volk Israel ist immer in Schwierigkeiten, wenn sie von anderen Religionen verführt werden. Ihr Gott duldet keine anderen Götter. Diese Probleme (sprich: Kriege) bieten spannende Geschichten. Auch die Geschichte von Jael. Diese ist bekannt, als die Frau, die den Anführer einer feindlichen Armee in ihr Zelt lockte und dann tötete.

Mir scheint, dass Guus Kuijer den ständigen Kampf zwischen Frömmigkeit und körperlicher Lust darstellt, wie Menschen zwar fromm sind aber zur gleichen Zeit ein Leben ohne Gott führen, der ihnen dann doch vergibt. Menschen zelebrieren ihre Frömmigkeit als eine Art von Trübsinn, was verständlich ist, weil Gottes strafende Hand überall klar erkennbar ist.

Ein zentrales Thema in diesem Buch ist der Kampf zwischen Gruppen von Menschen, die durch ihre Religion dazu gebracht werde, sich gegenseitig nach dem Leben zu trachten: die Hebräer gegen die Ägypter, die Philister gegen die Israelis. Tief in ihrem Innersten bewundern sie einander, aber wegen ihres Glaubens an das Gute, das einzig Gute, tun sie sich die schrecklichsten Dinge an.

Dieser zweite Teil scheint mir noch besser zu sein als der Erste. Vor allem ist es die Art wie er die Geschichten erzählt: mit Geschmack, mit Verve, mit Talent. Und wie er diese bekannten biblischen Figuren zum Leben erweckt. Mir gefällt besonders seine milde Ironie, die sich durch das ganze Werk zieht.

Ich glaube, dass Gläubige genauso wie Ungläubige dieses Buch sehr genießen werden.

Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Antje Kunstmann Verlages

http://www.kunstmann.de/titel-0-0/die_bibel_fuer_unglaeubige-1144/

Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de


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anja_bauers avatar

Rezension zu "Die Bibel für Ungläubige" von Guus Kuijer

So macht das Bibellesen Spaß
anja_bauervor 4 Jahren

Wer schon mal die Bibel versucht hat zu lesen, der weiß wie anstrengend das ist. Die Satzzusammenstellung ist oft merkwürdig und verdreht und so recht interessant ist es eigentlich auch nicht. Zumindest mir geht es so. Ich glaub zwar an Gott und denke, das was in der Bibel steht, ist schon wirklich passiert. Aber muss es denn so kompliziert aufgeschrieben sein. Da dachte ich mir doch mal, lese ich halt eine etwas andere Bibel.
Die Bibel für Ungläubige beginnt mit dem Anfang der Erde. Da erzählt uns Gott, wie sie überhaupt entstanden ist und ist selber erstaunt, das alles oftmals so gut klappt. Eigentlich fing ja alles nur mit einen Wort an: GOTT. Aber schnell geht dieses Buch über zur Erzählung von Adam und wie er seine Eva bekam.

FAZIT: Diese Bibel behandelt hauptsächlich das alte Testament, ist aber nicht ganz vollständig. Aber trotzdem kriegt man hier einen kleinen Einblick in dieser Zeit.  Das ganze Buch ist in einer Form von Roman gehalten und der Erzählstil gehört den einzelnen Protagonisten wie z. B. Ham, der Sohn Noahs oder Isaak. Es kommen hier das Thema Sodom und Gomorah vor, wie auch die Geschichte von Hagar, der Sklavin bis hin zu Abraham.
Dieses Buch ist eine einfache Form von der Bibel und lässt auch solche Leute diese lesen, die mit der komplizierten Wortzusammenstellung der richtigen Bibel verzweifeln lässt. Aber wie gesagt, es ist nur ein Auszug der Bibel keine vollst´öndige. Doch trotzdem kann ich diese "Bibel für Ungläubige" nur empfehlen zu lesen. denn es ist schon interessant, was da alles drin steht.
Das Cover finde ich gut gewählt. Es ist braun mit goldender Schrift wie eine echte Bibel. Der Schriftzug "Die Bibel" ist in einfachen Druckbuchstaben gehalten und "für Ungläubige" in Schreibstil. Ich finde das passend und macht schon was her. Zusätzlich gibt es ein goldenes Lesebändchen, das die Seite markiert, wo man gerade aufgehört hat zu lesen.

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JulesBarroiss avatar

Rezension zu "Die Bibel für Ungläubige" von Guus Kuijer

Am Anfang war … ja, was war wirklich am Anfang?
JulesBarroisvor 4 Jahren

Die Bibel, das Buch der Bücher, ein fantastisches Werk mit unzähligen großen und kleinen Geschichten, mit einer unübersehbaren Zahl von Charaktere und … voller Widersprüche.

Guus Kuijers greift vor allem die Widersprüche auf und es entsteht ein literarisches Werk, das seinesgleichen sucht

Der Band, Genesis, beschreibt die Familiengeschichte einer Gruppe von Menschen und sie reicht von der Entstehung der Erde, des Universums in sechs Tagen, von Adam, Eva und der Schlange, der Sintflut und dem Turmbau zu Babel,  die Entwicklung des Menschen und der Menschheit bis zur Auswanderung nach Ägypten

All diese Geschichten erzählt Kuijer aus der Perspektive eines Sohnes oder einer Frau, eines Ausgestoßenen oder eines Bastards. So werden die bekannten Geschichten der Bibel neu und überraschend erzählt. Und wir sehen die Charaktere und Helden der Bibel von ganz unterschiedlichen Seiten: sie sind eben nicht die Helden der traditionellen Bibel, sondern Menschen mit guten und schlechten Seiten. Genesis ist eine Beschreibung der menschlichen Natur, in all ihrer Größe, aber auch in ihrer Kleinlichkeit.

Hier geht es nicht so sehr um "biblische Wahrheiten." Die Erzähler lassen ihre Gedanken schweifen und stellen so manche Dinge in Frage. Kuijer richtet seine Aufmerksamkeit auf die Psychologie der Figuren, diese Menschen aus Fleisch und Blut Dabei entwirft er ein Psychogramm der Menschen in seiner ganzen Bandbreite: „Menschen, die die Menschheit über das gewöhnliche, banale Leben erheben wollen, ohne den geringsten persönlichen Gewinn; Menschen, die meinen, man müsse Gott mit lautem Getöse zum Eingreifen ermahnen, wenn die Entwicklung der Menschheit ihrer Ansicht nach in die falsche Richtung ginge. Und natürlich die große Masse „für die nur das zählt, was innerhalb ihres Horizontes liegt – Geld, schöne Kleider, Vergnügungen, Weinseligkeit und Fleischeslust.“ (Seite 107-108)

Kuijer Themen sind aktueller denn je: Die Macht der Worte, die Wahrheit enthalten, auch wenn es nicht wahr ist, was sie sagen. Die unbändige Neugier des Menschen. Seine Jagd nach Wissen. Die Sprachverwirrung. Den anderen Nichtverstehen wollen oder können. Der Radikalismus und seine Verführungen „Sie versprechen den Hungerleidern Glück und Reichtum, wenn sie für Gott zu Mördern werden. Und ihren Feldzug nennen sie einen heiligen Krieg.“ (Seite 110)

Die Bibel für Ungläubige von Guus Kuijer liest sich wie ein Roman. Er schreibt anspruchsvoll, ein echter Geschichtenerzähler mit augenzwinkernder Ironie und einer gehörigen Portion Sarkasmus.

Kuijer führt zu Erkenntnissen in Menschen- und Gesellschaftskunde. Und das so gut, dass Sie am Ende nur eines wünschen: Mehr davon. Ich kann die weiteren Teile der „Bibel für Ungläubige“ kaum erwarten.

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